Einleitung

Einleitung

Frage 2

Frage 2

Frage 4

Frage 4

Frage 6

Frage 6

Geistige Welt: Wir grüßen euch sehr, geliebte Menschen an dem Äther, an dem Papier. Wir sind dankbar für die Feier und die Freundschaft, die wir hier zwischen Geist und Materie immer mehr erlangen. Gleichwohl wird es wichtiger und wichtiger, dass die Botschaften darüber gelesen und gehört werden, wie es auf der Erde gemeint ist, dieser Transformationsprozess, das wird immer wichtiger. Deswegen Danke für die gute und große Aufstellung, Bruder des Lichtes, Danke für die übermittelnden Möglichkeiten, die hier sind, um Geist und Materie in der Verständlichkeit zusammen zu bringen. Gott zum Gruße. Habt Dank für euer Wissen, das ihr antragt an dieses Wissen. So vergrößert es sich erst.

Der Emanuel-Strahl arbeitet hier durch dieses Instrument. Wir sind sehr dankbar für diese Möglichkeit der direkten Einwirkung in den Juli 2012.

Wir nennen ihn den Herz-Monat, den, der die Liebe gebietet in die Ebene der festen Materie hinein. Seid euch noch einmal darüber klar, Seelen, was Transformation wirklich bedeutet; ein Quantensprung in eine neue Qualität, in eine neue Art - und wir sagen es noch einmal - in der tiefen Geborenheit, in eine neue Art des Liebens. Das klingt leicht und sanft, tief geliebte Seelen. Es ist ein tiefes Verstehen und es ist nicht immer leicht und sanft. Und ihr merket es und ihr spürt es allenthalben. Gott zum Gruße.

Dieser Emanuel-Strahl ist befugt, auf der Erde zu arbeiten in einer Ursprünglichkeit des ICH-BIN, in der Ursprünglichkeit des ICH-BIN-DIE-LIEBE und in der Ursprünglichkeit, dieses ICH-BIN-DIE-LIEBE an und in die Menschen zu bringen. Deshalb ist die große Möglichkeit schon hier beim Hören, dass es in eure Zellen hinein gelangt. Gott zum Gruße.

Der Quantensprung bedeutet, dass ein vorheriges Lieben, die Liebe zu verstehen, nicht mehr ist und ein neues Lieben kommt. Und das kündet der Juli schon an. Und in all seiner Saftigkeit verbirgt er doch eine hohe Art und eine neue Art. Liebe wie vorher wird nicht mehr sein. Und Liebe, wie sie jetzt angekündigt ist, wird sein. So springt und spricht euch der Juli noch flüsternd in seinem festen Blätterwerk und noch leise hauchend, aber es wird deutlich werden in einem jeden Leben, denn – wir sagen: Das halbe Lieben, das Lieben, das nur dann ist, wenn jemand geliebt wird, das wird ausgelöscht auf eurer Erde. Wenn du nur liebst, wenn du Gegenliebe bekommst, dann ist das nicht die Liebe, die gemeint ist in dieser Erde.

Wir nennen zwei große Werke. Die Worte, die hier anspruchsvoll diesen Quantensprung in eine neue Art Liebe künden und wir sagen: Der Juli kündet bisher. Es ist der Weg direkt in die Herzen im Moment nur mehr noch ein Weg.

Die Schollen des Wissens, dass es sich ändert auf der Erde, dass sich das Grundgesetz der reinen Liebe wieder hergibt auf diese Erde, diese Schollen gleiten noch übereinander. Ihr springt noch. Es ist alles noch Vorbereitung. Es ist alles noch ein Werk und ein Werden. Ihr alle könnt lernen. Derjenige Quantensprung, wo es wirklich auftrifft, dieser ist noch erst in einigen Monaten, Seelen. So habt Dank, dass wir immer noch künden können, euch schulen, euch lehren können, euch vorbereiten. Danket diesem Juli. Er ist prächtig. Er ist so schön. Ein großer Herz-Vorbereitungsmonat.

