Liebe Freunde, sehr geehrte Damen und Herren,

Geistige Welt: Die Oktober-Botschaft 2016. Dieses hier, liebende Seelen, dies hier ist eine Bibliothek des Erinnerns an dich selbst, die aufgeschlagen wird. Diese Sprache ist, dass diese Buchstaben vorgelesen werden. Du kennst sie alle. Und deswegen vielen Dank für diese Möglichkeit. Dieses Erfassen der Zeitqualität, die Zeitachsen genauer zu kennen, das gibt Mut. Das soll Kraft geben. Und wir danken für diese Möglichkeit der Botschaften. Gott zum Gruße. Bruder, für deine genaue Herzweisheit, für das unterstützende Lesen, das Unterstreichen dieser Dinge, das Wissen deiner Qualität, danke dafür. Danke fürs Forum. Gott zum Gruße aus dem Emanuel-Strahl.

In der Oktober-Botschaft, nun, wie kann es anders sein, geht's ums Wandern. Und wir nehmen uns drei ganz charakteristische Züge raus. Abgesehen von dem Gehen und dem Wandern findet der Wanderer, ob es nun auf einem der Jakobus-Wege ist oder auf irgendeinem anderen Wanderweg, die ihr alle bei euch habt, zumeist nah am Hause ist derjenige Platz, die Bank, auf die man sich setzt und sagt: "Ich kann nicht mehr. Ich habe hier einen Rastplatz und hier bleibe ich erst einmal." Der zweite Anteil eines Wanderns ist die Wegzehrung. Über diese sprechen wir. Was bedeutet das? Und auch über die großräumige Essenz davon werden wir sprechen, von: Was ist Wegezehrung? Und wir sprechen auch von dem Ziel, die Zielgerade, der Kirche, die auch hier auf dem Jakobusweg sehr bekannt ist. Gott zum Gruße. Das ist diejenige Schrittfolge der Oktober-Botschaft.

Im ersten Schritt reden wir darüber, über die Bank, über die Bank des Wanderers, der sagt: "Ich kann nicht mehr." Das habt ihr alle. Das haben so viele, die so fleißig waren, ihre Themen angeschaut haben. Unbewusste, die sagen: "Ich kann auch nicht mehr", stehen aber jeden Morgen auf, quälen sich an dem Wecker hoch und sagen: "Jetzt werde ich wieder meinen Tag machen, weil es mir irgendjemand vorgibt." Es gibt das große Burnout auf eurer Erde. Es ist so weit verbreitet, wird noch Raum greifen wie eine Krake, weil das Thema des Karmas dieser vielen Jahrhunderte, Jahrtausende gezehrt hat und die Frage in dem Menschen aufwirft: Wofür das alles? Das ist es ja auch, weshalb das Karma beendet wird. Wenn das hier alles, das Gehen, nicht sinnvoll ist, dann muss das beendet werden. Dann muss eine sinnvolle Kraft, eine sinnvollere Kraft in den Menschen. Also die 'Burnout-Bank' sozusagen, wo der Wanderer sagt: "Mir tut alles weh. Ich will nur noch hier bleiben, keinen Schritt mehr weitergehen." Dennoch geht er weiter, weil ja noch zwei andere folgen.

Wie geht ihr mit diesem eigenen kleinen Burnout um, das euch eigentlich sagt: "Was soll das alles? Ich kann nicht mehr. Ich bin soweit gelaufen. Ich habe so viel Angst, so viel Wut, so viel Themen hier erarbeitet mir. Ich bin so viel durch so viele Tränentaschentücher gegangen. Und dann habe ich sie einfach weggeschmissen. Was soll das?"

