Einleitung

Einleitung

Frage 2

Frage 2

Frage 4

Frage 4

Geistige Welt: Gott zum Gruße, Menschen der Liebe, die ihr zuhört und die ihr offen seid für diese Botschaften. Wir besprechen den September und er ist so leicht, Seelen der Liebe. Habt Dank für das Rufen und auch das Abrufen der Informationen. Habe Dank, lichter Bruder, für die Möglichkeit, den Fluss der Worte zu den Menschen zu bringen. Gott zum Gruße. Habt Dank für diese Konstellation.

Der Emanuel Strahl ist der Strahl, der sich immerwährend schließt um das Machwerk von Energie und um die Tatsache, dass Energien sich zu dem weben, was ihr Liebe nennt. Strahlen sind immer die Stricknadeln für das Maschenwerk der Energien. Energie strebt wie ein Magnet zu dem Lieben hin, zu eurem Lieben, zu dem, was ihr lieben wollt und was ihr noch mehr lieben wollt.

Der September sitzt wie ein Onkel auf dem Sofa, der ganz verschmitzt lächelt und sagt: "Hier bin ich also." So habt ihr ein Charakteristikum für das Thema des Septembers. Was macht dieser Onkel, der nach einer Weile wieder kommt, aus dem Ausland angereist ist? Er sitzt erst einmal da und lächelt und alle sagen: "Und was hast du mir mitgebracht? Woher kommst du? Warst du vielleicht in Afrika, warst du vielleicht in Amerika? Was hast du gemacht?" Und der Onkel sitzt weiter verschmitzt auf dem Sofa und sagt: "Ratet doch mal, was ich gemacht habe. Ich habe hier eine Reise gemacht und da habe ich eine Reise gemacht."

Der September sitzt in eurem Jahr wie dieser Onkel, der scheinbar überhaupt nicht aufhört zu lächeln und der ein ewig währendes Geheimnis in sich trägt. Er geht nach seinem Besuch und alle fragen sich: "Und, hat er uns alles erzählt, hat er denn jetzt wieder eine Reise vor?" Weshalb wir, Seelen der Liebe, immer wieder über die Energie eines Monat sprechen, ist, weil die Natur ganz einfach die Themen in sich birgt, die ihr a) auch kopieren könnt, aber auch b) in ihnen sicherlich immer wieder eure eigenen Formen des Themas des Monats finden könnt. Ihr könnt die soziale Struktur von einem Monat im Sinne von Natur kopieren. Deswegen geben wir euch die Informationen über diesen Monat. Ihr könnt, wenn ihr die Information erhaltet, z.B. über diesen Onkel, auch selber damit experimentieren und sagen: "Was würde ich jetzt machen, wenn ich so etwas träfe. Was würde ich mit dieser September Energie machen?" Dazu laden wir euch ein, voller Kraft und Lichtigkeit in diese Stunde, eben in diesen Monat September 2010, hinein.

Das Thema dieses Septembers heißt: die Veränderung - die Wechselführung, die in der Veränderung liegt. Und der September sagt: "Wir setzen Maßstäbe. Komm, wir machen das jetzt." Der Onkel sagt: "Ich setze jetzt einmal neue Maßstäbe, auch Wertmaßstäbe." Das Schöne, was wir in diesem September ausdrücken, ist, dass wir euch eine gute Vorschau, auch auf die nächsten Monate, hin zu 2011 und 2012 geben können: Ihr könnt so viel in euren Alltagen, in euren kleinsten Drehungen tun. In euren Momenten, wenn ihr die Wäsche in die Trommel gebt, in euren Momenten, wenn ihr euer Auto parkt. Ihr ahnt gar nicht, wie viel ihr verstehen könnt durch eure kleinsten Momente.

Wartet nicht auf eine Veränderung von Außen, es wird sie nicht geben. Aber erkennt auch, dass ihr diejenigen seid, die Veränderung vollkommen und total gewählt habt. Veränderung ist das, was sein will. Der September, alle Drehungen aus dem Sommer in den Winter hinein, zeigen es euch. Die ganze Viel-Liebe, die der September hat für das "Und wollen wir in den Goldenen Oktober starten? Wie wird es dann mit den weißen Schneeflocken und wie kommt es dann, dass die Kälte wiederum kristalline Strukturen gibt?" All das birgt sich im September. Dieses ganze Verschmitzte, dieses ganze "Und habt ihr auch Lust, mit der Veränderung umzugehen", das ist im September darin.

