Geistige Welt: Die Monatsbotschaft

Geistige Welt: Seht, in der Natur ist die Ausrichtung diejenige, über die wir auch sprechen im Juni. Die einen Blüten gehen, die anderen kommen. Der eine Baum zieht sich zurück für das Nächste. Die Kirschblüte ist am Abklingen und ihr werdet schon die Frucht riechen können in der Natur. Und so ziehen sich einige schon zurück zu Gunsten anderer. Und der Apfel kommt, er wird sich in die Reife begeben, und das könnt ihr sehen, und anhand der Natur und all dem Wachsen ein Gelingen geben.
Die Juni-Botschaft 2013 ist so angelegt, dass sie euch in der Natur die Parallelität zu dem zeigt, wie ihr euch selbst ausrichten könnt. Wir sprechen über den „Dreschboden des Jahres“, so nennen wir den Juni 2013 in der Transformationszeit. Nun habt keine Sorgen und keine Ängste, habt nirgends Furcht in der Transformationszeit. Sie ist eben anders, schneller. Sie ist breit angelegt für Entwicklung und so eben auch in der Vegetation in einem Jahr.
Gott zum Gruße. Habt Dank, viel geliebte Seelen. Wir freuen uns sehr, wiederum über die Energiequalitäten des Jahres zu sprechen, euch die temporäre Entwicklung der Transformationszeit zu zeigen. Der Dreschboden, nun, das ist ein Zitat aus einem großen Werk (‚Der Prophet“, Khalil Gibran). Der Dreschboden der Liebe ist eine Kraft, der Liebe noch mehr Kraft zu geben. Denn darum geht es in der Transformationszeit. Es weicht die Natur für Größeres im Juni. Der Wein bereitet sich vor. Die Pfirsiche, die Zitronen, all dieses ergibt Kraft, um wieder neue Kraft zu bekommen. Und das ist ein Prinzip, das ihr überall sieht in den Familien, in den Firmen. Und also wir sagen: Fürchtet euch nicht davor!
Der Dreschboden bedeutet auch die gesunde, die gute Trennung.
Darüber sprechen wir im Juni 2013. Was ist das? Und wie kann ich das verstehen? Und wie viel Gabe des Guten habe ich darin? So seht auch die Angst vor Veränderung in der Transformationszeit, überhaupt in einer solchen Zeit. Was ändert sich? Was wird ungewohnt? Wie viel von dem wird gehen, damit ich im Guten weiter gehe? Und dazu möchten wir euch sagen: Dies alles ist angelegt wie das Beste für den Menschen in der Liebe.
Seht, wir geben euch ein Bild, ein Beispiel. Auch das kennt ihr. Ihr kennt das Bild vom Aschenputtel. Das Bild geben wir euch als das Anfangsbild dieses Juni, das Bild des Aschenbrödels. Es wird hier ausselektiert. Es wird heraus genommen. Die Mutter, die böse Stiefmutter, die Schwestern sagen: „Ach du darfst hier nicht mitgehen und da darfst du nicht mitgehen.“ Und dann noch eine Selektion. Das Mädchen muss die Linsen aussortieren, die einen von den anderen. Die farbigen von den anderen trennen. Zunächst wirkt das hart und unfair. Aber dann, nun, alle kennen die Geschichte, kommt das, was kommen muss, dass sie sich auf eine wiederum andere Selektionsebene begibt, die Gute. Da geht es um einen Schuh. Und dann wird dieser Schuh derjenige sein, der passt zu dem Fuß und in dem Fall zu dem Prinzen. Das ist wie oft in euren Geschichten nicht nur eine Erzählung, sondern auch ein Gesetz bei euch, das wirkt. Das, was zusammen kommt, kommt über eine holperige Zeit zusammen. Liebe erweitert sich in der Transformationszeit. Liebe vermehrt sich in der Transformationszeit, sie wird nicht weniger. Eine Weile fühlt es sich nur schwierig an. Ihr habt das Aschenbrödel an dem hässlichen Trog mit den hässlichen, schmutzigen Kleidern, aber dann, nun, es gewährt sich selbst die eigene Liebe.
Und so wir möchten hier auch noch sprechen von denen, die hier sprechen. Gott zum Gruße noch einmal. Es wird wieder über den Emanuel-Strahl gearbeitet. Das ist ein Strahl der sich vermehrenden Liebe, die gebende Hand der Liebe in der Erde.