Der Umgang damit ist: Bleib noch einen Moment auf der Bank und dann einen Moment länger. Dein Ausruhen ist eine gute Qualität. Du hast das verdient. Du sollst einmal dableiben. Du sollst deine Füße hochhalten und sagen: "Sieh, welche Schwielen." Und dann wirst du leise und leise aufstehen. Da vorne kommt ein Gesang, über den wir sprechen. Aber auch das Ausruhen, das wirklich tiefe Ausruhen im Sinne von: "Was habe ich alles durchlaufen? Wo war ich alles? Was habe ich mir alles vor Schrunden geholt? Und wie oft habe ich mir den Kopf angeschlagen, weil ich mit dem Kopf durch wollte." Das ist dasjenige, was diese Bank ist. Danke für diesen ersten Teil.

Und so wie das Burnout aus einer tiefen inneren Sinnlosigkeit und auch eben Unverbundenheit kommt: "Wofür ist das denn alles?", so kommt auch dieser zweite Teil der Wegzehrung. Auch alle Nahrung auf eurer Erde ist behaftet mit Sinnlosigkeit. Das zeigt sich dann auf der Erde. Menschen haben so viele Probleme mit dem Essen. Die einen essen zu viel. Sie haben hier die Hungerattacken. Die anderen geben das Essen immer wieder weg und sagen: "Ich esse, aber ich will es auch nicht haben." Und dann so viele unterschiedlichen Qualitäten von einem Gefühl, nicht mehr des Richtigen zu essen. Die einen sagen: "Ich gehe ins Extreme und esse vegan oder nur noch hier die eine Rohkost." Die anderen sagen: "Ich gehe ganz ins Extrem und esse nur Fleisch." Und die anderen wieder finden irgendeinen Mittelweg.

Es ist also ein Thema, diese Wegzehrung, das Essen. Aber, und wenn wir es wiederum runterreißen auf eine einfache Formel, ist das die eine riesige große Balance, wegen derer ihr überhaupt da seid. Die Natur, die parallel zum Menschen da ist und geschaffen ist und eine völlige Ausgewogenheit darstellt zwischen: der Mensch geht zu einem Baum. Dort ist eine Frucht. Er nimmt sie. Und das ist seine Nahrung. Das ist seine Wegezehrung.

Natürlich, nun, das ist bekannt, all die Thematiken mit dem Essen sind begründet auch in dieser Sinnlosigkeit. Warum bin ich da? Daran hängen das Gehänsel, eine Unselbstliebe tief darinnen begründet in der Familie, in dem Menschen, in vielen Inkarnationen. Darunter eben, so kommt es dann hoch, wie ihr dem beikommt. Wenn ihr so, wie der Wanderer, wie die Wanderin auf dem Jakobusweg geht und noch einen Kilometer, noch einen Kilometer, da vorne ist die Taverne, da vorne ist der Feigenbaum. Dort gibt es das. Und dann sich so leicht und so einfach wie möglich hinsetzen und um das Essen und Trinken kein Gewese machen und sagen: "So ist es eben." Und es geht nicht darum, was genau ihr esst oder was ihr nicht esst. Es geht darum zu sagen, hier ist die Balance. "Hier bietet mir die Natur ihren Busen an. Das ist eine Wahrheit zwischen uns beiden. Das ist nichts, wofür ich hier besonders danken oder bitten muss. Es ist, wir haben miteinander ein Summen. Wir haben eine Konferenz miteinander. Das Essen, die Nahrung, die Wegzehrung und ich." Und das ist der Umgang, der empfohlene, hier innerhalb dieser Oktober-Botschaft.

Und für euer ganz Alltägliches: Es ist so wie auf dem Jakobusweg. Da ist eine Mahlzeit mal, dass ihr sagt: "Ich bleibe jetzt mal an dem Baum stehen. Ich muss jetzt hier diese Äpfel weiter essen." Dann ist einmal, dass ihr sagt: "Ich nehme mal von dem anderen. Der hat was in seiner Büchse, was ich nicht habe. Aber ich habe Hunger." Dann ist es einmal wirklich ein schönes Mahl. Ihr sitzt am weißen Tisch. Und da sind lachende Menschen. Und es ist eine gute Stimmung und Rotwein ist da. Und dann habt ihr einfach mal Hunger. Und ihr findet nichts und nirgendwo ist etwas. Geht mit dem Essen so sanft wie möglich um. Die Mahlzeiten sollen weder gesetzt sein noch stramm. Eine gute Weise, ein gutes Kleid. Und so ist der Mensch und seine Nahrung und seine Natur gemeint. Es ist ja da. Es ist ja alles da.

