Geistige Welt: Die Dezember-Botschaft 2018. Gott zum Gruße aus der Emanuel-Energie. Natürlich ist das eine große Möglichkeit wieder für diese Kraft des Dezember 2018, eine Botschaft zu übermitteln aus dem Geist an die Materie, an die Inkarnierten, an euch, geliebte Seelen. Gott zum Gruße. Und wie sehr ihr geliebt seid und wie sehr dieses Licht an diese Erde kommt, nun, das seht ihr. Das möget ihr wieder sehen an all dem, was da geschmückt und getan ist für das weihnachtliche Fest.

Und dafür ein paar Momente der Gedanken. Was ist das? Wohin geht das? Wofür ist das? Und das ist eine große Freude, eine große Ehre, eine große Gnade, dieses hier zu sprechen und in einen solchen Kanal zu geben und dann an euch auf die Plattform. Gott zum Gruße an dich, Bruder. Von Herzen Dank, dass du das ermöglichst, dass du das Forum bildest, dass du dieses hier in dein Herz gibst und dann die Worte heraus, um hier auch, ja, einfach zu erfreuen und sich der Möglichkeiten immer wieder klar zu machen, dass es eine Gemeinschaftlichkeit gibt zwischen Geist und Materie. Gott zum Gruße. 

Und es ist schön, erhaben schlussendlich, aber jetzt auch einfach diese Dezember-Botschaft ganz zu erfassen, denn ihr habt sie auf der Erde. Ihr habt die Metaphern da. Ihr habt die Gleichnisse überall hängen. Sie sind da. Und so werden wir über drei Dinge sprechen. Über das Licht in euren Lichterketten. Es ist überall drin. Das Licht, das jetzt die so vielen Möglichkeiten wieder aufnimmt, euch zu sagen: "Ihr seid das Licht." Also das ist der erste Teil. Was ist Licht? Was ist euer Herz? 

Der zweite Teil in dieser Dezember-Botschaft 2018 geht darum: Warum sind da so viele Engel? Und überall sind sie und sie haben eine Hochpräsenz natürlich an Weihnachten und also: Was sind sie? Was können sie? Was ist die Kraft und was ist der Glanz des Engels an deiner Seite und überall in diesem weihnachtlichen Fest. Und der dritte Teil geht, auch das ist eine große Metapher, auch dieses ist überall präsent, um Geschenke. Was ist das Geschenk? Wie kann man es erfassen? Was ist die Botschaft eines Geschenkes? Und auch darüber wird geredet und ein paar Anleitungen, Möglichkeiten, Ideen gegeben. Danke. Gott zum Gruße.

Und es ist so oft nun schon gesagt worden. Aber es kann nicht oft genug gesagt werden, wie sehr das Licht heilt, wie sehr es auch erfreut. Und da wollen wir noch einmal etwas tiefer gehen, warum das so ist. Denn es ist einfach. Von der Physikalität her ist das Licht und das Herz aus einem ‚Material‘. Sehet das schöne Wort. Das Ruhewort von dem, den ihr nennt den ‚kleinen Prinzen‘: „Man sieht nur mit dem Herzen gut.“ Also ist in dem Herz Licht. Und es ist auch so. Darin ist Blut, darin ist Silber, das Material des Eisenlicht also. 

Und ihr habt tatsächlich hohe, höchste Lichtpartikel, das ihr mit dem Herzen seht. Nun nehmen wir einmal das Herz und das Licht. Und wir schauen uns einmal an, was da im Licht ganz viel vorkommt bei euch, nämlich Lichterketten und diese in den Fenstern stehenden Lichter, Kerzenlichter, die elektrisch angezündet sind. Und das ist der Punkt. Wo hier ein Lämpchen aus ist, da ist die ganze Lampe aus. Wo bei einer Lichterkette ein Lämpchen kaputt ist, da muss tatsächlich dieses Lämpchen neu gemacht werden, damit die ganze Lichterkette brennt. Vereinbart das nun für euch und dreht das einmal etwas höher auf in Gedanken und übertragt es auf eine Familie oder auf eure Freunde oder auch auf eine Gruppe, in der ihr Weihnachten feiert. Das ist wichtig, dass ihr euer Licht aufdreht. Es ist wichtig, dass ihr euer Herz auf lasst. Das ist der Punkt dabei. Und das ist das, was es zu sagen gilt. Wenn einer hier sein Licht abdreht, nun, dann ist es schwierig. Dann ist die ganze Lichterkette nicht mehr erfüllt mit Licht. Oder wenn einer eben sein Licht wieder anbrennt, dann brennt die ganze Kette. 

