Liebe Freunde, sehr geehrte Damen und Herren,

gerade ist „Die Transformationswoche“ in Bad Kissingen zu Ende gegangen, wo ich wieder über 150 Menschen eine Woche lang begleiten und darin unterstützen durfte, ihre Lebenssituation grundlegend zu klären, damit sie mit klarem Geist, innerer Ruhe und Freude im Herzen ihren Weg durch diese bewegte Zeit der Transformation gehen können. Die Teilnehmer hier sind zwischen 19 und 83 Jahre alt.

Besonders erfreulich ist, dass immer mehr junge Menschen um die Zwanzig erkennen, dass das Äußere vom Inneren, vom Bewusst-Sein abhängt. In dieser Woche legen die Teilnehmer einen wichtigen „Schalter“ um und begreifen, worauf es wirklich ankommt.

Am Ende des Jahres (vom 17. – 23. Dezember) haben wir noch eine zusätzliche „Transformationswoche“ in Bad Kissingen ins Programm genommen, die viele Teilnehmer als die wichtigste, die Weichen stellende Woche ihres Lebens bezeichnen.

Wie von der Geistigen Welt zu Beginn des Jahres angekündigt, schnellt jetzt die Zahl der Menschen hoch, die unter Depression und „Burnout“ (depressives Erschöpfungssyndrom) leiden und ihrer Arbeit nicht mehr nachgehen können. Diejenigen unter ihnen, die noch im Arbeitsprozess sind, fühlen sich unter ungeheurem Druck, verbunden mit Ängsten bis Panikattacken und wissen, dass sie dringend etwas ändern müssen, bevor sie körperlich und psychisch zusammenbrechen.

Wer glaubt, nur ein paar „schwache“ oder „sensible“ Menschen könnten von Depression betroffen werden, der irrt sich. Gerade unter den leistungsstarken und zuverlässigsten Mitarbeitern und Führungskräften sind jetzt mehr und mehr davon betroffen. Das ist keine kleine Minderheit mehr, denn viele Betroffene, die sich gerade noch so in der „Mühle“ halten, haben große Angst, dass Kollegen oder Vorgesetzte bemerken könnten, auf welch scharfer Gratwanderung sie sich gesundheitlich befinden.

Die Depression wird jetzt zu der „Krankheit der Zeit“, weil der „Normalmensch“ täglich gegen die Gesetzmäßigkeiten der Natur verstößt, denen der Mensch unterliegt.

  • 1. Er lebt ein sinn-loses Leben!
    Der normale Mensch ist nie angeleitet worden, seinem Leben einen Sinn zu geben. So glaubt er, dieser Sinn bestehe darin, Geld zu verdienen und irgendwie über die Runden zu kommen. Das führt letztlich zu einem Gefühl der inneren Leere, der Überforderung und der Lust-und Sinnlosigkeit.
    Wer sich nicht die Zeit, Ruhe und Stille nimmt herauszufinden, welchen Weg er in diesem Leben gehen will, welcher Beruf ihn erfüllen könnte, warum er in einer Partnerschaft oder Ehe lebt und was ihm das Wichtigste im Leben sein soll, der läuft jetzt Gefahr, sich in Chaos, Stress und Sinnlosigkeit zu verlieren.

  • 2. Er lebt in einem großen Ungleichgewicht – die Balance fehlt!
    Der normale Mensch setzt einseitig auf das Tun, Machen, Denken, Handeln anstatt auf das, was ihm erst eine innere Orientierung für das äußere Handeln geben könnte, auf das freudige Da-Sein, mit sich selbst und seinen Mitmenschen. Er begreift immer noch selten, dass die Qualität seines Innenlebens sein äußeres Leben bestimmt. Um dieses Innere, um seine Gedanken und besonders um seine immer wieder verdrängten Gefühle wie Angst, Wut, Ohnmacht, Trauer, Neid, Eifersucht, Scham und Schuld kümmert er sich selten bis nie. Zu diesen Gefühlen kommt noch seine fast immer unfriedliche Vergangenheit hinzu (begonnen in der Kindheit) mit seinen vielen „Leichen im Keller“ – Menschen, mit denen er bis heute nicht im Frieden ist. Diese Vergangenheit holt jetzt viele Menschen ein.

So werden wir alle in dieser Zeit – durch die sich jetzt stetig steigende Erhöhung der Schwingung von Mutter Erde und durch die Kraft der Liebe, aus der wir alle stammen – dazu gezwungen, uns wieder auf das Wesentliche, auf die Grundbedeutung unseres Lebens und Arbeitens zu besinnen. Der Ruf dieser Monate heißt: Mensch, wach jetzt auf und höre auf die Signale deines Körpers, deiner Gefühle und die Zeichen im Außen. Erinnere dich, dass du ein Wesen der Natur bist, voller Liebe, und dass du hier bist, um zu lieben: dich selbst, alle Mitmenschen, deine Arbeit und alles, was du tust. Solange wir das nicht begreifen und leben, befinden wir uns in innerem Chaos, welches das äußere Chaos produziert.

Ich wünsche Ihnen allen, dass Sie diese Herbstmonate nutzen zum Weg nach innen, zur Besinnung und zu Stunden mit sich allein und mit guten Freunden in der Gemeinschaft. Der Herbst/Winter 2011/12 wird heftig, nicht nur im Außen, sondern mehr noch im Innern vieler Menschen.

Mit freundlichen Grüßen

Ihr