Geistige Welt: Die Februar-Botschaft 2019. 

Geistige Welt: Die Februar-Botschaft 2019. Gott zum Gruße. Und hinter jeder Monatsbotschaft, viel geliebte Seelen, liegt immer eine Energie. Dahinter liegt immer eine kräftige Aussage. Und wenn dieser Monat eine Tanzbezeichnung haben würde, dann wäre das, dass wir sagen: Der Februar ist der Walzer des Jahres. Und all die Schritte innerhalb dieser Februar-Botschaft weisen darauf hin, dass ihr mit diesem Monat sehr viel tun könnt, dass dieser Monat genauso wie ein Walzer sehr viel bewegt, dass der Walzer auch ein Schritt ist in eine Struktur hinein. Er beginnt, wenn die Hochzeit, wenn der Hochzeitstanz, wenn die Hochzeitsfeier beginnt. Er wird gespielt, wenn diejenigen, die vorher ‚Ja‘ gesagt haben jetzt nochmal ‚Ja‘ sagen mit der Musik, mit dem Segen, mit den Freunden, mit dem Reigen.

Wir werden diese Botschaft wieder in drei Teile einteilen. In einem geht es darum: Wie kann man persönlich diesen Monat, dieses Walzern, diesen Walzertakt dieser Zeit verstehen. Wenn wir auf das Berufliche blicken, auch hier gilt es etwas Wichtiges anzuschauen. Denn in dem Walzer ist ein Beginn. Aber manchmal hört ihr einfach auf zu tanzen. Und das ist im Beruflichen wichtig zu beschauen. Und dann auch immer wieder gerade nach dieser Weihnachtszeit, diese Zeit des Weihnachtlichen, des Silvesterlichen, Januarlichen, wo auch Maria-Lichtmess zu Ende geht in diesem Februar, gilt es zu beschauen, was ist auf der Familien-, persönlichen und auch partnerschaftlichen Ebene zu sagen, Gott zum Gruße, zu der Februar-Botschaft 2019. 

Da wir weiterführen immer wieder das Bild auch der Jahresbotschaft, das Bild, das Grundbild dieses Jahres, dann sehen wir, dass dieser Hafen, nun, jeder Hafen, auch dein persönlicher Hafen, geliebte Seele, die du das hörst, und alle, die sich hier aufmachen in der Transformation, die die Wege gehen mit ihren Verstrickungen zu schauen: Wo geht es hin? Wie gehe ich weiter? Was kommt noch? Was kommt da auf mich zu? Was gibt’s noch an Arbeit?“ Ihr geht ja von einem Hafen natürlich in die Straßen hinein. Und da gehen ja viele Straßen ab, sternenförmig sogar. Und die Grundaussage, die wir auf der persönlich-spirituellen Ebene sagen, dass ihr möglichst viel Mut habt, dass ihr möglichst viel ‚Ja‘ sagt, dass ihr sagt: „Dieser Hafen, dieser Februar, dieses neue Jahr, das jetzt ja nun begonnen hat 2019, möge meinen Wunsch nach Walzertanzen, möge mein Sein in dieser Erde verstärken, möge mein ‚Ja‘, dass ich hier in dieser Erde bin, noch einmal sehen.“ 

Der Februar 2019, der Walzer des Jahres, ist auch ein ‚Ja‘ zu dieser Erde. Ein ‚Ja‘ zu sagen: „Ich habe mir diese Erde so gewünscht mit all ihrer Kraft, mit all ihrem Wachstum, mit all ihrer Kälte, mit ihrem Schnee auch, aber eben auch mit all ihrem Gehen in die nächsten Zeiten, hinein in die nächsten Monate, in die nächsten Jahre. Und ich unterscheide immer wieder zwischen dieser Erde, die meine Erde ist, die ich betrete, die ich ehre, heilige, die mir zur Verfügung steht für all das, was ich anschauen möchte, betrachten möchte, für all das Licht, das ich in meines hineingeben möchte, um zu lösen und zu verstehen und zu heilen und zu sehen. Und ich unterscheide auch immer wieder zwischen [dieser Erde und] der Welt, die sich nun aufgrund von all dem, was ihr ‚karmisch‘ nennt, so geformt hat.Also sagt noch einmal in diesem Februar 2019 ‚Ja‘ zu dieser Erde, dass diese dich geboren hat, dass du sie geboren hast und dass sie dich immer auch bereit ist neu zu gebären in deinen Ansichten, in deinen Gedanken, in deiner Weise zu leben und in deinem Lieben. 

