Liebe Freunde, sehr geehrte Damen und Herren,

Geistige Welt: September-Botschaft 2016. Dieses ist eine Instanz, die gerne informiert. Wir sprechen hier immer wieder über die Energiequalitäten der Monate. Das hat Auswirkungen, was ein Monat auch in dem Jahreszeitenzyklus ist. Und wir personifizieren das gerne. Wir sagen, das ist das, was da als Energiequalität, sozusagen als Prototyp der Energie da ist für diesen Monat, in diesem September 2016. Danke fürs Lauschen, Lesen.

Danke für das geöffnete Herz, Bruder, dass du dieses immer qualitativ mit deinen Fragen in eine große Höhe gibst. Vielen Dank. Danke fürs Übermitteln. Diese Frau ist angeschlossen an das Emanuel-System. Das ist die Zeit erklärend und so ist dieses hier präpariert für die kommende Strecke der Worte. Gott zum Gruße. Und für die Energiequalitäten, die ins Herz gelangen können, dafür herzlichen Dank.

Die Energiequalität des Septembers ist natürlich die Erntequalität und damit die Qualität dessen, was angeordnet, was gesagt wurde in den letzten Monaten und was in der letzten Zeit, in den letzten Quartalen getan wurde. Zum Zweiten fragt diese Energie: "Und, was wirkt gerade? Was ist gerade präsent? Was läuft im September?" Und die dritte Qualität: "Und, wie geht es weiter?" Denn die Änderungen kommen ja dann mit dem Oktober, November, Dezember. Das sind dann wieder die ganz anderen Qualitäten.

So wir nennen die Personifizierung des Septembers im Bild, das ist der Undercover-Boss. Was macht dieser in der ersten Konsequenz? In der ersten Metapher ist es, dass er fragt: "Ist alles gemacht? Ist alles entwirrt, ist entknotet, ist entstrickt? Ist das, was die Hauptenergie war der letzten Monate und Jahre, getan?" Die Metapher besagt. Wenn er undercover in die Handtasche einer Mitarbeiterin sieht. Da ist ein Schlüssel, ein vollbundiger Schlüssel. Darin verwickelt, in den Schlüsselring gewickelt ist das Handykabel, nicht benutzbar das Handy, denn Handykabel und Schlüssel sind verwirrt. Und über das Handy ist Cola gegossen. Und auch der Bildschirm ist etwas angesprungen. Und so sagt er: "Das geht nicht. Nichts von dem kannst du nutzen. Du kannst nicht gut auf dein Smartphone sehen. Du kannst nicht telefonieren. Das Kabel ist verwirrt. Und wenn du schnell einen Schlüssel brauchst, um jemandem aufzuschließen, was dann?

Das ist sie also, die Energie, die auch und sehr wirkt im September, die klarmacht, was die Liebe ist. Sie sagt: Jedes muss einzeln für sich stehen. Jedes für sich einzeln braucht Ehre und muss funktionieren. Ein Handy muss getrocknet werden. Der Schlüsselbund muss benutzt werden können. Und Cola gehört nicht auf ein Handy drauf. Das verklebt alles. Das macht alles unsinnig. Die Abfrage heißt also: Ist die Aufgabe, die Exerzise der letzten Monate und Jahre über die Transformation getan? Schaut gut. Seid klar. Seid ehrlich. Denn es kommt jetzt, und das ist der September, die Ehre für alle Dinge. Jede einzelne Frucht, jedes einzelne Feld wird geehrt, um dann eben auch den Ertrag ausschütten zu können. Also abschließend diese Frage: Entknotest du gut, bist du klar, ehrst du alle einzelnen Dinge? Das ist das, was es dann klärt und reinigt, was es entstrickt.

Der zweite Teil dieses September-Monats, dieses Undercover-Bosses ist, dass er sich fragt, dass er durch die Räume geht, dass er durch die Institute, durch seine Firma geht und sagt: "Was wirkt gerade?" Und er weiß das. Es wirkt das Karma. Das Ende des Karmas ist aufgerufen und damit das Lazarett. Das heißt, es wird das, was im ersten Teil besprochen wurde, es wird geheilt, es wird gereinigt, es wird entwirrt. Und dafür ist natürlich auch die Zeit. Das weiß er. Also ist ihm klar, es wird gearbeitet.