Die große Herausforderung – und so sprechen wir jetzt über die neue Liebe – liegt in den zwei Worten, die wir euch nacheinander nennen. Und ihr wisset sie alle wohl. Die erste Herausforderung, das erste Blinken oder das erste Blitzen der neuen Liebe heißt: Liebet eure Feinde! Und es ist dieses ein Wort, das gerne weggeschoben wurde und so muss es doch nicht sein. Warum sollte ich meinen Feind lieben? Es bedeutet etwas, das ihr jeden Tag seht in diesem Juli, in diesem Sommer. Jeden Tag seht ihr, da ist Wasser und da ist Sonne. Und jeden Tag seht ihr, dass sie eine gute Konformation, eine gute Verbindung miteinander haben, die sagt: „Ach, es ist doch selbstverständlich.“ Aber seht, bei einem Feuer ist das Wasser der Feind des Feuers. Und wenn da eine Pfütze ist, dann ist die Sonne der Feind des Wassers. So seht, hier ist das Wort: Liebet eure Feinde! Was bedeutet: Jeder, das Wasser, das Feuer und die Sonne, muss in sich perfekt stehen, ganz, ohne sich aufzugeben, aber in sich bleibend und sich ganz zugehörig fühlen für sich, aber auch zum Ganzen. So und nur so ist Liebe. Alles andere wird vernichtet auf eurer Erde. Anderes gilt es in den Transformationsprozess, in die Transformationsmühle, zu geben. Nur diese Liebe wird sein, dass sie diese neue Erde der Liebe bestimmt.

Und was ist, wenn also hier die beiden in dieser Prächtigkeit miteinander wirken – und ihr seht es oft und so oft in diesem Juli – dann, ja dann gibt es die Blume, eure Natur, dann ist das Blühen da. Die beiden wissen, wer sie sind. Und die beiden wissen darum, dass sie in dem Eigentlichen Feinde sein könnten, denn sie vernichten sich gegenseitig, sind aber, wenn sie in ihrer ganzen Kraft sind, das Element, das eurer Natur und eurem Leben überhaupt die Nahrung gibt, wie an dem Beispiel der Blume oder eben an dem Wachsen eurer Nahrung.

Der zweite Vorgang, in dem wir euch sagen können, die alte Liebe wird nicht mehr sein, ist in dem Wort ‚Liebet einander, wie ich es getan habe‘. Das ist ein altes Wort, das an dem Beginn eurer Zeitrechnung gesprochen wurde. Und auch darin liegt Dynamit, Seelen. Denn dieses Wort, auch dieses gehört zu der neuen Definition, zu dem neuen Quantum, zu der neuen Qualität von Liebe. Und das bedeutet, wenn du jemanden siehst, der anders ist als du und der gar schwächer ist als du, erstens, verliere nicht deine Energie und zweitens, gehe hin und sehe dessen Göttlichkeit und dessen Licht.

Zweierlei also ist hier das Große und auch das absolut Neue. Gehe nicht von deiner Energie weg, wenn du jemanden siehst, der unter dir schwingt, weniger Energie hat als du und verliere deine Qualität, verliere deine Energie nicht. Es ist so viel Energieverlust auf eurer Erde, wenn ihr tretet zu einem anderen, dass wir euch sagen, erst dann könnt ihr von neuen Qualitäten, von neuen Firmen, von neuer Weise, ja, von einem überhaupt neuen Atem auf der Erde sprechen, wenn dieser Satz verstanden ist. Das Beispiel dazu ist alt und gleichsam auch hoch aktuell. Wenn ihr geht zu anderen – das ist das Beispiel des Zöllners und der Hure – wenn ihr geht zu den anderen, dann haltet euch selbst, bleibet bei euch, verliert nicht die Kraft eures feinstofflichen Körpers, haltet die Lichtigkeit, die Lichtenergie im Sinne von ‚wissen, wer ihr seid‘ in euch und geht zu dem anderen und seht in ihm auch das Potenzial. Und ohne Verlust geht wieder, und auch die Aussätzigen und die, die jetzt Heilung brauchen, geht zu ihnen hin, haltet eure eigene Energie.

Auch das ist ein Sprung, Seelen, denn diejenigen vergangenen Zeiten der Liebe haben, sobald sie zu etwas anderem kamen, haben ihres verloren. Nur wer in diesen beiden Sätzen schwingt hat die elementare Möglichkeit, überhaupt Werke und Aufgaben zu übernehmen in der neuen Erde, die jetzt hineinwirkt und in der Information zu euch kommt.

