Einleitung

Einleitung

Frage 2

Frage 2

Frage 4

Frage 4

Geistige Welt: Gott zum Gruße, viel geliebte Seelen, die ihr diese Erde bewohnt und der wir aus der geistigen Ebene die Grundsätze und die Grundinformationen geben darüber, wie dieses aufgestellt ist, damit ihr euch immer mehr orientieren könnt in euren Lebensaufgaben, in dem Grund und in der Idee, weshalb ihr hier seid. Das ist die Stimme aus dem Geist, die den Menschen stützt, seinen Weg auf der Erde zu finden, den besten und den schönsten, den Weg der Liebe.
Gott zum Gruße, Seelen der Liebe. Hier wird aus dem Emanuel-Strahl gesprochen über ein Instrument. Danke, Bruder, für die Bereitschaft, immer wieder diese Pamphlete, diese Bereiche abzudecken mit der Möglichkeit, es zu hören, dem zu lauschen. Wir danken für eure Liebe. Gott zum Gruße.

Der November ist der Monat der reinen Seele, so sagen wir hier und nennen ihn in die Erde hinein wie einen Bestand ‚die reine Seele’. Er ist leicht zu erklären und er gibt euch noch einmal Stoff zu verstehen, wie der Aufbau ist zwischen Mensch und der Urform.

Die Seele ist in einem See. Und der See ist die Grundform, das Urprinzip: Nehmt die Erde an sich, sie ist die Seele und sie ist in einem See. Die Erde ist in das Meer gelegt. So könnt ihr es ent-decken. Und es zieht einen jeden von euch aus diesem Grund an die See, zum Meer. Wenn ihr dieses übertragt, dann habt ihr schon die Allegorie, alle Aussagen zu dem, wie ihr selbst seid.

Ihr seid in dem See als Seele. Ihr gebt euch - und das ist der Urgedanke - gelassen in den See hinein und seid in der Erde die Partikel, die Teile, die Anteile, die Ideen, was in der See/auf dem See sein kann. Und möge euch dieses Bild dienen, dass ihr die Seele seid in dem See, dass ihr so, wie die Erde in dem Meer drin ist, als Seele im See seid. Möget ihr diesem Bild immer mehr dienen. Und je mehr ihr das tun werdet, je mehr ihr dieses fast schon kindliche Bild nehmt an euer Herz, umso mehr gelingt eure Lebensaufgabe.

Diese Erde ist nichts anderes als ein Bild, eine Kopie, ja ein Abziehbild immer und immer wieder von der gleichen Idee, immer und immer wieder von dem Gleichen, da gibt es die See, das Meer, den Wasserrhythmus und da gibt es das darin Liegende, die Erde und den Menschen als Seele darin. Und je mehr ihr dieses verinnerlicht und je mehr ihr dem euer JA gebt, desto besser gelingt eure Lebensaufgabe. Denn sie hängt in der Ursprünglichkeit damit zusammen. Sie hat damit eine zu tiefste Form. Und diese Form sucht sich dauernd.

Immer wenn ihr fragt: „Was soll ich denn machen in der Erde?“, gibt es in euch die Frage: „Ja, was ist denn der Sinn, dass ich hier bin?“ Und diese Angleichung möchten wir euch ganz einfach und immer wieder raten. Gott zum Gruße, Seelen der Liebe. Deswegen hört ihr auch immer wieder, dass wir das sprechen, denn es ist die zu tiefste Wahrheit des Menschen. Und die Anpassung an dieses geschieht in einer Transformationszeit. Also versteht Transformationszeit, die jetzt ist und in der ihr mitten drin seid als den Ruf, wieder auf diese Basis zu kommen, wieder zu verstehen, worum es hier geht. Die Menschen konnten abdriften, etwas anderes sein, sich als etwas anderes gebaren, sich von dem Urgedanken entfremden, dann geht wieder der Weg zurück, so wie es euch tatsächlich nach einer Weile ans Meer zieht und ihr sagt: „Jetzt muss ich wieder mal einen Urlaub am Meer buchen.“ Das ist nichts anderes als ein Ausdruck von diesem.