So wird hier für den Moment von euch abverlangt - so wie von der Natur -, dass sich etwas beugt. Und die erste Frucht beugt sich schon, aber nur zu Gunsten der Nächsten, zur Gunst der weiteren Heiteren. Und so wird es auch in euren Familien sein und in den Firmen. Ihr sagt: „Was soll ich machen? Mein Partner geht nicht mit meiner spirituellen Entwicklung mit. Er kann nichts anfangen mit den Transformationsgedanken.“ Nun, so seht und das ist das, was wir euch auf der persönlichen Ebene sagen: Geht nicht zu schnell vor mit der äußeren Trennung in der Transformationszeit. Es selektiert sich von selber. Es wird von selber in dem Inneren tragfähig. Die Liebe macht etwas warm. In den Früchten macht die Liebe das Wachstum etwas warm. Es kommt Reibung. Es entsteht einen Moment lang Reibung. Es ist ein Moment lang, der schwierig wirkt im Sinne von: „Oh, jetzt kommt etwas anderes.“
Reibung bedeutet Licht, Lichtigkeit kommt hinein. Es geht weiter. Neues geschieht, neues Wachstum kommt. In der Natur freut ihr euch daran, dass die ersten Blüten schon wieder gehen und die nächsten kommen. Erfreut euch auch, so gut es euch möglich ist, auch in dem Inneren daran. So wirkt dieses Reibungsprinzip, das Wachstumsprinzip muss sein. Aber nun glaubt doch nicht, dass euch eine Transformationszeit weniger beschert als denn nur Gutes. Sie hat für euch die Früchte, die Ernte, gleichwohl den reinen, guten, den großen Wein bereit. So dieses ist, wo wir euch nun hinlenken möchten.
Ein nächstes, ein zweites und dann auch ein letztes Beispiel für dich dann, geliebter Bruder, dass wir dich auch so gerne einbeziehen möchten in diese Gedanken des Dreschbodens der Liebe, der gesprochen wurde hier vom Propheten, der hier die Worte aufgeschrieben hat, ist, dass wir sagen: Wenn eine Familie sich in die Trennung begibt, so es ist denn auch eine Traurigkeit. Der Vater, Tischler, die Mutter lässt ungern die Kinder ziehen. Aber der Vater geht weiter seinen Weg. Er macht die Tische und er geht damit um. Er hat hier schon noch den Streit und den Gedanken an den Sohn: „Warum ist er weg gegangen?“ Aber er ging ja, um sein Leben zu führen. Eines Tages, gar nicht so weit weg, kommt hier eine Sendung mit einem Brief. Und da schreibt der Sohn: „Ich habe meinen guten Weg gefunden. Ich bin zwar aus dem Haus gegangen. Hier ist ein Stück, was ich gedrechselt habe. Ein wunderbarer Kasten mit Besteck, der auf den Tisch gehört.“ Und also aus dem Stamme des reichen Tischlerns und Schreinerns kam zwar eine Trennung, aber nun dennoch eine wunderbare Konzeption. Und der gute Besteckkasten wird genommen und es wird gefeiert daran. Und es kommt dann auch wieder der Sohn, der hinzukommt.
Die Transformationszeit, viele haben Angst vor ihr, weil sie sagen: „Es wird von außen getrennt. Es kommt vielleicht etwas, was ganz anders sein muss. Es wird vieles umgekrempelt. Wir sagen euch: Nein, es wird nur mehr Energie auf die Erde gegeben. Der neue Himmel, die neue Erde, sie sind euch vorausgesagt. Und das bedeutet, die jetzige Erde wird gestärkt. Was jetzt geschieht, ist, dass es hier noch mehr Kraft bekommt. Und in einem Moment in der Natur kommt es zur Ablösung, aber dann zu einer größeren Weite. Was ihr persönlich dazu tun könnt zu einem jeden: Nutzt die Kraft eurer Herzen und seht das Beste in jedem. Enthebt euch von jeder Wertung. Enthebt euch da, da der andere auch in der Transformationszeit ist und sich und seine Lichtigkeit sucht. Aber hebet eure Herzen so oft es geht, ob es zu dem ist, dem ihr begegnet in dem Seminar, ein Mitarbeiter, ein Familienmitglied, euer Partner, und seht darin das Beste. Trennung, das macht die Natur selbst. Die Selektion findet statt auf einer ganz anderen Ebene.
Diese Erde wird erhöht. Diese Erde bekommt den Klang der viel höheren Liebe. Und den also hört, hört mit. Bei jeder Begegnung des Menschen atmet sein Schönstes. Erweitert euer Erden-Licht-Auge, dass ihr das Schönste im Anderen seht. Denn so tut es die Natur. Und so tut es die Forsythie. Und so tut es im Moment der Weinstock. Und so tut es im Moment die Kirsche.
Hab Dank, sehr tief geliebter Bruder, fürs schöne Lauschen, fürs intensive Wahrnehmen. Und so das erste Drittel sozusagen dieser Stunde haben wir gegeben dir in deine warmen Hände, dir in dein lichtes Herz, um nun zu sehen, was kann dienlich sein für den Menschen, dieses hier noch zu entwickeln für sich selbst. Denn auch du siehst das Prinzip der Transformationszeit, bist dazu gekommen und erfragest: Wie können wir sie gut machen diese Stunden, diese Monate und Jahre hier im Erdenleben. Gott zum Gruße.
Wir sind viele, haben hier ein Spalier des Lichtes um dich, um euch, um den Lesenden und den Hörenden, auch ein Geschenk zu geben des Haltens. Und wir sagen: Diese Erde wird nicht von außen genommen. Sie wird von innen gehalten, von innen gestellt, gestärkt und gestellt. Und schaut, dass ihr mit eurem Herzen das Beste seht in dem anderen, das schönste Geschenk der Liebe im anderen. Darum möchten wir euch stärken. Gott zum Gruße. Jetzt gerne deine Gedanken und Nachfragen hierzu.

