Geistige Welt: Die Monatsbotschaft

Gott zum Gruße, viel geliebte Seelen, wir sprechen über den Oktober 2013 zu euch, die ihr lauscht, die ihr lest und wir danken für die hohe Weise eures Geistes, die Informationen zu nehmen aus der Liebe. Gott zum Gruße Bruder, der du dieses katalysierst und der du dieses in die Weite nimmst. Wir danken für die Möglichkeit, dies hier in eure Hände, in euer Herz zu legen – Gott zum Gruße.

Der Oktober 2013, wir nennen ihn den lichten Boten des 'Neuen Morgen' Er ist derjenige, der Oktober 2013, der als Vorbild zeigt, wie es ist wenn sich etwas selbst umarmt in der Perfektion. Der Oktober ist der sich selbst umarmende Monat.  Und so möchten wir sagen - wir sagen es ja oftmals in diesen Botschaften hier - ahmt es der Energie eines Monats durchaus nach, denn ihr pflücket ja jetzt, ihr nehmt ja jetzt von der Gestaltung der Bäume, die Pflaumen, die Äpfel, die Kerne aus der Sonnenblume. Ihr entnehmt der Natur, ihr nehmt für  den Winter und dieses Selbst-Umarmen ist das, was die Natur euch vormacht, ihr nennt es ‚Selbstliebe'. Nun macht es tatsächlich vor, macht es vorher, bevor es hier andere dann tun und sie es euch nachahmen.

Der Monat Oktober ist auch derjenige, der sagt: Das ist das Prinzip der Erde, sich selbst zu umarmen, sich selbst zu lieben. Die Rinde des Baumes hat es getan, die Blätter haben es umwoben, dann die Blüten in dem Jahr und jetzt also das Selbst-Umarmen. Die Frucht, die in sich süß wird, die Liebe völlig trägt, das ist das Bild davon. Ihr könnt es übertragen auf die Sonnenblume, die Mondsichel, die Welle, die sich umarmt, wenn sie kommt auf den Strand, immer das gleiche Prinzip. Ahmt es nach, ahmt es nach, denn dieses Selbst-Stehen und dieses selbst nach innen geschaut haben in sich, dass darin der Kern der Liebe ist, wird jetzt nicht mehr Überzeugungsmaterial sein, Seelen der Liebe, es wird Lebens- und auch Über-Lebensmaterial sein.

Das zweite Wort zu diesem Oktober, das auch in dem Lauf des Jahres liegt, aber denn auch Programm ist schon weit in 2014 herein, ist, das Wort, dass ,die Letzten die Ersten sein werden', das greift jetzt. Denn auch diese letzten Monate, der Oktober, der November, der Dezember im Jahr sind diejenigen Monate, die letzten im Jahr, aber dann auch die ersten, die wichtigsten auch für das 2014 sein werden. Räumt diesem Oktober ein, dass ihr protokolliert das Jahr, räumt diesem Oktober einen wichtigen Moment ein.

Wir sagten es im September schon, dass er euch nicht nur für die Weinernte, sondern auch für eure eigene Ernte, für euer eigenes Stehen so viel bringt. Dass er ein zusammenfassendes, kraftvolles Paket ist schon für euren Jahresbeginn und für euer neues Frühjahr 2014. Darin ist enthalten – in diesem ‚die Letzten werden die Ersten sein'  - ein ganz wichtiges Kapitel eurer letzten Jahre, derer die sich mit Transformation, mit dem eigenen Inneren, mit der Herzfrequenz, mit dem eigenen goldenen Blut des Göttlichen in sich befasst haben. Es meint jetzt: Seht ihr langsam in euren Familien, in euren Firmen, dass ihr das Stehen erfasst habt und die Ursprünglichkeit, um die es geht auf dieser Erde. Ihr habt erfasst, wie diese Erde erschaffen ist, sie ist aus Geist erschaffen, sie fügt sich in Feinstoff und dann erst geht sie in die Materie. Diejenigen, die gesagt haben "Ach ihr mit eurem Geist! Ich bau´ mir erst mal ein Haus, ich baue erst einmal hier in der Materie und dann kümmere ich mich vielleicht irgendwann einmal um Geist", das wird jetzt seine Konsequenz erhalten, denn dieses zunächst die Materie zu bauen, ist - es ist nochmal gesprochen - auf Sand gebaut. Und ihr habt gewurzelt, ihr habt tief geschaut. Auf Stein gebaut, heißt auch tiefer geschaut. Darunter ist das Erdreich fester. Ihr habt darin ein Merkmal, darinnen zu sein und das ist das, was ihr getan habt. Und dann könnt ihr, wenn darin gewurzelt ist, den Geist einfügen.