Die erste konkrete Möglichkeit, die wir ansprechen ist: Pflegt auch Veränderungen. Wir nennen drei Punkte, was ihr mit Veränderung machen könnt und wie ihr es machen könnt im Alltag und dann freuen wir uns über die angrenzenden Fragen.
Das erste ist Pflege. Wie pflege ich die Veränderung?
Indem ihr das schön findet. Indem erkannt wird, dass die Pflege von Veränderung eine ist, die ihr in einer Verlässlichkeit in der Frau nehmen und sagen könnt: "Wie pflege ich meine Veränderung?" Indem ihr den Rock bügelt am Morgen. Indem ihr sagt: "Heute ist das dran. Heut ist der Volant-Rock dran und nicht die Jeans." Das, was der September macht, macht es ihm gleich, geliebte Frauen, hängt euch an diesen Rock hinan. Und wisst, dass er dauernd wippen wird. Dass ihr mit dem anderen Schuh, den ihr gestern so nicht gewählt habt, verändert ausseht. Lasst euch von der Veränderung, von irgendetwas von außen nicht belehren, ihr seid die Veränderung. Noch einmal: Ihr habt auf der Erdeninkarnation einfach schlicht Lust auf das Thema gehabt und deswegen habt ihr diese Basis der Erde gewählt. Es ist das Inkarnationsthema überhaupt. Erstens also die Pflege der Inkarnation.

Zweitens, das was wir jetzt schon angedeutet haben ist, einen Maßstab setzen. Einen Wertmaßstab setzen heißt: Nehmt es in die Hand, nehmt die Veränderung in die Hand. Nicht indem ihr sagt: "Das ist ja alles viel zu groß, ich muss Politik, Wirtschaft und Soziales erringen und verändern." Wenn ihr mit der Beidseitigkeit eures Eigenen umgeht, indem ihr sagt "So ist das eben", mit dieser Kraft des anderen, dieses Inkarnationsthema "Lust auf Veränderung" hinzu geben zu wollen, dann dreht ihr in euren Beziehungen. Dann könnt ihr an einem Tag dauernd sagen "Jetzt ziehe ich die Energie zwischen Mann und Frau zu mir. Ich stelle mich in mich, ich nehme die Selbstliebe, dreh mich und schon habe ich diesen Wertmaßstab da." Und ihr werdet merken, was das macht. Ihr Frauen habt diese Drehung in euch, ihr habt diesen Wertmaßstab in euch "Ich bin wertvoll, ich bin ein Diamant, ich glänze, ich bin diejenige, wo das Licht hin will." Dreht euch, seid! Geht immer wieder diesen Schritt zur Selbstliebe hin. Das kann gedacht sein mit dem Verstand, dann habt ihr diese Energie wieder bei euch. Sprecht diesen Maßstab wirklich aus und sagt: "vAch ja, so ist es. Ich bin die, die sich dreht und ich bin die, die den Dreh zur Selbstliebe findet." Die Pflege und dieser Wertmaßstab sind Punkt zwei.

Punkt 3 ist ein Veräußern, ein Geben. Dieses Hinausgeben geben ist eher männlich, diese Art von Stolzwerkzeug ist das Männliche beim Thema "Veränderung". Hinausdrehen, ein Geben, ein kokettes, ein immer wieder überwerfendes "Das kann ich mit der Welt!". Dieser dritte Punkt ist auch sehr wertvoll. Der Mann ist dann derjenige, der sich nicht schmiegend an die Erde gibt, sondern sagt: "So, wo kann ich wirklich zur Veränderung beitragen? Wo kann ich sie herbei tragen, wo kann ich meinen Samen hinein tragen?" Dieser Punkt des in die Erde Gebens ist in diesem Dritten erhalten und er ist eher männlich: der Beitrag zur Veränderung in die Veränderung rein.

So haben wir in diesen Punkten für den September das Thema Veränderung angedeutet und jetzt freuen wir uns über ein gemeinsames Gespräch mit dir, lichter Bruder, der diese unsere Worte wohlwollend - wie so oft - aufgenommen hat und sie wie die Bälle wirft.

Ein letztes Wort zu diesem verschmitzten Onkel. Jetzt habt ihr ihn also sitzend auf der Couch. Lasst ihn den ganzen September auf eurer Couch sitzen und denkt immer "Wie macht er es?" Denn er ist ein froher Bote, er ist einer der sagt: "Ihr habt doch da was erfunden und gefunden. Ihr habt auf der Erde etwas einzementiert, nämlich die Veränderung. Warum solltet ihr mit dieser denn nicht klar kommen? Ihr habt in der Natur und überall, in allen Maßstäben von Kommen und Gehen diese Veränderung drin." Jetzt bleibt dieser September sitzen, jetzt bleibt dieser Onkel sitzen und er macht dauernd etwas. Er sagt: "Komm, wir gehen heute Bowling spielen, komm wir gehen heute und finden eine neue Wasserquelle."

