Die geistigen Grundlagen der Transformationsarbeit
nach Robert Betz

Alle Seminare, Bücher, Meditationen, Filme und Ausbildungen der Robert Betz Transformations GmbH beruhen auf der von ihm entwickelten Transformations-Therapie, die im folgenden kurz 'TT' genannt wird. Diese geht davon aus, dass alle Probleme von Menschen ursächlich geistig-seelischer, das heißt spiritueller und feinstofflicher Natur sind, auch sämtliche körperlichen Probleme und Beschwerden. 'Geistig-seelisch' bedeutet, dass sie vor allem Probleme des Denkens und Fühlens sowie des in früher Kindheit verschlossenen Herzens, der Trennung von der Liebe, unserem Wesenskern, sind.
Die TT geht von einem Menschenbild aus, das den Menschen als Schöpfer und Gestalter seiner Wirklichkeit und nicht als 'Opfer' von Zufällen, Pech oder Glück anerkennt. Durch unser Denken, Fühlen, Sprechen und Handeln erschaffen wir - zusammen mit unseren Mitschöpfern - alles um uns herum und in uns, Gesundheit oder Beschwerden, Glück oder Unglück, alle Ereignisse und auch alle Beziehungen, sowohl die angenehmen wie die unangenehmen. Die meisten Menschen erkennen all diese Dinge jedoch nicht als ihre eigene Schöpfung, übernehmen keine Verantwortung hierfür und klagen andere Menschen oder das Schicksal (die Gesellschaft, das 'System' oder 'die da oben') dafür an und erzeugen dadurch in sich das Bewusstsein eines 'Opfers'. Sie sagen 'Nein' zu ihren eigenen Schöpfungen und dieses 'Nein' erzeugt und verstärkt Leiden und Mangelzustände jeglicher Art.

Das meiste Leid tut sich der Mensch selbst an

Die meisten Grundgedanken und Überzeugungen über uns, über andere und über das Leben denkt "es" in uns völlig unbewusst, so dass wir die Ursache-Wirkungs-Zusammenhänge zwischen unseren verurteilenden Gedanken und dem, was sich in unserem Leben zeigt, nicht wahrnehmen. Ohne jede Übertreibung kann man sagen: Der Mensch weiß im Allgemeinen nicht, was er tut, weil er es völlig unbewusst tut. Infolge dessen tut sich der Mensch das größte Leid selbst an. Er ist deshalb jedoch nicht 'schuld', denn jemandem, der nicht weiß, was er tut, kann keine Schuld angelastet werden. Dennoch ist er ursächlich verantwortlich für seinen Weg, da er unbewusst Ursachen gesetzt hat, die später ihre Wirkung zeigen müssen.

Verurteilende Gedanken und unterdrückte Gefühle als Leidverursacher

Durch die trennenden, verurteilenden statt verbindenden Gedanken erzeugten wir als Kind bereits eine Fülle von unangenehmen Emotionen wie Angst, Scham, Schuld, Wut, Trauer und andere und übernahmen solche zudem von Mutter, Vater oder anderen nahe stehenden Personen. Da wir keine Anleitung erhielten zum freien Ausdruck und bejahenden Fühlen und Verwandeln von Emotionen, unterdrückten und verdrängten wir diese, belasten diese unseren feinstofflichen Gesamtkörper von Jahr zu Jahr mehr und mehr. Nach drei oder vier Jahrzehnten spätestens führen sie dann zu Beschwerden und Krankheiten des physischen Körpers und verursachen ebenso die meisten zwischenmenschlichen Konflikte.

Energetische Verstrickungen mit Schlüsselpersonen der Kindheit

Außerdem verstricken wir uns in Kindheit und Jugend, einer Zeit in der wir abhängig sind vom Willen, den Launen und der Entscheidungsmacht anderer (Eltern, Erzieher, Lehrer u.a.) - also in der Zeit von Unfreiheit und Abhängigkeit - mit diesen Personen. Diese energetischen Verstrickungen führen in späteren Jahren zu Konflikten im privaten und beruflichen Bereich. Solange solche Verstrickungen samt den damals entstandenen Verletzungen und Enttäuschungen nicht gelöst sind, müssen sie sich später auf den Bühnen des Lebens wiederholen.
Der Hintergrund für all diese Verstrickungen besteht letztlich in dem polarisierenden Gedanken der Trennung in Gegensätze. Wir trennen in gut/böse, falsch/richtig, Geist/Materie, Ich/Du, Wir/Gott usw. und erschaffen hierdurch eine Welt der Illusionen, die mit der Wirklichkeit nichts zu tun hat und nur zu Leid führen kann. Die Transformations-Therapie leistet ihren Beitrag, diese Trennung im Bewusstsein wieder aufzuheben und das zu integrieren, was zusammen gehört, was EINS ist.