Bruder, in dem Vorsprechen dieser Juli-Botschaft hier noch eine dritte Information, die du gerne dann auch noch weiter abfragen kannst. Denn wir sagen, wir nennen jedes Mal in jeder Botschaft jetzt Themen. In der Juni-Botschaft die Arbeit, jetzt, im Juli, die Religion. Und was wir sagen, ist – und da ist auch eine Vielfalt zunächst einmal von Konfliktpotenzial darinnen –, dass sich Themenbereiche, Wirkbereiche auf eurer Erde annähern müssen. Und das gilt im Beispiel zu verstehen in der Religion und Spiritualität. Ein jeder, der dort arbeitet, habe acht, dass er seine Hand reicht zu dem, der ja eigentlich das Gleiche sendet und die gleiche Botschaftlichkeit in sich trägt. Mögen sich diese die Hände reichen, denn wir laufen in einen absoluten geistigen Sprung. Wir legen einen neuen Rang der Liebe auf in dieser Erde. Und das ist gewollt und lange vorbereitet. Wenn dann die Religion gegen die Spiritualität, gegen eure Gruppierungen arbeitet, so arbeitet sie in erster Linie gegen sich. Gleichsam die Spiritualität: all der Aufbruch des neuen Zeitalters von Licht und Liebe, möge sie integrierend, ja kohärent in diejenige Zeitgeschichte fassen und sagen: „Wir fassen uns an den Händen.“ Mögen die mit der geistigen Verbindung und zu dem Herz gesprochen Licht und Liebe in die Kirchen geben. Mögen die Kirchen aber auch sich öffnen und euch hineinnehmen und sagen: „Ja, ihr seid auch die Menschen aus dem Herz, die verbunden sind mit der Lichtigkeit und wir alle sprechen von dem Göttlichen, von dem, dass sich die Liebe lebt auf der Erde, beschienen von Lichtigkeit. Das ist dasjenige, was hier zu wirken hat. Und ab jetzt sprechen wir nur mehr über Monate, wo diese Kohärenz, wo diese Verbindung, wo diese neue Liebe sich zu fügen hat. Und keiner von hier, aus diesen Ebenen, schaut mehr auf den Verlust, im Sinne von, dass hier das noch gehalten wird, gesprochen, erklärt wird. Es passiert.

Derjenige, der jetzt lernt, nur einen Moment lernt und sagt: „Ja, mein Herz ist das“, der ist dabei. Wir sagen, das ist eine ganz klar definierte Zeit der neuen Liebe, der so definierten hohen, ja, höheren Liebe auf der Erde. Danke, dass wir über dieses sprechen konnten. Der Juli ist der Herz-Monat, der Liebesmonat des Jahres. Und überall seht ihr die verliebten Blüten, in sich verliebt in diejenige Liebe, verliebt in das, was die Liebe schenkt, nämlich auch in den Atem eurer Zeit. Danke. Gott zum Gruße aus diesem Strahl, getragen auch von diesem Instrument. Die Maria-Kraft ist eine hohe Kraft, die hier diese Worte auch ausströmt in die Menschenherzen, lehrt euch und liebt euch so sehr. Danke. Gott zum Gruße. Gerne, Bruder, deine Gedanken hierzu und zu der Grundlage dieser Juli-Botschaft.

R. Betz: Ja, ich danke herzlich für diese Botschaft, diese Rückführung zum Grundgesetz der Liebe. Das lässt sehr hoffen, was ihr da sagt, was in den nächsten Monaten passiert. Ihr kündigt einen Quantensprung an in eine neue Qualität, in eine neue Art des Lebens und Liebens. Und ihr sagt, das wird nicht immer nur süß und sanft erfolgen, sondern das könnte manche Überraschung geben. Heißt, das könnte auch Schwierigkeiten bedeuten für manche, da einzusteigen, das zu leben. Ihr betont zwei Punkte, einmal ‚Liebet eure Feinde‘, das was Jesus gesagt hat und auch ‚Liebet einander, wie ich es getan habe‘. Die zwei anderen Punkte erwähnt ihr jetzt im Moment nicht. Liebe dich selbst, heißt, so wie du dich liebst, liebe auch andere und liebe Vater-Mutter-Gott. Ist das ‚Dich selbst lieben, selbst Frieden machen mit meiner eigenen Vergangenheit, das Göttliche in mir erkennen und sanft und würdevoll mit mir umgehen’ nicht die Voraussetzung dafür, dass ich in meinem Bruder, meiner Schwester, die Liebe erkennen und lieben kann?