Der zweite Gedanke ist, dass die Frage in euren Räumen überall ist: „Ja, warum gibt es denn so viele Wunden? Und warum sind denn so viele Familien und so viele Systeme unentdeckt von dem, wo doch der Gedanke der Aufgabe so einfach ist: „Sei Seele in einem großen See! Und gib dich dort hinein mit dir.“ Denn die meisten Wunden kommen ganz einfach davon, dass diese Aufgehobenheit, diese Behütetheit nicht verstanden und nicht gefühlt ist. Die Vorstellung, die Seele wäre einfach allein so da, ergibt den Punkt der allergrößten Wunde, die Ausgangsform der größten Wunde.

Und – auch das wurde schon gesagt - das sich Hineinbegeben {in den See der Gemeinschaft} bedeutet schon große Linderung, große Heilung. Sich schon in eine Gruppierung zu begeben und dann mit anderen Seelen zu sein und sich wieder in die Musik, in die Worte der Liebe zu begeben, alleine das ist schon Heilung.

Und so sagen wir, wie das ganz konkret umgesetzt werden kann in dem November: Diese Novembertage, sie sind ja welche, die vor dem Dezemberlichen, vor dem Weihnachtlichen ruhen und die als die dunkleren Tage, die geheimnisvolleren Tage gelten. Und da entdeckt noch einmal, was auch in dem Bild darin ist: Dass ihr als Menschen, als Seele, etwas auf den See gebt oder etwas in das Meer hinein gebt und darin seid.

Und das bedeutet, Erzengel setzen Themen. Sie sagen, hier gibt es ein Dorf. Und in dieses Dorf legen wir das Thema. Darin ist ein Fluss und wir werden an diesen Fluss heran bauen verschiedene Wirkstätten, Mühlen. Und diejenigen Menschen werden hier von einem Hafen abfahren. Das heißt, der Erzengel und eben der Mensch, die Seele der Erde, bringt etwas hinein. Das bedeutet, für den November ist dieses im Moment wieder, dass ihr euch gut vorbereitet. Der November ist wiederum einer, wo ihr das Jahr zusammen harkt und sagt: „Was habe ich gefunden? Was ist hier mit dem was ich jetzt in meiner Seele habe, in meinem Gepäck mit mir?“ Und das schließt jetzt ab.

Und ihr entdeckt, dass ihr um dieses herum jetzt Zeit habt, Themen zu bilden wie der Erzengel. Der Erzengel tritt dann an Weihnachten auf und verkündet. Der Erzengel hat jetzt sozusagen Zeit, sich richtig als Kraft in die Erde zu geben. Die Schiffe fahren nicht mehr, sie werden getrocknet. Es ist eine Art Ruhezeit. Und dieses ist hier auch der November da für das Erz, für die Räume, in denen jetzt geschmiedet wird. Also schmiedet auch Pläne für 2013 und sagt: „Es ist Transformationszeit. Ich komme mit mir immer näher den Grundgesetzen dieser Erde. Und damit lebe ich glücklich und besonders und habe eine große Chance darauf, ganz mich selbst zu leben, ganz mein Licht zu leben. Die Seele ist das Licht im Meer. Ihr seid das Salz im Meer. Die Seele ist die Kraft des Salzes, des Lichtes, das kommt aus dem Meer. So sind die Grundsätzlichkeiten, die wir ja in der schönen Bereitschaft sind, euch immer wieder zu nennen. Bruder, danke für das Sammeln und für das Befragen und Erfragen weiterer Themen dieser Stunde. Gott zum Gruße, ihr viel geliebten Seelen in dieser Erde.