Und dass du der Welt nicht den Rücken drehst, denn auch sie hat es verdient, von dir und deiner Liebe beschaut zu werden. Auch diese Welt, so wie sie ist, wie sie geformt worden ist in all ihren Strukturen, auch sie hat dein Herz, auch sie hat dein Lieben und auch sie hat dein Walzern und sie hat deinen Tanz verdient. Und dafür ist dieses erste Bild. Persönlich also gehe von dem Hafen, starte in die eine und die andere Straße hinein. Und wenn du drei Straßen hast, und das ist unser letzter Gedanke hier zu diesem persönlich-spirituellen transformatorischen Gehen von dir, dann sagen wir, vielleicht triffst du erstens eine Straße an, die nicht so belebt ist, nun, dann gehe hinein und blühe, dann gehe hinein und tanze und sage ‚Ja‘ mit deinem Walzer und sage: „Straße, dich werde ich auch noch aufwecken, dich werde ich auch noch beschauen. Auch du bist schön.“ 

Und wenn da persönlich in deinem Inneren und im Außen eine Straße ist und du gehst hinein, gehst in eine Sackgasse, dann schau hin und sage: „Vielleicht ist es ja gar keine Sackgasse. Vielleicht kann ich ja da einen kleinen Weg formen zwischen den Häusern vorbei. Vielleicht kann ich ja mal fragen, ob ich dadurch gehen kann durch die Gärten.“ Also auch für dich persönlich: Beschreite neue Wege. Tanze den Walzer dieser Zeit, das heißt auch, gehe hinein, betritt diese Erde, betritt diese Welt. Und wenn es eine Sackgasse ist, vielleicht ist es ja keine. Vielleicht gibt es ja da einen Steg. Vielleicht ist da ein Bach und du kannst fragen: „Kann ich da eine Bohle drüberlegen?“ Also auf der persönlichen Ebene heißt dieses Bild: „Gehe weiter!“

Und das 3. Bild zu deinem spirituellen Gehen, zu deiner eigenen inneren Entwicklung: Wenn da eine Straße ist, die belebt ist und die ist schön und da wird getanzt, nun, dann tanze auch mit jemandem, der dir vielleicht bisher gar nicht bekannt war. Dann gehe auch hin und sage: „Schön, dass ich mit dir tanzen kann. Genau mit dir.“ 

Also hier nochmal in drei Straßen von diesem Hafen aus. Gehe hinein mit deiner Persönlichkeit, mit deiner Schönheit, mit deiner Liebe, mit deinem Herzen hinein und sage: „Ich bin persönlich bereit, in diesen Februar 2019 zu treten mit meinem ‚Ja‘ zu dieser Erde, mit meinem Walzer, mit dem Takt in meinem Herzen.“ 

Dankeschön. Das war der Anfang dieser Februar-Botschaft 2019. Und diejenige erste Abteilung, der erste Teil dieser Februar-Botschaft.