Nehmt also ihr, die ihr durch die Transformation gegangen seid, die ihr in sie hineingeht und durch sie hindurch, die ihr Prozesse macht, eure Therapien macht, eure Sitzungen macht, wie ihr sagt, die Ausbildungen macht, nehmt die hohe, höchste, schöne eigene, aber auch die Verantwortung für andere wahr, die ihr tatsächlich habt. 

Und ihr könnt wirklich so viel daran tun. Wenn ihr eure eigenen Verletzungen schmälert und schmälert, beginnt zu schauen, dass euer Licht ein so großer Träger ist, dass euer Herzlicht so eine große Angelegenheit, nun, dann führt es weiter, führt es in das Weihnachtliche. Und seht daran, dass die Botschaftlichkeit ist, wenn du dein Licht andrehst, wenn du dein Herz offen hältst, dann tust du es für alle, dann tust du es für deine Familie. Dann tust du es für die, die um dich sind, dann tust du es für die, die es verdient haben, von deinem Herzlicht, mit deinem Herzlicht, durch dein Herzlicht zu sehen und ihres, ihr Eigenes auch anzudrehen und anzumachen. 

Seelen der Liebe, euer Herz ist das Licht. Es ist aus demselben Material. Euer Herzlicht ist ewig. Es findet für alles eine Lösung. Es heilt und es ist geheilt worden. Und es wird noch heilen und es wird jede Verletzung heilen. Und es wird auch jede andere Verletzung heilen. So also das erste Bild von der Lichterkette, von der Kette eurer Herzen, davon, dass das Licht und euer Herz von derselben Struktur ist. Und deswegen sagen wir noch einmal und es ist groß und es ist wichtig gesagt: Schenket euch die Kraft des Wissens, dass euer Licht die Kraft hat, in dem Herzen zu sein. Denn ihr seht nur mit dem Herzen gut. 

Und das Zweite, hier geht es um Engel. Überall sind sie. An euren Pforten stehen sie, auf euren Weihnachtsmärkten, den Ständen, sind sie. Überall sind sie allumfassend. Schlussendlich sind sie auf dieser Erfahrbarkeit des Weihnachtlichen. Warum? Auch hier die unmittelbare Verbindung. Seelen der Liebe. Geliebte Menschen auf der Erde. Gewöhnt euch dran. Ihr seid die Inkarnierten und ihr habt die Gestalt, die stoffliche Gestalt eines Engels. Es ist kein Unterschied. Der Engel ist feinstofflich und ihr seid stofflich, aber ihr habt auch in dem Rücken Energie. Von eurem Rückgrat, von eurem Rücken geht auch Energie aus. Diese Energie hält euch. Schlussendlich stehen  in eurem Rücken -   das wisst ihr, das habt ihr gesehen -  im Idealfall die Engelkräfte eurer Ahnen, die euch stützen, und die feinstofflichen Kräfte, die eben also auch im Rückgrat sind. Aber auch viele andere Engelqualitäten sind da. Wenn ihr über euer Rückgrat Energie empfangt, dann ist da auch eigene Energie, sonst könntet ihr die andere nicht empfangen. Gewöhnt euch also dran. Zwinkert nicht nur dem Engel zu und sagt: „Ach, du bist da irgendwo weit entfernt als Putte mit dickem Bauch irgendwie in der Kirche oder du sitzt da oben mit deinen Flügeln auf dem Weihnachtsmarktstand.“ Das ist nicht so. Es hat zu dir eine unmittelbare Verbindung. Es ist eine unmittelbare Allegorie. Ihr tanzt miteinander. Ihr erlebt euch miteinander. Der Engel und du ihr seid ein Paar. Ihr seid ein Tanzpaar miteinander. 

