Roberts aktueller Brief

Jeden Monat neu werden hier die aktuellen Briefe und Botschaften von Robert an die Leser zur Verfügung gestellt.

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Liebe Freundin, lieber Freund,

kennst du auch das Gefühl der Einsamkeit? Fühlst du dich hin und wieder oder gar oft allein, verlassen und einsam? Dann sage ich: „Willkommen im Club!“ und das meine ich nicht zynisch. Einsamkeit ist ein zutiefst menschliches Gefühl, das nicht verurteilt werden will, ebenso wenig wie das Gefühl der Verlassenheit. Fast jeder fühlt sich hin und wieder „von Gott und der Welt verlassen“. Diese oft dunklen Stunden der Krise sind kein ‚Unglück‘ oder Zeichen eines Versagens.

Ich behaupte, jeder Mensch braucht solche Phasen, um etwas wachsen zu lassen, was noch keine tiefen Wurzeln getrieben hat in unserem Bewusstsein und Lebensgefühl. Diese ‚Pflanzen‘, die hier wachsen wollen, heißen ‚VERTRAUEN‘ und ‚VERBUNDENHEIT‘. So wie in jeder Krise ein Sinn und ein verpacktes Geschenk liegt, so liegt in der Ein-Sam-keit der eine Samen, der bewusst ins Herz genommen und liebend gefühlt werden will, damit etwas Neues wachsen kann: Vertrauen ins Leben und die Liebe und Verbundenheit mit sich selbst, mit Himmel und Erde sowie mit seinen Mitmenschen.

Einsamkeit ist ein Zeichen für Un-Verbundenheit. Der einsame Mensch hat sich getrennt von der Liebe zu sich selbst, zu seinem inneren Kind und seinem Herzen. Er fühlt sich kaum jemandem lebendig verbunden, weder seiner Quelle oder seinem Schöpfer, Vater-Mutter-Gott noch dieser fantastischen Mutter Erde, die uns täglich mit dem Allerbesten versorgt und uns bedingungslos liebt. Er fühlt sich oft unverbunden mit seiner Herkunftsfamilie, weil er sich in seinem Denken von Eltern und Geschwistern getrennt hat. Und er fühlt sich getrennt von seinen Mitmenschen und bemerkt kaum, dass er selbst die Mauer zwischen sich und ihnen durch seine eigenen Anklagen und Verurteilungen hochgezogen hat.

Diese Zeit der Transformation mit ihren vielfältigen Krisen in Menschen und auf der Welt ist Wachstumszeit und Zeit der Wiedererinnerung an das, was wir von Natur aus sind: Wesen der Liebe und allverbunden. Ich lade alle sich einsam fühlenden Menschen auf, ihr Herz und ihren Geist zu öffnen für ihr Schöpferbewusstsein und ihre Schöpferkraft, mit der wir alle unsere Gefühle erschaffen, ob die angenehmen oder die schmerzhaften. Öffnet euer Herz für die Liebe zu euch selbst und zu allem, was Ihr bisher noch nicht an euch und eurem Leben wertschätzt und liebt.

Robert Betz über die Liebe