Einleitung

Einleitung

Frage 2

Frage 2

Frage 4

Frage 4

Geistige Welt: Wenn wir gemeinsam, geliebte Seelen, diesen April als einen Spaziergang betrachten und auch diese Worte, dann haben wir vieles richtig gemacht. Gott zum Gruße, sehr tief geliebte Seelen, die ihr hört, lauscht und lest. Wir danken für so viel Liebe und Aufmerksamkeit, die immer wieder den Worten der Information und des Geistes gegeben werden durch eure Herzen. Danke! Ihr seid die Geliebten der Liebe und das wird diese Botschaft des Aprils 2011 noch einmal sehr stark spiegeln. Wir danken, Bruder der Sonne, für dein Dasein, für die offenen Hände und für die geöffneten geistigen Wahrheiten, die hier gesprochen werden. Wir danken diesem Instrument für die Lichtigkeit und haben euren Herzen einiges zu sagen über diesen schönen April. Gott zum Gruße.

Das, was wir sagen: es ist ein Spaziergang, weil ihr so viel entdecken werdet, von dem was wir sagen. In der eigenen Munterkeit macht ihr es schon. Wir nennen den April den Monat der Religion im Sinne von ‚Rückkehr zum Ursprung’. Wenn viele dieser Botschaft lauschen, dann haben sie wieder ein ganz normales und eben ein ‚Spaziergang-Verständnis’ von Religion. Dahin möchte dieses hier auch gehen und eure ganze Welt. Denn Religio, der Weg zum Ursprung, ist eine ganz einfache Sache, nämlich eine Bewegung, die ihr macht zum Lichte hin. Das ist das, was der April ist. Alle Völker und alle Kulturen haben das in sich.

Wenn ihr das spiegelt in euren Tagen, dann haben wir Folgendes, dass ihr in dem April gerne wieder die Yogamatte herausnehmt und sie dann an dem Morgen auf den Balkon oder auf die Terrasse gebt. Das ist der April, dass ihr wieder sagt: „Ach, jetzt verlängere ich den Spaziergang, den ich pflichtbewusst im kalten Winter tat und ich gehe und ich erlebe ihn als etwas Längeres. Das ist Religio.

In der Ursprünglichkeit ist es so, dass die Liebe das Licht anbetet, dass die Liebe im Sinne von Bewegung, im Sinne von Fluss, im Sinne von Gang, im Sinne von sich bewegen, dem Licht huldigt. Seht, das ist etwas, was tief in euren Zellen gespeichert ist. Alles, was jetzt in diesem 2011 ausgebaut wird, stärker gemacht wird, bewusst von euch gemacht wird, ist gut, tut euren Körpern, tut eurem Grundgefühl, im Leben zu sein, gut. Deswegen nennen wir es noch einmal. Das heißt also: In allen Kulturen ist der April derjenige, in dem die Körper sich wieder auf das Licht zu bewegen. Das ist ein ganz einfaches Prinzip, das auch der Bauer im Anbeten des Lichtes tut und sagt: „Bitte, Licht, sei gnädig in diesem Jahr. Sonne, scheine, aber nicht so stark für meine Ernte, aber dennoch genug fürs Wachstum.

“So ist es, wenn die Bewegung, die Liebe das Licht anbetet, wenn die beiden miteinander eine Studie machen. Das ist das, was wir euch mitteilen möchten. Das sind zwei unterschiedliche Energiequalitäten. Die Liebe ist dasjenige Werden und das Wachsen. Die Blume wächst und ersteht aus der Erde und sie sagt: „Licht, komm zu mir und bescheine mich.“ Das ahmt ihr nach. Ihr ahmt das mit eurer Bewegung nach. Ihr ahmt das mit eurem Gehen im April nach. Ihr ahmt es auch nach, indem ihr sagt: „Ich bereite mich jetzt vor.“ Das ist etwas sehr Schönes, was ihr findet und wiederum bewusst nachahmen könnt. Ihr tanzt in den Mai. Wenn die Tänze im Mai sind, müssen sie im April vorbereitet sein. Das heißt also: alles, was wir hier thematisieren als Bewegung, hat - ihr hört es deutlich - nicht mit dem zu tun, was mit ‚Sport’ gemeint ist. Das, was Bewegung ist, wie wir sie definieren, ist Liebe, sich in der Liebe mit sich, mit seinem Körper, mit dem Verhalten in der Natur zu bewegen. Die Liebe bewegt sich. Die Liebe ist als Wachstum definiert. Entdeckt die Lichtigkeit des neuen Jahres wieder, die kräftigen Sonnenstrahlen des April und des kommenden Mai. Die Kultur von Sport drängt sich derzeit zurück und agiert in einer schönen natürlichen Haltung.