Und so ist diese Verbindung, diese Verbindlichkeit von Feinstoff und von Stoff, von dir, also von deinem Material, und von dem eher feinstofflichen Material von Geruch, von Duft, von Glanz, von Feinstoff also, der dir ganz nahe ist, eine Verbindung und eine Linie geschlossen. Die Liebe hat eine Form angenommen, sehr tief geliebte Seelen. Und diese Form heißt Feinstoff. Die Liebe ist Feinstoff. Und sie kann auf diese Weise zu dir kommen, indem du weißt, auch du hast Feinstoff. Deine Flügel verbinden sich mit dem Flügel deines Engels und deiner Engel. Und so können sie denn in dieser weihnachtlichen Zeit - und genau das ist das Bild und genau das ist das Gleichnis - sie können mit sich durch ihren Feinstoff in den Wind und über den Wind in deine Flügel kommen. Habe Dank. 

So erfreue dich, wenn du gehst einmal in dem Wind des Winters und in dem Wind eines Dezember durch den Wald oder über diejenigen weihnachtlichen, winterlichen Hügel und du fühlst den Wind in deinem Rücken, dann ist es der Wind, der hier von deinen Engeln kommt. Das ist der Wind in deinen Flügeln von ihnen. Danke. Das war ein Bild über auch eine sehr prominente Figur des weihnachtlichen Geschehens, dem Engel. Habe Dank. Das war der zweite Teil.

Und das Dritte sind die Geschenke. Nun, da ist auch viel passiert und in euch passiert, auch das was in den Hirten passiert ist, die zu dem Stall gekommen sind, gesehen haben, da geschieht eine Geburt. Da geschieht etwas, was geboren wird. Da kommt eine neue Aussage auf die Erde, eine nächste Liebe, eine gute, göttliche Liebe auf die Erde. Das haben sie gesehen. Und sie brachten sich selbst. Sie brachten ein bisschen Milch, sie brachten ein bisschen Brot, aber sie haben gesagt: „Vor allem wollen wir zusammen sein. Vor allem wollen wir da sein.“ Und das ist das Geschenk. Vor allem wollen wir da sein auf der Erde. Schenkt das dieser Erde. IHR SEID NÄMLICH DAS GESCHENK SELBST. Es ist schön, wenn ihr etwas schenkt, aber verlängert hier schlussendlich nur euer Dasein durch ein Geschenk. Genau das Gleiche haben die Heiligen Drei Könige in der Geschichte auch gemacht. Sie gingen und sie haben gesagt: „Wir verlängern. Hauptsache sind wir da. Wir verlängern unseren Atem, verlängern das, woher wir kommen. Sicher bringen wir etwas Gold. Wir bringen etwas Weihrauch. Wir bringen etwas Myrrhe.“ Aber sie haben schlussendlich auch nur mehr gesagt: „Gut, dass wir da sein können. Gut, dass wir in der Gemeinschaft sind. Wir haben verstanden, dass da etwas Neues ist, eine nächste Geburt. Die nächste Geburt der Liebe ist hier eröffnet. Die nächste Geburt heißt, es ist schon mal Liebe geboren worden. Aber es ist jetzt ganz direkt gesagt. Diejenige Liebe in dem Herzen des Menschen ist geboren. Und das ist die Geschichte des Schenkens. Das ist die Geschichte des Geschenkes der Geburt an eurem Weihnachten. 

So siehe, da ist auch die Metapher. Wenn du also schenkst wunderbar, so wie die Hirten, und du sagst: „Ja, ein Stück gebe ich von mir, etwas Selbstgemachtes.“ Das macht ihr ja alle, viele. Auch diejenigen Könige haben sich überlegt: „Was geben wir von uns ganz klar und wie geben wir es schön dar und wie geben wir es mit reinem Herzen dar?“ Haben sie getan. Am Ende des Tages ist es, jetzt auch am Ende dieses Jahres ist es, dass ihr sagt: „Ich habe verstanden, dass ich meine Liebe gebe auf diese Erde noch einmal, weil die Erde gut ist, weil die Materie gut ist und weil es sinnhaft ist, hier zu sein. Und weil mein Lieben über die Materie, über meinen Körper, über mein Sein schön ist zu geben. Und so wird Vieles gelingen. Mit diesem Gedanken wird viel Gutes gelingen in euer, für euer 2019. 

