Geistige Welt: Die Monatsbotschaft

Geistige Welt: Oktober-Botschaft 2015 aus dem Emanuel-Strahl. Wir werden das noch einmal erklären. Die Schriftform dieser Zeit gibt es. Es gibt den Moment, die Quelle, in denen die Ursachen aufgeschrieben wurden für das, was hier passiert, für eure Leben, für die Daten eurer Zeit, eurer Welt, und diese können verlesen werden. Das hilft euch. Und wir danken fürs Lesen wiederum dieser Botschaft, für eure Leben, für das Verständnis auch, was passiert um euch, und auch für immer wieder schöne, gute Entscheidungen der Liebe in euren Herzen. Dafür ist dieses da. Gott zum Gruße. Danke dafür und fürs Aufzeichnen.

Das Bild vom Oktober 2015 ist das Schiff in der Werft, was nun ausläuft, und das an diesem Tag mit einer kleinen Feier, das Champagner-Perlen an seinem Bug hat. Und die Zeit ist ganz anders. Der Oktober 2015 heißt 'Alles ist anders', denn nun liegt das Schiff nicht mehr in der Werft. Es kommt auf den Fluss. Es wird sich zeigen, wie viel Passagiere trägt es und wie viele Wellen und wie viel Fluss sind da. Hält das Schiff dem stand? Nichts ist wie vorher im Oktober und auch nichts ist wie vorher, im Oktober 2015. Die Frage ist nicht: "Hängt der Wein an der Rebe?", sondern: "Wie gut schmeckt er im Glas und in der Flasche?" "Ist der Apfelbaum schön?", das ist nicht mehr die Frage, sondern: "Wie gut ist das Mus?" "Und wie voll ist der Olivenbaum?", sondern: "Wie verwertbar ist die Olive und ihre Presse?" Dieses ist die Energie des Oktober 2015.

Und diese 'Verflüssigung der Zeit', sie tritt nun überall ein. Euer Land wird durchflutet mit dieser Energie. Und so sind viele, -und darüber ist diese Sprache hier - die die Spiritualität, die das Licht, die die Transformation, die die Liebe studiert haben, nun aufgefordert, an den Pulten ihres Herzens zu handeln. Für einen Moment ist es anders, wenn die Ernte kommt. Der Lehrer trifft für einen Moment nicht nur auf seine Schüler. Er trifft auf seine eigene Lehre. Und die Liebe fügt sich hinein in eure Zimmer, in eure Häuser. Und sie ist nicht da für ein Wohlgefühl. Sie fragt nicht: "Magst du mich?" Sondern sie sagt: "Ich bin da!" Und die Frage ist sogar: "Liebst du nicht nur die Liebe [als Lippenbekenntnis]?", sondern: "Liebst du sie auch tatsächlich?" Die Transformation, sie ist keine Form mehr, um in die Seminare gelangt zu sein. Sie ist eine Lebensform. Und die Frage ist: Ihr habt gewandelt, nun werdet ihr zu den Erhaltenden in einem Moment, in einer Sekunde.

So wie das Schiff nun und der Bau und die Monate die Produktion auf seine Tragfähigkeit geprüft wird, so wird es nun die Spiritualität, die Lichtigkeit, die Kraft der Herzen, die geschult sind. Und es wird hier schließlich geblickt auf den Mund der Liebenden. Und wir danken euch so sehr, dieses aufzunehmen, dieses aufgegriffen zu haben, aber dennoch wirklich diejenigen zu sein, die nun der Ausdruck der Ernte sind.

Was das bedeutet in der Ausformung eurer Leben? Es bedeutet: Schaut euer Handwerkszeug noch einmal genau an. Studiert noch einmal die Bücher der Transformation. Was hat euch da gefallen? Ihr habt die Ahnen durchschaut. Ihr habt gesehen, dass es die lichtigen Helfer gibt. Ihr habt geschaut, dass es die Transformation der Welt gibt. Ihr habt Naturwesen kennengelernt und die Kraft eurer Mutter, der Erde.