R. Betz: Gott zum Gruße. Danke für eure November-Botschaft hier in diesen drei Teilen. Ich möchte auf jeden Teil nochmal eingehen zur Vertiefung. Das erste sehr einfache schöne Bild: Ihr seid die Seele im See, als Seele im See dieser Erde. Das deutet den Verbindungscharakter an, den Gemeinschaftscharakter, dass wir hier nicht als Einzelwesen herumlaufen. Aber ihr bringt da auch schon gleich die Frage der Lebensaufgabe, die sich sehr viele Menschen stellen. Und sehr viele Menschen fragen: „Ja, wie finde ich denn diese meine Lebensaufgabe?“ Viele haben das Gefühl zunehmender Sinnlosigkeit angesichts auch der empfundenen Beschleunigung, der Hetze, des Drucks. Da laufen viele ohne Sinn durch die Gegend und sagen: „Ich muss hier meine Rechnungen bezahlen.“ Und das hat sich dann verselbständigt, Geld zu verdienen, um Rechnungen zu bezahlen und zu leben, manche sagen, um zu überleben. Was könnt ihr uns erzählen zum Finden, zum Auffinden und dann zum Leben dieser Aufgabe, die das Herz erfüllt?

Geistige Welt: Tatsächlich ist es so, dass die Arbeit und auch die Hausaufgabe in diesen Winterzeiten da ist, wenn hier Dinge eingefroren werden. Tatsächlich ist der Winter und dieses Ende eines offenen Blühens die Chance, auch die Bilanzen zu ziehen und zu sagen: „Was habe ich in diesem Leben getan?“ Das, was das Schwierigste bei der Frage eurer Lebensaufgabe ist, ihr verwerft so viel. Das Ende, immer wieder sich selbst wegzuwerfen. Das Ende, immer wieder sich selbst zu vergessen. „Was habe ich gestern getan?“ Der eine weiß manches Mal heute nicht mehr, was er gestern gesagt hat, welchen Entschluss er gefasst hat, welche Vokabel ihm gestern wichtig war. Und diese Zersetzung, dieses Vergessen ist überall. Da hast du, Bruder der Sonne, völlig in das sozusagen Schwarze oder in das Weiße getroffen. Denn dieses Vergessen, dieses Zersetzen ist etwas, das überall anhält. Und so sagt einer: „Mach‘ doch das“, und dann gehst du und tust das. Oder eben die Familie sagt: „Mach‘ es doch so“, und die Seele: „Mach‘ das doch so.“ Aber die Verankerung, und das ist tatsächlich richtig, dessen was du kannst und weißt, ist da. Dein Salz in diesem Meer, deine Seele, ist schlussendlich schon wirklich wissend auf die Erde. Und ihr seht es oft bei den Kindern, dass sie sagen: „Das will ich jetzt machen.“ Sie haben ein ganz klares Wissen, was sie tun wollen und was sie haben wollen.

Und was ihr tun könnt als Hausaufgabe ist, in diesem November/ Dezember wirklich eure Hausaufgaben machen. Bevor die Lebensaufgabe kommt, sich nach Hause setzen ins Häusliche, ins Warme, eine Kerze anmachen und die Biographie durchforsten. Sie wirklich einmal in ein Buch aufschreiben. Am besten auf eine große Tafel um zu sagen: „Welche Dinge waren mir wichtig? In welchem Jahr habe ich wirklich gesagt: Dieses waren die Momente des Glücklichseins. In welchem Land bin ich glücklich? Mit welcher Figur von mir kann ich mich am meisten identifizieren?“ Und es kann sein, dass du dann landest und sagst: „Damals, als ich so und so alt war, da habe ich mich geliebt.“ Und tatsächlich ist die radikale Aufgabe in der Transformationszeit, dem dann zu dienen. Das sozusagen rot anzukreuzen und zu sagen: „Ich habe mich mit so vielem vergessen von mir selbst. Ich habe so oft irgendeine Entscheidung getan von jemand anderem. Und ich habe mich mit diesen Entscheidungen, die ich selbst verworfen habe, überdeckt, dass ich mich an diese Tafel halte und arbeite, dass ich dort, was da steht, was mich einstmals, das kann mit 15 gewesen sein, glücklich gemacht hat, ein Fach, das ich belegt habe in der Schule, in dem ich sehr gut war, mit dem habe ich heute gar nichts mehr zu tun. Ein Universitätsstudium, das mir Spaß gemacht hat, dass ich aber abgebrochen habe aus einem Grund, weil irgendjemand sagte: Ach, lass es doch.“ All dieses sind Hinweise. Ein Seminar, das du besucht hast, an dem du sagst: „Das war ein glückliches Wochenende.“ Aber es ist so viel Zeit verstrichen und auch mit Geld verdienen, dass du es vergessen hast. Jetzt wird die Arbeit kommen, dass du dich dort wieder hin begibst.