R. Betz: Ja, herzlichen Dank für eure einleitenden Worte. Ich greife dieses Wort vom „Dreschboden der Liebe“ auf aus dem schönen Text von Khalil Gibran. Da könnte dem einen oder anderen schon etwas mulmig werden, wenn man den Text liest. „Sie drischt dich, um dich nackt zu machen. Sie siebt dich, um dich von deiner Spreu zu befreien. Sie mahlt dich, bis du weiß bist. Sie knetet dich, bis du geschmeidig bist…“ (gesamter Text am Ende)
Ihr sagt jedoch: „Es ist keine Kraft von oben.“ Wie ist das zu verstehen, es ist keine Kraft, die von außen kommt, die Transformationskraft, die dafür sorgt, dass Klärungsprozesse in dieser Zeit verstärkt stattfinden, dass Altes, was nicht mehr trägt, auseinandergeht, Trennungen stattfinden, Reibung stattfindet in der Familie, in Firmen, in Menschen usw.? Da können wir das vertiefen. Wie stark, wie aktiv darf/sollte der Mensch hier schauen und sagen: „Das stimmt nicht mehr für mich. Und dies fühlt sich noch stimmig an“, also im Sinne von Entscheidungen treffen oder einfach wie ihr sagtet: „Macht das nicht so schnell. Die Trennung oder das Klären erfolgt wie bei der Blüte zur Frucht mehr oder weniger ‚automatisch‘.“ Heißt, geht es hier vor allen Dingen um eine Haltung der Liebe ohne Betonung und ohne in den Kopf zu gehen: ‘Jetzt muss ich aber mal was klären“ und ‚jetzt muss ich mich davon trennen‘? Oder wie seht ihr diese Haltung zwischen männlichem und weiblichem Prinzip? Hier tue ich etwas aktiv und dort lasse ich etwas zu und es wird schon geschehen. Also auch die Frage zwischen Vertrauen und geschehen lassen und in die Aktion gehen.