Der September ist der Finder. Ihr habt mit diesem zusammen die Möglichkeit, die Veränderung zu finden, überall. Geht auch in eure Supermärkte und sagt: "Ach, da ist wieder etwas. Die Veränderung gibt es auch als System, es gibt sie auch als ein Machwerk, es gibt sie auch als den verschmitzten Onkel, der von irgendwo kam und dann auch wieder geht. Habt Dank für diese Einleitung, die wir geben durften aus dem Emanuelstrahl heraus. Wir danken für die Liebe, die als das innewohnende und als das Bett und als die Couch wirkt für diese Worte, für die Informationen.
Habt Dank. Gott zum Gruße. Jetzt freuen wir uns auf Worte und Fragen, Bruder. Danke.

Robert Betz: Ich danke auch für eure Anwesenheit und dass ihr uns diese Botschaft nahe bringt. Ich finde es schön, dass ihr sagt "Wartet nicht auf die Veränderung im Außen." Und dennoch stellt ihr es so dar, dass Veränderung stattfindet. Dass wir die sind, die Veränderung aufspüren. Da geht es nicht um das Machen sondern eher um das Herausfinden, wenn ich das richtig verstehe, im Detail, in dem Spezifischen des Septembers heraus zu finden, wo Veränderung stattfindet. Es scheint eher ein sich führen lassen, wie am Beispiel der Frau, die herausfindet, was sie anderes anziehen könnte, etwas, was jetzt mehr passt. Verstehe ich es richtig, dass es ein sehr sensibles Aufspüren von dem ist, was der Monat September oder wie der lächelnde Onkel im Bild als Geheimnis in sich trägt? Heißt es, noch bewusster wahrnehmen, spüren, was stimmig ist, was jetzt angesagt ist? Ist das eure Botschaft? Also weg von einem "Da muss etwas passieren!", sondern aktiv das Charakteristische des Septembers aufgreifen und in seinem Alltag umsetzen und leben.

Geistige Welt: Genau das ist unsere Aufgabe. Ihr habt keine Lust daran, auf einer Erde zu sein, von der ihr plötzlich von einer Veränderung überrollt und überrumpelt werdet. Das macht keinen Sinn. Die Inkarnierten haben ein ganz spezifisches Inkarnationswesen in sich. 'Die Inkarnierten' heißt, die Mitmachenden. Warum solltet ihr plötzlich vor einem Vulkan stehen und innerhalb von einer Stunde sagt euch einer: "Ach übrigens, das ist ein Vulkan und er bricht aus." Nichts daran interessiert euch, warum sollte es auch. Ihr könnt schreiend weglaufen, das ist alles, was daran interessant ist oder eben auch nicht.

Das Interessante daran ist, wenn ihr wisst, da ist ein Vulkan, dass ihr sagt: a) Da habe ich eine gute Möglichkeit, eines Tages ein Naturschauspiel anzuschauen. Und b) Wohne ich in einer Gegend, die sehr fruchtbar ist und c) habe ich eine intensive Möglichkeit, einen Vulkan, nämlich in einer starken Energie von Feuergabe zu leben. Alle Vorbereitung, die ihr auf Veränderung habt, ist sinnvoll, nützt und macht Freude. Im Alltag nennen wir euch die mögliche Vorbereitung auf eine Veränderung, aber nicht so, dass hier einer sagt: "Jetzt mache ich die Augen zu und bereite mich auf Veränderung vor." Was macht das für einen Sinn?

Es ist wie bei einem Weihnachtsbaum. Deswegen ist Weihnachten ganz wichtig, weil ein ganz großes, transformatorisches Bild darin liegt, was wir noch besprechen werden: Die Kinder draußen vor der Tür wissen, da findet etwas statt. Das Wohnzimmer hat sich verändert, aber sie hören es rascheln und sie bereiten sich innerlich auch vor.

Dieses Weihnachten - so wie Weihnachten angelegt ist, auch wie es durchläuft – bedeutet, diese Tatsache der Veränderung anzunehmen. Diese sprechen wir an, wie du es richtig angedeutet hast. Wir sagen es einmal ganz krass: Ihr kommt gerade vom Baden zurück und in eurem Wohnzimmer steht ein Tannenbaum und plötzlich fallen die Flocken. Und plötzlich sagt ihr: "Oh, da bin ich ganz falsch angezogen." Dieser Wertmaßstab 'Veränderung' ist so tief darin und wir sagen euch: Ja, bewusst werden, ihn aber auch wirklich aufspüren.