Die Lebensaufgabe kommt aus dieser Hausaufgabe, daraus, dass du wirklich aufschreibst deine Biographie und sagst: „Das ist, was ich wirklich bin und war.“ Und dann ist wiederum die Aufgabe, alles dazu zu fügen und zu sehen: Was kann ich tun? Vielleicht ist es sogar so, dass du sagst: „Es ist, dass ich mehr in der Natur lebe. Oder dass es richtig ist für mich, diesem einen Land hier nah zu sein. Es ist richtig, noch einmal wirklich meinem Hobby dienlich zu sein.“ Und deine Aufgabe in 2013 wird sein, und du hast genug Zeit dafür, Stück für Stück diesem entgegen zu gehen. Stück für Stück diesem wieder zu dienen. Und wir sagen dir, weil das der Leuchtpunkt, der Glanzpunkt dann deiner Inkarnation ist, alles aber wird mit dem Grundsystem dann umgeben. Wenn du dieses Reine wieder tust von dir, auf dieses Reine wieder schaust, dann wirst du viel, viel, viel mehr Hilfe bekommen und Unterstützung eben vor den Erzengeln, die genau Themen um etwas herum bauen, als dass du mühevoll immer wieder rennst nach noch mehr Geld in einem Beruf, von dem du weißt, er macht dich schlussendlich in deinem Abend nicht glücklich. Das ist das. Durchforsche deine Biographie. Hole dasjenige heraus, was dir das Beste war und erkenne, dass du und dass der Mensch in einer riesigen Welle damit beschäftigt war, sich selbst zu vergessen und zu verwerfen, was er selber ist. Und dafür werdet ihr jetzt Zeit haben in 2013. Menschen werden aufstehen und sagen: „Das bin ich. Das ist, wie meine Seele tickt und wie mein Lieben aussieht.“ Danke, Bruder, für diese Nachfrage.

R. Betz: Das klingt ein bisschen nach Arbeit, würde ich sagen. Frage: Können wir das alles mit dem Verstand machen, jetzt sein Lebenswerk durchforsten und schauen, wo waren die losen Enden, wo waren die Schätze, die Perlen, die man dann nicht weiter geknüpft hat, und dann jetzt hingehen mit dem Verstand? Oder ist das eher eine Sache, die aus dem Innern heraus kommt? Dass ich innere Impulse erhalte, dieser Faden und dieser Faden und jene Perle wären es wert, wieder aufgenommen zu werden und jetzt nochmal rund gemacht zu werden oder eben weiter gesponnen zu werden im nächsten Jahr 2013? Ich kann mich ja nicht auf zehn verschiedene Themen, die ich schon in diesem Leben mal angerissen habe, konzentrieren, sondern da will ja eine Auswahl getroffen werden. Wie seht ihr das? Auch bei eurem Wort von ‚Jetzt schmiedet Pläne für 2013‘. Das haben heute Menschen glaube ich immer wieder versucht, für das nächste Jahr sich etwas vorzunehmen oder Pläne zu machen, die dann Ende Januar beerdigt wurden. Was könnt ihr Menschen sagen? Wie kann ich das Juwel, das Goldene, herausfinden, was wirklich meine Seele trägt, mein Herz beflügelt, was dann im nächsten Jahr und in den kommenden Jahren Bestand hat?