Geistige Welt: Dankeschön, Bruder, denn das ist ja die Frage, die sich viele stellen. Und wir danken, dass du immer wieder fragst für so viele, die sich in dieser Transformationszeit aufstellen. Das Bild dazu, das wir wählen, ist das Bild des Altpapiers. Ihr habt sehr gute Formen dafür und ähnlich ist es auch hier. Ihr entscheidet, diese Zeitung lese ich nicht mehr. Dann gebt ihr sie in eine Kammer, in einen Karton, in eine Tüte hinein. Es währt eine Weile, dann kommt ein Wagen oder es kommt eine weitere Tonne. Ihr gebt sie dorthin. Diese nun geht wieder weiter.
Und dieses Grundprinzip möchten wir in euch erwecken. Es ist eine starke Vertrauenszeit. Es ist eine starke Bleibe-Zeit gleichwohl. Es ist auch bei den Entscheidungen so. Auf der anderen Seite ist es auch, dass jeder von euch natürlich in diesem Bleiben, in dieser Kraft der Natur in sich geprüft wird. In anderen Zeiten geht ihr schneller. Andere Zeiten sind aber auch nicht so schnell in ihrem Wechsel. In anderen Zeiten habt ihr tatsächlich in einer Inkarnation, dass ihr sagt: „Da ist ein Partner. Nun, ich entwickle mich. Da kommt noch ein Partner.“
In dieser Zeit ist es, dass ein numerisch sehr hohes Aufgebot an Möglichkeiten für euch da ist an Kraft, auch an Intensitäten. Und die größte Frage ist: „Wie sehr bleibe ich an meinem eigenen Herzen? Ich habe etwas begonnen und wie stark bleibe ich daran?“ Und das möchten wir euch so tief raten. Wenn viele Menschen bleiben bei ihren Urgedanken, wenn viele Menschen bleiben und sagen: „Das habe ich doch mit Freude begonnen“, so könnt ihr darin sehen, dass die Natur so ist. Und so sind die männlichen Entscheidungen eher weich im Moment, sind eher so, dass ihr sagt: „So viel muss ich gar nicht in dem Außen entscheiden, denn die Kraft meiner Liebe tut es.“ Und indem ihr für euch selber so immer wieder seht: „Das ist es, woran ich bin! Das ist es, was ich bin!“, ist das auch genau unser Beispiel von dem Papier. Es ist nicht weg. Es ist nicht recycelt, es ist nur immer wieder in eine nächste Stufe gebracht. Und genau das ist die Stimmung und die Weile der Transformationszeit. Eine Transformationszeit in Firmen, in Familien fühlt sich anders an auf der Erde. Es fühlt sich an, als ob alles schnell geht und im Außen entschieden werden muss. Wir sagen aber: Das, was wirklich wie Intensität hinein geblasen wird fast in alle Zellen von euch ist, dass euch gesprochen wird ‚es ist eine Schwingungserhöhung, mehr Musik, mehr Energie, mehr Lichtigkeit, mehr des Erreichens der Engelkraft an euren Seiten, ein viel mehr an Erhöhung von feinstofflicher Wirkmaßnahme.
Ihr seht in der Natur, welche Kraft sie hat. Nehmt einen Apfel. Er hat eine immense Kraft. Und dies ist es, was wir euch vermitteln möchten. Der Grundgedanke von euch ist, wir sagten es oft: Fließen, Gleiten, dieses jetzt auch aushalten und dem Dreschboden schlussendlich das entheben, was er wirklich ist. Da ist ein genaueres Hinsehen. Vieles wird einfach genauer gesehen. Und so wolltet ihr es. Und es ist schön. Ihr seid Lichtwesen. Auf diesem Boden wird es heller. Da ist der eine Teil von der Frucht und da ist der andere Teil von der Frucht. Keiner ist schlechter. Es wird potenziert auf eurer Erde. Und dieses seht als die große Kunde dieses Juni.

R. Betz: Wenn ihr sagt, das, was dann neu zusammen kommt, kommt oft auf holprige Weise zusammen. Ich meine diese Juni-Botschaft gilt ja, wie ich es empfinde, nicht nur für den Juni, sondern sowohl für den Juni als auch für dieses Jahr oder für diese Zeit. Da sind ja immer auch allgemeine Aussagen drin, die für die gesamte Zeitqualität sprechen. Wie seht ihr das? Ich glaube, dass viele Menschen Interesse daran haben, dass es in ihnen und ihrem Leben nicht so holprig aussieht bzw. anfühlt. Dennoch können viele feststellen, das tut es aber. Heißt, da tauchen so viele Symptome auf im Körper, in der Psyche. Dieses Drücken, diese Enge, diese Schwere, Erschöpfungszustände, Müdigkeit etc. Was könnt ihr noch sagen, wenn man durch die Veränderungszeit nicht so ganz reibungslos geht, was kann der einzelne Mensch tun, die Frau, der Mann, der Mitarbeiter in der Firma, das Familienmitglied, um in dieser holprigen Zeit doch stabil zu bleiben? Ihr habt das Bleiben-wollen, ihr habt das Vertrauen erwähnt. Gibt es sonst noch was, wo ihr sagt: Das ist einfach eine gute Grundhaltung. So könnt ihr vertrauensvoll da hindurch kommen?