Das, geliebte Seelen, gilt es jetzt in den Momenten ins Leuchten zu bringen. Wenn ihr da steht und es zieht euch eigentlich die Gewohnheit wieder, es so wie vorher zu machen, nehmt dieses Handwerkszeug und legt es hinein in die Momente. Darum geht es. Fangt ständig neu an. Ihr habt entschieden. Fragt nicht mehr nach der Entscheidung. Schaut nicht zurück, sondern handelt anders als vorher. Vieles und oftmals wird es jetzt darum gehen, dass du ganz anders, ganz paradox entscheidest. Viele werden sagen: "Es ist nicht die Zeit zum Spiel. Es ist nicht die Zeit für Leichtigkeit, für Kindheit." Und du sagst: "Ja, es ist Zeit für Leichtigkeit und für mein Kind-Sein." Du hast Vergebung, du hast die Kraft deiner Vergebung übers Herz laufen lassen. Das brauchst du nicht mehr. Du hast es getan. Gib jetzt! Gib es mit ganzer Kraft und schau nicht zurück! Wenn dich die Gewohnheit zieht, etwas abzulehnen, zu werten, dann lass es dir klar sein, dass es noch eine Gewohnheit ist, ein Muster, ein Thema, das zieht, ja das viele Jahrtausende, Jahrzehntausende an dir dran war, und handle anders, entscheide anders! Das ist die Energie des Oktobers.

Wenn andere leise sind, dann sei laut. Wenn andere laut sind, dann sei leise. Beginne zu lernen, ganz oft anders zu denken. Du hast in den Kursen, du hast in den Seminaren gelernt, anders zu denken, etwas ganz neu zu betrachten. Jetzt kommt es auf den Prüfstand. Jetzt gilt es, das wirklich hinein zu ziehen und das zu verarbeiten in den Situationen. Und das ist die Kraft, die hier wirkt. Du wirst unterstützt. Energien handeln. Dieses ist, was du überall spüren wirst. Und du wirst unterstützt in großem Maße darin, denn dein Herz ist jetzt hier so wichtig, dein Herz deines Lichtes auf dieser Achse der Zeit.

Ein Hinweis noch für dein Gefühl für diese Tage. Wenn du weißt, es ist Zeit der Ernte, die Dinge ändern sich, dann sage immer wieder zu einem Tag: "Es ist der Tag meiner Demut." So wie das Schiff nun sagt: "Ich fahre auf einem Fluss. Es ist der Moment der Demut." Es gibt auch ganz einfach die Momente des Abwartens. Fühle Tage, Stunden, halbe Tage, in denen du abwartest, wo du sagst: "Ich fließe ja auf dem Fluss und ich weiß mich in diesem großen System. Und ich weiß mich auf dem Platz der Zeit, der von mir weiß." So dass du abwartest und dass du dieses Gefühl der Demut hast, dass hier alles auch aus sich heraus seinen Gang nimmt.

Für diesen dritten Teil der Botschaft am Anfang machen wir das große kollektive Feld auf und sagen: "Dies hier ist jetzt der Tag, an dem ihr das Gefühl bekommt, und an dem jetzt nun das Rad des Karmas seine erste Speiche wieder trifft [sich ein Kreis schließt], nennen wir das große Thema eurer Zeit, die Flüchtlinge. Dann schauen wir einmal mit euch zusammen in euer Land hier, in diesen deutschsprachigen Raum. Und da passiert es, dass jetzt Flüchtlinge hereindringen, viele, noch mehr. Und seht, das ist das Rad des Karmas. Einst vor dieser Zeit, als diese Generation begann, es waren eure Mütter, es waren eure Väter, eure Großmütter, eure Großväter, sie waren es, die die Grenzen schlossen. Und da waren welche, die sagten: "Diejenigen Menschen müssen hinaus." Nun hat sich das Karma gedreht. Es ist Erde darauf. Es ist Schlamm darauf. Es ist wieder Beruhigung und Wasser darauf. Und die Menschen drängen wieder herein. So also tatsächlich auch in dem Kollektiv. Es dreht sich das Rad des Karmas. Und aus den Wundern können durch eure Herzen jetzt hier Wunden werden und die Wunden werden wieder zu Wundern. Wenn jetzt aus der Willkommenskultur wirklich eine Kultur wird, dann habt ihr erreicht, was die Energien hier tun. Und dann habt ihr das, was ihr so oft gelernt habt. Ihr habt das ICH in euer L-ICH-T eingelassen. Und dann geschieht, was so viele Male prophezeit worden ist, dass das die Tat der Herzen ist auf der Erde. Das könnt ihr spüren oftmals.