So seht, was der Ursprung von Religio ist, von Religion. Es ist das Tanzen, die Bewegung, das was hier die natürliche Nachahmung der Natur ist und damit das Gehen zum Feuer, zum Lichte. Der Tanz um das Feuer, der Tanz um die angebrannten Feuer ist das, was es als Symbol trägt. Also ist der Tanz, der Liebestanz, die Bewegung um das Leben selbst, der tiefste und der wahrhafteste Punkt von Religio. Denn das was da angebetet wird, was da getan wird ist, dass ihr sagt: „Ich bewege mich in der Liebe und dadurch kehre ich wieder zurück an Bewegung, an die Urliebe, an Gott.“ Gott ist also die Urbewegung dafür, dass sich etwas bewegt. So also definiert ihr durch einen leichten Tanz im April, durch eure Yoga-Bewegung, durch einen guten Spaziergang, hier also ein weiteres Kapitel desjenigen Seins und des bewussten Seins auf der Erde. 

Und alle anderen Formen sind diejenigen, die hiervon weggeführt haben. Wir nennen euch, dass Religio immer etwas sein muss, was mit Bewegung zu tun hat, was sich verändert. Liebt es, dass ihr verändert. Liebt es, dass ihr etwas anders macht. Das, was Bewegung ist, soll ganz mit euch sein, wenn ihr fühlt: „Ja, das ist mein Ding, ich bewege mich so“ - das kann auch eine Herzbewegung sein. Wir sagen nicht, ihr müsst euch draußen bewegen oder Sport machen. Eine Meditation ist eine Herzbewegung. Es ist genau dasselbe. Damit bewegt ihr ebenfalls alle Zellen. Wenn ihr sagt: „Ja, und wenn ich hier liege und ganz innig bin und mein Herz bewegt sich, weitet sich und geht mit seinen Gedanken durch die Natur, ist das das Gleiche.

Also entdeckt diese Schönheit. Da wo ihr sie entdeckt, in der Ursprünglichkeit entdeckt ihr sie in allen Kulturen, dass Menschen um etwas sind - da ist die Gemeinschaftsbildung. Um ein Feuer tanzen, also Fackeln anmachen und mit den Fackeln eine Parade machen, das sind alles Wurzeln, die an diese schöne Verbindung zum Leben, zur Bewegung, erinnern mögen. Wenn ihr das also wieder tut, wenn ihr Meditationen um das Feuer macht, um die Kerzen, dann ist das genau das, wovon wir sprechen. Dann zum Sport: Studiert all eure sportlichen Aktivitäten. Wenn sie in gewisser Form dieser Freude, diesem ‚Ja, es wächst etwas‘ dienen, ist das gut. Aber wenn das - da ist eben die Grenze - etwas ist, was zum Selbstzweck wird, dann ist das nicht das Gemeinte. Alles was auf der Erde ist, ist für das Nächste. So ist es diese Bewegung der Herzen, der Körper, für das Nächste. Betet, sagt dem Licht: „Schön, dass du da bist.“ Denn so geschieht etwas zusammen. Die Körper werden erwärmt, sie bewegen sich und gehen in den Tag hinein. So also nennen wir alle Körper. Wir nennen auch immer wieder, dass hier der grobstoffliche Körper, aber eben auch ganz der transzendente Körper dabei ist. So haben wir noch einmal in der April-Botschaft tief und leicht wie ihr es schon macht, nun die Religio, die Verbindung des Menschlichen zum Göttlichen beschrieben in den einfachsten Dingen, die ihr schon tut. Lächelt euch zu. Lächelt dem, was ihr tut, zu. Dann habt ihr den lächelnden April verstanden. Danke. Gott zum Gruße, Bruder der Sonne, dazu ist auch Lächeln in deinem Gesicht. Wir freuen uns, dass wir mit dir kundtun können noch einmal diesen kommenden Monat.