Geistige Welt: Die Selbstliebe ist getan und gesagt. Das Wasser, das sich selbst liebt, darf darüber nicht mehr sprechen. Dies muss geschehen sein. Das macht diesen Vorgang unsanft. Denn die Tage gehen weiter. Euer Leben geht weiter. Es fragt jeder Monat an nach eurer neuen Einstellung, nach eurem neuen Wert. Und das ist der Punkt dabei. Es muss jetzt gehalten, behalten werden die Selbstliebe.

Was die größte Anforderung ist: Ihr dürft nicht immer mehr zurückgehen in das, was schon verstanden worden ist. Vergesst nicht mehr. Erinnert euch und haltet dieses Erinnern im Innen. Die Selbstliebe ist gesprochen schon viele Jahre, Jahrzehnte, ja, Jahrhunderte schon hier. Du hast diese Erde, um dich selbst zu lieben. Du hast jede Mahlzeit, um zu sagen: „Es ist, dass ich mir Gutes tue.“ Und das möge als ‚Lerntrakt’ geschehen sein. Das ist, was wir sagen. Und darin ist es in gewisser Form eine nicht sanfte Zeit.

Und genauso, wenn ihr in Partnerschaften, Firmen seid, dann dürft ihr nicht immer sozusagen vom Anfang anfangen. Ihr müsst jetzt die Selbstliebe als eine Grundsätzlichkeit, als die Grundsätzlichkeit, angenommen haben und verstanden haben. Und deswegen so viele der Wochen und so viele der Arbeiten und so viele der Transformationssysteme überall auf der Erde, überall die Heilung, aus der Nichtliebe in die Selbstliebe zu kommen, denn sie möge jetzt verstanden werden. Das Wasser muss sich selbst verstanden haben, um so zu wirken wie wir es besprochen haben mit der Sonne. Die Sonne muss sich selbst verstanden haben, muss in ihrem Lieben sich verstanden haben wie sie ist. Und das ist das, was den Quantensprung überhaupt möglich macht, dass ihr es tut, dass ihr euch erinnert in eurem Innern, wer ihr seid. Das heißt, die Abrufbarkeit von dieser Liebe, von diesen Worten, ist diejenige, die hier angefragt wird.

Und das, was wir auch angesprochen haben, das ‚Liebe den Nächsten wie euch selbst’, auch dieses Wort ist eines, das nun in sich eine Systematik, etwas Festes haben muss. Ihr könnt nicht in jeder Woche in euer Wohnzimmer kommen und fragen: „Welche Couch kaufe ich jetzt?“ Und: „Das ist ja ganz anders“, und ihr nehmt wieder eine neue Wand raus. Es müssen hier Säulen eures Seins bestehen. Und diejenige Akzeptanz, dass da einer ist, der in der Liebe ist und der andere auch in seiner Art zu lieben - ihr nennt es Respekt, Achtung - das muss jetzt sozusagen die Vokabel geworden sein. Die Volksschule ist absolviert. Ihr geht jetzt absolut ins Gymnasium. Diese Form von Lehrerschaft, diese Form von Wissen, leben jetzt alle, die sich diesem Spirituellen, diesem Transformationsprozess, diesem neuen Zeitalter-Prozess, diesem Wassermann-Prozess, hingegeben haben. Sie haben da schon Bausteine, Säulen, Kraft, Körper in sich, so fest oft wie das Wasser, so fest oft wie die Sonne, damit diese Zusammenfügung, diese Kohärenz, dieses Gehen in ein neues Morgen geschehen kann. Und so ist die Arbeit hier zwischen Geist und Materie. Danke.

R. Betz: Ja, es klingt ein bisschen so, als würdet ihr mehr für die Fortgeschrittenen sprechen, denn was ich beobachte, ist, dass sich viele noch nicht selbst lieben. Kommen wir zu dem zweiten Punkt: Liebet eure Feinde! Ihr habt gerade gesagt, dafür ist dieses perfekte In-sich-Stehen, dieses Geradesein, das Bei-mir-sein, das Wissen um meine eigene Lichtigkeit und meine Liebesnatur sehr wichtig.