So schenkt also und wisset aber, am Ende ist es, dass ihr euch selbst schenkt. Das ist das schönste Geschenk, dass ihr eure Liebe und euer Herz auf diese Erde schenkt. Das göttliche, lichtmotivierte, liebesmotivierte Herz gibt der Mensch auf die Erde und dafür, für diesen Gedanken, das schönste Geschenk zu geben, haben wir die Möglichkeit gehabt, das zu sagen und dafür Danke.

Gerne, Bruder, jetzt deine Reflektionen zu diesen schönen, aber denn auch hier schon von dir gut erfassten Dingen, was ist das Herz, wie also verstehe ich das Licht, den Engel und die Geschenke. So hast du also die Möglichkeit, dieses hier noch einmal zu schauen mit demjenigen Reichtum deines Herzens. Wir danken. Gott zum Gruße. Das war der erste Teil aus dem Emanuel-Strahl.

 

Fragen zur Dezember-Botschaft:

R. Betz: Herzlichen Dank für die lichtvolle Botschaft zum Dezember 2018. Ihr erinnert uns an den bekannten Satz: „Du siehst nur mit dem Herzen gut.“ Ich denke, dass viele von diesem Satz sehr berührt sind. Vielleicht können wir hier etwas tiefer gehen im Verstehen. Das offen gehaltene, das liebende Herz schaut – so verstehe ich es – hinter die Kulissen, Fassaden und Masken. Es sieht zum Beispiel das nach Liebe schreiende Kind hinter dem wütenden Gesicht eines Erwachsenen. Es sieht seine Hilflosigkeit und Ohnmacht. Dieser Mensch kann Mitgefühl empfinden und muss nicht mehr zurückschreien, wenn er sein Herz offen hat, auch für die Liebe zu seinem kleinen verletzten Kind.

Eine Frage, die viele zurzeit beschäftigt: Wie kann der mitfühlende liebende Mensch etwas ändern in einer Welt, in der sich viele nur noch anschreien, beschuldigen und das Opfer spielen, anstatt ihren eigenen Anteil zu sehen und ihre Schöpferverantwortung zu übernehmen. Ich kann verstehen, wenn viele angesichts der sich hoch schaukelnden Konflikte den Kopf schütteln können und sagen: „ja, die Welt ist wirklich ein Kindergarten voller enttäuschter, wütender und angstvoller kleiner Kinder? Kann uns da der Satz helfen: ‚Ihr seid das Licht der Welt. Und euer Licht heilt, weil Ihr da seid und Euer Herz offen haltet für die Liebe‘?

Geistige Welt: Das ist die Antwort auf die erste Frage von Robert.

Und seht, tief geliebte Seelen, ihr habt euch wieder durch einen 12-monatigen Weg gearbeitet, gelächelt, gefühlt. Und nun seht ihr, wir enden auch und wir beginnen auch wieder neu fürs nächste Jahr mit dem Gedanken, dass ihr von einem Schiff gegangen seid und dass ihr jetzt endet dort und dass ihr die zwölfte Stufe erklommen habt und gesagt habt, ich gehe von irgendwo nach irgendwo. Viele haben es gemacht. Viele haben es getan. Viele sind diese Strecke gelaufen, haben gesagt Stück für Stück.