Und nun bist du gewandert, geliebte Seele. Und nun hast du auf einer Bank Rast gemacht und hast die Erholung gesucht und Kraft und bist doch wieder aufgestanden und weitergegangen. Jetzt hast du gegessen, Freunde gefunden. Du hast gehungert und es war dir doch, dass du weißt, es geht immer weiter und du findest etwas. Und jetzt bist du in der Kirche, in derjenigen 'Compostella' [Santiago de Compostella - das Ziel des Jakobswegs]. Und da ist Ruhe und da ist Unruhe. Und aber dann singt da einer, da hinten der Pater. Ein anderer stimmt mit ein, die paar Pilger, die da sind. Und da kommen mehr, setzen sich hinzu in die Bank. Und da sie hören, es sind Mantren, es sind mehrstimmige Gesänge. Es ist zu finden die Melodie. Du singst mit.

Und es ist die Aussage, dieses Gold, dieses goldenen Oktobers: Singe mit. Finde einen Grund, weshalb du das alles gemacht hast. Finde einen Grund, weshalb du diesen Gang gemacht hast, diesen Gang durch die Wanderwege, durch die Irrwege, durch deine eigenen Gedanken, durch deine eigenen Fesseln, die du gesprengt hast, durch diese Jahrtausende des Entbehrens auch.

Finde einen Grund in dem Gesang. Singe mit. Finde darin deinen Mut, deinen Wagemut, so weit zu gehen, deinen Wagemut, immer wieder aufzustehen. Danke dir selbst. Finde etwas, was dich tränkt, denn du wirst etwas darin finden, was dich tränkt. Finde darin dein 'Gloria'. Finde darin dein 'Viktoria'. Finde darin deinen Gesang, auch dein Requiem, deinen Abschluss. Finde in diesen Gesängen das Wohlgefallen an dir selbst. Und sage: "Danke! So weit bin ich gegangen. Ich habe es geschafft. Hier bin ich jetzt in dieser anheimelnden kleinen Kirchenbank. Und dort finde ich also das, was ich überall finden kann in dieser kleinen Kirche."

Du kannst hier den Moment überall finden dort in einem Moment. Du kannst ihn sogar im Supermarkt finden, Geliebte, denn alles ist Gesang und Gesumme. Und irgendwo finden sich die Menschen ein. Es ist ein Einfinden. Und du findest auf dieser Kirchenbank oder dort, wie du es spürst in dem Supermarkt, in der Gemeinschaft, du findest einen Grund, hier zu sein. Ihr seid alle da, um dieses Gott-Selbst, um diese Liebe in ihre Erscheinung zu bringen, um sie zu wissen, um mit ihr zu leben und um sie zu leben. Und du findest diesen Moment. Du findest diesen Moment ganz sicher in diesem Gesang, in diesem einen tiefen Lieben, in diesem Moment.

Es galt unverbunden zu leben. Und du spürst, das ist also die Verbindung. Ob du jetzt mit jemandem sprichst, ob du jetzt dich hier einstimmen lässt mit jemandem und ihr sagt, ihr bildet einen Chor, spielt überhaupt keine Rolle. Du weißt, darum geht es also. Verbunden sein mit dir, verbunden zu sein mit deiner Selbstliebe, verbunden zu sein mit deiner Natur, aus der du gegessen hast, verbunden zu sein mit einer Kraft, die du hast, um wieder aufzustehen, mit einem Gehen und mit einer Liebe zu diesem Gesang.