Der zweite Teil dieser Februar-Botschaft befasst sich mit der beruflichen Situation. Nun tritt dieses Jahr hinzu und sagt: „So, jetzt kommen wieder die Strukturen. So werden die Anforderungen langsam wieder an dich gestellt. Was willst du? Was tust du? Wie geht es weiter? Und du wirst immer wieder, und das spürst du in dem Außen und in deinem Herzen, auch immer wieder WUT erleben. Wir thematisieren Wut im Beruf, die hier immer wieder auftritt. Und wir sagen es deutlich und es ist gesagt, gesehen, aber es ist ganz klar: Wut nimmt auch eine alte Energie von Stagnation auf. Irgendwann, wenn die Wut in dem Alltag ist, in dem Berufsalltag, auf wen auch immer, auf dich selbst, auf die Arbeit, auf den Kollegen, auf den Chef, auf was auch immer, dann ist da irgendwann mal innerhalb deines Systems Stagnation gewesen. Du wolltest nicht weiterarbeiten. Du konntest in einer gewissen Form vielleicht nicht weiterarbeiten aus deinem Geist und hast also aufgehört zu arbeiten. Das ist aber nicht die Wahrheit dieser Erde. 

Diese Erde geht immer weiter. Sie betritt immer den nächsten Raum des Tuns. Sie wirft immer die nächste Antwort auf zu der gegebenen Frage in der Arbeit. Also Stagnation auf der Erde ist nicht. Und wenn diese Wut also auftritt, dann gibt es in irgendeiner Form eine Liaison zu einem alten Aufgeben, zu einem alten Stagnieren in dir. Und da gibt es viele Formen. Das ist unter Umständen ganz tief in deiner Persönlichkeit drin, aufzuhören, zu stagnieren. Oft ist es in Körpern drin mit vielen unterschiedlichen Formen und unterschiedlichen Kraft- oder eben Nicht-Kraft-Formen, mit unterschiedlichen Krankheiten belegt, wenn du aufgehört hast, irgendwann zu arbeiten auf dieser Erde, sprich, du hast gesagt: „Ich tu hier nichts mehr.“ Das ist keine ruhige, keine wahre, keine ursprüngliche Energie. Und so tritt sie als Wut auf und es gilt sie zu betrachten, zu transformieren und mit ihr eben etwas zu tun. Wut im Beruf, also ein großes Thema. 

Es wird das hier schließlich nicht einfach so verteilt, sondern es muss, wie ihr sagt, bearbeitet, angeschaut, gesehen werden. Also auch hier bei diesem zweiten Teil möge der Walzertakt eine Rolle spielen. Eben eine, die sagt: „Gut, so war es eben. Aber ich kann immer wieder neu anfangen.“ Der Walzertakt, er hat einen Wiegeschritt drin. Manches Mal merkst du: „So, jetzt muss ich pausieren. Jetzt muss ich diese Wut auch spüren. Ich muss mich durch sie hier hindurchfühlen.“ Und dann aber, der Walzertakt sagt es: „Komm wieder in den Takt. Geh wieder weiter. Sag wieder Ja.“ Der Walzer lässt dich eine Weile im Wiegeschritt sein. Er sagt: „Die Erde macht es auch.“ Auch der Februar ist in gewisser Form natürlich noch ein Wiegeschritt in dem Winterlichen. Aber er ist auch schon ein ‚Ja‘ und eine deutliche Handreichung zum Frühjahr, das kommt. Und so sei du auch im Beruflichen. Also du darfst alles fühlen, wissen, erkennen. Die Wut im Beruf ist eben immer auch eine Auflösungsform einer alten, teilweisen ganz handfesten Stagnation, die in dir sitzt und die es gilt zu betrachten. Danke. Das war der zweite Teil in diesem Kontext der Februar-Botschaft 2019.  

