Aktueller Brief November 2021

„Wenn ich morgen sterben müsste..."

Liebe Freundin, lieber Freund,

Was fühlst und denkst du, wenn du an deinen Tod denkst? Die meisten Menschen machen einen großen Bogen um das Thema „Sterben und Tod“. Sie leben so, als ob sie zehntausend Jahre, also ewig, hier im Körper leben würden. Viele sind dann überrascht, wenn es ans Sterben geht, ans Loslassen und Abschied nehmen und machen es sich unnötig schwer.

Je bewusster, aufrichtiger liebender und mit anderen verbundener du gelebt hast, desto gelassener und vertrauensvoller wirst du einmal aus deinem Körper gehen können. Wenn du schon im Leben das Annehmen, Loslassen und Weitergehen geübt hast, wird es dir auch am Ende leichtfallen, mit dem Fluss des Lebens zu gehen. Wenn du schon vorher deine Urteile über dich und über andere als Irrtümer erkannt, sie zurückgenommen und damit vergeben hast, wird der Übergang leicht und friedlich sein.

Wer sich intensiv mit dem Thema ‚Tod und Sterben‘, Abschied und Loslassen, Trauer und Angst‘ beschäftigt hat, der lebt ein bewussteres, intensiveres und erfüllteres Leben.

Angenommen, du wüsstest, dass du in wenigen Monaten aus deinem Körper gehen, also „sterben“ wirst, was würdest du dann noch machen, erledigen, klären, „rundmachen“ wollen, damit du in Frieden gehen kannst?

Mit wem oder was würdest du noch Frieden machen wollen? Wen würdest du noch um Verzeihung bitten? Was würdest du dir selbst noch vergeben? Bei wem würdest du dich noch bedanken?

Auch wenn du erst 30 oder 40 Jahre sein solltest: Kläre dein gedankliches und gefühlsmäßiges Verhältnis zu Tod und Sterben und sei dir der Endlichkeit deines irdischen Daseins in diesem Körper bewusst. Hierdurch gewinnt dein Leben Sinn, Klarheit, Tiefe und Qualität.

Mit herzlichen Grüßen

Dein

P.S. Mein CD-Tipp:
„Wenn ich morgen sterben müsste…“