Geistige Welt: Wir nehmen das Bild eines Kutschers. Wenn er nun auf einer Bahn ist, die sich schnell ändert, wo der Asphalt einmal rund ist, dann ist er eckig, dann macht der Kutscher folgendes. Er fängt an, ein Lied zu singen. Er beruhigt seine Pferde. Er fährt etwas langsamer. Er nimmt sich Zeit, damit sein Wagen hinten noch einmal auch gut dran ist. Er prüft nochmal alles. Es sind große persönliche Zeiten, durch die ihr geht. Wenn ihr durch dieses Jahr, durch diese Monate hindurch gegangen seid, sagt ihr: „Ich habe meinem Herzen gut getan. Ich bin mit meinem Herzen gut gewesen.“ Der Kutscher, er ist gut zu seinen Pferden. Seid gut zu dem, was mit euch ist. Die Pferde, ihr streichelt sie, ihr seid gut zu denen. Geht mit der Kutsche gut um. Geht mit der Landschaft gut um. Das gute Umgehen mit sich selbst ist eine zentrale Figur darin, in allem.
Wir sagten es so oft und immer wieder, die Natur ist derzeit in einer großen Umwandlung, aber zu tiefst milde. Seid es auch. Der Juni ist ein milder Monat vom Wetter her. Die Kälte ist vorbei, aber es ist noch nicht eine starke Hitze, sondern nunmehr ein Einfassen, ein Einklingen. Es ist ein klingender Monat. Es ist ein Monat, in dem der Wagen auf dem Kopfsteinpflaster klingt. Im Persönlichen möchten wir zu euch wirklich sprechen: Dankt euch so oft wie möglich. Schaut euch an. Seht euren Weg an. Es ist so viel geschaffen und erschaffen. In einer Transformationszeit sind mutige Seelen. Ihr geht neue Wege. Ihr schreibt neue Bücher. Ihr geht auf neue Seminare. Ihr erfasst etwas, obwohl ihr es vor einem Jahr noch nicht erfasst habt. Ihr sagt: „Ich hätte vor einem Jahr nie daran denken können, dass ich dieses tue, was ich heute tue.“ Seid milde zu euch. Dieses persönliche Gut-Sein-mit-sich ist etwas, was manches Mal anders ist als im Außen, in der Tiefe, dann geht und trinkt einen sehr, sehr guten Wein und lobt, denn ihr bringt nicht nur euch selbst was, sondern ihr macht mit dieser Zeit auch Sprünge. Ihr weitet euch aus. Und dieses muss irgendwo auch manches Mal unruhig sein und holprig.
Noch einmal der Kutscher. Er ist es, der durch dieses Pfeifen schwingt und mitsingt. Auf der anderen Seite holpert es. Auf der anderen Seite ist der Boden unruhig. Er weiß, es ist noch eine Weile, bis dann wieder eine Straße kommt. Im Moment sind die holprigen Steine da. Die Pferde sind unruhig. Sie schlagen mit dem Schweif und mit dem Kopf. Und auch hinten die Säcke und die Menschen in der Kutsche, sie sind etwas, dass sie sagen: „Oje, wann hört das je auf ?“ Und aber der Kutscher pfeift. Er singt mit der Zeit. Er sagt: „Ich bin in einer guten Zeit.“ Die Zeit ist anders als in anderen Inkarnationen. Der Mensch will was von sich. Der Mensch will nach Hause kommen. Der Mensch will sich definieren. Der Mensch will nicht nur einfach gleiten, sondern wirklich wissen wer er ist. Das bedingt Holprigkeit. Aber wir sagen noch einmal: Es ist, dass jeder Atemzug, den ihr gut zu euch schaut, auf den ihr wohlwollend zu einer Persönlichkeit schaut, seht was ist gewesen in den Jahren und Jahrzehnten. Ihr seid so treu geblieben und so weit. Ihr höret und lauschet dieses, gebt an andere weiter. Seid milde zu euch und singt und schwingt, so wie es der Kutscher tut.