Und Drittens, auf der privaten, auf der familiären, partnerschaftlichen Ebene, nun, da gilt es fürs ganze Jahr, aber speziell nun für diesen Februar 2019, in dem wir sagen der Februar-Monat ist ein Walzermonat, ist der Walzer des Jahres, da sagen wir: Nimm den Hafen der Ehe oder den Hafen deiner Beziehung oder den Hafen deiner langen Jahre der Partnerschaft an und wandle es um. Es ist der Trog. Es ist eine große Kraft in den Partnerschaften darin, sie umzuwandeln, sie modern, sie jung, sie neu, sie frisch zu machen. Der Hafen der Ehe, geliebte Seelen, ist kein Hospiz der Ehe. Macht aus euren Häfen der Ehe, aus den Häfen eurer Partnerschaft, keine Krankenhäuser, macht daraus keine Therapiehäuser. Sie bleiben und sind und sie sollen und sie werden und es liegt an euren Herzen, das umzuwandeln. Die Häfen der Ehe und die Häfen der Partnerschaften mögen lebendig sein. Sie mögen abends beleuchtet werden und belichtet werden mit Kerzen. Sie mögen genau das sein, was eure schönen Häfen sind. Wenn ihr abends hingeht, da gibt es guten Duft. Da sind die Fischer, die ihre Reusen noch ordnen und die schon  die ersten Fische gebracht haben zu den Häfen. Frische muss in die Partnerschaften herein. Und es liegt an dir, an deinem Herzen, das zu wollen und zu sagen: „Ich rufe das auf.“ 

Der Hafen der Ehe, der Hafen dieses Jahres, der Hafen einer Partnerschaft, auch der Hafen dieses Februar 2019, der Hafen deines Beginnens immer wieder, einen jeden Tages, mit der Partnerschaft darf sich nicht im Einerlei, in Beliebigkeit verlieren. Die Liebe ist niemals beliebig. Die Liebe liebt. Die Liebe liebt ihren Weg. Die Liebe liebt weiter. Sie will etwas Neues. Die Liebe will tanzen. Die Liebe ist ein Walzertakt und sie will sich selbst immer wieder neu erschauen und finden. Seht, der Walzer wird natürlich sehr traditionell gesungen mit denjenigen alten Walzertönen, aber man kann ihn auch ganz modern, auf ganz moderne Musik tanzen. Schauet, höret, rufet hinein in diejenigen Stunde der so großen Möglichkeiten, die ihr habt in euren Herzen, in eurer Kraft und eben immer wieder in eurem Lieben. 

Also diese ist es. Und da ging also die Botschaftlichkeit hin, dass der Hafen der Ehe des ganzen Jahres und des Februars nun eben auch kein Hafen ist, in dem irgendwo Langeweile entsteht. Dafür ist dieser nicht da. Er muss immer frisch sein. Er wird immer neu auch gereinigt. Da wird auch immer neues Wasser von dem Meer in das Hafenbecken gebracht und er wird gereinigt. Viel, lass immer wieder viel Transformationsarbeit in deine Partnerschaft hinein, in deine Familie. Gerade nach dem vielleicht etwas angestaubt und schwierigen weihnachtlich, januarlichen Geschehen. 

Gott zum Gruße. Das war der erste Teil mit drei Unterteilen von dieser Februar-Botschaft 2019. Wir verneigen uns, Bruder, vor dir, vor deinem Wissen, vor deiner Kraft, der Lichtigkeit, vor deinem Herzen, dass du dieses hier immer wieder verbreitest, dass du auch genau weißt, was wir sprechen und sagen, wohin die Reise geht und wohin hier auch eben die große, die wichtigste, ja die größte Transformationsarbeit nun stattfindet. Sie findet in euren Herzen und eben auch in eurer Weise statt, wie ihr dieses hier ablaufen lasst. Und du hast so viel in der Hand und in deinem Herzen. Vielen Dank. Gott zum Gruße. 

Das war der erste Teil der Februar-Botschaft, dir nun gegeben um zu schauen, um zu erörtern und zu sprechen und nachzufragen auch sehr gerne dann im zweiten Teil. Dank. Gott zum Gruße. Das war der erste Teil der Februar-Botschaft.                              

 

Fragen zur Februar-Botschaft:

R. Betz: Herzlichen Dank für die Walzer-Botschaft des Februar. Bei solch einem kalten Monat würden wir normalerweise nicht gerade ans Walzer-Tanzen denken. Aber Ihr überrascht ja immer wieder mit Euren Bildern.