Das passiert bei euch überall. Ihr arbeitet. Ihr arbeitet gut. Aber es ist eben noch eine Lazarett-Situation. Da tut es weh. Da ist es noch nicht in Ordnung. Da wird noch etwas korrigiert. Also, und das ist sein Fokus, das ist der Fokus des September und der Fokus dieses Undercover-Bosses. Der sagt dann und er schaut allen auf die Finger: "Behandelst du mit der Liebe alle gleich?" Das ist eure Aufgabe jetzt, dass ihr jetzt hingeht und die Wertung aufhört und sagt: "Ich liege genauso da und ich habe genauso bei dem Karma mitgewirkt. Ich habe genauso gestochen. Und ich bin genauso verletzt worden. Und ich habe genauso verletzt." Und was ist die Konsequenz? Und das fordert der September ein, dass zwischen Freund und Feind nicht mehr unterschieden wird. Das tut die gute Krankenschwester im Lazarett auch. Sie behandelt den, der da liegt, weil er etwas getan hat, genauso und es ist egal, wem er es getan hat. Das ist jetzt die wichtigste Aufgabe in dem Lazarett, dass hier die, die euch scheinbar verletzt haben, dass ihr euch selbst die Öffnung eures Herzens predigt. Und dieses ist die zweite Wirkungsinstanz, die dieser Undercover-Boss hat, dass er sagt: "Jeder wird gleichbehandelt. Du bist zu dir selbst genauso gut wie zu dem, der dich geschlagen hat. Du liebst dich, aber du hast auch die Aufgabe, mögend und verzeihend und kraftvoll und dankend und gebend an den zu gehen, der dort liegt, weil er auch blutet und zwar durch deine Hand und durch seine Hand und durch die Hand dieser Zeit und eben durch die Hand des karmatischen Verhältnisses der vielen Jahre und Jahrhunderte, die hinter euch liegen.

Und noch einmal und auch das ist bekannt und auch klar in dieser September-Botschaft. Da ist also Frieden. In diesem Lazarett wirkt Frieden. Und der Frieden ist an Krieg gebunden. Frieden ist nur dadurch möglich, dass einmal Krieg war. Macht eure Augen auf und seid nochmal ganz klar in euch. Frieden ist noch nicht Liebe. Liebe ist Liebe. Liebe hat nichts mit Krieg zu tun. Liebe ist eine neue und eine andere Energie.

Und jetzt noch einmal ein anhängendes Bild dazu, dann seht ihr den Unterschied, den wir meinen. Im Frieden passiert folgendes: Da sitzt du auf den Steinen und auf den Treppen des Lazarettes und trinkst deinen Pfefferminztee. Und das ist ein Unterschied. Die Liebe braucht nicht im Lazarett zu sitzen. Sie ist heil. Du wirst diese Energie erleben. Sie steht. Sie ist schöpferisch. Sie ist in dir. Und da sitzt du nicht mit dem Pfefferminztee auf der Lazaretttreppenstufe, sondern du sitzt mit dem Cocktail in einer Lounge-Bar und hast diesen Cocktail völlig schmerzfrei in der Hand und blickst auf das Meer und die Sonne umscheint dich. Das ist dann die Kraft der Liebe. Beides mal trinkst du ein Getränk. Aber du siehst den Unterschied zwischen Liebe und Frieden. Und auch das sieht dieser September.

Mit dem dritten Schritt, der dritten Metapher geht dieser September, geht dieser Undercover-Boss durch seine Firma und sagt: "So, was wirkt? Was ist der nächste Schritt? Wie geht es weiter? Wie kann ich jetzt denen, die das jetzt hier durchlaufen und die verstanden haben, was ein Lazarett ist, und die verstanden, welcher Weg ihnen die Liebe gibt, wie kann ich ihnen das gut erklären?" Und er malt folgendes Bild. Das malen wir jetzt auch. Das Bild ist das Riesenrad, das sich ungewöhnlich dreht auf dem Jahrmarkt, weil es zu tiefst weiß, was Ehre ist. EHRE ist diejenige Faszination, die die Liebe nimmt und in eure Herzen legen kann. Eine faszinierende Kraft. Und zwar passiert es folgendermaßen.

Das Riesenrad wird angehalten und zwar für zweierlei Dinge. Zum einen können die, die da oben sind, sozusagen für ihr Geld viel länger schauen. Es wischt nicht vorbei die Stadt. Es ist nicht vorbei, hier mal schnell das Panorama und die glitzernden Berggipfel zu sehen. Sondern es ist Zeit dafür, Ehre eben. Und das kann in die Herzen gelangen.