Und abschließend: Dieser Oktober ist, weil er das dritte Quartal dieses 2016 einläutet, schon ein Vorgriff auf dieses 2017. Und wir geben euch mit zwei leichten und auch lustigen Bildern den Ausblick auf dieses 2017, auch auf ein gewisses Grundsummen das Karma-Ende. Dasjenige, was wir sagen, wir haben es einmal vorhin gesagt, ihr seid ja so viel mit dem Kopf an die Türe gelaufen. Und seht, das 2017-18-19 hat vor, dass ihr mit dem Kopf hier gegen die Türe lauft, aber ihr stoßt euch nicht an, weil keine Türe mehr da ist. Und wir müssen aufpassen. Wir müssen wirklich aufpassen, dass ihr nicht wieder fallet, weil ihr merkt, es ist so leicht. Es ist ja keine Türe mehr da, durch die man fallen kann.

Und ihr sagt in 2017-18-19, in dieser beginnenden Zeit, in der jetzt hier es sich auch ändert, in der ihr wirklich Wandel spürt in euren Leben, sagt ihr: "So, ich fahre auf die Autobahn, aber es muss ja hier auch immer wieder eine Gefahr lauern. Wahrscheinlich brauche ich Notrufsäulen." Und wir sagen: Nein, du brauchst keine Notrufsäulen mehr. Dann sagst du: "Ja, aber es ist ja Gefahr. Und es könnte ja mein Reifen platzen. Es könnte mir passieren." Und wir sagen: Nein, dein Fuß wird nicht mal an einen Stein stoßen. Und dann sagst du: "Doch, ich brauche Notrufsäulen auf der Autobahn." Und dann sagen wir: Gut, dann stellen wir die Pappmaché-Notrufsäulen hin. Denn diese nächste Zeit, es wird dir nichts mehr geschehen. Gott zum Gruße.

So, das ist der Ausblick auf 2017-18-19, auf die Zeit danach. Und wir danken für euer weites Herz, für euer kraftvolles Gehen, für die Schönheit dieses Zuhörens. Danke, Bruder. Jetzt freuen wir uns auf deine Fragen und Nachfragen. Gott zum Gruße. Das war der erste Teil der Oktober-Botschaft.

R. Betz: Danke für eure Worte zum Oktober, zum Wandern auf dieser Erde, das viele zu einem Hetzen und Rasen gemacht haben ohne Bewusstheit und Sinn, warum und wohin sie rennen wollen. Danke für die Erläuterung, dass es gerade diese Sinnlosigkeit, dieser Unsinn ist, der uns Menschen erschöpft, auch weil wir den Wert des Anhaltens und Innehaltens vergessen haben.

Ihr habt in den Punkten 2 und 3 zur Nahrung und zum Ziel der Wanderung schon einiges angedeutet, was der Sinn unseres Lebenswanderweges ist. Vielleicht könnt Ihr an dieser Stelle noch einmal zusammenfassen, wie wir vom Unsinn unserer Art zu leben zum Ur-Sinn unseres Lebens zurückfinden, zum Bewusstsein des Uns-wieder-verbunden-Fühlens, zu einem offenen liebenden, verstehenden und bejahenden Herzen zum bewussten, liebenden Gehen auf dieser Mutter Erde.

Geistige Welt: Gott zum Gruße und vielen Dank für das gute Wortspiel, die Wortsinnerei zwischen Ur-Sinn und Unsinn. Ganz klar, Seelen der Liebe. Es gibt auf eurer Erde keinen Unsinn. Es ist nicht unsinnig, ein Jahr auf das Meer zu schauen und vier Jahreszeiten durch die Augen und durch sich selbst durchlaufen zu lassen. Das ist kein Unsinn. Das einzige was Unsinn ist, zu denken, dass es einen Unsinn gibt.