Es war im wahrsten Sinne ein heißer Sommer. Ihr werdet noch viel dran denken. Und jetzt steht ihr dort auf der zwölften Bohle und schaut zurück und sagt: „Ich habe also einen Transformationsweg beschritten. Und was ist jetzt?“ Ein Stehenbleiben. Und das ist auch gut so. Denn jetzt treten viele von euch tatsächlich auf‘s Land. Und was macht man da erstmal? Das ist, das Licht der Welt zu sein. Und das ist eine tiefe Energie zu sagen: „Jetzt renne ich mal nicht weiter. Ich mache es auch nicht wie vorher, sondern ich bleibe einmal stehen und zwar dort im Hafen und dort auf diesem Platz.“ Und was passiert dann, Seelen? Wenn ihr stehenbleibt, wenn ihr es anders macht, wenn die aus der Transformation - und es sind viele schon und es werden immer mehr - sagen: „Ich bleibe einfach mal stehen. Ich halte mein Herz offen. Ich drohe mir selbst nicht wieder, mein Herz zuzumachen, weil das nicht meine Natur ist. Sondern ich halte es offen. Egal.“  Und ich verstehe, warum die Menschen die Herzen und die Türen und die Fenster geschlossen haben, weil es eine Herzverletzung gab auf eurer Erde überall und überall. Weil vor vielen, vor hunderten, vor tausenden von Jahren die Menschen gesagt haben: „Ach, das Herz, das gibt es gar nicht. Es gibt nur die Hand. Es gibt nur etwas, was man sieht.

Und ihr sagt jetzt: „Nein, ich habe ein Herzlicht. Ich habe ein flammendes Herz. Ich habe ein wirkendes Herz. Ich habe ein freudiges Herz.“ Ihr habt ein lebendiges Herz. Ihr sagt: „Es ist so!“ Und so stellt ihr euch also auf diese zwölfte Bohle und tretet nun auf das Land und sagt: „Vielen Dank. Ich habe das Schiff der Transformation hinter mir gelassen. Ich schaue sehr gerne zurück. Es waren wirklich schöne Zeiten, große gute Zeiten mit mir selbst und mit den anderen. Und ich bin gefallen und ich bin einmal mehr aufgestanden als ich gefallen bin. Und ich gehe über die Bohlen, ich stehe auf der zwölften Treppe und sage: „Nun trete ich auf den Hafen.“

Und was passiert? Ihr tretet in den Hafen, dort bleibt ihr stehen so wie Kinder, die bei einem Martinszug stehenbleiben. Und was passiert dann? Sie reden ein bisschen und irgendwer fängt an ein Lied zusingen. Und irgendjemand singt und sagt: „Halleluja, es ist gut, dass wir da sind. Schön, dass wir angekommen sind. Wir stehen an dem Hafen.“ Und was machen die Menschen um euch? Sie bleiben stehen, sie hören euch zu und dann sehen sie, wie jemand sagt: „Ich bin trotzdem da. Ich bin all das durchgelaufen und hier bin ich.“

Und die Menschen auf diesem Parkplatz und auf diesem Markt und auf diesem Platz dort, auf dem Marktplatz, werden die Fenster aufmachen und sagen: „Das ist aber eine schöne weihnachtliche Botschaft. Da sind welche, die singen. Da sind welche, die lachen. Da sind welche, die stehenbleiben. Da sind welche von dem Martinszug, die ihre Kerzen und ihre Lichter in der Hand halten. Na, das ist ja schön. Da schauen wir mal zu“. Und sie machen ihre Herzen auf. Seid die Weihnachtsbotschaft. Macht das. Ihr braucht nicht mehr zu tun als das, was ihr bisher sagt. Nur einen Schritt zu tun und sagen: „Hier bin ich. Das ist mein Marktplatz. Das ist mein Platz. Das ist mein Hafen. Vielen Dank.            

R. Betz: Der kopf-gesteuerte, rationale, nur an das ‚wissenschaftlich Belegte‘ glaubende Mensch kann mit Engeln ja wenig anfangen. Ja, er reagiert oft geradezu aggressiv auf jene, die mit Engeln daher kommen. Vielleicht könnt Ihr auch das Thema ‚Engel‘ noch etwas vertiefen. Kann man sagen: „Wir alle sind Engel im Körper.“ Sind nicht alle Geschöpfe, Wesen, Seelen letztlich Engel, aus der Liebe Gottes geboren? Wenn unser feinstofflicher Körper letztlich eine verstofflichte Liebe ist, sind wir dann nicht alle Engel im Körper, von Liebe umhüllt, also von unserem eigenen feinstofflichen Körper. Wenn das so ist, wie ich vermute, dann sind wir alle Engel in Verkleidung, die vergessen haben, dass sie Engel sind.