Robert Betz: Ich grüße euch und danke euch für die einleitenden Worte. Jetzt stichwortartig um die Bewegung, auch um die Körper, die sanfte Bewegung. Vielen Menschen ist im Moment gar nicht danach, sich richtig zu bewegen oder sie haben das Gefühl, in der Starre zu verharren angesichts der Sachen, die zurzeit in Japan passieren. Sie schauen gebannt und voller Ängste erschrocken auf das, was da geschieht und haben das Gefühl, nicht handlungsfähig zu sein, sondern von diesen Ereignissen emotional verfolgt, überrollt oder gefesselt zu sein. Wie ordnet ihr das, was da in Japan passiert, was dann wellenförmig über Ängste, in Form von Informationswellen hier herüber kommt, ein? Was empfehlt ihr den Menschen gerade in Europa, wie sie darauf reagieren können und woher das kommt? Können wir daraus was lernen?

Geistige Welt: Es ist tatsächlich etwas, das wir hier schon angedeutet haben in dem April. Es geschehen jetzt diejenigen Formen, die ihr wieder in der Aufgabe habt, in eure Hände zu bekommen. Wenn die Natur in gewisser Form ein Zeichen setzt, dann ist das auch wieder in die Hände zu bekommen und zwar durch etwas, was es in diesem Lande auch gibt. Jedoch muss es in einer stetigen Balance sein, nämlich die Stille und die Bewegung. Es muss eine Balance sein, und die Regeneration dieses Landes wäre, eine allgemeine Stille auszurufen, statt Starre.

Eine Stille bedeutet also, wieder alles, aber auch alles, in eurer Welt, eben die Energie, die Energieversorgung, in eine Balance zu bekommen, d. h. eine die der Bewegung des Menschen nachkommt. Alles auf eurer Erde hat damit zu tun, dass ihr ihm nachkommt. Eine Energie, der ihr nicht nachkommt, der der Geist des Menschen sozusagen nicht gewärtig ist, hat irgendwann mal eine Zeichensetzung. Dass, womit hier reagiert werden kann, ist eine stille Bewegung. Die stille Bewegung ist die schönste, natürlichste Weise, die jetzt gefordert ist und die gut ist für das Land und die Welt. Eine stille Bewegung heißt, mitzumachen mit dem Atem der Welt.

Wir sagen es seit langen Zeiten, macht das was ihr tut, mit. Seit in dem, was ihr seid. Geht auf der Erde. Geht nicht, das ist eben oft passiert in vielen Zeiten der Erde - wir nennen noch einmal das Beispiel von der Erde, über die ihr aufgefordert seid zu gehen, die hier eine präzise Naturkraft in sich trägt - dass auf der Erde oft ein unnatürliches Laufband gebaut worden ist, so wie auf einem Flughafen. Dies ergibt eine Unebenheit. Der Mensch läuft auf dem Laufband und entdeckt nicht mehr sein Gehen, seine normale Motorik im Gehen. Die Antwort möge jetzt Stille sein, Meditation, eine weitreichende Energierückbesinnung auf die natürliche Ressource. Das ist das, was jetzt der Auftrag ist, die Aufgabe und so es möge geschehen.

Robert Betz: Daraus schließe ich, dass ihr sagt, dass nicht nur Japan, sondern in der Welt, in großen Teilen der Welt, auch in Europa, der Mensch und die Gemeinschaften die Balance nicht eingehalten haben, nicht gefunden haben oder verloren haben zwischen erstens dem aktivierenden Prinzip, dem männlichen Prinzip und zweitens dem stillen Prinzip, dem nach innen gerichteten Prinzip, dem weiblichen Prinzip. Das heißt, ihr empfehlt uns, wieder wegzukommen, raus-, auszusteigen aus diesen künstlichen Laufbändern und wieder zum natürlichen Kontakt mit Mutter Erde und auch zum Rhythmus zu kommen wie früher. Frühere Generationen und Gesellschaften hielten tagsüber einen Rhythmus ein zwischen Aktivität, Ruhe und den Speisen, den Pausen und eben auch den Rhythmus von Tag und Nacht. Wir haben ja in kaum einem Land die Nacht so zum Tag gemacht wie in Japan, wie in den USA und zum Teil auch in Europa. Hat das damit zu tun, dass Mutter Erde darauf reagiert? Heißt das, die Bewegungen in Mutter Erde sind eine Art Spiegel, eine Reaktion darauf, wie der Menschheitskörper sich entwickelt hat, wie Menschen ihr Leben verändert haben?