Es ist zutiefst erotisch, euch in den Dingen zu finden, die da sind und die wirken. In euch wirken Wirkstoffe, in euch wirkt das Maß der Veränderung, das Maß der Heilung, das Maß der Ausschüttung, das Maß des lieben Könnens von etwas, was ihr gerade noch nicht geliebt habt. So tief in euch zu gehen, eine Inkarnation in der Inkarnation zu sein, das sprechen wir an. Viel weniger noch, als dass ihr der Außenwelt gegenüber genau oder bewusst oder ehrhaft oder dankbar sein sollt. Dreht das um und habt noch viel mehr Eros und viel mehr Freude an dem, was da in euch sein kann. Ihr habt das Veränderungssystem 'Inkarnation' auch mit in Gang gesetzt, weil ihr sagt: "Das macht Spaß, das macht Sinn."

Das Heiligtum, das Göttliche, wir sprechen es einmal ganz anders an, ist ein ehernes, ein sich selbst bestehendes Ereignis. Das Licht ist nicht ein rumorend veränderndes, sondern ein Energie haltendes Werk, das sich selbst halten will. Und das Menschliche, all das Inkarnieren, all das Gehen ist etwas, das das abfragt. Jetzt sagen wir es einmal ganz hochspirituell: Dadurch, dass ihr das Licht abfragt, hat das Licht die Möglichkeit, weiter zu schwingen, anders zu gehen. Dadurch, dass von der Musik, die schlussendlich ein tönernes großes Weben ist und ihr sagt: "Da habe ich einen Ton, dadurch gibt es in diesem Ton etwas Anderes, nämlich Veränderndes?" Denkt an den Chor im Film "Wie im Himmel", da ist es drin. Da ist ein Ton, aber dann doch durch eine Vielstimmigkeit immer wieder eine Anfrage an diesen großen Ton: "Sei doch anders!" Das ist euer erotisches Freude-Inkarnationsfeld, in dem ihr eingeladen seid, dem September ins Auge zu blicken.

Wir haben einmal ganz richtig gesagt: Die Frau, die morgens ihren Rock verändert anzieht und sagt: "Ah, mein Volant-Rock ist heute schön", aber dann auch gerne, wie du jetzt auch kräftig anfragst, "was mache ich da im Großen mit meiner Inkarnation? Da ist doch Licht und Gott, von dem viel gesprochen wird, da ist diese Ernährungskette 'Licht', warum soll ich die nicht da irgendwo lassen in der Milchstraße?" Nein, holt euch das Licht heran und ihr tut es durch Veränderung. Ihr tut es ja in jedem Mittag, wenn ihr an eurem Herd, in euren Topf Hitze holt, macht ihr es. Wir nennen euch in diesen Botschaften immer wieder die täglichen kleinen spirituellen Ereignisse, die wiedergespiegelt sind im großen Werk. Damit ihr Anschluss findet, damit ihr euch nicht allein fühlt in euren Küchen und in euren Ankleidezimmern, sondern, damit ihr sagt: "Ah, da mache ich mit, mit dem Großen."

Das Licht an sich - noch einmal in einer großen Variante – ist das, was in der Veränderungsbotschaft ist, es treibt sich selbst. Wenn ihr einen Lichtstrahl anseht und er scheint in den Raum, erhellt er ihn. Es ist aber auch, wenn ihr eine rote Scheibe ins Licht gebt, dann fällt sofort ein roter Schein auf den Teppich. Damit ihr sagt: "Wer bin ich da eigentlich?" Ihr seid wichtig, weil ihr dem Licht die Veränderungsbereitschaft, das Veränderungsmodul gebt. Diese Inkarnation in der Inkarnation sprechen wir an. Also weniger Bewusstheit als manches Mal einfach pure Freude, "Ah ich verändere mich", dies sprechen wir an. Vielen Dank.

Robert Betz: Ich verstehe. Das Leben lädt uns ein, Veränderung mitzumachen. Veränderung findet einerseits statt, wird aber erst dann sinnvoll für uns als Inkarnierte, wenn wir sie aktiv mitmachen und uns daran erfreuen, was hierbei geschieht. Im zweiten Punkt sprecht ihr die Wertmaßstäbe an. Maßstäbe setzen, sagt ihr: den Maßstab in die Hand nehmen und hier nennt ihr als erstes Stichwort die Selbstliebe als Maßstab. Ist das aus eurer Sicht der Dreh- und Angelpunkt, wo wir sagen können: "Ich setze hier meinen Maßstab. Ich mache es nicht mehr 'unter Liebe', salopp gesagt. Das ist mein Maßstab, an dem ich all das messe, was ich in meinem Tag und in meinen Begegnungen erlebe und wie ich es erleben möchte." Sehe ich das aus eurer Sicht richtig.