Und das ist das, was es zu revolutionieren gibt und zu revidieren gibt. Ein Beispiel. Wenn derjenige, der einen Bauernhof hat und er hat Hühner. Und da hat er eine Verbindung, eine sehr gute Verbindung sogar. Er hat Hühner, er hat Hähne. Und da gibt es Eier. Daraus gibt es sogar - wie klug hat die Natur das gemacht hat - Küken. Es geht weiter. Daraus kann sogar ein Ei generiert werden. Wenn der jetzt hingeht und die Eier nimmt, sie in die Bratpfanne gibt, die Eier danach, wenn sie gebraten sind, wegwirft. Das ist Unsinn. Dann denkt er auch nach einer Weile: "Das ist Unsinn", denn er hat die Kette unterbrochen und zwar kläglich. Wenn er aber hingeht und sagt: "Ich mache eine Frühstückspension auf. Und ich werde daraus hier etwas machen", dann ist er zumindest angeschlossen an denjenigen Zirkel. Die vielen tausend Tänze, die auf eurer Erde sind, die Zirkulationen. Und dann kommt wieder in ihn, zumindest in sein Leben, Sinn. Und nach diesem Ursinn, dass alles jetzt wieder in seine Verbindung kommt, dass der nicht nur sagt: "Ich mache jetzt eine Frühstückspension auf", sondern: "Woher kommen eigentlich die ganzen Kräfte? Woher kommt das Wachstum? Woher kommt die Fruchtbarkeit? Woher kommt diese großartige Substanz, die dann zu einem Ei wird, die dann zu einem Küken wird usw.?" Das ist dann Ursinn.

Danke für diese Nachfrage. Das ist wichtig. Und das könnt ihr, wir sagten es, in hunderttausend Regelhaftigkeiten des Tages wieder entdecken. Dass hier die Wasserflaschen aus eurem Plastik ganz sicher nicht aus dem Supermarkt stammen. Sie stammen von der Quelle des Wassers. Das ist kinderleicht. Und deswegen sagen wir, werdet wie die Kinder. Da ist der Ursinn darin. Danke.

R. Betz: Ihr sprecht die Verwirrung und den Lärm an, den viele um die Nahrung machen, die wir zu uns nehmen sollten, müssten und was sie alles nicht essen wollen und ablehnen. Für viele ist die Ernährung mit Angst verbunden und sie denken: "Das Essen macht mich krank" und merken nicht, dass uns nur unsere Gedan-ken über das Essen und über uns und die anderen uns krank machen können.

Offenbar haltet Ihr auch wenig davon, das Thema 'Ernährung' ideologisch zu über-frachten und daraus eine Art 'Ersatzreligion' zu machen. Besonders auffällig ist für mich die Aggressivität und Intoleranz, mit der besonders einige 'Veganer' über Fleischesser urteilen. Ich kann mir nicht vorstellen, dass jemand, der voller Angst, Wut und Verurteilungen steckt, sich besonders 'gesund' ernährt.

Ich bin der Überzeugung, dass alle Pflanzen, die wir zu uns nehmen, genauso lebendige Wesen sind wie unsere Tiere und dass beide dazu da sind, den Menschen zu ernähren. Das rechtfertigt natürlich nicht die lieblose Behandlung von Tieren in der Massentierhaltung und auch von Pflanzen (siehe die riesigen Monokulturen, die nur mit immer mehr Gift betrieben werden) Das ist für mich ein Ausdruck der geringen Verbundenheit mit Mutter Erde und ihren Lebewesen.

Wie finden wir zu einem natürlichen genussvollen Verhältnis zu unserer Ernährung zurück. Einfach mit Freude essen, was uns jeweils schmeckt? Also Essen als fröhliche Feier des Lebens?