Geistige Welt: Absolut ist das so. Mutter Erde und das, was ihr in euch als mütterlich, als aufnehmend bezeichnet, muss miteinander eine Verbindung haben. Seht, das was die Mutter hergibt ist die Kartoffel, ist der Reis, ist der Weizen. Also, ihr seid für sie gemacht und sie ist für euch gemacht. Ihr müsst das, was sie gibt, verdauen können in der ganz einfachen Weise. So, wie sie sich dreht, so wie sie atmet, müsst ihr auch atmen können. Das was die Bäume atmen, die euch nähren, muss auch euer Atem sein. Das heißt, eine Rückverbindung, eine Rückbesinnung, die Religio, die wir hier thematisiert haben, ist diejenige, die ein Urquell sein muss. Wenn sie das nicht ist, dann ergibt sich in der Natur, dass hier plötzlich andere Bewegungen auftreten, dass hier plötzlich eine andere sich in gewisser Form berstende Natur hergibt, aber niemals als Strafe oder in irgendeiner Form als eine Repression, sondern in gewisser Form als eine Neuorientierung von eurem System. Wobei, wir sagen ganz deutlich, es ist nicht die Natur, die sich neu orientiert, sondern es ist der Mensch, der sich gerade neu ändert. Es ist also ein Spiegel. Ihr müsst beide in Bewegung sein. Die Erde, von der ihr euch nährt und die bereit ist, euch zu nähren. Ihr habt miteinander einen ähnlichen Motor. Euer Steuerrad im Auto und der Motor, das muss etwas Verbundenes sein. Darum nennen wir das hier und es ist überall auf der Erde so, dass dieser Vorgang, der Prozess gerade läuft. Wir nennen es eine Einstellung, eine Energieeinstellung, eine Bewegungseinstellung, die passiert. Möge sie geschehen.

Robert Betz: Vielleicht könnt ihr noch einmal etwas ausführen zum Sport, zu der Art, wie wir heute Sport treiben. Das passt ja auch zu der Unbalance zwischen Außen und Innen. Da heißt, unsere Sportarten haben sich immer weiter entwickelt, oft zu Extremsportarten. Die vielen Menschen, die Sport machen, ob Fitnesscenter, Free Climbing, Marathonlaufen oder Joggen, machen das, so wie ihr es durchblicken lasst, eher als Selbstzweck. Ich tue was für mich und gehe dann mit Leistung da rein. Ihr plädiert, ihr sprecht euch für sanfte Bewegung aus. Wie wichtig ist das für die Menschen, für Frauen und für Männer, über sanfte Bewegung im Außen und dazu gehört wahrscheinlich Yoga, meditieren, ihr habt die Yogamatte erwähnt, dieser ruhige Spaziergang, die Meditation und auch die innere Bewegung, die Herzbewegung, die ihr genannt habt, sich zu besinnen auf Sanftheit, auf Langsamkeit, damit hier ein Kontakt zwischen uns und Mutter Erde zustande kommt. Ihr habt das sogar Religion genannt. Ich denke, das könntet ihr ein bisschen erläutern, wieso sanfte Bewegung auf Mutter Erde etwas mit Religio zu tun hat? Hat das auch mit dem Stichwort Naturreligion zu tun, das ihr im Januar genannt habt?

