Liebe Freunde, sehr geehrte Damen und Herren,

in dieser so bewegenden Zeit gehen eine Menge Menschen durch zum Teil heftige und physisch wie emotional schmerzhafte Prozesse und fühlen sich nicht selten als ihr Opfer, indem sie sie verurteilen, klagen und jammern. Ich lade Sie ein, diese Vorgänge neu zu betrachten. Wo etwas schmerzt, seien es die Gelenke, die unsere Bewegungsfreiheit einschränken oder das Herz, nachdem wir verlassen wurden, da will etwas von uns angeschaut und geheilt werden.  Es sind weder Folgen von ‚Fehlern‘ noch ‚Strafen‘ des Lebens, sondern im Gegenteil; es sind Türen‘ in eine andere Qualität von Leben voller Frieden, Freude und Liebe. Die größten Veränderungen auf dieser Erde beginnen nicht im Großen, sondern in jedem einzelnen Menschen.

Wir werden jetzt massiv aufgefordert, in unserem inneren wie äußeren persönlichen Umfeld aufzuräumen, Ordnung und Frieden zu schaffen und Herz und Geist zu öffnen für die wesentlichen Fragen wie:

•    Wozu will ich aufstehen am Morgen? Um das Leben zu ertragen oder es mit Freude zu gestalten?
•    Sage ich wirklich ein freudiges JA zu mir selbst und meinem Leben?
•    Wozu gehe ich arbeiten? Um Geld zu verdienen oder weil ich in der Gemeinschaft etwas Sinnvolles erschaffen will?
•    Woher glaube ich, erhalte ich Freude? Von meinem Partner, meinem Haus oder meinem schönen Auto? Oder weil ich aus mir selbst heraus, aus meinem Herzen  Freude habe, deshalb, weil es mich gibt?


All unsere Beziehungen unserer Vergangenheit, besonders die zu Vater, Mutter, Bruder und Schwester, mit denen wir bis heute nicht im Frieden sind, denen wir immer noch grollen, präsentieren sich jetzt stärker als früher spiegelbildlich in unseren Beziehungen im Privaten und am Arbeitsplatz. Unsere Partner und Ex-Partner, unsere Kinder, Kolleg/innen, Chefs und ‚Freunde‘ legen durch ihr Verhalten ihre Finger in unsere, bis heute nicht geheilte Wunde von damals.  Sie müssen das, sie können nicht anders, auch wenn unser Verstand sich gegen diese Sicht sträubt. Aber wer wirklich die Hintergründe seiner schmerzhaften Themen erkennen will, kann das jetzt begreifen, wenn er bereit ist, seine Schöpfer-Verantwortung für alles zu erkennen, was ihm begegnet und sie mit Liebe und Freude zu übernehmen.

Unsere Welt wandelt sich in diesen Jahren mehr, als wir uns vorstellen können. Unsere persönliche Welt wandelt sich umso schneller, je eher wir uns Zeit und Ruhe nehmen und unsere Aufmerksamkeit nach innen richten, unser inneres Haus klären, aufräumen und unser Herz öffnen für die Liebe zu allem, was wir bisher nicht lieben; für die Liebe zum eigenen Frau-Sein und Mann-Sein, für die Liebe zu unserem Körper und unseren Gefühlen und für das bewusste, bejahende Durchfühlen von Angst, Wut, Trauer, Scham, Schuld u.a., die Mitmenschen und Ereignisse jetzt verstärkt in uns auslösen. Diese Gefühle sind schon lange in uns gewesen, es sind UNSERE Gefühle, UNSERE Schöpfungen, die wir seit unserer Kindheit und Jugend in uns verdrängt und abgelehnt haben. Solange wir sie ablehnen, müssen sie uns stecken bleiben und können nicht fließen und werden zur größten Ursache für Krankheit, Gebrechen und Alterung.

Unser Bewusstsein, unsere Sichtweise auf die Welt, die Art, wie wir über uns, über unsere Mitmenschen und über die Welt und das Leben denken, bestimmt und erschafft den Zustand im Außen und die Beziehungsqualität mit unseren Mitmenschen. Solange wir diese Welt und die Anderen für schuldig erklären und verantwortlich machen und das wütende oder jammernde Opfer spielen, kann der bewusste Schöpfer in uns nicht erwachen und die Dinge verschlechtern sich.

Ich wünsche jedem von Ihnen von Herzen, das so genannte Negative in Ihrem Leben zum Anlass zu nehmen, die inneren Türen zu öffnen für Heilung der alten Wunden, für die Liebe Ihres Herzens zu allem, was bisher nicht geliebt wurde und die Treue zum Ihrem besten Lebensnavigator, zur Stimme Ihres Herzens. Das kommt nicht von selbst, sondern bedarf Ihrer ganz bewussten Entscheidung. Das Handwerkszeug finden Sie in jeder meiner Meditationen und in all unseren Seminaren.

Mit herzlichen Grüßen

Ihr Robert Betz