Ihr wollt, dass der Kreis sich schließt. Ihr habt das in der Transformationszeit so oft getan. Ihr habt die Wurzel angeschaut und eure Hand des Handelns, und eure Flügel. So oft sagtet ihr: "Ich möchte, dass das hier rund wird, dass der Kreis sich schließt." Und genau das passiert auf eurer Erde.

Es sind die ersten Momente. Das Schiff, dessen Bild wir hier gewählt haben, trifft das erste Mal auf den Fluss. Ihr schmeckt das erste Mal das neue Olivenöl, aber es ist eben ein guter Anfang. Gott zum Gruße.Jetzt ist die Zeit für Fragen aus der Tiefe, aus der Größe deines Lichtes, Bruder. Wir danken, dass du hier aufgenommen hast das Bild von dem Schiff in der Werft, das nun ausläuft. Wir danken für deine und eure Liebe, fürs Lauschen, Hören und freuen uns auf die Gelegenheit, noch einmal mit dir in den Dialog zu treten. Danke. Gott zum Gruße.

Andrea Zimmer: Wiederum danke ich für die schöne Aufgabe, die Fragen von Robert Betz sprechen zu dürfen.

Fragen von Robert Betz, gesprochen von Andrea Zimmer:

1. Frage: Ich danke euch herzlich für diese Botschaft mit diesen aus meiner Sicht überraschenden und 'knackigen' Inhalten. Dazu könnte ich viele Fragen stellen, aber ich versuche mich kurz halten.

Ihr sagt, jetzt im Oktober beginnt ein neuer Abschnitt der großen Transformationszeit. Die Dinge kommen in Fluss. Und so wie das Schiff von der Werft in den Fluss (und später ins Meer) gleitet und es sich zeigen wird, ob es den Wellen standhält, so wird auch der Mensch, der sich für die Liebe, die Vergebung, für das Mitmachen der Transformation entschieden hat, jetzt geprüft und aufgefordert, diese innere Haltung im Alltag zu leben und entsprechend zu handeln. Und den Mut zu haben, anders zu denken und zu handeln als andere, deren Denken noch von den alten Mustern der Angst, des Mangels und der Trennung geprägt ist.

Vielleicht könnt Ihr folgende eindrücklichen Sätze noch ein wenig vertiefen: "Oftmals wird es jetzt darum gehen, dass du ganz anders, ganz paradox entscheidest....Wenn andere leise sind, dann sei laut. Wenn andere laut sind, dann sei leise. Beginne zu lernen, ganz oft anders zu denken." ,Ist dieses 'paradox' aus der Sicht des Verstandes gesehen gemeint, aus der angstvollen Haltung, die jetzt noch viele zeigen: "Die Welt wird ja immer schlimmer, das Leben wird weniger lebenswert bei all den Veränderungen, den Krisen und Kriegen, der Unsicherheit und nicht zuletzt durch die vielen Flüchtlinge usw."