Ihr werdet sehen, vielleicht waren andere zuerst die, die der Materie mehr hatten, die Häuser früher, die Autos größer, die Gestaltung der Materie vielleicht zunächst reichhaltiger waren. Aber wartet, geliebte Seelen, noch diesen Augenschlag der Zeit ab. Denn wir nennen euch zwei Beispiele, wo aus dem Alten ein Webrahmen wurde und zunächst in der Materie gebaut wurde und er ist sicher prachtvoll schön. Das ist das erste metaphorische, um diese Begreiflichkeit von eurem Geist zu erklären.

Der Webrahmen, er ist sicherlich schön und er hat ein gutes Holz und derjenige, der den Webrahmen gemacht hat, sagt "ich muss einen guten Webrahmen machen und er muss kräftig sein". Aber wir sagen und wir fragen: Hat er sich gekümmert um den Faden und hat er sich denn gekümmert um das Brautkleid, das in dem Webrahmen darin ist? Und jetzt fragen wir es deutlich: Hat er sich gekümmert um die schöne Braut? Zunächst wird die Braut, die Feier, das Geistige geboren und dann erst wird geschaffen der Webrahmen, um das Brautkleid zu bauen.

Und ein anderes ganz modernes Beispiel auch, das ihr kennt: Was nutzet es, wenn da ist ein wunderbarer Herd, der großräumig ist, der gestaltet ist mit vielerlei Elektronik und modernen Mitteln und dieser Herd steht da in einem Haus und er ist gar teuer gewesen, aber wir fragen: Ist denn die Feier, für die der Herd da sein wird,  ist die denn gut gestaltet? Ist die Freude gut ausplatziert, hat sie wirklich ihre Kraft schon? Denn über das Essen werdet Ihr nicht satt. Und über den Herd, der da steht, wird es kein gutes Essen werden, es wird darüber, dass ihr genießen könnt, darüber dass ihr euch freuen könnt am Hier-Sein, darüber wird es ein gutes Fest. Nicht über den teuren Herd, es wird über die Kraft des Herzens gehen, ein schönes Fest zu feiern, die anderen zu ehren , die anderen zu sehen, wie sie sind und schön, die anderen zu betrachten, nicht mehr wertend, sondern ihnen zu geben ihre Gestalt und zu sagen, sie sind schön.

So tanzet ihr. So sehet ihr euch. So erlebt ihr die Feste, die guten, die Feiern, die Geburtstage. Und so neigen wir euch, wenn ihr langsam auch aufsteht und in das nächste Wort geht, das auch schon gesprochen ist. Denn wir sagten: Die Worte von vor 2000 Jahren, sie greifen jetzt. Das was gesagt wird, wird dann zweimal tausend Jahre später in die Präsenz gehen und das ist JETZT und es ist gesagt worden: Füge erst das Reich in dir und dann wirst du reich in dem Außen - und so ist es beschrieben mit Webrahmen und Brautkleid und Braut und mit Herd und der Feier, die aus den Herzen der Freude gemacht ist. So hier das erste, was wir sprechen. Dieser lichte Oktober des neuen Morgen und eben dann das Wort, das wir euch bestätigen möchten, dass ihr den Weg sozusagen in der Transformationszeit richtig geht.