Wodurch geschieht dann die Wiedererinnerung an diese unsere Engel- oder Liebesnatur genau? Müssen wir hierzu auf bestimmte Impulse warten oder auf eine Kraft, die wir ‚Gnade‘ nennen? Oder reicht das schon zu sagen: „Ich entscheide mich jetzt, mich an meine wahre, erste Natur, an meine Liebesnatur, zu erinnern?

Geistige Welt:. Ja! Und es ist wirklich so einfach. Der Mensch ist ein Wesen, das mit einem Körper gekommen ist und dass natürlich eine Umhüllung von seinem Feinstoff noch da ist, denn aus dem kommt er ja. Warum sollte er etwas, was er sowieso hat, plötzlich ablegen? Nur weil die Inkarnation da ist? Noch einen Schritt weiter. Noch einen Schritt mehr in der Liebe, das ist das, was ihr getan habt. Ihr seid noch ein Stück mehr gegangen. Natürlich seid ihr ein Stück mehr von dem Ur-Licht weggegangen in der Inkarnation. Und ihr habt schlussendlich und das ist ja zu spüren und das hat ja das viel Herzeleid erzeugt, dass der Mensch sich soweit entfernt hat, dass er fortgegangen ist sozusagen von seinem geistigen Licht, sich in die Inkarnation gegeben hat und sich nun hier vorfindet. Aber er findet und ihr findet alle euren feinstofflichen Körper vor.

Und wie du fragst, ja, es bedarf einer gewissen Entscheidung, einer gewissen Änderung, einer gewissen Erinnerung, einer gewissen Transformation. Aber die macht ihr dauernd. Wenn ihr euren Körper nicht mehr gut fühlt und wenn es euch kalt ist, was macht ihr? Geht in die heißt Dusche oder ihr umhüllt euch mit etwas Warmen. Ihr nehmt eine Wärmflasche und ihr spürt euren Körper wieder. Und genau das ist euer feinstoffliches Feld. Also es ist wirklich ein winziger Schritt, sich zu erinnern. Es ist nicht viel. Es ist nur ein Moment, auch den mancher tatsächlich auch schambesetzt hat, zu sagen: „Ich bin so weit weg.“

Da ist ganz viel Schambesetzung darin, zu sagen: „Ich weiß ja gar nicht mehr, wer ich bin.“ Ich weiß ja gar nicht mehr, wo ich eigentlich herkomme. Und dieses ist in gewisser Form dann auch die Abgrenzung und der Abschnitt und das Abschneiden, das scheinbare gedankliche Abschneiden vom feinstofflichen Feld. Aber entscheidet euch nochmal. Erinnern tun sich jetzt viele. Und die wahre Natur des Menschen ist absolut genauso, wie du sagst eine feinstoffliche Gestalt, die Liebe legt sich und hat sich um den Menschen gelegt. Sie begleitet ihn immer. Und das ist sein Mantel, sein Kleid davon. Die Liebe ist ein Mantel. Die Liebe ist ein Feld. Sie legt sich um euch. Das nennt ihr feinstoffliches Feld. Das ist da, um sich dran zu erinnern, heißt, sich an die Engelnatur, heißt, sich an die eigene Engelnatur selbst zu erinnern. Vielen Dank.

R. Betz: Zu eurem Bild von den Engeln an unserer Seite. Ich denke, manch einer würde diese Engelenergie an seiner Seite unmittelbarer spüren. Ihr empfehlt hierzu zwei Schritte. Erstens sagt Ihr: „Die Liebe ist Feinstoff. Und sie kann auf diese Weise zu dir kommen, indem du weißt, auch du hast Feinstoff“. Und zweitens: „Geht in dem Wind des Dezember durch den Wald oder über die weihnachtlichen, winterlichen Hügel und du fühlst den Wind in deinem Rücken, dann ist es der Wind, der hier von deinen Engeln kommt.“ Könnt Ihr das Letztere noch mal vertiefen und die Frage beantworten: Warum hilft uns die Natur und das Gehen in der Natur so sehr, zu uns selbst zu kommen, zu unserem Kern?