Bedeutet diese paradoxe Haltung zu denken und zu sagen: "Ich verurteile das alles nicht (mehr). Ich öffne mich dem Gedanken, dass all das, was sich da bewegt im Außen und uns im Innern bewegt, nicht 'schlecht' ist, sondern dies alles Zeichen und Teil des großen Umbruchs ist und der Transformation des menschlichen Bewusstseins dient, einer neuen Erde und neuen Menschheit der Liebe und Verbundenheit und das uns alle vor die bewusste Wahl stellt: "Will ich aus der Liebe oder aus der Angst heraus denken und handeln"? Bin ich bereit, die 'alten Schuhe' des Trennens, Verurteilens, des angstvollen Mangeldenkens auszuziehen und den Mut zu haben, der Liebe zu folgen, auch wenn viele um mich herum vor Wut und vor Angst schreien? Auch wenn der Verstand sagt: "Ich weiß nicht, wie das gelingen soll, aber das Herz sagt: 'Wage es, trau der Kraft des Herzens, der Kraft und Macht der Liebe, die dich auf diesem Weg sehr unterstützt und trägt?"

Geistige Welt: Gott zum Gruße noch einmal. Vielen Dank, Bruder, vielen Dank fürs hier Verlesen, geliebte Schwester, aus dem Licht. Dass wir hier die Parameterwech-sel nun angekündigt haben, das ist so und jetzt ist der Wechsel da. Das ist zu sehen. Und der gedankliche Wechsel hin von Mangel zu Liebe, von der Angst hin zu dem Sehnen, eine neue, andere, veränderte, liebende Welt, dieser ist schon oft in der Materie ausgedrückt. Und deswegen, wenn ihr anders denken wollt, wenn eure innere Haltung, die Herzkraft, anders sein möge und ihr in einer Situation noch anders handeln wollt, dann sieht das so aus, wie auf der Erde auch schon.

Und dazu zwei Beispiele: Ganz konkret ist es so: Wenn ihr gewohnt wart, in die Wut zu gehen, dann stoppt und sagt: "Moment, ich schaue nach einem anderen Konzept in mir. Und wenn ihr in dem Flüchten wart und sagt: "Ach, das klappt so nicht", dann schaut in euch und sagt: "Vielleicht gibt es etwas anderes, was da aus der Schule meines Herzens der Liebe auftaucht." Und wenn ihr vorher gesagt habt: "Ach, hier den lehne ich ab", dann geht hin und schaut in diejenigen Universitäten eures Herzens und sagt: "Vielleicht gibt es ja ein an-ders Konzept." Das ist gemeint.

Und das Paradoxon oder anders zu tun es habt ihr schon viele Male auf der Erde. Auch hier zwei Beispiele: Ihr habt vor Jahren, Jahrzehnten, biologische Läden eingeführt bei euch. Das war ein völliges Paradoxon. Plötzlich hieß es "Von dem Geschäft, von diesem Gemüse, esse ich nicht mehr. Es darf nicht mehr" - was völlig paradox war "behandelt werden mit Chemikalien." Die waren ja zunächst Garant für das Gute. Jetzt war der Garant für das Gute, dass sie nicht behandelt wurden. Und seht, was dort passiert ist. Verbindung ist passiert. Homogenisierung ist passiert. Jetzt habt ihr, und das ist der Zeitgeist, jetzt habt ihr in euren EDEKA-Läden, in euren TENGELMANN-Läden die guten, die biologischen Mittel bereits eingefügt. Da gibt es jetzt die Ketten, die biologischen Ketten und auch die Verkäufer, das ist der Ruf schon. Und die Angestellten, die Regale sogar, die Bauern sogar sind mit eingefügt in den Ruf: "Die Liebe muss herbei in die Lebensmittel." [EDEKA: "Wir lieben Lebensmittel"]