Geistige Welt: So ist es. Denn die Figur der Liebe jetzt noch auf eure Erde inkarnieren zu wollen, ist Unsinn. Die Figur 'Liebe' ist einwohnend, innewohnend. Wenn ihr in euer Wohnzimmer geht und sagt: "Wenn das Parkett und der Estrich da sind", dann sagt ihr: "Das ist kein Wohnzimmer." Ihr nennt euer Wohnzimmer erst dann ein Wohnzimmer, wenn es auch zu bewohnen ist, nämlich mit einem Teppich, einem Stuhl oder im guten Fall mit irgendeiner Couch oder einem Tisch mit einer Kerze. Erst dann ist ein Wohnzimmer ein Wohnzimmer. Ein Wohnzimmer ist nicht ein Wohnzimmer, wenn da irgendwelche rauen Wände sind: Dann würdet ihr sagen: "Da kann ich doch nicht drin wohnen."
Die Liebe müsst ihr nicht erfinden, sie hat sich eingewohnt in diese Erde. Ihr platziert euch in ihr. Mann und Frau, die in der Nacht lieben, platzieren sich in die Liebe hinein. Sie haben dann gar nicht mehr die Chance, sie neu zu erfinden, sie finden nur ihren Weg gemeinsam in sie hinein. Völlig richtig ist, dass diese Selbstliebe eine ist, die ihr jetzt gar nicht mehr erstellen müsst, weil sie auch in euch wohnt. Ihr habt die schöne Gelegenheit - und das ist jetzt der September, der Oktober -, dass ihr der Liebe ganz ruhig zulächeln könnt.

Warum der verschmitzte Onkel? Er ist doch nicht einer, der sich ständig das Hirn rauft und überlegt: "Wie kann ich jetzt sein, wie kann ich jetzt sein?" Verschmitzt lächelnd ist er, weil er dauernd ankommen kann. Wir würden die Einladung noch einmal so gerne aussprechen, dieses Lächeln zu finden, von dem wir sprechen. Es ist ein Lächeln darüber, die Liebe überall zu haben. Die Selbstliebe ist eine, die ihr überall habt, weil sie eine ist, die euch in dem Anschauen dieser Erde ganz logisch erschien. Irgendwo, wo ich hingehen will, muss schon irgendetwas sein. Auch in der Nacht der Liebe von Mann und Frau ist schon der Wertmaßstab darin, dass etwas zu etwas finden will. Etwas will zu etwas finden. So habt ihr Veränderung, die in etwas hinein finden will. Die Veränderung will in die Liebe hinein finden und das ist etwas, was ihr gar nicht mehr verändern, gar nicht mehr suchen, aber auch vor allem gar nicht mehr hinterfragen müsst, sondern nur zuschauen und mitmachen. Die Veränderung will in sich selbst hinein finden, will in etwas finden.

Seid so ruhig mit dem Thema 'Selbstliebe', weil sie im Alltag überall auf euch wartet. Sowie, wenn ihr 'Wohnzimmer' sagt, wird da auch eine Couch und eine sinnvolle Situation für ein Wohnzimmer sein. Wenn ihr 'Schlafzimmer' sagt, ist da auch irgendwo ein Bett. Wir betonen diese Bereitschaft, eure eigene Selbstliebe anzuerkennen; dass sie schon da ist, dass sie euch nur empfangen will. Dass ihr das, was wir auf einen Wohnraum übertragen haben, auch in euch habt. Es ist schon so viel gestaltet, um euch selbst zu lieben. Es ist schon so viel findbar.

Um ein Beispiel für diesen Punkt zu nennen: Wenn ihr den Kleiderraum geht am Morgen und sagt: "Ja, das ist die Hose, die wirklich zu mir passt", dann habt ihr etwas, was schon bereit ist, mit euch durch den Tag zu gehen; was bereit ist, mit euch etwas zu machen. So wie die Lieblings-Jeans ist die Selbstliebe. Ihr habt sie ja schon gekauft. Wozu also das Gewese? Ihr solltet euch kein Kopfzerbrechen darüber machen. Überall ist die Liebe und sie hat Lust darauf, die Veränderung in sich hinein zu nehmen. Vielen Dank.