Geistige Welt: Das ist das Wort dazu. Es muss Bestand haben. Du hast etwas, von dem du weißt, dass es dich belebt. Und jetzt beginnst du damit, und du hast recht, du gehst mit dem Verstand dorthin an diese Perle, und dann also, und das ist der Punkt dabei, du trägst, du hast das rechte Wort dafür völlig ausgerufen, geliebter Bruder, dass die Perle ja nicht nur eine ist, die du dann wieder in ein Schächtelchen zurück gibst, sondern du trägst sie. Du trägst sie. Dir sind dein Schatz und deine Perle bewusst. Dir wird dieses Land bewusst, aus dem es kommt. Und das ist der Punkt, du beginnst es zu verteidigen. Dieses Pläne machen und es wieder verwerfen ist genau das, was wir sprechen, denn es ist gegen die Erde. Würdet ihr schlussendlich noch in der Ursprünglichkeit sein und noch größer hier angewiesen darauf sein, dass eure Hände die Werke sind, dann würde das nicht gehen. Ihr könntet nicht verwerfen und sagen: „Ach, heute bin ich mal Schreiner und morgen bin ich Schmied. Heute arbeite ich mit Holz und morgen arbeite ich mit Eisen.“ Das würde gar nicht gehen, denn ihr müsst den Materialien treu bleiben. Das geht heute bei dem schnellen Menschen nicht, der den Werkstoff für sein SEIN in den Baumärkten kauft und sagt: „Ach, hier greife ich, da greife ich, dieses Buch lese ich, jenes Buch lese ich, dafür interessiere ich mich heute und am nächsten Tag dafür.“ Das geht in der Grundkonsequenz des Menschen eigentlich nicht.

Und das bedeutet tatsächlich, mit tiefer Meditation, mit der Einlassung in diese Perle, mit dem SEINS-Faktor darin, dass ihr diesem tatsächlich treu seid, dass ihr haushaltet, dass ihr tatsächlich dieses Treuesalz seid im Meer. Dasjenige Salz ist im Meer. Und nun was ist es? Es ist sich treu. Es bleibt Salz. Es ist das, was sich körnt und gibt dem Meer die Kraft. Und dann gibt es sich wieder tatsächlich auf die Erde. Da sind die Fixpunkte. Und auch gerade weil du sagst, es sind so viele, die sich vergessen haben, genau das tun wir. Und dieses Treubleiben sich selbst, dieses tiefe hinein meditieren, wenn der Verstand etwas erreicht hat, das ist eine gute Möglichkeit. Es gibt viele der Möglichkeiten für dich und euch, aber es wird umhin, dass 2013, was dieses eigene Herz betrifft, es wird immer wichtiger sein, denn die Krankheiten und die Fragen drohen sehr stark. Was ist mit mir? Wie bin ich? Wie kann ich nur so sein, dass ich weg bin von meinem Herzen?

R. Betz: Danke. Dann vielleicht noch ein vertiefendes Wort zu den von eurer Seite aus sehr unterschiedlichen Arten und Wegen, wie eine Frau geht oder wie ein Mann geht. Ihr habt das gesprochen in Kurzform. Der Mann sorgt für die Formen und die Frau füllt etwas in die Form. Könnt ihr den Frauen und Männern da etwas auf die Sprünge helfen, wie das jeder auf sich selbst beziehen kann? Ist das wirklich so, dass die Frau, weil sie eine Frau ist, eine andere Grundaufgabe auf dieser Erde hat als der Mann. Wie äußert sich das dann? Wenn ich zum Beispiel unsere Berufe nehme, wo ja Frauen und Männer in selben Berufen da sind. Äußert sich das dann in einer anderen Form dies zu tun, dies anzugehen? Ich sag mal in einem Bürojob, im Vertrieb oder wo auch immer, was soll die moderne Frau heute in einem modernen Unternehmen damit anfangen, dass sie sagt: „Ja, du füllst da etwas in die Form.“ Wie verhält es sich zwischen Mann und Frau und zwischen dem Männlichen und dem Weiblichen in uns?