Erste Frage zur Welt-Verweigerung, die viele in ihrer Einstellung leben. Viele – auch ‚spirituelle‘ Menschen denken ja: Wie kann ich ‚Ja‘ zu dieser Welt sagen mit all ihren destruktiven Erscheinungen, Ungerechtigkeiten, Kriegen, Kämpfen etc.?“ Ihr unterscheidet zwischen DER ERDE und DER WELT. Ich stelle immer DAS LEBEN (statt der Erde) DER WELT gegenüber. Dass diese Welt das ist, was wir, die Menschheit, daraus gemacht haben, ist, denke ich, verständlich. Heißt das: Jeder von uns darf seine Mitverantwortung als Schöpfer und Gestalter dieser Welt übernehmen. Wenn wir uns den Zustand unserer Familien, Firmen/Organisationen und unsere Beziehungen darin anschauen, finden doch genau dieselben Phänomene wie auf der ganzen Welt: Verurteilung, Ausgrenzung, Opfer-Spiel, Kampf. Dennoch werden viele fragen: Wie geht das, diese – pardon- ‚beschissene Welt‘ zu lieben und ‚Ja‘ zu ihr zu sagen. Sagt Ihr bitte noch mal was Vertiefendes zur wandelnden Kraft von Annahme und Liebe und zum Unsinn des ‚Gegen die Welt‘-Seins?

Geistige Welt: Die Antworten der Geistigen Welt auf die Fragen zur Februar Botschaft 2019.So soll auch diese Botschaft, diese Februar-Botschaft ein Element für euch sein. Ja, du fühlst es auch, Bruder, ein Welle, eine Möglichkeit, dieses hier wieder zu füllen, euer Lieben zu fühlen auf dieser Erde, den Tritt in den Hafen, der Weg in die Straßen. Das Walzern bedeutet: füllt eure Herzen. Füll dein Herz mit was auch immer. Füllt eure Herzen mit eurer Liebe. Ihr seid die erste Generation. Und das ist die Aussage. Die erste Generation, die die Kraft der Transformation, die die Folgen, die Ergebnisse der Transformation auf die Straßen trägt. Ihr seid die erste Generation der Spiritualität, die sagt, die Liebe ist da. Ihr versteckt sie nicht mehr in Klöstern eurer Welt, hinter Burgmauern eurer Zeit. Ihr gebt sie in diese Straße und in diese Welt der Zeit hinein. Und das ist gemeint. Und deswegen, Bruder, die Walzer-Situation. 

Das ist die Zeit in der, du sagst es richtig, die Liebe, die Liebenden den Valentin feiern und der Fasching nun antritt. Und Tanzen bedeutet auch laut sein mit der Liebe, sie zu entwickeln in euren Augen, ihr nah zu sein. Und während ihr in den Straßen seid und während ihr in euren Leben seid, in euren Berufen seid, diese Liebe durch euch zu leben. Ihr seid in den Hotels. Ihr seid dort, wo ihr seid. Und das ist gut. Dies ist das Plädoyer. Und dieses ist auch in gewisser Form die Antwort auf dein Vertiefendes zu der wandelnden Kraft von Annahme und Liebe. Nun ist das Gegenteil von ‚Verweigere diese Welt‘ dran. Es ist das Gegenteil dran von ‚Zieh dich zurück von der Erde und halte deine Liebe brach in deinem Herzen‘. „Brech‘ dein Herz auf, du hast schon so viel geschafft. Nun geh‘ diesen Weg auch noch, Geliebter. Nun geh diesen Weg auch noch, Geliebte, in diese Welt und Zeit hinein.“ Ja, es sagen viele zu dieser Welt und Zeit „Nein“. Aber viele sagen auch „Ja“. Und dazu gehörst du, sonst würdest du dieses hier nicht hören und in dein Herz lassen. 