‚Liebet eure Feinde‘ klingt besonders anspruchsvoll, damals wie heute. Ist es nicht so, dass es erst mal auch für den Verstand wichtig ist zu erkennen, dass es gar keine Feinde gibt, sondern dass das, was der so genannte Feind tut oder nicht tut, was uns scheinbar verletzt, wenn einer uns kündigt, wenn einer uns nicht beachtet, wenn einer uns betrügt, belügt usw., dass das ein wichtiger Vorgang ist zur Selbsterkenntnis meines eigenen Verhältnisses? Also diese Spiegelfunktion zu erkennen und, wenn wir mit den Augen der Liebe dahinter schauen, erkennen, und die Wunde heilen lassen, dass der andere tatsächlich, dass in dem Geschehen ein Geschenk lag. Wie wichtig ist diese Sichtweise, dass es gar keine wirklichen Feinde geben kann?

Geistige Welt: Sie ist elementar wichtig, denn dann erst kommt es über die gute Zunge, kommt es gerne über die Zunge: „Ich liebe!“ Erst dann, wenn du in dein Geschäft gehst, in dein Büro, und einen siehst, der etwas anders macht oder der eben das Chefgebaren hat, und du siehst darin, dass er – und du bist gekonnt in deinem Auge – auch um seine Liebe kreist, auch um sich sucht. Und dieser Blick alleine – und das ist dann für alle, wenn du diesen Blick hast - ihr, die ihr geht, die ihr marschiert, die ihr auf der Fahrt seid, die Lichtigkeit des Wissens, um die es hier geht, in die Erde zu manifestieren - alleine wenn du so blickst, dann hat der andere eine Energie, mit der er arbeiten kann. Unterschätzt nicht eure Augen. Ihr seid alle göttlich.

Und alleine die jetzt blicken so, jeder Blick, der so ist, hat diejenigen Berge des Unglaubens zu versetzen. Und ihr könnt so viel. Sehet überall schon. Es wird überall gesprochen, wenn ein paar sind, die weicher werden, wenn ein paar sind, die so lieben können, es verändern sich Abteilungen. Und in den nächsten Tagen kommen die, die gestern hart waren, und sie beginnen sich aufzumachen, sprechen über ihre Schmerzen, sprechen darüber, dass sie auch überall Feinde sahen. Und plötzlich sind da mehr Freunde. Es sind kurze, knappe Verwandlungen.

Es ist sicherlich eine Elite, die hier arbeitet, die hier ausgesandt ist für die Fahrt in das Morgen, in das neue Land in einen geistigen Quantensprung. Aber jeder Blick von euch, jeder, der nur einmal einen Hauch mitgenommen hat und ihn leise hinüberlegt wie einen feinen Elfenregen, wie eine feine leichte Bucht, über die gestrichen wird, alles das verändert, ein jedes Wort von euch, ob es nun laut oder leise ist, verändert. Hebet euch heran, Geliebte, denn das Wasser der Liebe und der Strahl der Liebe ist überall, überall. Und nur einmal ausgesandt habt ihr große Wirkung, auch wenn ihr sie nicht gleich seht. Es ist so. Danke.

R. Betz: Abschließend zu diesem Punkt können wir sagen, ein geöffnetes Herz, ein liebendes Herz, ist in der Lage, in dem anderen weit mehr zu sehen, als er selber im Moment erkennen kann, nämlich das Göttliche.

Geistige Welt: Und dies ist das Grundmaterial der Heilung auf das aufgebaut wird, den anderen gesehen zu haben. Und das ist das Wort von Vater-Mutter-Gott, ist das Grundprinzip, ein Wissender, ein Weiser, ein Meister. Und es ist überall der Meister in euch. Dieser kann wie auf der Klaviatur spielen: Du bist geliebt von Erde. Du bist geliebt vom Hauch des Vaters und du bist geliebt von der Grundstruktur, göttlich. Du bist geliebt.

Und mit einem Blick siehst du diese Klaviatur und du siehst, in dem anderen ist ein Instrument und du spielst es an. Deswegen sagen wir euch auch sehr oft, dass wenn ihr singt, wenn ihr eure Begebenheiten tut, ihr ändert die Hotels, ihr ändert da, wo ihr geht, weil ihr die Klaviatur im Sinne von ‚ich liebe die Erde, ich liebe den Himmel, ich liebe die Göttlichkeit im Sinne von ‚Es ist alles in mir‘. Dieses Angeklungen-Sein hat Energie, starke Energie. Danke.