Geistige Welt:. Ja, der Weg durch die Natur ist sehr gültig, ist sehr wichtig. Denkt dran, ihr habt in der Natur das Phänomen, dass ihr die lächelnde Kraft, also die Zweierkraft des Systems überall seht. Die Natur lächelt sich beständig zu. Macht einen Strandspaziergang, da seht ihr, wie die Gicht also das System von Wasser und Salz zeigt. Und das ist lächelnd. Eines ist da und das andere gibt sich. Das habt ihr überall.

Das habt ihr auch in euch. Ihr habt in euch ein beständiges Zweiersystem. Da ist ein Gefühl. Ihr könnt es fühlen. Etwas ist da und ihr gebt etwas hinzu und dann wird etwas mehr. Also dieses Zweiersystem von Tag-Nacht, ihr habt das überall. Ihr habt ein inneres Licht und ihr könnt außen etwas schauen. Es ist etwas da und du nimmst etwas Zweites hinzu. Und dieses System hat die Natur wohlfeil. Sie hat es tief in sich.

Und in dem Moment, in dem ihr ruhig und nicht eben rennend durch die Natur lauft und sagt: „Ich muss meinen Tag beginnen, sondern ihr macht wirklich einen winterlichen, einen weihnachtlichen Spaziergang, dann ja kommt dieses System wirklich raus. Und es beginnt zu spielen, weil überall habt ihr noch Lichter angemacht. Überall spielt der Wind und der Schnee und diejenige Vokabel des ganzen weihnachtlichen Geschmückes mit der Natur. Überall habt ihr die Lichter auf den Weihnachtsbäumen. Und überall tanzt irgendwas miteinander. Irgendein Licht tanzt mit dem anderen. Und dieses System, dass das Licht da ist und etwas spielt damit, ist in der Natur und ist in euch gleich. Und diese frohe Natur, dass in dem Inneren von euch etwas ist, was im Außen sich genauso spiegelt, macht Sinn. Es gibt etwas Gutes auf der Erde. Und diese Kräfte, einen Winterspaziergang zu machen, einen Strandspaziergang zu machen, bedeuten: „Ich sehe das, was ich in mir bin, gespiegelt. Und was ich da sehe ist schön. Und was ich da sehe ist spielerisch. Also muss ich es auch in mir haben.“ Und das hilft und das heilt und das erfreut. Vielen Dank.         

R. Betz: Im letzten Abschnitt sprecht über den Sinn, den unser Dasein hier auf der Erde hat. Vielleicht könnt Ihr auch das besonders für all diejenigen noch vertiefen, die den Sinn ihres Daseins und Lebens hier nicht (mehr) sehen können und deshalb in Depression verfallen, in das Gefühl der Sinnlosigkeit. Das ist ja eine der grassierenden Erscheinungen, die Depression, nicht nur die ‚Erschöpfungsdepression‘ namens Burnout.

Und herzlichen Dank für eure Antworten.

Geistige Welt: Und sehet nun abschließend, was haben wir getan und was ist geschehen in diesem 2018. Viele von euch, wie in der Transformation, ihr habt verstanden das Bild, das wichtige Bild davon, dass das Schiff dort ein Transformationsschiff war, und dass ihr dort auch schlussendlich davon gehen könnt und sagen könnt: „Ich gehe in ein Nächstes, in ein weiteren Abschnitt, in ein schöneres Jahr, noch herzvolleres, noch liebevolleres Leben von mir mit mir selbst.“ Und ihr seid diese zwölf Bohlenschritte und diese zwölf Stufen auf der Brücke bewusst gegangen.