Ein zweites Beispiel. Daran seht ihr es. Die Trennung, darauf musstet ihr oft achten. Wenn ihr ein Ei trennt, da müsst ihr sehr genau schauen, dass das Eiweiß und das Eigelb getrennt sind. Da muss man sehr gut schauen. Aber wenn die Verbindung passiert, was jetzt passiert, wenn die Erde in der Hand des liebenden Göttlichen mehr ist und das viele Menschen beisteuern, dann ist es so, dann passiert, dass das Ei in Mehl, in Milch, in Zucker hineingegeben wird. Die hohe Rührschüssel wird angemacht. Und da könnt ihr sogar weggehen davon. Das Trennen muss beobachtet werden. Das Verbinden in der Liebe, da legt ihr ein paar gute Dinge herbei und dann wird es wieder verbunden, wie in dem EDEKA-Laden und eben wie hier auf der Plattform einer Küche und des Kuchenbackens. Das Verbinden passiert und die spezialisierte Erde mit ihren vielen Einzelteilen, jedes hat ein eigenes. Das Auto, eine Firma, jedes Autoteil einer Firma, die Navigation eine Firma. Das endet jetzt und es gibt mehr Verbindung. Und das ist der Geist dieser Zeit, von dem wir gesprochen haben. Und jetzt schäumt er in eurer Erde.

Danke für die erste Frage. Die erste Antwort war dieses aus dem Emanuel-Strahl. Gerne die zweite Frage.

2. Frage: Es ist interessant zu hören vom sich schließenden Kreis des Karma, der sich jetzt hier im deutschsprachigen Raum abspielt. Vor über sieben Jahrzehnten haben unsere nächsten Ahnen, die Generationen unserer Eltern und Großeltern, ihre Herzen und ihre Grenzen dicht gemacht und Millionen in die Flucht getrieben oder in die Gaskammern. Und jetzt kommen die Flüchtlinge (ausgerechnet) zu uns und wir dürfen entscheiden, ob wir bereit sind, die Grenzen unserer Länder und unserer Herzen zu öffnen und diese generationenübergreifende Angelegenheit 'rund' zu machen und uns damit zugleich einer neuen Energie, einem neuen Bewusstsein und einer neuen Erde zu öffnen.

Wenn ich euch richtig verstehe, sagt Ihr: Seht dieser großen Strom von Menschen, die zu euch kommen nicht als 'Problem', verbunden mit angstvollen Gedanken wie "Das kann doch nicht gut gehen" u.a., sondern seht ihn als höchst sinnvollen und segensreichen Vorgang, als die große Chance und Gelegenheit, euer (bisher oft theoretisches) spirituelles Denken an der konkreten Lebenspraxis zu prüfen und diesen mutigen Menschen auf Augenhöhe zu begegnen mit einer Haltung der Achtung und des Respekts. Und vielleicht sagt Ihr noch etwas zu der weit verbreiteten Mitleids-Haltung, die viele an den Tag legen, die keinem Flüchtling etwas nutzt, sondern ihn kleiner macht im Verhältnis zu dem ihn Bemitleidenden. Wie könnte eine wahrhaft spirituelle Haltung, die Haltung der Liebe den zu uns strömenden Mitmenschen gegenüber aussehen?

Geistige Welt: Danke. Wir sagten es. Die Schiffe der Spiritualität, die jetzt ausfah-ren, diejenigen Münder, die einstmals die schönen Worte sprachen im Sinne von kuscheligen Stunden, im Sinne von gemütlichen, spirituellen Stunden - es werden nicht alle Schiffe halten. Es werden nicht alle, die einmal das Wort sprachen, es nun auch halten in derjenigen Haltung dieser Liebe und der Kraft der Spiritualität. So bedeutet es für euch, die ihr bereit seid und sagt: "Ich ziehe das durch. Ich halte das durch. Ich werde mich dem stellen. Ich werde nicht aus dem Land gehen. Ich werde mich hier aber auch nicht hinein werfen in das Mitleid oder Selbstmitleid."