R. Betz: Ja, vielleicht können wir zu dieser Art der Energieübertragung, die ihr anschneidet, zu dem zweiten Punkt nochmal kommen. Ihr sagt ‚Liebet einander, wie ich es getan habe‘, wie Jesus sagte, und hierbei darauf zu achten, die eigene Energie nicht zu verlieren. Könnt ihr nochmal zu diesen beiden Punkten Stellung nehmen? Erstens Beispiele, wo Menschen ihre Energie verlieren. Ich sehe hier Menschen, die sich zum Beispiel aufopfern, ganz viele Menschen in Helferberufen von Arzt, Therapeut über Krankenschwester etc., denen es selber nicht gut geht. Therapeuten, die nach 20-30 Jahren ratsch kaputt sind, weil sie den anderen helfen oder retten wollten und nicht bei sich geblieben sind. Das ist diese eine Frage. Habt ihr noch andere Beispiele, wo wir Energie verlieren? Wenn wir mit Menschen zusammen kommen, deren Energieniveau nicht so hoch ist, die nicht so selbst sich liebend sind, sondern leiden oder in der Verzweiflung sind?

Geistige Welt: Und das sind die Beispiele. Und sie sind hundertfach überall. Und wir sagen: Rettet euch selbst, dann rettet ihr den anderen! Geh und dann geht der andere. Und noch ein Wort, denn es ist der Tag und es ist auch der Monat der Konjunktur des alten Wortes, wie gesagt, das eure Zeit trägt: ‚Nimm dein Bett und hebe die Bettstatt auf und gehe’. Und da hat niemand dem hier mit einer Seilwinde sein Bett hoch genommen. Er ist aufgestanden. Er hat auch noch seine Bettstatt genommen und ist aus dem Raum gegangen. Und niemand hat ihm geholfen und niemand hat seine Energie abgegeben.

Das, was dahinter steckt ist das hoch erhobene Haupt desjenigen Heilers, der genauso arbeitet wie das Wasser, nämlich der, der bei sich bleibt. Das Wasser, egal ob da die Sonne drauf brennt, bleibt sich und wird feiner. Der Helfer wird immer geistiger. Er wird genau, was der Wasserdampf tut, der Hauch. Er geht, er rückt in sein Feinstoffliches. Er geht in seinen Geist, stärkt sich daraus. Alle Helfer müssen lernen, so wie ihr es schult, wie ihr es schon lange schult, müssen ihren Rückzug, ihre Heimat in der Feinstofflichkeit finden - wir haben so oft über sie gesprochen – müssen ihren Weg in den Geist wieder finden und dort ihren Trank, ihren Trog, ihre absolute Heimat finden.

Denn der, der das gesprochen hat, der Meister, ging aus dem Zimmer und sagt: „Du folgst mir schon nach. Das wird schon klappen, denn ich weiß, dass du das kannst. Du hast in dir die Liebe und die Liebe kann das.“ Dieses Werfen und Geben auf diejenige Kraft darauf, dass das in dem anderen ist. Und der Heiler überall auf der Welt muss jetzt die Lehre von der Feinstofflichkeit in sich tragen und den Weg sofort zu ihr gehen, denn dort ist die Engelkraft. Dort wirken diejenigen Meister an seiner Seite. Dort wirkt die Liebe.

Wir sagen ganz klar, auch da ist der Umschwung eine Akzeptanz des Verlustes der alten Liebe, ist das Retten die Nichtversöhnlichkeit mit sich selbst. Und die neue Liebe ist, einen Weg zu finden mit sich selbst, in einer jeden Sekunde Kraft zu haben auch während des Heilvorganges eines anderen. Keiner verliert Kraft in der neuen Zeit der Liebe. Danke.

R. Betz: Vielleicht können wir, bevor wir abschließen, nochmal zum Verhältnis von Religion und Spiritualität kommen. Noch eine Verstärkung oder einen Hinweis, ihr habt öfter gesagt: „Geht hinaus, aber redet nicht über die Liebe, sondern seid die Liebe!“ Könnt ihr dazu nochmal was sagen, weil viele versuchen über den Verstand, über Worte, Liebe zu leben. Wie seht ihr dieses Die-Liebe-ausstrahlen, dieses, was auch Emanuel heißt, ‚Ich bin die Liebe’, wenn das Bewusstsein in uns verankert ist, dann verändert das die Welt, ohne dass wir ein Wort sagen. Kann ich das so sagen?