Geistige Welt: Sehr richtig. Danke für diese Nachfrage. Das, was hier im Kern zu sagen und zu sprechen ist, dass in eurem Geist eine größte Bewegung zu entdecken ist. Das heißt, da wo Wachstum ist, ist erst einmal eine geistige Bewegung. Das heißt, bevor die Pflanze heraus kommt und in die Bewegung geht, ins Wachstum, ist da eine Idee von dieser Bewegung. Genauso bei einem Kind. Es gibt erst einmal eine Ursprünglichkeit von vielem anderen auch. Das heißt also, eine Bewegung für den Körper alleine zu machen und zu sagen: „So, das mache ich jetzt für den Körper“, ist im besten Falle nicht sinnvoll, in einem schlechten Falle auch schädlich, weil bildlich gesprochen, der Geist sagt: „Und was ist mit mir? Was ist mit meiner Bewegung?“ Die ursprüngliche Form ist diejenige, dass der Mensch sagt: „Ich muss meinem Körper jetzt die Bewegung geben, die ich meinem Geist gebe“, dann haben wir die ideale Form. Dann haben wir eine Stunde oder zwei, wo der Mensch sich ganz bewusst heran begibt an eine geführte, gemeinschaftliche Bewegung, wo der Geist die Bewegung anführt. Der Geist ist sozusagen schneller. Wenn ihr für eure Zivilisation und für eure jetzige Kultur oft sagt: „Meine Gedanken rennen“, dann geht ihr ganz in die Ruhe und legt euch aufs Sofa. Besser wäre tatsächlich, um diese Balance zwischen den rennenden Gedanken des Tages und dem Körper herzustellen, wenn ihr sagt: „Der Verstand produziert dauernd Gedanken“, wäre es besser, in eine Art von ruhenden, ganz leisen Schritt zu gehen und die Gedanken sozusagen in dem Körper in den Griff zu bekommen. Es ist dann auch ein Wohlfühlen und nicht eine Erschöpfung. Eine Erschöpfung im Sinne von ‚Ich falle nachts ins Bett‘, ist nicht so gesund, als wenn ihr abends noch einmal seht: „Ja, ich bekomme meinen Geist (ganz bildlich gesprochen) in den Körper herein“, denn beide bewegen sich. Euer Blut bewegt sich genauso wie eure Gedanken. Das wäre die ideale Form von körperlicher und geistiger Bewegung.

Da ist die Anbindung an Religio: Schauen wir einmal, wo die ursprünglichste Bewegung ist. Die seht ihr ganz gut in einem langsamen Tanz. Seht euch mal einen langsamen Walzer an. Da beginnt die Musik, etwas Sphärisches sozusagen und dreht sich. Die Musik, das Paar, die beiden warten also und haben dann einen leichten Einsatz. Jetzt beginnt also das Männliche zuerst und sagt: „So, jetzt werden wir den Körper dazu nehmen. Wir haben etwas Sphärisches gehört. Das Männliche gibt sozusagen den Ruck, den ersten Puls, und sagt: „So, jetzt bewegen wir den Körper dazu und wir drehen uns mit dem Körper im Kreis. Wir werden etwas schneller und dann wieder langsamer. Es bildet das ab, was wir sagen. Von der Zeit von April bis zur Ernte im Oktober, im September, bildet der Walzer das sozusagen ab in wunderbarer Weise. Es ist ein Tanz ums Wachstum, ein Tanz ums Wissen: Es dreht sich. Ein Tanz um Liebe und Licht. Dieses ist ideal. Deswegen gab es in allen Kulturen Tänze. Sie sind in der Ursprünglichkeit religiöse Tänze. So haben wir sie deswegen genannt. Vielen Dank.

Robert Betz: Noch eine Nachfrage zum Stichwort „Der April als Spaziergang“. Wenn dieser April und letztlich unser ganzes Leben zu einer Art Spaziergang werden darf und kann, werden viele Menschen fragen: „Ja, Moment mal, Spaziergang, dazu gehört aber eine innere Gelassenheit, eine Ruhe und letztlich auch ein Vertrauen. Was könnt ihr uns empfehlen, um aus dem einen Pol, der Verunsicherung, der Ängste und Befürchtungen bei vielen Menschen, die durch diese starke Bewegung in Arbeitswelt, Partnerschaften, in den Körpern und auf Mutter Erde auftreten, wie können sie angesichts dieser sehr verunsichernden Bewegungen in eine Gelassenheit, in einen gelassenen, schönen Spaziergang in ihrem Leben kommen?