Und das andere ist, da unten müssen die aus dem Riesenrad nicht schnell aussteigen, sondern sie gehen langsam. Sie können sich etwas holen. Sie können etwas, ein paar Schritte, über den Jahrmarkt laufen, sich vielleicht noch eine Popcorntüte holen und sich eine lustige Zuckerwatte holen, denn es ist Ruhe und es ist Ehre darin, eine ehrende Zeitqualität. Dieses sollte geschrieben werden. Und über diese ehrende Zeitqualität, über diesen Blick der Menschen da oben, die in die glänzende Stadt schauen und diejenigen, die dort lustig und kräftig und den Moment genießen, entsteht und kommt die Schwingungserhöhung. Und dieses ist eines der griffigsten Formulierungen, die ihr habt.

Und die vielen schon, die diese Botschaften hören und tun, und wir sagen nochmals aus diesen Instanzen, die hier diese Zeit vorantreiben, danke dafür. Danke für die Ehre in euren Herzen, denn sie ist das Synonym, aber sie ist auch die ausführende Kraft der Liebe. Die Ehre den Dingen, den Zeiten gegenüber. Wenn es so ist, dass in euch Licht ist und ihr habt das Gefühl, alles was vorher war, macht einen Sinn; wenn ihr sagt: "Da ist das Licht. Ich bin das Licht. Und alles, was hier hinter mir war, macht Sinn für das, was da vorne kommt", dann habt ihr das Bild des Riesenrades und dann habt ihr die September-Energie verstanden.

Danke für diese Schritte. Danke für diese Möglichkeiten. Jetzt, Bruder des Lichtes, gerne deine verständigenden, deine unterstützenden Fragen, deine Gedanken den Menschen gegenüber, dieser Kraft, Energie des Geistes gegenüber. Danke für diesen ersten Teil.

R. Betz: Herzlichen Dank für die Bilder zur September-Energie diesen Jah res. Ihr beginnt und endet darin mit dem Begriff der 'Ehre' und des 'Ehrens'. Ehre ist ein in unserer Zeit nicht gerade besonders en vogue als Begriff, sondern klingt für viele etwas angestaubt, wie es noch in der 'Ehrenurkunde' oder in der 'Ehrendoktorwürde' vorkommt - oder auch im bayrischen 'Habe die Ehre'.

Ich bringe das Ehren in meinen Seminaren immer gerne in die Nähe des Wortes 'Würdigen' und in einer Kette mit Begriffen ähnlicher Bedeutung wie anerkennen, wertschätzen, würdigen, ehren und auch danken. Ihr sagt, jede einzelne Frucht wird geehrt, um den Ertrag ausschütten zu können. Würdet ihr bitte nochmal vertiefen, warum das Ehren unserer eigenen Schöpfungen, also die Wertschätzung und die Würdigung all unserer Erfahrungen der Vergangenheit so wichtig ist, was in eurem Satz schön zum Ausdruck kommt "Alles was vor mir war macht Sinn für das, was vor mir liegt"?

Geistige Welt: Bruder, wir lächeln dir zu. Das ist ein Vermächtnis, dass du so gut fragst, dass du aufforderst, die Bibliothek aufzuschlagen, in diesem Emanuel-Werk aufzuschlagen. 'Emanuel' bedeutet die Bibliothek, die da ist für diese Zeit aufzuschlagen, so gut zu fragen, dass es uns die Möglichkeit gibt zu antworten und den nächsten Schritt sogar zu gehen. Danke auch im Namen der Menschen, die lesen, die dieses hier aufnehmen in ihre Herzen. Danke. Gott zum Gruße. Für das Übermitteln hier aus dieser Ebene hab Dank.

Deine erste Frage ist natürlich gut. Wir haben da die Energie der Wert-schätzung. Wir haben die Energie der Anerkennung. Da geht es immer noch um Erkennen. Auch Dank ist etwas, was groß ist. Und du sagst zu Recht, Ehre ist verstaubt. Dann entstauben wir sie eben. Schaut an diejenige Wortschöpfung: Ehre! Nehmt das 'r' heraus, dann kommt die 'Ehe' durch. Ihr habt eine Ehe mit dem Karma gehabt. Nicht schlecht, nicht gut. Ihr habt sie gehabt mit all den Wendungen und mit all den - wie du sagst ganz richtig - Verstrickungen. Und diese Ehe, sie war - das sagt man ja auch selber - nicht immer gut, wie viele Ehen in der karmischen Zeit nicht immer gut waren. Das ist jetzt aufgefordert zu ändern.