Geistige Welt: Ja, an den Augen werdet ihr euch erkennen. So lautet das alte, junge, neue Wort. Und wenn ihr die Kinder seht, an deren Augen ihr erkennt, dass sie euch erkennen, dann ist das der Schluss, den wir hier nennen. Die Worte sind noch nicht gesprochen, aber die Energie des Herzens ist lange schon da. Dieses ist die Botschaft, denn das Wort hat Schöpfungsenergie und das Wort hat dann schon dem anderen auch die Möglichkeit gegeben zu debattieren über die Schöpfung. Aber ihr arbeitet vor der Schöpfung. Ihr arbeitet da, wo ihr die Liebe herbeiholt über eure feinstofflichen Körper, über eure Gedanken, über eure Transzendenz, über euer Gewusstes. Ihr arbeitet sie schon lange herbei. Sie ist im Raume. Sie ist in deiner Ausstrahlung. Sie ist in deiner Ausstrahlung, geliebte Schwester. Sie ist in deinem Strahl, indem du den Raum betrittst und die anderen sagen: „Hier ist etwas und ich fühle mich wohl.“ So werdet ihr sie erreichen. Die Räume ausstatten und ihr brauchet nicht einmal eine Kerze, nur mehr vielleicht eine Blüte. Denn ihr wisst, eure Liebe ist bereit zu blühen.

Und dieses ist, was hier größer ist und weiter als jedes Wort. Mithin wir sagen über diese Botschaften, über die Lieder, überall wird ausgesandt der Duft der Engel. Überall legen wir leichte, feine, in diesem Juli orangefarbene, leichte Leinen über eure Herzen in eure Feinstofflichkeit hinein. So hört ihr dieses Wort. Das ist das, was bleibt. Das Wort ist debattierbar, aber dieses Strahlen eurer Orange-Farben, diese Sonnenkräftigkeit debattiert niemand. Es nehmen euch die Kirchen auf und sie sagen: „Gehet doch bitte und sprechet ein Wort zu uns.“ Und sie sehen, dass die Menschen kommen.

R. Betz: Ja, dann den letzten Punkt: andere Religionen und Spiritualität. Viele Menschen und Vertreter beider Seiten grenzen sich von der Gegengruppe ab. Die einen sagen, denken oder fühlen: „Das ist eine unliebsame Konkurrenz. Unsere Kirchen sind leer und dort gehen sie hin.“ Und Spirituelle wiederum sind oft etwas hochnäsig über Religionen und sagen: „Das ist veraltet. Das ist starr. Das ist dogmatisch. Das ist nicht in der Liebe. Da geht es um Macht und andere Dinge.“ Ihr sagt, unter den beiden Fraktionen gibt es Menschen, die sich ehrlich nach der Liebe sehnen und Liebende sind. Könnt ihr etwas mehr dazu sagen, wie hier Brücken gebaut werden können? Ihr habt gesagt: „Geht in die Kirchen.“ Und umgekehrt: „Ladet die ein zu denen, die Menschen kommen.“ Ich hab selbst oft erlebt, dass Kirchen, evangelische Kirche, katholische Kirche, ausgeschlossen haben, dass ich dort Vorträge halte oder sonst was. Heißt das, öffnen sich da die Tore, dass da wieder Annährung möglich ist?