Zwei Punkte noch, die damit zusammenhängen: Ihr werdet jetzt in den Winter gehen und viele dieser Themen werden jetzt in dem Thema der Krankheit kollabieren. Wir sagen ganz deutlich, die Wärme hält und die Kälte bricht auseinander. So also erschrecket nicht, wenn da plötzlich Krankheiten kommen um euch, die ihr auch teilweise auffangt, wo ihr sagt, wir werden gleich schauen, wo im Geist die Blockade ist, wo ich dich geistig stützen kann, wo ich dich ganz einfach lieben kann, die anderen, die Familienmitglieder, die um euch sind. Denn wenn jetzt ein solcher Ziegel bricht, an dem Körper eines Menschen, ein Dachziegel nimmt auch anderes mit, da geht dann auch ein Fenster entzwei. In dem Bild, das heißt, ein körperliches Symptom kann auch ein anderes mitnehmen. Plaget euch nicht damit. dass es jetzt nicht reparierbar ist, sondern haltet euer Herz an die, die krank werden, denn der Winter ist derjenige, der ja auch bricht mit seinem Eis und die Wärme und die Sonne halten es nicht mehr.

Und ein dritter und letzter Aspekt, um euch einen Ausblick zu geben von dem Oktober 2013 in die Frühjahrssituation 2014, in die jetzt vorgearbeitet wird: ihr werdet dann den Wein aus dieser Lese nehmen, ihr werdet dann das Öl aus dieser Lese des Jetzt nehmen. Und auch geistig werdet ihr aus der Lese dieses Oktobers in 2014 lesen. Wir sagten es oftmals: Protokolliert das Jahr. Nehmt so viel wie möglich in ein Büchlein rein und ahndet nach eurer eigenen Freude, die ihr erlebt habt. Schreibt auf was ihr gelernt habt und manifestiert das so gut wie möglich und baut daraus Häuser. Macht euch eine kleine materielle Bibliothek und sagt "Das bin ich".Ich  habe diesen Kurs besucht, macht ein Büchlein davon, ich habe dieses verstanden, macht ein Bildbändchen davon. Das ist, was wir sagen, denn diejenigen werden anklopfen, die euch einstmals gesagt haben "Ihr seid die Letzten und ihr wisst nichts: Diese werden fragen, was machst du und dann zeigst du – hier siehe – hier ist mein lachend Gesicht.

Und die letzte Metapher und dann, Bruder, dann ist für dich auch der Kreis geschlossen, dann hast du ein Bild von dem, was wir geben über diesen Oktober 2013 – das Bild des guten Chauffeurs, das Bild des guten Taxifahrers. Seid dieser als Transformationswesen, als Transformationsmenschen, als die, die gesagt haben: "In mir beginnt alles – das Herz in mir ist dasjenige, was die Kraft gibt für alles weitere". So also der gute Chauffeur, der gute Taxifahrer  - was tut er? - dienen. Und er fragt: "Wohin möchtest du gehen?" Und das heißt wenn ihr jetzt die seid, die Kurse besucht haben, werden andere kommen zu euch und euch fragen. "Bitte nimm mich ein Stück mit." Sie steigen in dein Taxi, in dein Auto. Sei der gute Chauffeur – werte nicht. Diene, nimm die anderen mit ein Stück, da wo sie hinfahren möchten, fahre keine eigene Schleife, diene und sage "Wir sind in einer Transformationszeit, natürlich fahre ich dich vom einen zum anderen!"