Robert Betz: Ihr macht deutlich, dass Veränderung und Transformation, die jetzt statt findet, viel einfacher ist, als die meisten von uns sich das vorstellen. Und zweitens, dass wir sie in den schönen kleinen, vielen Details des Alltags finden. Das wird von vielen, denke ich, nicht gesehen. Viele werden fragen: Was hat das mit Spiritualität zu tun, morgens die Hose anzuziehen, die an diesem Tag zu mir passt, oder wie ich das Glas trinke oder mit welcher Einstellung ich koche?
Könnt ihr das noch einmal betonen, dass Spiritualität, wirkliches Inkarnieren, wirkliches Ja-sagen zum Menschsein und zum Verbundensein mit Mensch, Gott und Erde, dass das in den ganz kleinen Dingen statt findet und wir darauf unser Augenmerk und unsere Freude richten können und sollten?

Geistige Welt: Sehr gerne. Dankeschön für die Frage.
Spiritualität ist definiert mit "Geist in die Materie geben". Zu dem, was du anfragst: Es gibt sicher eine Möglichkeit, Spiritualität durch ein Blickfenster zu sehen. Es ist auch eine Möglichkeit, eine Inkarnation, ein Leben, die Erde überhaupt wie ein Spectator (Beobachter), wie ein Filmzuschauer, also wie ein Kinobesucher zu erleben. Das ist eine Möglichkeit. Sie ist nicht schlecht und nicht gut und ihr könnt sehen, dass es da Menschen gibt, die sagen "Ich schaue mir das einfach nur an." Menschen, die sich in gewisser Form ein Leben erschaffen, wo sie genügend Geld verdienen zum Autokauf, zum Bewohnen einer Wohnung und für die Angelegenheiten des Lebens und für den Wochenmarkt und die Tatsache des Lebens und der Jahreszeiten vorbei geht.

Wir sagen es ganz deutlich, das ist auch eine Möglichkeit, eine Inkarnation zu tun. Dies hat aber ein "Aber" und dieses "Aber" bedeutet, dass diesem Menschen etwas ganz Einfaches passiert: Er hat das Gefühl, er kommt nicht an die Definition von Leben heran. Die Definition von Leben heißt: Regen kommt da rein in die Erde. Und er hat immer das Gefühl, dass er nicht an der Nahrung ist, er hat immer das Gefühl, dass das, was er macht, dass er zwar die Mineralwasserflasche gekauft hat, aber er hat mit dem Regen nichts zu tun. Und das gibt eine Unruhe und es gibt ein Band dazwischen.

Wir wollen eine Möglichkeit geben, in dieser zweiten Variante zu inkarnieren, nämlich dabei zu sein, den Regen zu fühlen, auch mal in den Regen zu gehen und zu sagen: "Ah ja, stimmt, das bist du!", dem möchten wir Vorschub leisten und zu sagen: Ihr habt es! Das ist schließlich, das was ihr als Menschen hineingetragen habt in diese Idee von Leben: "Ja wir wollen das. Ja, wir möchten einen Zugriff haben, in diese Erde hinein."

Warum? Weil ihr diesen ja habt. Wir zeichnen euch euren Weg einfach nur noch einmal nach. Ihr trinkt ja das Wasser und wenn ihr es trinkt und Ihr (nur) diese Zuschauer seid, dann stört euch da irgendwann etwas daran. Ihr sagt dann: "Ich trinke etwas und es ist ja doch nicht dieses 'Ich kapiere, das das durch mich hindurch läuft'." Da ist ein kindlicher Fehler im System, denn das Wasser läuft durch euch hindurch. Es hat was mit euch zu tun. Ihr könnt nicht so tun, als ob ihr sagt: "Ich trinke das Glas Wasser, aber eigentlich läuft es an meinem Bauch runter."

Wir wollen euch nur euer eigenes System aufzeigen. Das ist ein Grundmodell dieser Botschaften und dies hat eine ganz große Komponente darin, dass Ihr Spiritualität, im Sinne von "Der Geist gibt was in die Erde" versteht. Wir können es immer wieder noch einmal sagen: Im Anfang war die Lust da, das zu tun und dieser Lust spürt ihr jetzt nach. Macht also nichts darin. Ihr habt jetzt nicht die Aufforderung, plötzlich alles anders zu machen im Leben, sondern nur euer eigenes System heraus zu spüren. Und wenn ihr das tut, dann passiert folgendes, dass ihr den großen Systemen nachspürt, dass ihr das verstehen wollt und jetzt auch versteht, was Licht und Liebe ist. Es ist ein ganz deutlicher Pfad, das ihr sofort an der großen Veränderung angeschlossen seid, im Sinne von wirklichen planetarischen Konstellationsideen.