Und deswegen nehmen wir eine Energie aus der, sagen wir 'Trickkiste der Zeit', und sagen: Nehmt die Ehre. Sie ist etwas Abschließendes. Wenn da ist ein Ehrendoktortum, eine Ehrenurkunde, dann hat das was mit Lob, mit Ruhm zu tun. Dann hat das wirklich mit dem Ende von etwas zu tun. Ehre ist auch ein Held, der sagt: "So, jetzt ist Schluss mit dem Krieg." Ehre deutet an, dass das eine Methode ist. Wie gesagt, ein Trick, diejenige Verflechtung des Menschen mit seinen karmischen Eheversprechen und Systemen zu unterbinden, zu lösen. Und das ist ein Energiegefühl, diese Ehre, die wir euch ganz konkret antragen. Die geistigen Begleiter, alle Kräfte, Meister auf der Erde sind natürlich verstärkt dafür da, um den Menschen aus einem in das andere zu nehmen. Also zu entflechten, zu entwirren, zu entstricken und ihm dann zu sagen: "Siehe bitte schön, hier ist der nächste Schritt. Diese Erde, die jetzt da ist, ist auch die nächste Erde". Und euch da hinrüber zu begleiten, aber da muss erst sauber entflochten sein.

Die Geistige Welt hält sich an das Schöpfergesetz. Und wir können nichts entflechten, was noch schöpferisch, also karmisch da ist. Wenn da noch etwas ist, wenn ihr noch hadert mit einer Partner-schaft, wenn ihr sagt: "Oh, da bin ich schlecht behandelt worden", seid ihr tief verstrickt. Wenn ihr sagt: "Na, das waren ja keine guten Eltern. Oder wie konnte es passieren?", seid ihr tief verstrickt. Da ist nichts zu machen. Da können wir nichts tun. Das ist das höchste Schöpfergesetz, an das sich gehalten wird.

Wenn ihr sagt: "Ich ehre das, dass es so war. Dieser spirituelle Weg, diese Entscheidungen, diese Ehe, diese Situation, die ich erlebt habe, ich ehre es, wie es ist", und ihr habt dieses Energiegefühl davon, dann kann Geist arbeiten, dann kann Licht arbeiten. Aber, und wir sagen es nochmal, wir können nichts ändern, wir können nicht das Wasser aus eurer Badewanne herausnehmen, wenn ihr noch darin schwimmt. Wir können euch nicht den karmischen Stuhl wegziehen, während ihr noch draufsitzt.

R. Betz: Zweite Frage: Ihr sprecht auch in diesem Monat wieder vom Ende der Karmazeit, also der unglaublich langen Menschheitsepoche des trennenden, anklagenden Täter-Opfer-Denkens und der Erschaffung von Schuld und Scham, Krieg und Rache, Neid und Missgunst usw. Ihr sagt, es ist die Zeit des Lazaretts, in dem die Wunden verbunden und geheilt werden. Frage: Wie können wir das verstehen, wenn noch in dieser Zeit die Kriege im Größeren und im Kleineren in vollem Gange sind und es nur eines banalen Funkens bedarf, um die jetzigen Kriegsherde zu sehr großen aufflammen zu lassen? Ist das vielleicht nur aus eurer Perspektive so, aus der ihr über das zurzeit auf der Erde stattfindende Szenario schon hinausschaut? Oder ist das nur auf den einzelnen Menschen gemünzt, der sich entschieden hat, die Liebe ins Zentrum seines Bewusstseins zu stellen und seine Kriege zu beenden?

Geistige Welt: Deine zweite Frage, Bruder, nach dem Lazarett. Ja, diejenige Zeit dieser Erde ist ein Lazarett. Sie ist eine Kette von Krankenhäusern, Sanatorien und Heilungsstätten. Und nicht umsonst. Und es ist mit Heilung das gleiche, wie Frieden an Krieg gebunden ist, wie wir es schon gesagt haben. Du hast es gut aufgenommen. Die Heilung ist natürlich an Krankheit gebunden. Die beiden Energien bedingen einander. Genauso wenn da noch etwas zu transformieren ist. Wenn noch etwas transformiert wird, dann ist da noch etwas zu Transformierendes da. Und es gilt das Gleiche, dann ist es da und es ist eine Lazarett-Situation. Es ist also keine Vorausschau. Es ist also nicht nur eine Klein-Klein-Situation. Es ist die Beschreibung eines Zustandes der Erde.