Geistige Welt: Es gibt einen Wissenstrick und das bedeutet: Ihr seid - und das haben wir am Anfang gesagt, so ist jetzt hier auch ein schöner Bogen geschaffen - ihr seid die Geliebten der Liebe. Das werden wir euch ausdrücken und erklären. Das heißt, irgendwo findet ihr in irgendeinem Teil, ist es auf der Yogamatte oder bei einem schönen Spaziergang den ihr macht, findet ihr dieses wieder. Ihr spürt plötzlich, es gibt einen Rhythmus. Ihr findet einen Rhythmus. Dann seid ihr die Geliebten der Liebe. Es ist so, als ob dieser Spazierweg, als ob der Wind, als ob der Fluss einer wäre, der sich mit euch wiegt und der mit euch tanzt. Wenn ihr sagt: „So, ich gehe jetzt in die Küche und ich koche gut“, dann macht ihr aus Vertrauen Wissen.

Beginnt an irgendeinem Punkte, wo ihr sagt: „Ja, da werde ich stetig, da bin ich gut.“ Viele kranke Menschen haben begonnen zu sagen: „Jetzt gehe ich wieder in mein Vertrauen und dann weiß ich, dass ich da gut bin. Ich merke plötzlich, es fügt sich was zusammen. Ich koche, es schmeckt. Die Natur ist mit mir. Die Erde ist mit mir. Der Fluss beim Spaziergang ist mit mir.“ Irgendwo ein solches Wissenssystem wieder aufbauen, zieht anderes nach sich. Viele, die jetzt diesen Weg gehen der Herzmeditation, der leisen Bewegung des Lächelns mit dem April, werden es selbst sehr schnell und stark auf diese Weise spüren, weil dieses Ursystem sie stark macht. „Ich bin hier dabei. Ich bin der und die Geliebte der Liebe.“ Denn diese Liebe der Erde nimmt euch. Sie ist eine großartige Bewegung und sie zeigt es euch sehr gerne in diesem April. Vielen Dank.

Robert Betz: Das heißt, man könnte den April überschreiben mit einem Spaziergang in die Liebe hinein auf geistiger Ebene und auf körperlicher Bewegung in großer Sanftheit. Das heißt, die Liebe zu entdecken im Tanz, in einem Spaziergang, auf der Yogamatte, in der Herzbewegung, in der Meditation und in der Gemeinschaft, wie ihr sagt, der Liebenden.

Geistige Welt: Das ist derjenige Weg. Wir nennen die Gemeinschaft abschließend, weil du sie noch einmal aufgegriffen hast. Sie ist diejenige, die sich wiederum als Kultur breit machen will. Denn sie ist die Kraft auf dieser Erde. Es gibt die Gemeinschaft der Blumen und der jetzt erstehenden Beete. Es gibt die Gemeinschaft der Kräfte in einem Garten. Alles baut auf Gemeinschaft auf. Eine Blumenwiese ist eine Gemeinschaft. Derjenige, der jetzt wieder in die Gruppen, in die Seminare geht und sagt: „Ich traue mich an den Menschen heran“ entdeckt, dass da ganz viele Möglichkeiten, eben der gemeinschaftliche Tanz, der gemeinschaftliche Gesang, die gemeinschaftliche Stille, das gemeinschaftliche Gebet, eine Kraft der Wahrhaftigkeit hat. Der Zugehörigkeit und dann zu diesem Wissen führt: „Ja, ich bin hier!“ Und dieses ‚ich bin hier‘ - wir haben es oft schon gesagt - heilt, nährt, erfreut und lässt entdecken. Die Freude ist die Ursprünglichkeit jeder Religio, jeder Rückbesinnung auf den Ursprung in dem Menschen.

Habt Dank für die Freude des Aprils. Gott zum Gruße.

Es wurde gesprochen aus dem Emanuel-Strahl, der immer wieder mit euch arbeitet. Sehr tief geliebte Seelen des Lauschens, dir, Bruder der Sonne, mit ihr, die sie sprach aus dem Element der Liebe, der hohen Liebe direkt. Danke. Gott zum Gruße.

Robert Betz: Danke auch herzlich.

 

Übermittelt durch Andrea Schirnack, Aschau im Chiemgau

Fragestellung und Textbearbeitung: Robert Betz

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