R. Betz: Zum Abschluss noch mal gerne dieser Begriff von den gesunden Trennungen, was ihr mit dem Aschenbrödel-Beispiel aufgegriffen habt. Das eine in dieses Körbchen, das andere dort rein. Könnt ihr gesunde Trennungen in Partnerschaft, Familie und auch in Firmen nochmal ansprechen und stellt einmal dagegen, was aus eurer Sicht vielleicht ungesunde Trennungen sind. Ihr habt einerseits gesagt: „Diese Trennungen, die erfolgen mehr oder weniger automatisch. Und ihr braucht da nichts sehr aktiv selber zu tun.“ Wenn jetzt aber ein Mitarbeiter da ist in der Firma, der sagt: „Also das hier stimmt für mich schon seit 3 Jahren nicht mehr.“ Sagt ihr ihm: „Halte noch 2 Jahre aus! Das wird es sich schon ändern“? Oder sagt ihr: „Höre auf dein Herz. Wenn seit 3 Jahren nichts stimmt für dein Herz, dann geh‘“? Und dasselbe analog in einer Partnerschaft. Was sagt ihr diesen Menschen in dieser Zeit, wo er sagt: „Also jetzt habe ich langsam die Schnauze voll.“ Oder: „Das stimmt für mich jetzt nicht mehr“?

Geistige Welt: Derjenige ist es, dass er sich, und das ist der neue Himmel und die neue Erde, dass er sich tatsächlich auf etwas stützen kann, was wirklich gesehen und voraus gesagt ist. Es gibt größere Spannen dieser Erde. Die Erde schwingt, so wenn wir sagen, es schwingt größer, dann gibt es tatsächlich viel, viel mehr feinstoffliche Möglichkeiten für diesen. Ihr werdet zwei Dinge in den nächsten Zeiten schauen.
Auf der einen Seite sagt ihr: „Es ist doch interessant. Ich treffe immer mehr Menschen, mit denen ich gut schwinge, mit denen ich mich gut verstehe, immer mehr gleich Gesinnte.“ Und wenn es für den in der Firma nicht stimmt und nicht schwingt, so gibt es einen anderen Platz Gleichgesinnter für ihn, wo er sein Feld, wo er sein Bestes, wo er sein Schönstes lebt. Und deswegen sagten wir, es ist etwas, wo dann etwas fast Selbstverständliches kommt. Derjenige, der hier sagt: „Dort finde ich Gleichgesinnte“, der schwingt so, erhebt sich in seinem eigenen Lichtfenster, in seinem eigenen Lichtmagnetismus so stark zu denen hin, dass die sich in der Firma finden. Und der andere, der sagt: „Da stimmt es nicht mehr“, auch er schwingt sich dorthin. Deswegen sagen wir, vieles geschieht aus sich heraus.
Und die Zufriedenheit der Persönlichkeit mit sich selbst ist eine Tragfähigkeit. Gut zu sein mit sich und mit dieser Zeit und sich klar zu sein, dass im Außen sehr vieles gemacht wird. Das heißt, feinstofflich gibt es neue Welten. Es entstehen neue Kräfte. Plötzlich sagt er: „Ach, ich habe plötzlich einen neuen Freundeskreis, eine neue Firma, in der ich mich sehr viel wohler fühle.“ Und das ist das, was diese Zeit kann. Denkt daran, dass eure Persönlichkeit noch voller Liebeswillen ist euch selbst gegenüber. Ihr könnt euch selbst noch viel mehr annehmen und gut und milde sein zu euch. Auf der anderen Seite ist aber auch, dass diese Zeit sehr geliebt wird, weil die Erde in ein höheres Liebesbewusstsein kommt. Und alles, alles dient dem, in der persönlichen und auch in dem Großräumigen und eben auch in der Natur. So seht ihr, dieser Juni 2013 ist ein Stück, eine Grundaussage der Transformationszeit. In dem Inneren wird geändert, wird gestärkt, wird gelichtet. Es ist ein Moment lang, dass die Natur in einer starken Änderungsphase ist. Die Kälte ist vorbei, aber die ganze neue Wärme noch nicht da. Und so ist also hier, dass dieses für einen Moment lang auch Irritation ergibt. Aber die Mildheit und die Kraft darin und die Wahrhaftigkeit dieses Juni 2013 ist groß. Genauso wie die Wahrhaftigkeit und Lichtigkeit und Liebe in euch. Danke.