Das, was ihr daran macht, und ihr macht das gut: Ihr nehmt das Mittel, die Methode der Achtsamkeit, die ist schon sehr verbreitet. Und das bedeutet: Langsam im Tun werden die Projektionen weggenommen. Es ist nicht mehr dauernd und überall so. Zumindest in euren Kreisen, die mit Transformation zu tun haben und das schon sehr schön, ist es so, dass eben die Schuld sich relativiert, dass hier mit der Wut gut umgegangen wird, anders umgegangen wird und so fort. Also eine Bereitschaft, dass das Lazarett, wir haben es gesagt, sich insofern ändert, als dass da hier Freund und Feind sich vermischen, dass diejenigen, die dort helfen, sagen: "Ich helfe meinem ehemaligen Feind auch. Und ich nehme ihn und ich liebe ihn sogar." Da fasst also nochmal und wir führen hier nochmal wirklich das Wort Ehre ein, weil es eine ganz spezielle Energiemarkierung ist. Ihr habt dieses Ho'oponopono. Ihr sagt: "Es tut mir leid und ich verzeihe dir und ich verzeihe mir. Und ich danke für die Erfahrung".

Und vor der Liebe kommt die Ehre herein. Weil die Liebe, wir werden es gleich darstellen, etwas ganz anderes ist, eine ganz andere Energie. Und Ehre hat mit allem vorher zu tun, mit Karma, mit Krankheit, mit der Gesundung, mit dem Frieden, mit dem Krieg. Das alles ist beendend und soll beendet werden mit dieser Energie der Ehre. Hab Dank.

R. Betz: Eure Ausführung über das Verhältnis von Frieden und Krieg und zum Unterschied von Liebe und Frieden finde ich sehr interessant. Ihr sagt, der Frieden ist an Krieg gebunden. Frieden ist nur dadurch möglich, dass einmal Krieg war. Frieden ist aber noch nicht Liebe. Liebe hat nichts mit Krieg zu tun. Liebe ist eine neue, eine andere Energie, sagt ihr. Daraus schließe ich, dass der Zustand, in dem Liebe regiert, noch etwas ganz anderes ist, als die Abwesenheit von Krieg und auch etwas anderes ist als ein Friedenszustand. Wie können wir mit unserem Bewusstsein diese Dimension und Tiefe der Energie Liebe erfassen und leben?

Geistige Welt: Die Antwort auf die dritte Frage. Was ist denn nun diejenige Liebe? Wie kann man sie denn nochmal neu beschreiben und nochmal beschauen? Wir machen die Trennschärfe. Wenn wir sagen 'Frieden' und 'Heilung' sind Energien, dann sind das sekundäre Schöpferenergien. Das heißt, sie brauchen etwas. Zum einen brauchen sie das Davor. Die Heilung, um da sein zu können braucht es etwas sozusagen Krankes. Und der Friede, um da zu sein braucht sozusagen etwas Kriegerisches vor sich. Also sie sind verbunden mit etwas. Schöpferenergien insofern, als dass die Liebe die Möglichkeit gibt, dass das passiert. Also sie gibt die transformatorische Energie herein, die Liebe. Und also brauchen diese Qualitäten etwas. Sie brauchen das Davor und sie brauchen den Input der Liebe. Also sind sie Energiequalitäten, schöpferisch. Sie bewegen sich. Heilung gelangt, Frieden gelangt zu sich, in sich, wird mehr, bewegen sich, aber sie sind eben wie gesagt sekundäre Schöpferenergien. Also Frieden und Heilung gibt es, weil vorher etwas war. Und durch den Input, durch das Hineingelangen der Liebe, werden die beiden dann wieder zu etwas, zu dem Nächsten.