Der Andere ist vielleicht aufgeregt, du als guter Chauffeur sei ruhig. Dein Passagier, er ist vielleicht ungeduldig, du sei geduldig mit ihm. Sei das, was der andere nicht ist. Wage es anders zu sein, wenn da einer wütend ist, wage anders zu sein und wage, nicht wütend zu sein. Und wenn andere sich nicht freuen, wage zu freuen dich. Und so ist der Chauffeur der, der alles ausgleicht und sagt "Wir werden schon durch dieses Land kommen. Ich werde dich dort hinbringen, wo dein Auge dich, schlussendlich dein inneres Auge, hinbringen möchte." Seid auch Lehrer für die anderen, aber in der Bestimmtheit wie dieser kluge Chauffeur, der dient und der mit seinen weißen Handschuhen schließlich sagt "Ja, ich habe schon gelernt zu fahren durch diese Zeit".

Gott zum Gruße noch einmal. Hier wurde auf dieses Instrument in diesen Strahl gelegt das Wort über den Oktober, Bruder, da sind viele Stücke von deiner Lehre des Großen darinnen, so auch noch einmal weitergeführt die Themen in dieses sich nun langsam neigende Jahr und dann wirst du nun die Gelegenheit von uns bekommen, ein paar der Gedanken von dir und Nachfragen zu stellen. Wir freuen uns darauf – Gott zum Gruße. Segen und Dank und gerne dein Wort.

Robert Betz:
Ja, herzlichen Dank für die Oktober Botschaft – große Freude – die ist ja eigentlich sich selbst erklärend, viele Fragen sind da jedenfalls zum Verständnis nicht notwendig. Der erste Punkt, denke ich, darüber haben viele schon die ersten Schritte gemacht, die Umarmung seiner Selbst, die Selbstliebe, das begreifen jetzt immer mehr Menschen, dass keine Liebe zwischen Menschen wirklich blühen kann, wenn die Selbstliebe nicht da ist. Damit haben immer noch viele Menschen Probleme, sich selbst zu verzeihen, was da vor ihren Augen liegt als Lebensbiographie. Könnt ihr hierzu nochmal sagen, wie kann man sich selber verzeihen, wenn der Kopf sagt "Das hättest du doch anders, besser machen müssen, das war doch nicht gut" oder "Was ich hier erfahren habe in meinem Leben, diese Härte, diese Schmerzen, auch das Leid, wie soll ich mir selbst verzeihen oder erst mal erkennen, dass das etwas war, was mit mir selber zu tun hatte?". Viele Dinge, die wir in der Kindheit erlebt haben, waren ja nicht von mir selber erschaffen, in diesem Sinne, sondern das waren Zeiten der Abhängigkeit, für die ich mich vielleicht entschieden habe auf Seelenebene, aber da hadern und grollen doch sehr viele noch mit. Vielleicht noch einmal ein Wort zu dem mir selbst verzeihen können.

Geistige Welt:
Es gibt zwei Ansätze dazu. Die eine ist tatsächlich, dass ihr es mit einer genetischen Struktur zu tun habt und dazu "Ja" gesagt wurde, das heißt: Wenn hier eine sehr große Härte in der Kindheit auf dich traf, wenn du sagst "wie also konnte das alles so zusammenkommen in dieser Ballung der Schmerzen, warum musste ich hier dieses auch noch aushalten?", dann ist es auch deshalb, weil ihr alle auf einer genetischen Linie euch bewegt und dazu karmisch "Ja" gesagt habt. Das heißt, es kommt tatsächlich in dieser Inkarnation in einer Transformationszeit, und manches Mal nochmal, so habt ihr das Gefühl, alles kommt jetzt zusammen, das ist nicht nur in der Kindheit, das ist jetzt auch, alles kommt zusammen. Wie also kommt es, dass ich mich so falsch verhalten habe, dass jetzt nochmals alles einstürzt.