Und ihr habt es in einem sehr schönen Lied. Und das zitieren wir, weil ihr es auch spielt. „Und wenn so viele Nein sagen, dann sag doch du Ja mit deinem schönen Herzen.“ Und wenn du so viele siehst, die nicht mutig sind, dann sei mutig mit deinem Herzen und sage Ja zur Liebe in diese Erde, genau wie sie ist in diesem, genauso gelaufenen und genauso vor dir liegenden 2019. Und gerade du als Transformierender, transformierter Mensch in so vielen Themen, gerade du als spiritueller Mensch hast die Möglichkeit „Ja!“ zu sagen, wo so viele „Nein“ sagen. Vielen Dank aus dem Geist für dieses schöne, dein tränendes Herz-„Ja“. Vielen Dank.

R. Betz: Zweite Frage zur Stagnation im Beruf und zur Wut, die heraus in vielen entstand: Dieses Stehenbleiben und Nicht-Weitergehen finden wir auch im gesamten Leben als Grundverhalten, so auch in unseren stagnierenden Partnerschaften, die oft in Routine bis Langeweile erstarrt sind. Ihr habt mal so schön gesagt: „Das Leben hier ist nicht als Parkplatz gedacht!“ Das heißt für mich: Jeder darf für sich überprüfen, wo er sich wirklich innerlich weiterbewegt, seine Themen anschaut, seine Gefühle durchfühlt und sich für einen Neuanfang des bewussten, bejahenden und liebenden Weitergehens entscheidet. Was hilft Menschen, aus der Wut den Mut zu solch einem Neuanfang zu finden?

Geistige Welt: Und gerade, weil du die Werkzeuge hast, zu sehen, was Wut ist. Gerade weil du weißt, dass das ja auch mit dir zu tun hat und hatte. Gerade weil ihr die Möglichkeiten auch habt zu wissen, dass das oftmals Fortsätze sind aus früheren Leben, dass du die Wut in deinem Bauch hast über das und das. Und gerade weil ihr über die Transformation wirklich den Kasten habt, den Handwerkzeugkasten: Wie gehe ich damit um? Was weiß ich, was mein Anteil ist? Wie gehe ich mit diesem Anteil um? 

Da geben wir euch also auch wirklich aus dem Geist den Schubs, zu sagen: Gib‘s in die Arbeit rein. Verlaufe dich nicht im Beruf mit den alten Ansätzen von Wut und Rückzug und Projektion. Ihr seid die Wesen, die das Neuanfangen für sich geparkt haben. Ihr seid diejenigen, die Neuanfang wirklich können und wissen. Ihr habt gerade ein Jahr neu angefangen. Ihr fangt auch wieder ein Frühjahr neu an. Und ihr macht euch eure Schwimmbäder wieder auf im Sommer. Und ihr macht euch wieder eure Grenze des Sommers. Ihr seid immer diejenigen, die neu anfangen können mit den Händen und auch immer wieder mit den Herzen. Und auch dort, wo scheinbar die Mauern so dick sind in euren Büros und in der Arbeit täglich von Montag bis Freitag, gerade da gilt es, den Mut des Herzens neu anzufangen, wieder in sich zu fühlen und ihn wieder in sich zu tragen. 

Da ist der Hinweis auf den Teenager in dir, der so viel Aufbruch hat. Du kennst das vielleicht, schau in einer kleinen Übung nach dieser Februar-Botschaft einmal hinein, wie du dich erinnerst, als du als Teenager etwas zum ersten Mal gemacht hast, einen Neuanfang. Die erste Reise ohne Eltern, die erste Party, von der du nicht pünktlich nach Hause gekommen bist. Der erste Kuss, ja. Und so dieses Anfangen, dieses Anfangen des Teenagers, hole es überall rein gerade dort, wo du glaubst, dass es staubig, gerade dort, wo du meinst, es geht nicht mehr. Genau da geht es. Danke noch einmal. Auch hier in der zweiten Frage an dein mutiges Herz und an die Kraft, denn es kann so viel.