Da gilt es, eine folgende Haltung zu gewinnen: Nährt euch über das, was ihr bisher habt. Zu Hause habt ihr in der Regel Altare oder irgendeinen Schreibtisch, irgendei-nen Tisch, in dem ihr eure Sachen verwahrt. Und dann beginnt nun, da die Ansätze dieses Morgenlandes heranzuführen. Schaut an: Wer sind die Syrer? Wer sind die Flüchtlinge? Wo kommen sie her? Und das ein oder andere kleine Utensil eben auf einen Altar zu tun. Ihr holt damit schon mal sozusagen die Energie und sagt: "Ja!" Ihr beginnt, euch nicht hineinzuwerfen in eine glücklose Hilfsbereitschaft. Aber ihr sagt: "Wenn mir dann die Zeichen zugeführt werden", und sie werden euch zugeführt im Sinne von Verbindung, weil die Verbindung sich eben einstellt, weil das das Thema ist der Verbindung, dass es zu euch kommt, dann braucht ihr nur zu Hause auf die Zeichen zu hören. Wenn da ist ein Zeitungsabschnitt, der euch bewegt. Wenn da in einem Blättchen steht, hier gibt es diejenige Spalte für die Hilfe für Asyl, oder es kommt in eurer Nachbarschaft dazu, dass da welche sind, die beginnen zu wohnen, die Arbeit zu suchen, dann haltet euer Herz in die Integration, denn das wurde gelehrt und gelehrt in den vielen Seminarenstunden, diejenigen, die da sind, das Unbekannte, zu integrieren in die Kraft eurer Herzen. So ist es geschult worden. Seid bereit für diese neuen Auffassungen. Sie werden euch über eure geistigen Begleiter zugeführt.

Ein Wort zu dem Karma noch. Ja, ihr habt es mit einer Zeit zu tun, so wie aus dem Trennenden, wie dargestellt das Verbindende, werden, will und soll, so kommt es in eurem Persönlichen auch dazu, dass ihr merkt: "Jetzt möchte ich, dass der Kreis sich schließt. Ich möchte, dass das, was ich immer so an Anteilen, an kleinen Szenarien, gestellt habe mir im Leben, sinnvoll wird. Ich möchte das rund machen." So sagt ihr es ja. Und es ist ganz ähnlich, das will das Leben auch so, ihr verbindet euch. Ihr findet irgendwo ein Bild von eurem ersten Auto, was ihr damals, als ihr studiert habt, als ihr gelernt habt, gefahren habt. Vielleicht war es geliehen. Vielleicht habt ihr es auch vom eigenen Geld gekauft, ein kleines Auto. Nun schaut das Auto von heute an und vergleicht mal und seht schmunzelnd, was da ist und wie diese Entwicklung sich gezeigt hat. Vielleicht ist es ja noch die gleiche Autofarbe. Vielleicht sogar die ähnliche Marke. Vielleicht seid ihr ja ganz anders geworden. Das zeigt sich in eurem Auto. Vielleicht war damals das, was es euch gespiegelt hat, und das, was es euch heute spiegelt, das ist das Rad, das Karma, das in jedem von euren Leben sich abspielt. Das sich zeigt, wenn ihr morgens von der einen Firma, so machen es die Frauen, eine Tagescreme nehmt, so haben sie auch das Bestreben, auch die Nachtcreme zu nehmen von dieser Firma.

Und so an diesen Zeichen könnt ihr es überall sehen. Das Ende einer trennenden Welt, da zeigt sich nochmal die Trennung auf, das Ende desjenigen Schmerzes. Da zeigt sich nochmal der Schmerz auf in dem Sinne, dass da welche anfangen zu verbinden. Diejenigen, die den Champagner auf die Balken des Schiffes gewor-fen haben und die dann sich mutig auch setzen auf das von ihnen selbst gebaute Schiff und vertrauen auf die Planken und trauen dem Schiff, auf dem sie fahren, und trauen dem Fluss, der dieses Schiff hält und trauen dem Wind, der schlussendlich den Fluss treibt hinan zu dem neuen Ziel.

Gott zum Gruße. Segen über dasjenige was ist, dasjenige was war, dasjenige was kommend wird. Danke, Bruder des Lichtes, für die Fragen, fürs Ausführen. Geliebte, habe Dank fürs Übermitteln. Wir segnen diese Stunden aus dem Emanuel-Strahl, dem Informationsstrahl dieser Zeit. Gott zum Gruße.