Dies gilt jetzt auch in dem aktuellen Geschehen. Das was du jetzt ansprichst, das kann auch jetzt sein. Und das bedeutet, diese Linien von euren eigenen Leben, aber auch von der karmischen Situation, die die Erde hat, dass sie nämlich aufsteigt, dass sie sich ändert, da wird ganz einfach gesammelt, da wird etwas zusammengefasst, da werden jetzt Themen zusammengefasst. Da sagt ihr, jetzt habe ich partnerschaftlich eine Baustelle, dann auf der Ebene der Arbeit, und mit mir selbst kann ich mich noch gar nicht umarmen, es ist zu viel. Aber es ist ein gutes Wesen des Lebens, dass es sagt, jetzt werden wir da gleich ganz durch gehen, denn du hast ja dein Herz gewonnen für dich und du machst es nicht anders als über dein Herz. Und so ist es hier wie beim Regen. Wenn der Regen da ist, dann nimmt er nicht nur das Gestern, er nimmt auch das Vorgestern mit und der Schnee, er sagt - nun, ich werde den Schnee, den oberen Schnee, aber auch die untere Schicht mitnehmen. Es sind auch genetische Vorgänge in euch selbst und auch vor allem in größter Weise Familienthemen, denn das Familienkarma, so wie es war, des sich gegenseitig nicht Akzeptierens, hat einen Charakter, dass da ein Strich drunter gesetzt wird. Familie wird im Lauf dieser und der nächsten Jahrzehnte andere Konturen bekommen und dafür braucht es teilweise eben sozusagen einen genetischen Schnitt, der einmal sehr weh tut.

Und das sich selbst Verzeihen möge dann auch so sein, dass ihr nicht sagt "Oh, ich habe vielleicht so viel falsch gemacht" sondern gerade, dass ihr sagt "Gerade habe ich viel richtig gemacht und es darf viel zusammen kommen", so wie in einer Autowerkstatt. Plötzlich habt ihr das Gefühl, da kommt noch und noch und noch etwas, was es zu tun gilt. Nun aber, ihr seid ja nun einmal in der Autowerkstatt und es spricht nichts dagegen zu sagen, hier ist noch etwas, da sollte noch etwas nachgeschaut werden und hier auch. Und dann geht ihr raus und steigt ins Auto oder zu euch selbst, das Auto umarmt euch, ihr euch selbst auch und sagt "Jetzt habe ich wirklich das Gefühl, ich kann wieder neu und gut fahren mit meiner Selbstliebe.

Und das Zweite was hilft: Geht noch einmal hinein, auch mit dem Gefühl eurer Kindheit. Denn da war ja eine Mutter, da war irgendwo eine Großmutter und sie gab euch dann einmal Trost. War es ein Spaziergang, waren es die Tiere im Wald, die euch trösteten, war es, dass die Großmutter euch gab heimlich eine Stück des Kuchens, eine Nachbarin vielleicht, die sagte, 'Komm zu mir, ich werde dich von der Marmelade schmecken lassen, der guten'? Irgendwo hatte dieses Leben Süße. Und diese Süße des Oktober genauso, nehmet sie überall, steiget behände ein in einen Garten, reckt euch ein wenig und nehmt das Blatt, zieht die Pflaume zu euch und sagt. ‚Dann nehme ich jetzt die Süße und damals ward sie mir auch gegeben. Denn jede Kindheit ward doch, dass sie lebensecht war und die Polarität auch zeigte. So mit diesem versöhnt euch, vereinigt euch und seht, es geht der Natur ja auch so, dass sie nach der Selbst-Umarmung einen weiteren Schritt tut und genau das möget ihr jetzt auch tun, angeleitet durch diesen Oktober. Danke Bruder.