Geistige Welt: Ja, Bruder. Es wird gar nicht anders gehen. Und wenn eine Weile die Stätten leer sind, auch die spirituellen Stätten, genauso wie die Kirchenstätten, dann wird nachgedacht und dann wird bedacht, welches Wort denn hier siegt und dann wird gelesen. Und dann erfährt derjenige Kirchenbruder lesend von einem spirituellen Buch, lesend von der Transformation, der Herzöffnung, und erfährt, dass es etwas anderes gibt. Und dass er hier gar nicht hier sprechen muss von etwas, was anders ist, sondern er weiß, sie sprechen von demselben. Schenket euch gegenseitig Bücher. Seid hier sehr kreativ. Und wenn da ist eine Kirche, an der du vorbei gehst, so lasse ein Buch da liegen von dir und sage: „Es wird sein. Ich liebe euch.“ Es wird die Handreichung gar nicht anders gehen. Wir nennen euch das Beispiel von einer Integration von einem Platz, einem Bauernhof, an dem Tiere sind. Sie sind die heilige, spirituelle, religiöse Gemeinschaft. Sie kehren – denn das ist dasjenige Wort - ‚Religio‘, das ist diejenige Rückkehr zum Göttlichen. Religio ist die Rückkehr zum Ursprung. Und so kehrt ein jedes dieser Tiere zu der Gemeinschaft zurück. Und es findet sich auch das, was hier die neue Zeit einer neuen Liebe sagt, und auch noch einmal geht dieses zum Anfang. Jeder hier hat sein spirituelles Buch in sich. Das Pferd, der Esel, der Hund, die Katze und die Vögel. Jeder hat seine eigene Weise zu lieben. Jetzt legt er aber seine Weise, seine Ausstrahlung, seine Qualität in diesen Hof herein, weil bekannt ist, hier muss ein Hof miteinander funktionieren. Es ist klar, dass es sich genau um diese Hektar handelt. Und jetzt bleibt jeder an seinem Rang. Das ist ganz wichtig.

Wir sagen, jeder bleibt an seinem Platze. Jeder hat sein Verhältnis zu seiner Gemeinschaft. Das Pferd zu der Herde. Der Hund zu dem Rudel. Und jeder füllt dieses aus. Und indem er es ausfüllt, sagt er einem anderen: „Fülle es auch aus!“ Und dadurch ist Frieden innerhalb einer Gemeinschaft. Und aber auch dadurch, dass ein jeder sein Erstarken kennt und so, durch dieses Erstarken, gesundet der andere.

Diese Gemeinschaft ist die ‚Religio‘. Und das bedeutet, wirklich andere einladen. Ein Bauernhof, eine solche Tiergemeinschaft, lädt andere Tiere ein. Wieder kommt ein anderes Tier dazu. Wieder wird ein Schaf integriert, eine Kuh. Und das ist dasjenige, worum es hier auch geht. Ihr seid hier wieder, und so landen wir am Ende der Juli-Botschaft, wieder tatsächlich im Stall, der hier die weihnachtliche Botschaft in der Mitte des Jahres noch einmal aufgreift und sagt: „Es wird diejenige Gemeinschaft des Akzeptierens einer jeden Stärke dasjenige sein, was euch leitet durch diesen Prozess. Jeder hat hier Stärke. Jeder anerkennt aber auch das, was ist.“ Die Engelgesänge sind die Gesänge aus der Kirche, aber auch aus der Naturreligion. Hier wird verbunden. Hier ist Kohärenz. Hier geht es darum, sich zusammenzufügen in einer Gemeinschaft, um gleichsam Fahrt aufzunehmen und zu laufen auf eine neue Zeit. Und dieses ist hier noch einmal in der Mitte des Jahres, in der Wärme des Jahres, ein Blick zu diesem Sinnbild, das schlussendlich eines ist, aber ein lebendiges. Hab Dank, Bruder.

R. Betz: Ja, dann wünsche ich uns allen, dass wir diese spezielle Energie des Herz-Monats Juli nutzen für diese Verbindung, für das Bilden der Gemeinschaften, für das genaue Anschauen und öffnen des Herzens für die sogenannten Feinde, die keine Feinde sind.

Geistige Welt: Danke, Freund der Sonne. Danke, Bruder der Liebe. Danke an sie, die diejenige Botschaft übermittelte aus hohem Geist, aus hohem Licht, der Kraft des Emanuel, danke. Gott zum Gruße, an den Maria-Strahl, an alle Engel, die hier geborgen haben das Licht dieser Stunde und an all die, die an euch arbeiten, die ihr das hört und lest, habt Dank, unseren hohen Dank, der hier in dieser Stunde wirkt und mit euch allen wirkt. Gott zum Gruße. Für den Strahl des Lichtes hier in dieser Stunde, danke für die Übermittlung der Juli-Botschaft. Gott zum Gruße. Segen über dasjenige was ist, über dasjenige was war, über dasjenige was kommen wird. Gott zum Gruße. Danke.

Transkription durch Claudia Rolfes am 26.06.2012