Geistige Welt: Du hast Recht, Bruder, das anzusprechen. Die Kraft des Essens liegt ganz woanders. Sie liegt nicht darin, zu streiten, ob vegan besser als vegetarisch, oder vegetarisch besser als Fleischessen. Darum geht es nicht. Denn der Garten Gottes ist riesig. Deswegen haben wir es angesprochen, diese Thematik der Wegzehrung, dass über das Einfachste, über das Sinnigste auf eurer Erde, was es gibt, nämlich dass überall Bäume, Früchte, Felder sind, dass darüber wieder eine Kraft generiert wird, ist dasjenige, was angesprochen ist, die tatsächliche Wegzehrung. Und das ist die gute Situation, die du ansprichst.

Wirklich, wenn ihr geht und da ist ein Feld, da ist Mais, dann geht man weiter. Und hier ist ein Apfelbaum. Und dann geht man weiter und da ist tatsächlich jemand, der einen Fisch brät, dann ist das die richtige Nahrung. Und dann geht man weiter. Einen Tag später ist tatsächlich jemand da, der hat einer einen Hasen geschossen. Und er gibt euch ein Stück von dem Fleisch. Auch das ist dann eine richtige Nahrung. Ihr esst gerne und gut. Und ihr esst auch reichhaltig. Und das mögt ihr auch, wenn ihr über den Jahrmarkt geht und dann habt ihr da ein Stück mit dem Brot und darinnen etwas Leckeres, dann habt ihr dort eine Zuckerwatte. Und am Ende trinkt ihr noch ein Bier und dazu gibt es eine Brezel. Das ist tatsächlich eine Mahlzeit des Gehens. Da sieht man seinen Weg. Da geht man weiter. Viele Essstörungen, problematische Situationen, würden, wenn die Menschen sich bewegen und wieder sich in den Sinn bewegen, die die Kreisläufe, die Kreise gehen und laufen, würde dieses und wird das hier auch wieder korrigiert. Und deswegen haben wir von der Wegzehrung gesprochen, vom Gehen, vom Weitergehen. Der, der geht, der kann essen, was ihm hier entgegenkommt, was ihm schmeckt. Und da ist hier die Frage darin gewesen. Und wir danken dir dafür, dass du es nochmal spezifiziert hast. Vielen Dank.

R. Betz: Im dritten Punkt Eurer Aussage, wo es um die Zielgerade unserer Wanderung geht und Ihr einen ersten Ausblick Richtung 2017 /18 gebt, sprecht Ihr davon, dass Angst vor irgendwelchen Gefahren vollkommen überflüssig ist, dass uns dann nichts Übles mehr zustoßen kann. Diese Aussage allein erscheint unserem Verstand als 'echt krass'.

Wird da plötzlich jeder 'von oben' zwangserleuchtet zum Bewusstsein der Allverbundenheit und auf eine höhere Schwingungsebene gehoben oder was geschieht genau in uns und um uns auf dieser Erde zwischen jetzt und z.B. 2018. Ich denke, das würden viele gern verstehen. Und natürlich immer wieder die Frage: Was können und dürfen wir, d.h. jeder persönlich dafür tun, dass eine solch segensreiche Entwicklung und Veränderung stattfindet?

Geistige Welt: Natürlich, Seelen der Liebe, ist das ein gewagter Ausdruck und Ausblick in 2018, zu sagen, eure Gefahren werden immer weniger werden. Aber was sollen wir euch sagen? Ihr seid Schöpfer. Ihr seid Schöpferwesen. So oft ist es jetzt schon gesagt. Auf der Zunge ist es schon, jetzt soll es noch ins Herz. Und diese Erde, hier sagen wir es ganz deutlich, ist keine Sado-Maso-Veranstaltung. Ihr seid Schöpfer. Und die Schöpfer sollen nicht am Ende dauernd in Gefahr gelangen. Die Schöpfer sind nicht dafür da, um sich gegenseitig abzuschlachten. So einfach ist die Devise der nächsten Jahre. Es geht hier nicht um eine Art von Zwangserleuchtung. Es geht darum, dass ihr das wollt, dass der Schöpfer wieder zurückkommt zu sich selbst, dass das Schöpferische den Schöpfer wieder haben will, dass das ausgewogen ist, eine Balance.