Robert Betz:
Ihr habt die Familienthemen angeschnitten, die jetzt, solange sie ungeklärt sind, solange Unfrieden, Wertung, Abgetrenntheit da sind, jetzt wieder auf den Tisch des Hauses kommen, heißt, uns präsentiert werden, egal ob wir Kontakt haben zu unserer Herkunftsfamilie oder nicht. Könnt ihr das nochmal erläutern, wie wichtig es ist, inneren, vielleicht auch äußeren Kontakt zu den Mitgliedern der eigenen Familie aufzunehmen, die leben, Geschwister, Eltern, falls sie noch leben. Wie wichtig ist es, diese persönliche Wiederkontaktaufnahme zu denen, von denen wir uns abgegrenzt haben? Viele sagen "Mein Bruder, meine Schwester, mit der rede ich schon lange nicht mehr." Wie wichtig ist das für die persönliche Transformation, für den Weg in die Freude, in das Glück, unabhängig davon, wie lange ich meine Geschwister, meine Eltern nicht gesehen habe? Wie wichtig ist dieser innere Frieden, denn das ist ja ein Teil unserer lebendigen, in uns gespeicherten Vergangenheit?

Geistige Welt:
Wir wissen, dass es oftmals auch eine Überwindung kostet, zu einem Familienfest zu gehen, zu einer Feierlichkeit, zu einer Hochzeit, zu etwas ganz entferntem: Aber, ja, wir raten dorthin zu gehen. Wir nehmen noch einmal die Metapher von der Autowerkstatt. Es ist auch manchmal so, dass ihr sagt, "Ach jetzt ist das noch kaputt und ich möchte eigentlich gar nicht da sein und das ist ja auch Zeit, die ich verliere, wenn das Auto da ist", aber ihr macht währenddessen etwas ganz Wichtiges – ihr holt eure Themen zusammen und ihr schaut nochmal, und das ist das Bild davon – welche Teile hat denn euer Auto? Und was könnt ihr da noch hinein nehmen? Da ist das, was wir sagen, da ist der Genuss da. Da sitzt eine Tante, die ihr ganz aus dem Blickfeld verloren hattet und ihr könnt nochmal einen eigenen Versöhnungsweg gehen und sagen "Ach, du warst es ja, die mir hinzu geschoben hat immer den Teig und ich durfte ihn auslecken", obwohl dort auch der Krieg in der Familie rumorte. Da ist dann eine Nachbarin, die auf dieser Hochzeit, zu der ihr wirklich mit Unbill geht und zu ihr sagt "Ach, es warst doch du, die mich immer dafür lobte und mein Vater lobte mich gar nicht, dass ich den Zaun strich oder, dass ich hier ganz liebevoll durch den Garten ging". Und irgendwo in eurer Kindheit findet ihr wieder das Lachen dieser Welt, das Zwinkern der Gärten, durch die ihr definitiv ginget. Irgendwo eine Lehrerin, vielleicht findet ihr ein Bild im Familienheim, in dem ihr jetzt seid und diese Feier verrichtet, und ihr sagt es war ja doch zu einem Moment meine Liebe da, ich hatte ja bereits meine Liebe inkarniert, das hast du ja auch getan. Auf dass ihr eure Inkarnationsliebe wiederfindet dort, denn eure Liebe hat euch in diese Erde gebracht – nichts anderes – lieben wolltet ihr.

Diese Materie ist - wir sagen es noch einmal und immer wieder - die allergrößte Chance, Neues hinzuzunehmen. In der Materie lernt ihr, dass, wo Unliebe war, kann gleichwohl Liebe sein. Nehmen wir noch einmal die Autowerkstatt, wo gerade hier kein Öl mehr darinnen war und das Auto bedenklich nicht mehr fuhr, da wird Öl hinein gegeben, weil hier das neue Öl produziert wird auf der Erde, über den Raps und über die Rohstoffe und es ist diese Stofflichkeit so glänzend und so reich, dass ihr sie finden möget auch in der Ursprungsfamilie, zu der ihr vielleicht mit einer kleine Abwehr geht. Aber geht hinein und dann findet ihr diesen Reichtum der Neuerung, des Hinzunehmens des Alten Da-Habens, aber den Reichtum, die Güte zu nehmen in euch.