Dritte Frage: Zur Wiederherstellung der Frische in unseren Ehen und Partnerschaften. Vielleicht auch zur ‚Ehe des Valentin‘, dessen Tag wir ja am 14. Februar feiern und der Rosen-Umsatz Rekorde erzielt. Die Ehe halten ja viele für eine verstaubte Institution und sagen, was brauchen wir einen Trauschein. Das geht genauso gut ohne. Wie ich euch verstehe, wird die Ehe in der neuen Erde eine Renaissance erfahren und eine große Bedeutung haben. Sagt Ihr bitte etwas Vertiefendes dazu, wie wir wieder Lebendigkeit, Bewegung und Frische in unsere Ehen und Partnerschaften bringen und den Tanz der Liebe tanzen können?

Geistige Welt: Ja, Partnerschaften. Ja, Beziehungen. Ja, Familien. Ja, Mann und Frau. Ja, die Liebe in der Gemeinschaftlichkeit. Warum? Warum geben wir, und du hast es richtig aufgegriffen, Bruder, dem so eine große Bedeutung? Warum dieser Gedanke der Renaissance in Partnerschaften? Warum? Weil ihr da am meisten auch durchlitten habt. Seht euer Herz. Ihr habt euer Herz gefordert. Ihr habt eurem Herzen so viel Schmerz zugemutet. Ihr habt gesagt: „Durch diesen Schmerz der Familie, teilweise den größten, gehe ich auch noch durch, durch diesen allertiefsten.“ Ihr habt euer Herz gefordert. Ihr habt ihm zugemutet, durch den größten Schmerz zu gehen. Ihr habt ihn durch die Schmerzhölle gefühlt innerhalb der Transformation. Ihr habt Menschliches miteinander und Abartigkeiten miteinander gefühlt und ihr habt geheilt. Ihr habt transformiert und transformiert in den Partnerschaften. Und ihr habt überwunden und ihr habt wieder gelacht in den Familien, in den Partnerschaften, in den vorbeigegangenen Scheidungen und in den Ehen, die am Ende des Tages vielleicht sogar gar keine waren. Und gerade weil ihr so gut gefühlt habt und weil ihr so viel gefühlt habt und weil ihr so tränenreich gefühlt habt, können in genau diese Kraft und in genau diese Un-Kraft und in genau diese Wiege derjenigen Partnerschaftssituation, der familiären Situation wieder die neuen Freudentränen hinein. 

Genau deswegen der Tanz, weil der Tanz die Lebendigkeit der Herzen bedeutet und der Tanz der Lebendigkeit der Herzen auch ganz einfach ist. Und da,  - und du kennst diesen Satz auch, Bruder, und dass du hier dieses noch einmal zitierst, wissend, ist gut, weil es schon so tief gesagt worden ist - da wo der größte Schmerz war, da kann euer Herz aber aufstehen auch in die größte Freude, zu sein, zusammen zu sein und auch wirklich eine Verbindung eingehen, die da lautet: „Du bist ich und ich bin du. Wir sind zwei getrennte Wesen und können uns lieben.“ 

Und so seid ihr in euren familiären, entstrickten Situationen in eurem Wissen, was da abläuft, in eurem Schmerz gefühlten Herz und in eurem Freude gefühlten Herz, da seid ihr Inspiration für andere, da seid ihr diejenigen, die anderen Mut machen zu sagen: „Partnerschaft, Familie in der guten, in der transformierten Form geht ja doch.“ Und das ist der Weg. Auch dieser Weg ist Stück für Stück. Und gebt der Zeit die Zeit. In euren Verbindungen könnt ihr wieder Lebendigkeit, Bewegung und Frische in das Gemeinschaftliche, in die Liebe, in das Lieben hineinbringen. Dankeschön für diese dritte Frage.

