Einleitung

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Frage 2

Frage 2

Frage 4

Frage 4

Geistige Welt: Es gibt einen Monat, Seelen der Liebe, in dem sich auch die Angst sammelt. Das ist der November, wo gefragt wird: „Bleibt denn das Licht weg auf der Erde?“. Wir möchten einen großen Bogen schlagen dazu, dass diese Angst auch eine ist, die ein Sammelbecken gebraucht hat und das ist der November. Der November ist ein Sammelbecken der Angst und die größte Möglichkeit zu entdecken, wie ein jeder Mensch ganz für sich alleine dem Liebe-Geben und dem sich selbst Liebe-Geben noch einmal begegnen kann.

Wir danken für die innige Möglichkeit hier zu sprechen. Wir danken auch dafür, dass wir den November als eine Waagschale zwischen Oktober und Dezember bezeichnen dürfen und auch, dass wir ihm in einer Direktheit einen Namen geben können: Es ist der Monat der Waage. Und diese hat eine ganz wichtige und eine ganz entscheidende Bedeutung.

Danke für die Liebe der Zuhörer. Danke für deine Liebe, Bruder der Sonne. Danke für die Übermittlung aus der Liebe und aus dem Geist. Gott zum Gruße. Hier wird gesprochen aus dem Emanuel-Strahl heraus in einem Moment der Wichtigkeit für die Entwicklung der Erde und die Entwicklung der Menschen auf ihr. Gott zum Gruße. Habt Dank.

Und wir möchten einen Moment lang auch die Entstehung preisen, die ihr hier für dieses Auffangbecken der Ängste, aber auch für das Auffangbecken der Liebe im November überall als Symbole seht. Ihr seht überall, dass ihr jetzt den Kürbis gegessen habt und dass dieser auch eine zentrale Bedeutung und Wirkung hat und eine Symbolkraft in sich trägt. Nämlich, wenn das Licht vorbei ist, also wenn das Kürbisfleisch gegessen ist, dann stellt ihr in den Kürbis das Licht hinein. Da kommen dann die Symbole hinzu und das bedeutet, dass dies auch mit einer Fürchternis zusammenhängt: Wird denn hier jetzt, wo das Fleisch aus dem Kürbis heraus gehüllt ist, wird denn hier ein anderes Licht? Welches Licht ist das denn? Was ist denn das Licht auf der Erde? 

Also nehmen wir die Gelegenheit, anhand von diesem ausgehöhlten Kürbis mit dem Licht darin etwas ganz Elementares zu erklären. Denn die Gesetzmäßigkeiten aus dem Geiste sollen dem Menschen in das Blut hinein gehen, denn dann seid ihr sicher und aufgehoben in dieser Zeit. Zwei Symbole also für den Anfang dieser Stunde. Zum einen die Waage und zum anderen den Kürbis mit dem Lichte darin. Danke. Gott zum Gruße fürs Hören.

Also symbolisiert dieser Kürbis, dass ihr auch Licht aufstellen könnt, dass etwas was gegessen ist, das der verarbeitete Kürbis da ist, den ihr im Oktober gegessen habt und dass er noch einmal verwendet werden kann. Und dass er dann -und das ist die frohe und gute Botschaft - auch schon bald übergeht in das Weihnachtslicht hinein.

Licht ist etwas, das führt und leitet. Genau das ist die Grundbedeutung von Licht. Und genau das ist, wie ihr damit arbeiten könnt. Noch einmal beschreiben wir hier, wie ihr mit den Grundenergien Licht und Liebe arbeiten könnt und wie ihr die Symbole nehmen könnt und wie ihr sie weiter ziehen könnt und welch wichtige Schritte für euch in der Entwicklung darin enthalten sind. Das Licht zieht sich weiter. Und so wie ihr in den Kürbis das Licht hinein gebt und ihr es dann betrachtet, dann ist hier nichts mehr von der Fürchternis. Sondern es ist einfach nur ein lustiges Modell, um das Licht hineinzustellen, eine nette Laterne und dadurch ist schon ein Modell dafür entstanden, dass das Licht im Sinne von ‚in etwas hineinstellen‘ alles weiterzieht, was hell und licht und freundlich ist.

Das Licht ist also etwas, was sich aus der Ursprünglichkeit weiterziehen und ins Nächste geben will. Wartet also, dass etwas Nächstes da ist. Das Licht wartet auf den Menschen, dass etwas Nächstes da ist, dass du, geliebter Mensch, etwas Nächstes hinstellst, dass du nach dem ausgehöhlten Kürbis sagst: „Jetzt bin ich bereit, mit dem wieder etwas zu machen. Ich bin bereit, Licht hineinzustellen, in den November das Nächste hineinzugeben.“ Und so möget ihr sein: Die Aufgestellten für das nächste Licht. Die Aufgestellten dafür, dass ihr das wisst. Und so wird ein kräftiges neues Jahr gelingen im Sinne von ‚Ich weiß, dass ich immer etwas aufstellen darf für das nächste Licht‘.