Und vielleicht fasst der Satz, den wir sprachen schon "Diejenigen Letzten werden die Ersten sein", da wurdet ihr missachtet, deswegen habt ihr euch abwenden müssen, "Ach du, mit deinen Dingen, mit deinen Büchern, mit dem was du da hörst" und da bist du dann in dieser Familie auf diesem Feste und dein Kleid um dich ist gut und du stehst in dir und du hast in dir ein erhabenes Herz und die anderen sagen: "Warum bist du nicht krank innerlich?" und "Warum hast du denn Freude innerlich?". Und so hast du dein Erbe und ohne Hohn sagest du: "Ja, einst verhöhntest du mich, aber jetzt bin ich da und ich liebe mich."

Robert Betz:
Das ist doch eine frohe Botschaft und sehr ermutigend. Vielleicht als drittes jetzt nochmal zu dem Punkt, dass die äußeren Scheinsicherheiten jetzt wegbrechen, die nicht auf Fels oder auf Stein gebaut sind, sondern aus dem Grundverständnis heraus, dass alles einen entsprechenden geistigen Hintergrund haben muss, das heißt auf der Liebe gebaut sein will. Wenn ich ein Haus baue oder eine Firma betreibe, meiner Arbeit nachgehe, dass, wenn das nicht von der Freude des Herzens getragen ist, sondern nur eben außen-orientiert, um der Materie willen, des Erfolges, des Geldes willen gemacht wird, aber nicht mit dem Herzen verbunden ist, auch mit der Herzverbindung, mit all denen, die daran beteiligt sind an diesem Projekt, dann wird das, wie ihr auch immer wieder gesagt habt, in dieser Zeit nicht nur wackelig werden, sondern letztendlich wegbrechen, weil das nur auf Sand gebaut ist. Vielleicht könnt ihr diese Grundzusammenhang – Entstehungsgeschichte aus Geist zum Feinstoff und dann zur Materie (Grobstoff) - nochmal erläutern und was es bedeutet, den Weg erst nach innen zu gehen, wie Jesus es gesagt hat "Sorge erst für das Königreich in deinem Inneren und dann wird dir im Außen alles hinzugegeben werden" – damit das noch mehr Menschen begreifen.

Geistige Welt:
Wir nehmen einmal den Gott-Puls, den ihr bei der Sonne gut beobachten könnt. Wenn du gehst, dann ist es, als würde die Sonne dir sozusagen dasjenige schenken, damit du Nahrung bekommst. Du gehst in den Tag hinein, du stehst morgens auf und es ist so, dass die Sonne dir Energie zupulst, dass der Apfel in deinem Haus ist und er darauf wartet, dir Kraft zu geben. Was wir sagen, ist tatsächlich: Es ist der Mensch, der zuerst inkarniert. Es wird die Inkarnation abgewartet und schlussendlich ist da dieses Pulsen des Menschen, das er zunächst aus etwas heraus pulst, nämlich aus der Sonne und dann kommt der Strahl heran.

Das ist die stete Reihenfolge und so werdet ihr auch beständig genährt. Das ist immer wieder so. Ihr werdet durchgenährt, wenn etwas kommt, wenn etwas herankommt, dann ist das zunächst aus dem Geist und dann wird eure Materie genährt. Das ist beständig so, zunächst war der saure Apfel und dann ist der süße Apfel. Zunächst waren die Früchte noch nicht in dem Saft, die Weintrauben, und jetzt in dem Kelter sind sie denn reif und warm und diese Reihenfolge wird nirgendwo missachtet in der Natur. Es ist sozusagen ein ganz hartes Prinzip, es ist eines, das niemals geändert wird, eines, das niemals in irgendeiner Form etwas anderes erfahren darf und deswegen wird niemandem "geholfen", bei dem es anders ist, es wird so getaktet.