Wenn ihr eure Jeans anzieht, seid ihr definitiv angeschlossen daran, wo diese Jeansfabrik war. Ihr seid definitiv angeschlossen daran, wo die Baumwolle einstmals verarbeitet wurde. Ihr schaut einfach dem Modell hinterher und, Seelen der Liebe, das macht Lust aufs Nächste. Wir zeigen euch die Wandelbarkeit und diese Lust an der Wandelbarkeit von euch. Ihr könnt durch die Kleinigkeiten, ihr könnt durch diese Gesetzmäßigkeiten im Alltag, in dem Fall diese September-Veränderung, durchgehen und weiter durchgehen und euch in der großen Situation klar machen, dass ihr hier eingewoben seid in Wachstum von Licht und Liebe. Und das wollt ihr und das wollen wir euch zeigen. Aus dem Mikro ins Makro, den Weg kann dann jeder gehen und den kann jeder dann steuern, beruflich einsetzen, ihn sich zu Nutze machen und sagen "Ja, ich arbeite mit dem Licht und mit der Liebe."

Nur, das hier nicht gegründet zu tun in den nächsten Jahren, das wäre fatal. Wenn Ihr sagt, ihr arbeitet mit Licht und Liebe und geht das nicht in den Kleinigkeiten durch, das wird nicht funktionieren. Das ist so, wie wenn ihr sagt "Ja, ich gehe ins Büro und ich arbeite heute an einem neuen Konzept", sitzt dann aber den ganzen Tag da und spitzt den Bleistift. Ihr müsst das schon tun, sonst gibt es kein Konzept.

Darum zeigen wir euch die ganzen Alltäglichkeiten von Spiritualität, um genau an diesem Werkkonzept teilzuhaben, um euch da zu fühlen. Wenn ihr das wählt und gewählt habt und das haben die, die diese Botschaften hören und lesen, dann mit zu machen am großen Veränderungsprinzip 'Licht und Liebe'. Mitzumachen an dem Göttlichen Werk, das auf eurer Erde stattfindet und es zu verstehen. Danke, dass wir das noch einmal so sagen durften.

Robert Betz: Letzte Frage. Wo steht Veränderung in einem anderen Zusammenhang an? Dort, wo wir sagen "Das stimmt ja nicht mehr, ob hier in der Frau – Mann – Beziehung, oder an meinem Arbeitsplatz oder hier in meinem Körper. Ich muss die große Veränderung suchen, da bin ich bisher in eine Sackgasse geraten." Könnt ihr mir sagen, wie ich das verändere?
Das ist eine andere Art von Veränderung als das, was ich bisher von euch verstehe. Das Einlassen auf die Veränderung des Lebens. Wo ist da der Schnittpunkt, der Zusammenhang zwischen den Menschen, die einfach suchen "Ich möchte mehr Stimmigkeit, Rundheit, Herzorientiertheit, Freude in meinem Leben haben. Da wo ich arbeite und da wo ich lebe, da habe ich die Freude verpasst oder sie verloren."
Was sagt ihr diesen Menschen in Bezug auf diese drei Punkte, Änderung, Pflege der Veränderung und Maßstäbe setzen und jetzt die Veränderung zu finden. Um zu sagen, wo kann ich zur Veränderung beitragen, wo kann ich die Veränderung finden? Was sagt ihr diesen Menschen in ihrer Situation, in der ja viele Menschen in dieser Umbruchzeit sind?

Geistige Welt: Vielen Dank. Tatsächlich macht ihr es in diesem dritten Punkt so, dass ihr beitragt und eintragt. Es wird einen Strudel der Verwirklichungen geben. Es ist die Zeit der Seminare, es ist die Zeit der Kongresse, es ist jetzt die Zeit derer, die zusammengeschrieben und zusammengefasst haben, um das aufs Podium zu bringen. Es beginnt jetzt die Zeit derer, die immer in euren Zeiten waren, die sich auf die Bühne gestellt haben, die gesagt haben: „Ich habe etwas zusammengefasst, ich sage es euch.“ Das sind diejenigen, die sich schon genährt haben an dieser Lust, die über Jahre hier gesammelt haben von diesem Feld, von dem, was die Erde ist und von dem, was gesagt wird von den kleinen und großen Zusammenhängen, die sich jetzt auf diese Kongresse und auf diese Themenkomplexe stellen.

Das was ihr dann tut, um wirklich dabei zu sein, um euch auch in euren Alltagen als wichtig und dabei seiend zu fühlen ist, auf solche Kongresse zu fahren. Es gilt, die Themen der Seminare zu nehmen und auch von denen dann wiederum in verschiedenen Prinzipien von Seminaren auch selbst aufzustehen als Lehrer.