Und aus der Disbalance rauszugehen ist überall schon angefangen. Derjenige, der eines Tages angefangen, aus der Schulmedizin rauszugehen und zu sagen: "Es gibt Homöopathie, es gibt Bach-Blüten", der hat's schon getan. Das ist alles schon lange geschehen. In dem ersten Moment, als damals irgendein Bauer zum Bio-Bauern, zum 'Demeter'-Bauer wurde, da ist es geschehen. Diese Erde schwingt hoch. Und sie schwingt nicht von irgendeiner Energie hoch oder irgendeine Informationsquelle hoch, die das will, sondern es will die Kraft des Schöpferischen selbst. Jeder Mensch will das. Keiner will hier eine undeutliche und eine seltsame Kreation leben. Was das Schöpferischste ist, nämlich der Atem des Menschen in Verbindung mit der Liebe selbst, sich hinan geben in Balance zur Natur, keiner will das unterbrechen. Oder anders gesagt, jeder will das wieder in den Lauf bekommen.

Was könnt ihr tun zur Schwingungserhöhung? Es wissen, wissen, dass es so ist. Sich nicht dagegen stellen. Es wirklich, und das ist die Devise für 2018, es wirklich ins Denken hereinnehmen. Sich wirklich drüber klarmachen, dass ich etwas ändern kann. Ihr ändert ja auch die ganze Zeit. Ihr zieht irgendwo aus. Ihr kauft ein neue Auto. Ihr zieht die Kleider aus. Warum solltet ihr nicht dieses alte, marode, nicht schöpferische System ablegen können zu Gunsten von demjenigen, was ihr wirklich seid? Liebevoll, achtsam, integrierend.

Die Zeit des Karma, des Karmatischen, wo ihr euch abgeschlachtet habt gegenseitig alle, wo aber dann hier die Nahrung des Sinnes nicht mehr ward und ihr in diesen jetzt wieder geht, warum sollte es nicht gehen? Oder anders gesagt, es wird gehen. Das ist die Kraft des 2017 und 2018. Und sie liegt in jedem von euch, in jedem Herzen. Das Beste was ihr machen könnt, das Schöpferischste was ihr machen könnt ist beobachten, es wissen, der Dringlichkeit der Kraft eurer unendlichen Schönheit, eurer innerlichen Makellosigkeit entgegentreten. Dieser Kraft der Liebe wirklich einen Spiegel vorlegen und sagen: "Sie ist in mir." Das ist das, was ihr tun könnt. Und es ist überall zu sehen.

Ihr seid die Wanderer auf der Erde. Schön, glänzend, Gold da innen drin, makellos schön. Und ihr geht und ihr sitzt auf der Bank und wir wissen das. Und manchmal denkt ihr: "Will ich weiter?" Und dann geht ihr weiter. Und dann wisst ihr nicht: "Was ist jetzt richtig? Wie soll ich mich der Erde gegenüber verhalten? Wie soll ich essen? Wie soll ich trinken? Wie soll ich es tun?" Gehe weiter, geliebte Seele. Gehe weiter und nimm hier die Frucht vom Wege. Sie ist für dich. Und dann bist du dort und du singst und du hörst hier den Klang in der Kirche. Es ist der Urklang. Es ist, weshalb du gekommen bist. Eine Verbindung, ein Lied, ein Echo, ein Kanon, ein Duo mit dem Schöpfer zu singen, weil du selbst schöpferisch bist.

Gott zum Gruße, sehr tief geliebte Seelen. Danke für die Kraft dieser Oktober-Botschaft 2016. Danke, Bruder, für deine Liebe. Gott zum Gruße aus dem Emanuel-Strahl. Wir danken sehr.