Und nun die Liebe und die Angst mit einem zweiten Bild, mit der Waage. Die Waage ist eine, die eine zu tiefste Kräftigkeit in sich trägt, dass wir zwei Seiten haben. Die eine Seite eben dieses Gewicht (Angst). Und dann stellt sie die Frage: „Nun, da ist jetzt ein Gewicht drauf. Wie willst du mich, die Waage, hinauf bekommen?“ Und was macht ihr? Liebe drauf geben.

Und auch das ist das Urmodell, das Ursprungsmodell, auf der einen Seite ist Gewicht und ihr sagt: „Oh, meine Angst zieht mich runter. . Oh, da ist etwas drauf auf meiner Waage. Es gibt Angst in meinem Körper. Diese Angst zieht mich herunter.“ Ihr kennt das alle. Das Herz wird schwer und der Körper scheint sich auf dem Boden erschlaffen zu wollen. Und was macht ihr physikalisch? Ihr gebt langsam und leise die Liebe auf die andere Seite der Waagschale. Was da heißt, einen Gedanken in euer Blut hinein geben, ist etwas Manifestierendes; einen Gedanke hinein zu sagen: „Es ist die Liebe da. Hier gibt es Äpfel. Hier gibt es Kartoffeln. Sie sind in dem Oktober, in dem September geerntet worden. Ich gebe sie darauf“. Das ist der gleiche Prozess und die gleiche Symbolik, wie das Gewicht der Waage auf dem Marktstand auszugleichen und auf die andere Seite Liebe zu geben.

Und so sagt ihr: „Nun denn, wenn da Ängste sind, dann gebe ich hier die Liebe also, das Gewonnene, das Gewurzelte, das Geerntete, auf die andere Seite.“ Und was macht ihr dann? Wenn ihr die Waage zwischen Angst und Liebe ausgeglichen habt, dann sagt ihr: „Leise werde ich jetzt die Gewichte der Angst nehmen und langsam weggeben können. Ich kann hier langsam das Gewicht herunternehmen und ich kann einen Apfel nehmen. Ich kann mir immer wieder Liebe geben.“

Dann geschieht hier ein schöner Prozess, wenn ihr langsam - aber macht es langsam über die Zeiten hinüber - sagt: „Ich darf Ängste in meinem Körper haben und ich darf dann aber auch Gewichte austauschen. Ich darf genauso auf die linke Seite Goldstücke auflegen, auch Liebe.“ Und so also könnt ihr das wie in einer Studie einmal selbst ausprobieren und sagen: „Wie viel kann auf meiner Waage links und rechts an Liebe sein?“ Und das ist es, was ihr eurem Körper vermitteln könnt.

Wir sagen euch ganz deutlich, was das Wichtige und Richtige ist, dem Körper im November zu geben. Denn der November ist ein Körpermonat. Der November ist einer in dem es gilt, dieses Durchzuglicht, diese Öffnung fürs Licht, ganz bewusst in euren Körpern zu erfahren und auch in euer Blut zu geben, dieses Hinzugeben wirklich zu zelebrieren. Esst gut. Esst die Kartoffeln. Esst, was hier gerade aus der Erde gekommen ist. Esst, was gerade mit dem wärmenden Schein des Oktobers und des Septembers kam. Esst das wärmende Material. Gebt zu eurem Wasser immer wieder die guten Zusätze hinzu. Seid hier nirgendwo zurückhaltend und legt auch einmal die zutiefst wärmende Orange hinein in das warme Wasser. Das soll hier alles diese Symbole unterstreichen, die euer Körper versteht. 
Der November ist der Monat, der sagt: „Jetzt nimm hinein, was da ist. Jetzt ist da, dass du auch die Angst schlussendlich mit der Liebe in die Waage geben kannst und weitergehen kannst mit diesem wichtigen und auch lustigen Symbol des Kürbis. Und gebe in deinen Körper die Liebe wie in die Waage und lass langsam Angst und Liebe in eine gute Waage kommen. Das ist der Ausdruck und der Selbstausdruck des Novembers. Er war einstmals eine von der Grundsteuerung auf der Erde, von der Energie her, ein Sammelmonat für Ängste. Möge er jetzt ein Sammelmonat für die Liebe sein und für das Verstehen, was Licht ist. Denn das Empfangen und das Öffnen für das Licht im November und im Dezember, dieses wird jetzt vorbereitet für den nächsten Monat. Habt Dank. Gott zum Gruße. 
So also aus dem Emanuel-Strahl hier einige der ersten Bilder. Jetzt gerne, Bruder der Sonne, deine Fragen und Nachfragen, sehr geliebt, danke dafür.