Geistige Welt: Zuerst muss immer das Männliche und das Weibliche gesprochen werden. Zuerst muss die Frau, und das ist dann der richtige Weg, da sie ja ausgestattet ist mit sich selbst, mit ihrem Körper, dem Männlichen die Frage geben in sich. Das heißt, immer erst mal ist die Frau in ihrer Form und sieht, was bekleide ich im Männlichen? Sie beträgt sich erst mal dem Männlichen gegenüber neugierig, neu, und schaut, welche Formen kann ich mit meinem Männlichen tun? Das bedeutet hier, wenn wir etwas Einfaches tun, dann ist es, dass die Frau ganz im Privaten natürlich beständig Formen bildet. Beständig, wenn sie ihr Kosmetikfach ausräumt. So benutzt sie ständig, dass sie etwas hinein gibt. Und sie räumt es aus, sie gibt es wieder hinein. Da sind die vielen Schachteln und Schächtelchen, die die Frau aufräumend und wieder hineingebend benutzt. Beständig ist die Frau eine das Männliche von sich selbst Benutzende. Sie hat sich Formen geschaffen, in die sie sich selbst hinein gibt. Die Frau erschafft das um sich und gibt sich selbst hinein.

Und dann, und das ist die ideale Form, die Ur-Form, wenn sie das verstanden hat, wenn sie sich immer wieder gerne in ihre Strukturen gibt, die sie um sich gegeben hat, um die Kästchen, die sie gekauft hat, um die Form auf ihrem Tisch, die Teller, die sie gekauft hat, dann also kümmert sie sich darum, und das ist sozusagen das Ideale, wie das denn gemacht ist. Dann geht sie zum Mann und fragt. Dann ist er der, der ihr die Antworten gibt, wie diese Kästen gemacht sind. Das heißt, erst einmal wohnt die Frau in dem Männlichen drin als eine Bewohnerin.

Und das gilt vom Grundgesetz her gleichzeitig für den Mann. Er ist derjenige, der hier für sich steht und dann beginnt er sich weich in sein Leben zu begeben. Dann sieht er sich, nehmen wir auch wieder, der Mann vor dem Spiegel, er sieht sich als die männliche Form. Er sieht sich als das Phallische. Und da nun ist es, dass er sich legt in das Weiche. Er nimmt das Handtuch und er sagt: „Das ist dasjenige, worin ich mich hineinlege und womit ich mich abtrockne.“ Und er zelebriert wiederum das Weiche. Das heißt, die Frau zelebriert das Männliche um sich, das sie hat, und der Mann zelebriert das Weibliche, das Weiche, was er um sich hat. Und erst dann, und so lautet die Grundform, erst dann, das zeigt diejenige Pubertät, erst dann kommt die Vermischung sozusagen. Dann fragt die Frau: „Ja, wie kam es denn zum Schächtelchen?“ Und dann fragt der Mann: „Ja, wie kam es denn zum weichen Handtuch?“ Und dieses ist dann der nächste Schritt sozusagen, eine Partnerschaft zu führen. Und in den Menschen, die dort in den Bereichen sind, gilt es nichts anderes, und wir sagen es euch noch einmal, dieses so zu lieben wie es ist. Wenn ihr das tut wie ihr seid und wenn ihr diesen Schritt für euch selbst getan habt, auch wieder die Hausaufgabe, die Frau sieht sich mit dem männlich geschaffen um sich umgehen. Und dann beginnt sie auch wiederum das zu schätzen und das andere zu schätzen, was da war. Und so in diesem Schatz, in diesem Wert, ist die Liebe. Die Liebe sieht das Beste anderer, sieht das Fremdeste anderer und darin wiederum das Beste. Und das ist der Respekt und die Achtung vor der Liebe. Und dann hat sie die Linie zu lieben den anderen. Das bedeutet, macht nichts anderes. Verwerft nicht wie ihr bisher mit Mann und Frau umgegangen seid, lernt nun noch einmal, die Urformen in den kleinsten Beispielen und dann lernt ihr wieder zu lieben den Partner und die Partnerschaft und die andere Person. Vielen Dank.