Denn das seid ihr. Ihr kommt nach Ausbildungen heraus und sagt: "Ja, das habe ich verstanden und jetzt mache ich es auf meine Weise." Wir werden sehr berufsbildend mit euch arbeiten. Geht in eurem jetzigen Beruf, den ihr habt, auf Seminare, auf "kreative Workshops", wie Ihr sagt und findet heraus, wo euer eigener Lehrer ist, was ihr sagen könnt. Wie der Zusammenhang dessen, der euch da vorne gelehrt hat, der Lehrer, in euch selbst wirkt und funkt und wie ihr dann wiederum eine Position findet. Wie ihr euch dann wieder einlassen könnt auf die Position von euch selbst. Dann werdet ihr lachen und sagen: "Ach ja, einstmals habe ich in meinem Kleinen begonnen und jetzt weiß ich, was ich da mache, ist ganz sinnvoll."
Dann könnt ihr das Gefühl, worüber wir euch in Bezug auf euren Alltag sprechen, in eurer Ankleide, nach dem besuchten Seminar, nach der Ausbildung die ihr durchlaufen habt, da könnt ihr sagen: "Wenn ich schon einmal im Kleinen meine Selbstliebe gefunden habe, dann kann ich sie jetzt auch im Lehrertum finden. Dann kann ich dieses 'Drehen um mich herum' finden."

Wir bilden euch jetzt aus als die, die zunächst in ihrem eigenen Wohnzimmer sitzen können, mit ein paar Freunden und diese hören euch zu. Dann gilt es, auch selber kleine Seminare zu geben. In euren Meditationsgruppen, oder dort, wo ihr gesagt habt "Ach, ein paar Freundinnen treffen sich immer wieder und wir sprechen über dies und jenes". Da werden wir euch schulen. Dieses Lehrertum ist etwas, was - großräumig gesagt - die Liebe wiederum braucht. Die Liebe braucht Helfer und Helfershelfer, Beitragende, die sagen: "Und, möchte ich der Liebe denn auch einen Wohnraum anbieten?"

Wir haben viel über Licht und Veränderung gesprochen im ersten Teil dieser September-Botschaft. Jetzt reden wir im abschließenden Teil über diese einwohnende Liebe. Gebt der Liebe ein Zuhause durch euer Lehrertum, durch eure Themen, durch das, was ihr jetzt vom Lehrer der Spiritualität hört, der Themen zusammenfast und ihr sagt: "Das ist es, so habe ich es erfahren." Erfahrt es selbst und werdet selber zum Lehrer. Lehrer sind die, die der Liebe ein Zuhause geben. Wir danken dafür, neigen uns allen, die das tun, die diesem wahrhaften System dessen, was die Liebe hervor gebracht hat und braucht, dienen, den Beitragenden für die Veränderung. Vielen Dank. Gott zum Gruße.
Danke dir Bruder, gerne ein Schlusswort von dir jetzt am Ende dieser Septemberbotschaft.

Robert Betz: Mir bleibt nicht viel mehr übrig, als herzlich zu danken. Ich freue mich, dass immer mehr Menschen das aufgreifen und versuchen, es in ihrem Alltag zu integrieren. Das, was heute da war, hat mein Herz berührt und ich denke, es wird das Herz vieler berühren. Herzlichen Dank dafür.

Geistige Welt: Denn da haben wir so viele wichtige Aspekte, die immer wieder anklingen können und dürfen, in der Freiheit der Menschen, zu wählen. Der verschmitzte Onkel ist auch einer, der Freiheit transportiert, der sagt "Muss ich etwas machen, nein ich darf. Musste ich irgendwohin reisen, nein, aber ich tat es."
Wir danken, denn dies ist der September, ein sehr begeisternder Monat im Verlauf des Jahres. Er ist von sich selbst begeistert, seid ihr es auch. Gott zum Gruße.

Habt Dank, viel geliebte Seelen. Aus dem Emanuel Strahl wurde gesprochen. wir neigen uns dir, Bruder, Lehrer des Lichtes. Wir neigen uns ihr, sie hat den Platz eingenommen, der Liebe ein Zuhause zu geben. Vielen Dank. Segen über dasjenige, was ist, über dasjenige, was ward und über dasjenige, was kommen wird. Vielen Dank.

 

Übermittelt durch Andrea Schirnack, Aschau im Chiemgau, www.das-zauberwort.de
Fragestellung und Textbearbeitung: Robert Betz

Dieser Text kann ohne gesonderte Genehmigung vervielfältigt und weitergegeben werden, ohne ihn zu verändern oder zu kürzen. Bitte jedoch jeweils den Quellenhinweis angeben.