Die Liebe ist eine Ur-Schöpferenergie. Das ist der Unterschied. Eine primäre Schöpferenergie, sie braucht nichts. Sie ist weiblich. Sie ist aus sich selbst. Sie ist das aus sich selbst wachsende, das sich selbst verbreitende, das sich verteilende Prinzip. Und dieses habt ihr überall. Das ist das, was die Natur beeinflusst. Das ist eine Primärenergie, das Wachsen, das aus sich selbst generiert und Nächstes generiert. Und die Liebe als Urschöpferenergie holt sich zwei weitere Energien dazu. Und sie ruft sie. Aber, aus sich selber sozusagen, sie genügt sich selbst. Und wenn sie ruft, ruft sie zwei. Sie ruft diejenige Gott-Atem-Wind-Energie hinzu. Das ist eine männliche Energie. Der Wind, der Atem, der Gott geht hinein, wie der Wind in Blätter hineingeht. Aber wie gesagt, diejenigen Blätter sind auch so ohne Wind da. Der Wind macht nur, dass sie sich verändern zum Beispiel. Und das zweite, was die Urschöpferenergie 'Liebe' hinzuruft - aus Spaß, weil sie es will - ist das Licht. Um zu zeigen, dass es so ist, um das lebbar zu machen, um daraus ein Produkt zu machen, um daraus ein Projekt zu machen. Aber auch das braucht es nicht. Die Liebe an sich wächst und schöpft und ist und hat sich selbst und entdeckt sich dauernd durch sich selbst. Das ist die Urschöpferenergie. Und die zwei gerufenen weiteren Energien dazu sind, was die Erde anbetrifft, auch Urschöpferenergien.

Wir machen nochmal zwei ganz leichte Beispiele, wie ihr Liebe als Urschöpferenergie unterscheidet von etwas anderem. Wir machen es mal an einem Platz fest und beim zweiten an einer Partnerschaft fest. Ein Platz, wenn da ihr seid und ihr sagt: "Ich lebe an einem Platz und mache ein Heilzentrum draus und ich heile", dann ist das nicht diejenige Urschöpferliebe. Aber es ist eine gute Energie, weil da ein Heilplatz ist. Und die andere Möglichkeit ist, und das ist die zweite, es ist ein Platz, an dem Leben schön ist und gut ist und an dem Wachstum stattfindet. Und weil das Leben gut und schön ist, das ist dann ein Liebes-, ein Primär-Liebesplatz.

Und genauso ist es bei Partnerschaften auch. Da gibt es viele große Partnerschaften. Die meisten sind im Moment darauf ausgerichtet, dass Karma geheilt wird, bei dem einen oder anderen oder bei beiden. Wenn das nicht mehr ist, wenn Partnerschaft nur noch da ist, weil man sich gegenseitig anschaut und liebt, weil man weiß, weil es da ist, dann ist es eine Partnerschaft, eine Urschöpferkraft und in dem nächsten Schritt auf der nächsten Erde.

Wir schließen es ab. Wir gaben viele Bilder. Und wenn ein paar davon in eure Herzen gehen und ihr damit arbeitet, dann ist das schön. Wir nehmen nochmal den Schlüsselbund auf. Ihr müsst, von der einen Karma-Erde, von der einen Ehe in die nächste Ehe, nichts Großes tun. Manchmal hilft ein kleines Ritual. Nehmt euren Schlüsselbund, macht den Schlüssel auseinander, gebt sie vielleicht in Wasser, dann in die Sonne und tut irgendwas Neues dazu. Dann macht die Schlüssel wieder zusammen, geht in euer Haus rein. Ihr müsst nicht umziehen. Es ist nichts anderes. Ihr habt nur einmal die Schlüssel gewechselt und ihr habt die Cola-Kleberei entfernt. Und damit hier das erste Bild.

Das zweite Bild abschließend hier noch einmal. Lasst euch immer wieder Zeit, um das alles zu verstehen und um das zu ehren. Das ist großräumig so wie dieser Altweibersommer auch. Er geht und das sind langsame Schritte. Und die Blätter fallen, das ist ja alles nicht schnell, nicht auf einen Tag. Und so ist es eben auch mit diesem Übergang von der einen Ehe in die andere Ehe.

Geht eure Leben durch, langsam, wie dieser Undercover-Boss. Schaut dies durch. Schaut das durch. Und gebt immer wieder hier diese Energien dazu, die hier vorgeschlagen wurden.

Das ist, was hier gesagt wurde in dieser September-Botschaft. Vielen Dank. Gott zum Gruße. Sonnenbruder, für das Weitergelangen zu so vielem hin danken wir dir. Bis auf ein nächstes Mal. Gott zum Gruße. Aus dem Strahl für die Übermittlung vielen Dank. Gott zum Gruße. Das war die September-Botschaft 2016.