Und ihr seid auch manches Mal noch verzagt. Und ihr seid auch immer nochmal hingefallen. Ihr musstet euch festhalten an dem Tau des Lebens und es hat euch weitergeführt und ihr seid einmal mehr aufgestanden, als dass ihr hingefallen seid. Und so seid ihr jetzt also gelandet auf der zwölften Stufe, schaut nochmal zurück und seid auch Vorbild für viele andere, die noch in der Traurigkeit sind, in den Depressionen sind, die jetzt erst ins Burn-out fallen in 2019 und die jetzt tatsächlich Vorbilder brauchen, Hilfe. Vorbilder von denen, die die zwölfte Stufe gehen, die auf den Marktplatz gehen und sagen: „So, da sind wir jetzt und wir halten diese Erde in unserem Herzen. Wir beten sie und wir meditieren darauf. Und wir schreiben darauf gute Dinge und wir senden Botschaften der Liebe aus und wir singen dort. Das sind wir. Und auch wenn mein Herz nochmal verzagt.“

Und auch das sei euch zugesagt, auch werdet ihr nochmal hier die Erde mit eurem Feinstoff, mit eurem geistigen Bezug nochmal entdecken. Und es wird nochmal eine Verzagtheit kommen und eine Frage. Gesteht euch das zu. Seid liebevoll miteinander. Sorgt gut für euch, so wie ihr es gelernt habt. Seid aber und das wisst ihr, habt das Wissen, dass die anderen auf dem Schiff noch der Transformation sind und noch in ihrer Depression sitzen und erst ins Burn-out gehen. Und für die seid ihr Vorbild. Für die seid ihr auch diejenigen, die nach vorne gegangen seid. Und für die seid ihr auch diejenigen, wie die Hirten, die vorangegangen sind in der kalten Nacht über die Brücke, über die zwölf Stufen. Und ihr habt gesagt: „Ich gehe dir voran. Ich leite den Weg an. Ich werde mit dir sein.“

Manche von euch gehen sogar zurück, gehen nochmal auf die Brücke und sagen: „Ich weiß wo der Hafen ist. Ich finde ihn, aber ich gehe meine Liebste nochmal holen.“ Auch das ist in Ordnung, denn es ist eben ein Weg in der Transformation. Da zündet der eine dem anderen das Licht an. Und viele, viele, da war die Mutter, sie hat die Transformation gemacht und hat es ihrer Tochter gesagt. „Komm!“ Und die Tochter hat gesagt: „Ja, ich komme.“ Dann hat sie es dem Bruder gesagt. Der Bruder hat es dem Vater weitergesagt und der Vater dem Freund. Und auch alle diese sind den Weg der Transformation gegangen und werden ihn noch gehen. Es geht gar nicht anders.

Das Licht in sich wiederentdecken, sich durch das Ganze durcharbeiten, von sich, von seiner eigenen Traurigkeit wieder zurück in das Herz lächeln, wieder zurück in die Herzfrohheit, wieder zurück in die Herzliebe, das ist nunmehr ein Weg. Wir haben ihn beschrieben in diesem Jahr 2018. Und nun sind wir dort angelangt. Du und viele andere.

Und nun wird erstmal Weihnachten gefeiert. Und habt von uns, von unserer Seite aus ein glückvolles, dankvolles, segenvolles Wort, das wir sagen. Es ist schön, mit euch Weihnachten zu feiern. Es ist schön zu sehen, wie ihr die Lichterketten anmacht und wie ihr diese Erde wieder begebt und das Licht, das ihr seht, es ist direkt dort, wo es hingehört. Nämlich in euren Herzen. Gott zum Gruße. Eine segensreiche Zeit, eine stille Nacht, eine heilige Nacht euch allen für diese kommenden Nächte nun, in denen ihr geht, in denen ihr euch vervollständigt und in denen ihr hier seht, hier bin ich nun angekommen wieder noch einmal in einem Dezembertag, wieder dort, wo ich die Liebe sehe, die ich selber bin.

Gott zum Gruße. Segen über dasjenige was ist, dasjenige was war und kommen wird. Das war die Weihnachtsbotschaft, die Dezember-Botschaft 2018. Wir lieben euch sehr. Aus dem Emanuel-Strahl vielen Dank, eine gesegnete Weihnacht. Danke, Bruder. Danke an sie für die Übermittlung. Gott zum Gruße.