Das ist hier die Reihenfolge, dass du zuerst im Innen gefüllt wirst, und dann schließlich schießt wirklich das Ganze hinein, das wird in jeder Sekunde in jedem kleinsten Molekül geachtet. Das Göttliche sagt nicht, weil du es bist, plötzlich "Jetzt lege ich dir materiell etwas vor und dann lerne über die Materie". Du wirst immer über den Takt der Sonne in die Frucht, über den Takt des Geistes in dir lernen, und da dieses strikt beachtet wird und da dieses jetzt sozusagen das Hauptwerk ist dieser Zeit, wird hier schließlich auch dieses konsequent durchgeführt, dass alles was aus dem Geiste ist, gelingt und dass auch nachvollzogen wird, der Mensch es fühlt, was er da gemacht hat. Und das ungefühlte Haus ist ein ungefülltes Haus. Und es ist dann tatsächlich etwas, wenn eine Anforderung kommt, dass hier Gesundheit kommen möge, dann ist da nichts da. Ein gesunder Mensch muss ja ein Forum haben, einen Charakter haben, wenn Heilenergie in einen Menschen kommt, dann muss etwas da sein, dann muss in ihm die Energie-Gegenwärtigkeit da sein und da dieses jetzt das Thema ist a) und das b) gleichzeitig völlig eingehalten wird, kommt es dazu, dass eben rein materiell Gebautes sich nicht mehr halten kann.

Vielen Dank für die Aufmerksamkeit und eure Liebe und für die Kraft eures Geistes. Wir lieben euch sehr, dass ihr dieses hier so konsequent durchgeführt habt, denn so lautet der Auftrag – Danke!

Robert Betz:
Ja, dann wünsche ich, dass sehr viele diese Bedeutung der letzten drei Monate des Jahres für 2014 erkennen und praktisch nutzen .Dass wir es, wie ihr es formuliert habt, protokollieren im Geiste dessen, was da das Innere bewegt und den Mut haben, wie ihr es sagt, anders zu sein oder in meinen Worten, aus dem ‚Normal sein' auszusteigen und das Herz zu öffnen für die Liebe zu sich selbst, für die Liebe zu dem, was war und aus dem Werten auszusteigen und den Mut haben, einfach dazustehen und zu vertrauen, egal was andere sagen. In dem Sinne, dass sie die Ersten sein werden, die vorher belächelt und verachtet wurden und zum Teil ausgegrenzt und verlassen wurden. Möge die Liebe siegen – herzlichen Dank.

Geistige Welt:
Wir danken dir, denn so viel Forum der geistigen Arbeit ist getan und es ist auch ein wichtiger Schritt und Schnitt jetzt hier, der in diesen Winter 2013 und 2014 gelangt, der hier schließlich auch mit Konsequentem und mit Konsequenz zu tun haben wird und wir danken auf der einen Seite, dass hier so viel vorbereitet wurde, dass ihr euch ehrt in den Protokollen und dass ihr auch die Selbst-Umarmung im Sinne von - ich habe das durchgehalten, ich habe mich über dieses hinweggesetzt, dass andere gesagt haben "Ach lass das doch, gib deinem Leben eine andere Priorität." Ihr habt die Priorität der Liebe in eurem Herzen gegeben und so möge es sein, genau wie du sprichst, Bruder.

Danke. Gott zum Gruße, Segen über dasjenige was ist, dasjenige was ward und kommen wird. Wir danken für eure Liebe, für euer Vertrauen in diese Worte, wir danken dir, Bruder, für dein Dasein, dein Geboren-Sein auf dieser Erde und wir beglückwünschen noch einmal herzlichst die Kraft deiner Inkarnation zu diesem deinem Geburtstag und deinem nochmaligen Geburtstag auch deiner Firma, deiner Familie, auf dieser Erde. Gott zum Gruße. Segen über dasjenige was ist, dasjenige was ward und kommen wird hier aus dem Emanuelstrahl. Wir danken für die Erzengelkraft, die dieses alles hält und umschließt und fügt und führt. Gott zum Gruße, wir lieben euch sehr. Danke diesem Instrument, Licht im Licht, Gott zum Gruße.

Robert Betz:
Gott zum Gruße!