R. Betz: Vielleicht noch ein letztes Wort zum Verhältnis Erzengel und Mensch. Ihr habt die Erzengel vorgestellt als die vollkommene Seele, die durchaus auch etwas mit jedem von uns zu tun hat. Ihr sagt, ihr seid auch das, was dieser Erzengel ist. Vielen ist der Begriff Erzengel noch etwas fremd, weil vom Christlich-Katholischen geprägt. Ihr macht das etwas handfest. Ihr sagt, hier geht es um das Erz des Lebens. Der Erzengel setzt die Themen. Könnt ihr uns noch einen Hinweis geben? Wie kann der Einzelne sich mit dieser Erzengelenergie verbinden, sie nutzen, um sein Thema, sein Lebensthema, zu f inden, zu setzen, zu verfolgen und das dann auch zu leben?

Geistige Welt: Der Erzengel ist am besten zu beschreiben mit der Frau im Büro, zu der alle kommen und wo jeder ganz automatisch das Gefühl hat, wenn ich die frische Kaffee-Tasse in der Hand habe, den Tee, dann setze ich mich dort einen Moment lang hin. Das ist das klassische Bild der Erzengelkraft. Ihr seid, und das ist noch einmal das Bild, ihr seid das Licht, das auf die Erde kommt. Und wir suchen und die Zeit und alle Religionen und alle Reichtümer dieser Erde haben immer wieder Bilder benutzt, um dieses zu zeigen und um dieses zu transportieren.

Wir haben nun heute das Bild von Seele und See benutzt und das Bild von Salz und Meer wiederum, was immer ein gleiches Spiel bedeutet mit der Allegorie der Menschen, wieder sein Urgöttliches ganz nahe zu bringen. Und diese Erzengel, der Engel im Büro, ist das klassische Bild davon. Es ist schlussendlich, diese Person ist zumeist der Lehrer, die Lehrerin, das ist männlich und weiblich, von einer gewissen Gelassenheit, die heute sagen würde: „Das wird schon. Wir kriegen das schon hin.“ Denn das ist auch diejenige Ur-Idee überall, dass derjenige sagt: „Ich habe die Anbindung. Ich habe die mediale Verbindung. Ich weiß von dieser göttlichen Urform und ich lebe sie jeden Tag. Ich bringe sie ganz einfach herein.“
Dieser Magnetismus wirkt, wir sagen es deutlich im Blick auf 2013, zentral. Es ist so noch nicht gewesen, dass die Menschen, die sich wieder nur in kleinster Faser verbunden haben und sich lächelnd mit einem gewissen Seins-Faktor wieder in dieses hinein begeben haben. Diese sprühen das auch aus. Diese werfen das per magnetischem Feld auch aus und sie werden diejenigen sein, die die Türen ganz einfach offen lassen von ihrem Büro, weil es würde sich gar nicht lohnen, diese Türe zu schließen. Diese Menschen sollten sich pflegen. Es sind diejenigen, die rasante Karrieren machen können im Sinne von ‚sie werden gebraucht, die Seelen der Erde‘. Diejenigen, die bereit sind, da zu sein und offen zu sein, die bereit sind auch See zu sein, die bereit sind, auch für andere da zu sein, das ist Mann und Frau, das ist überhaupt nicht auf etwas anderes bezogen, die bereit sind wieder zu sagen: „Ja, wenn ich dann aus dem See komme, dann bin ich doch bereit für andere. Ich höre zu. Ich bin da. Ich halte mein Lächeln. Ich bleibe was ich bin.“
Und so wird hier, und so beschließen wir dann auch gerne die November-Botschaft mit dem Anfang, so werdet ihr wieder in dieses Kühlere kommen, in dieses zu Hause kommen, in diese Heimatlichkeit bei euch. Und so, Bruder, wenn hier dir das genehm ist, dann gehe bitte mit diesem Bild noch einmal um und beende nach deinen Fragen, nach deinen Gedanken diese Stunde. Denn das ist uns sehr wichtig, wieder den Erzengel in dem Menschen genannt zu haben. Die Seele in dem Menschen, und viele, viele Menschen werden es sein als Lehrer, als Menschen, die in den Büros sitzen, die Frauen, die Menschen, die Männer, die in den Familien lächeln, die das Dasein ausstrahlen, und genau dasjenige wird zu euch allen wieder kommen. Ihr seid, viele sind noch angestrengt von dem Lauf dorthin. Überrascht euch nicht, dass ihr sagt: „Wieder sind Monate vergangen. Ich bin nur dorthin gelaufen.“ Aber plötzlich, und das kann tatsächlich binnen Wochen und Monaten sein, sagt ihr: „Ich komme an. Ich finde mein Lächeln wieder in dieser Reinheit.“ Und dafür dient der November, dieses wieder zu reflektieren, sich mit diesem wieder in seine eigene schöne Wahrheit zu geben. Gerne von dir, Bruder, also jetzt den abschließenden Gedanken, die abschließende Frage zu dieser November-Botschaft.