R. Betz: Dann möchte ich noch vielen wünschen, dass sie in dieser Zeit der äußeren Reibung sehr bei sich bleiben können, im Vertrauen bleiben und auf die Stimme ihres Herzens hören, vor allem aus der Wertung herausgehen und mit der Liebe bei sich und gegenüber anderen bleiben. Herzlichen Dank.

Geistige Welt: Gott zum Gruße. Auch wir sind, dass wir mit euch sind. Hier wird niemand verloren. Hier wird jeder in seines gebracht. Jeder fügt sich zu dem, wie er sein möchte. Und seht, wir begannen mit der Kirsche und auch der Freude in der Natur. Die Natur freut sich auf sich selbst. Sie hat einen starken Umwandlungsprozess. Und dieses Geben wollen der Natur, seht es an. Der Juni, er erblickt sich im Geben wollen, in der Freude, an den Menschen zu geben in seiner Ur- Schwingung. Die Natur will an den Menschen geben. Er sieht den Menschen als göttlich, als gekommen, um der Liebe neuen Anstoß, neue Wege, neue Freiheit zu vermitteln. Und so erfreut sich die Kirsche, sich diesem Menschen zu schenken. So ist Natur und Mensch zusammen. Und wenn ihr die Natur betrachtet, so könnt ihr das übersetzen auch in alle Bereiche. In eure Familien, in eure Firmen, in eure Städte, in denen ihr seid.

Habt Dank. Gott zum Gruße. Segen über dasjenige was ist, über dasjenige was war und kommen wird. Danke, Bruder, für die große Verlässlichkeit in dir. Für das Führen des Schiffes durch die Transformationszeit der Worte, der Gedanken, der Menschen. Unsere Aufgabe können wir tun nur über Menschen wie dich, wie euch. Wir danken, euch informieren zu dürfen über die Kraft der Liebe. Das ist unser Werk. Gott zum Gruße. Aus dem Emanuel- Strahl hier habt Dank. Wir lieben euch sehr. Gott zum Gruße. Diesem Instrument von dem Herzen Dank. Segen über dasjenige was ist, dasjenige was war und kommen wird.

R. Betz: Gott zum Gruße.

Da sagte Almitra: Sprich uns von der Liebe.
Und er hob den Kopf und sah auf die Menschen,
und es kam eine Stille über sie.
Und mit lauter Stimme sagte er:
Wenn die Liebe dir winkt, folge ihr.
Sind ihre Wege auch schwer und steil.
Und wenn ihre Flügel dich umhüllen, gib dich ihr hin,
auch wenn das unterm Gefieder versteckte Schwert dich verwunden kann.
Und wenn sie zu dir spricht, glaube an sie,
Auch wenn ihre Stimme deine Träume zerschmettern kann
wie der Nordwind den Garten verwüstet.
Denn so, wie die Liebe dich krönt, kreuzigt sie dich.
So wie sie dich wachsen lässt, beschneidet sie dich.
So wie sie emporsteigt zu deinen Höhen
und die zartesten Zweige liebkost, die in der Sonne zittern,
steigt sie hinab zu deinen Wurzeln und erschüttert sie in ihrer Erdgebundenheit.
Wie Korngarben sammelt sie dich um sich.
Sie drischt dich, um dich nackt zu machen.
Sie siebt dich, um dich von deiner Spreu zu befreien.
Sie mahlt dich, bis du weiß bist.
Sie knetet dich, bis du geschmeidig bist;
Und dann weiht sie dich ihrem heiligen Feuer,
damit du heiliges Brot wirst für Gottes heiliges Mahl.

All dies wird die Liebe mit dir machen,
damit du die Geheimnisse deines Herzens kennenlernst
und in diesem Wissen ein Teil vom Herzen des Lebens wirst.
Aber wenn du in deiner Angst nur die Ruhe und die Lust der Liebe suchst,
dann ist es besser für dich, deine Nacktheit zu bedecken
und vom Dreschboden der Liebe zu gehen
in die Welt ohne Jahreszeiten, wo du lachen wirst,
aber nicht dein ganzes Lachen, und weinen,
aber nicht all deine Tränen.
Liebe gibt nichts als sich selbst und nimmt nichts als von sich selbst.
Liebe besitzt nicht, noch lässt sie sich besitzen;
Denn die Liebe genügt der Liebe …

Der Prophet, Khalil Gibran