Lösung von Familienthemen durch Ahnenarbeit

Auch die ungeklärten, meist in hohem Maße verstrickten Beziehungen zu den Ahnen nehmen in der Arbeit der TT und während der Ausbildung einen angemessenen Raum ein. Wir sind lebendiger Teil nicht nur eines Familien- sondern eines großen Ahnenfamiliensystems und nicht nur biologisch, sondern auch psychisch / seelisch in hohem Maße mit unseren Ahnen verbunden und verstrickt. Dies betrifft nicht nur die Großeltern-Generation. Alle Erfahrungen aller Männer und Frauen, die vor uns gelebt haben und aus deren Stamm wir 'abstammen', sind tief in unseren Zellen gespeichert.
Das besondere Anliegen der TT ist es, dass wir alle wieder zum selbst-bewussten, selbstverantwortlichen und verantwortungsvollen Schöpfer und Gestalter unserer eigenen Wirklichkeit werden und aufhören, das 'Opfer' (= unbewusster Schöpfer) zu spielen, indem wir andere - allen voran unsere Eltern - für unser Schicksal verantwortlich machen. Sie haben ihr Bestes gegeben und konnten nicht anders. Dies in der Tiefe zu begreifen, macht es uns möglich, unsere Urteile über sie zurückzunehmen und neu über sie zu denken. Dies nennen wir 'Vergebung'. Die Aufrechterhaltung des Urteils verhindert wahre Vergebung. In diesem Sinne ist Vergebung als die Zurücknahme eines Urteils, d.h. die Aufhebung eines Irrtums.

Die Haltung der Vergebung uns und anderen gegenüber

Bisher leben die meisten Menschen nach den Erwartungen anderer im Bewusstsein des 'Normal-Menschen' und haben die ihrem Leben zugrunde liegenden Einstellungen und Grundgedanken nicht selbst bewusst gewählt. Ebenso ist das Leben fast aller Menschen auf der Energie der Angst gegründet. Wo Angst ist, da herrschen im Geist Verurteilung, Trennung sowie Schuld- und Schamenergie. Diesen Zustand können wir verwandeln durch bewusste Entscheidungen, durch die Zurücknahme aller gefällten Urteile, d.h. durch Vergebung, durch die Kraft der Liebe zu uns selbst, zu allen Anderen und zu Allem-Was-Ist, zum gesamten Leben mit seinen Erscheinungen. Denn Angst ist nichts anderes als ein Ort, wo die Liebe noch nicht ist.

Neuorientierung in Lebenskrisen und am Beginn eines neuen Lebensabschnitts

Diese Seminarreihen bieten sich insbesondere an für Menschen, die an einer bestimmten Lebensstufe stehen mit Fragen wie "Wie soll es weitergehen? Was will ich eigentlich wirklich?" oder "Wer bin ich?" Diese Fragen stellen sich verstärkt in bestimmten Lebenskrisen, z.B. nach Trennungen, nach dem Verlust eines Partners, eines Kindes, eines Elternteils oder des Arbeitsplatzes und gehäuft im Alter zwischen Mitte Dreißig bis Mitte Fünfzig. An diesen "Schnittstellen" oder Wendepunkten des Lebens geht es darum, Altes zu transformieren.
Die TT geht davon aus, dass in jedem Menschen alles Wissen enthalten ist, das er zur Bewältigung seiner Probleme und Krisen benötigt. Dieses Wissen bezeichnet die TT als das 'Wahre Göttliche Selbst' jedes Menschen oder als das 'Herz-Wissen', zu dem jeder Mensch seine Verbindung aufnehmen und sich von ihm führen lassen kann, wenn er dies wünscht. Die TT bietet einen intensiven und hoch wirkungsvollen Ansatz zur Persönlichkeitsentwicklung und ist zugleich ein großartiger Erinnerungsprozess, der den Menschen wieder zu seinem Ursprung führt und ihm Zugang zum Ur-Sinn seines Daseins vermittelt. Sie beruht auf einem spirituellen Denken, ohne dieses Denken irgendjemandem aufzudrängen. Sie akzeptiert jeden Menschen, so wie er ist und so wie er sich entscheidet.