R. Betz: Ja, ich denke, aus eurer Botschaft geht hervor, dass viele jetzt aufgerufen sind. Und ich wünsche mir, dass viele diese spezif ische November-Energie nehmen, um das Licht anzumachen und sich zurückzuziehen auch in die Besinnung, aufzuräumen, ihre Hausaufgaben zu machen, um letztlich ihre Lebensaufgabe über diese schöne Innenarbeit zu finden und sich dann auch immer wieder auch jetzt im November/Dezember, denn bis Weihnachten ist es ja die Zeit wieder des Ankommens, zu verbinden mit anderen Menschen. Auch mit kleineren oder größeren Gruppen, mit den Menschen, die bereit sind, sich im Herzen zu verbinden, ob das in der Firma ist, ob das in der Kollegenschaft ist, ob das im Freundeskreis oder Familienkreis ist. Ich spüre das selber auf der Transformationswoche hier, dass sich hier unendlich viele Energien, nämlich 140 Menschen, miteinander alle in einem Lied verbinden. Wenn einer sich von 140 öffnet und sagt: „Mir ging es so. Ging es euch auch so? Wie ging es euch?“, das sind jeden Tag Fäden, die unglaublich wirken und wo innerhalb von 4-5 Tagen in Menschen der Schalter umgelegt wir und sagen: „Mein Gott, ich habe es verstanden. Ich habe verstanden, warum ich hier bin. Ich habe diese tiefe Freude verstanden im Mensch-sein, als Seele im See der Menschheit. Und jetzt bin ich angekommen.“ Und das wünsche ich sehr vielen jetzt im November.

Geistige Welt: Dankeschön! Und dazu noch ergänzend: Es ist der Ruhe für 2013 derer, die ihr Salz geben wollen. Dafür habt ihr Zeit. Es werden Monate der guten Meditationen sein. Es wird das Jahr der Meditationen sein, die wichtig sind. Die Perle am Hals zu haben, mit ihr zu laufen und zu spüren, meditieren. Das Salz, dieses Wissen, das Kennen von sich auszunutzen und sich hinein zu geben in die Tage. Ihr werdet Zeit haben dafür viel mehr, als ihr bisher dachtet, denn ihr seid auf diesen Punkt zugelaufen. Ihr habt ihn hektisch gesucht. Wenn er da ist, ist diejenige Zeit und die Minuten, die Momente der Meditation, so wie sie hier eben auch an dieser Stelle ein großer Segen sind und das der Kern und der Urbereich hier dessen, wie der Mensch zu sich findet und in sein Glücklich sein und seine Lebensaufgabe mit sich.

Gott zum Gruße. Danke für das Abfragen und das Anerkennen dieser November-Botschaft. Bruder der Sonne, danke für deine Liebe und für die Kraft, immer wieder hier dieses auch herauszugeben und die Fähigkeit der Menschen, von uns die Worte anzunehmen. Dafür danken wir euch. Wir lieben euch sehr in dem gemeinten Sinne. Wir bilden den See mit vielen anderen, damit diese Erde sich wieder aufstellen kann, auferstehen kann in ihrer Gemeintheit.

Danke. Gott zum Gruße. Segen über dasjenige was ist, dasjenige was war und kommen wird aus dem Emanuel-Strahl. Wir danken diesem Instrument von hoher lichter Höhe für diese Möglichkeit, die Sprache zu übermitteln. Gott zum Gruße.

R. Betz: Gott zum Gruße.