R. Betz: Vierte Frage zu eurer folgenden Aussagen aus dem ersten Teil: „Wenn da eine Straße ist, die belebt ist und die ist schön und da wird getanzt, nun, dann tanze auch mit jemandem, der dir vielleicht bisher gar nicht bekannt war.“ Das Tanzen ist ja hier eine Metapher, die genau was aussagen will? Heißt das: Seid neugierig auf die Menschen, die euch in diesem Jahr begegnen. Lasst euch ein auf wahrhaftige Begegnungen mit offenem Herzen? In jeder einzelnen Begegnung liegt ja immer ein Geschenk. Jeder begegnet jeden Tag so vielen Menschen, bekannten und auch vielen neuen. Ich vermute, da lassen wir jeden Tag viele Geschenke unausgepackt am Wegesrand liegen. Wie seht Ihr das?

Geistige Welt: Und ja, Geliebter, ja, Bruder der Sonne, du vermutest das. Ja, du vermutest, dass da viele Geschenke, Menschen also, Begegnungen, unausgepackt am Wegesrand liegen. Ja, und da unser Hinweis eben auch. Ihr befindet euch in einem Hafen. Ihr habt auch Zeit. Gebt euch jetzt Zeit, mit den Menschen, denen ihr begegnet. Da gibt es vielleicht - ihr seid ja schon vielen begegnet - eine Wertung. Ihr sagt: „Naja, der gefällt mir nicht.“ Und: „Ach, was kann der vielleicht?“ Oder vielleicht: „Ach, der wird mir schon wieder mein Herz vielleicht zertrümmern und mir wehtun.“ 

Aber gebt dem anderen eine Chance. Ihr begleitet euch jetzt innerhalb der Transformation. Und an einem Abend fragt ihr: „Wer bist du denn?“ Und es kommen so spannende Dinge heraus. Ihr erfahrt so viel, wenn ihr sagt: „Ich bewege mich doch zu dem. Ich höre dir doch einen Moment zu.“ Und da geht es hin, was wir meinen. Zuerst also klingt es gar nicht interessant, was der andere ist. Dann fragt ihr nach. Dann habt ihr einen Teller Suppe miteinander. Und dann trinkt ihr ein Glas Wein miteinander. Und dann sagt ihr: „Wer bist du denn? Ich habe dein Herz begonnen zu fühlen.Und auch du hast viel erlebt. Und auch du erlebst noch und auch deine Schmerzträne kenne ich. Ich habe sie auch geweint oder werde sie vielleicht noch weinen“. 

Und das sind die Begegnungen der Freude, zu sagen: „Wir gehen diesen Weg. Wir gehen diesen Weg in diesem 2019 und in dieses 2019 hinein.“  Und dann habt ihr, ohne es zu merken, schon wieder ein „Ja“ gesagt. Schon wieder ein „Ja“ zu einem neuen Menschen, der eigentlich in die Wertung fiel und eigentlich gar nicht interessant war. Aber plötzlich wird er doch, nachdem er Sätze gesprochen hat, die Augen geleuchtet haben, mehr Vertrauen gefasst hat, fasst du auch Vertrauen und sagst: „Komm, lass uns ein paar Momente tanzen miteinander.“ Das ist es. Dieser leise Tanz der Menschen. Dieser leise Tanz der innigen Menschen, die der Transformation ihr Vertrauen gegeben haben, die der Spiritualität ihr Vertrauen gegeben haben, die der Liebe ihr Vertrauen gegeben haben, diese reichen sich gegenseitig, reichen sich selbst, aber auch dieser Welt die Hand. 

Danke für diese Februar-Botschaft 2019, die du abgefragt hast, Bruder und an die, die sie heruntergeladen hat, Danke, Schwester. Und dass ihr alle dieses hier hört mit schönem Wohlwollen in euch und mit viel Liebe in euren Herzen, Danke. Gott zum Gruße. Segen über dasjenige was ist, was war und kommen wird. Hier hat wieder diese Bibliothek des Emanuel sich geöffnet, die ihr immer wieder hier hört und die auch weiterhin agieren und wirken wird. Danke. Gott zum Gruße aus dem Geist. Wir lieben euch sehr.