Robert Betz: Herzlichen Dank für diese schöne Botschaft für den November. Konkretisiert jetzt auf das Leben vieler Menschen, die sich zur Zeit in Angst und Dunkelheit befinden, weil sie gerade in einer Lebenssituation sind, die sich für sie sehr dunkel, wie eine Sackgasse anfühlt, sei es am Arbeitsplatz, sei es in einer Beziehung, sei es auf der Ebene des Körpers: Wie kann dieser Mensch ganz konkret diese Waage Liebe – Angst ausgleichen, also auf die eine Schale Liebe legen. Das ist ja nett gesagt, aber der Mensch, der in der Dunkelheit steht, sagt: „Ja, wie soll ich das denn machen?“

Als ersten Impuls höre ich heraus: Der November als Monat der Einkehr, des bei sich Seins, des Licht Anzündens und sich kuschelig machens, heißt auch, das zu genießen, was Mutter Erde bietet, also eine Rückbeziehung auf sich selbst, in die Ruhe, in die Stille kommen und zugleich die Angst wahrnehmen, die da in mir ist, ohne sie weg machen zu wollen. Heißt, zu vertrauen, dass diese Ängste von dem Licht und der Liebe, was da im November aufgestellt wird, ausbalanciert werden kann und danach sich das ergibt, dass ich Ängste herunter nehmen kann von dieser Waage. Heißt das, dass sich Ängste transformieren durch die Liebe, durch das mich lieben? Ist das so richtig verstanden und wie würdet ihr das konkretisieren für den Menschen, der sich zurzeit in Dunkelheit und Angst befindet?

Geistige Welt: Sehr gerne. Wir nehmen den Ofen, der angezündet wird und der auch jetzt hier wieder mit Holz befeuert werden soll. Die Strecke der Zeit aus 2010 und -11 und -12 ist jetzt dafür da, dass bei dem, was getan wird, die Bewusstheit der Handgriffe nunmehr eine immer entscheidendere Rolle spielt. Und das ist die wirklich konkrete Umsetzung, die ein jeder tun kann, und auch der - wir sagen ganz deutlich - der in dem Angstloch sitzt, tun muss. Das Holz in den Ofen legen und dann das Feuer anmachen und sich gewärtig sein, dass eine Handlung, die nicht mit dem inneren Blut erfolgt, sondern davon getrennt ist, nicht zum Erfolg führt. Oder anders gesagt, dass jede bewusste Handlung, dieses Anzünden des Feuers zum Beispiel, auch etwas ist, das eins zu eins übersetzt im Blut stattfindet, nämlich durch die Wärme im Feuer geschieht das Verfolgen mit dem inneren Auge. So wie du sagst: die Stille und das Verfolgen der Vorgänge mit dem inneren Auge ist das physikalische Gesetz, das wirkt.

Der Mensch, der hier sagt: „Ich werde also hier immer beständig zwar das wärmende Gemüse essen, aber ich verfolge es nicht. Ich gehe ihm nicht in den Ursprüngen nach“, hat eine Problematik mit der Angst. Angst ist Getrenntheit. Und Getrenntheit durch das immer wieder völlige Abgetrennt sein davon, dass, -noch einmal das Beispiel -, dass in gewisser Form hier die Kartoffel gegessen wird, aber nicht ein Rückschluss stattfindet (eine geistige Verbundenheit mit dem, was Ihr da tut), das bringt dem Körper eine zu tiefste Problematik. Liebe ist Verbundenheit. Angst ist durch das Gefühl der Unverbundenheit und der Unliebe entstanden und nur so auflösbar. Wie denn sonst?

Willst du also einen Reifen, in dem keine Luft ist, ändern? Wie änderst du ihn? Durch Luft. Du kannst natürlich sagen: „Jetzt gebe ich in den Reifen Steine rein“, aber das ist unnütz. Du musst das Gleiche, was du hier herausgelassen hast, wieder hinein geben. Und Liebe ist Verbundenheit, Verbundenheit mit den Dingen, das Verfolgen des inneren Auges, in der Stille aus allem zu lernen, eine Meditation zu machen. Auch beim Befeuern des Holzes sich klar zu machen, dass der Vorgang, dass hier etwas anbrennt, dass das Holz durch die Zündung, durch das Zündholz, durch das Papier Wärme bekommt, dass das auch der Vorgang im Blut ist, dass diese Reibung physikalisch im Blut geschieht und dass die Erwärmung des Körpers ja irgendwas damit zu tun haben muss, wenn der Raum warm wird.

Dieses kleine, fast schon Kinder-Ein-mal-eins ist es, was jetzt in den Menschen gelangen möge. Und so ist hier die Verdrängung der Angst überhaupt keine Problematik Wenn der Körper sagt: „Ach, da ist verstanden, dass wir das zusammen machen“, dann erholt er sich schnell aus der Krankheit in das Gesunden wollen. Das reicht. Aus dem Gefühl der Einsamkeit hinaus in das „Ich bin verbunden, also finde ich eine Partnerschaft“. Aus dem Gefühl „Ich bin getrennt und ich erlebe keine Arbeit mehr“, in eine Kraft hinein, Arbeit zu bekommen. Es wird in den nächsten Jahren nur noch aus den Grundgesetzen heraus gearbeitet. Oder anders gesagt: die Grundgesetze sind nicht mehr zu belügen. Und die Vorbereitung läuft jetzt dafür. Vielen Dank.

Das ist der Weg aus der Angst in kleinen eigenen, stillen, aber dann doch sehr bewussten Schritten. Zu erkennen: „Dieser Ofen, wie er anfeuert, wie das Holz und das Feuer miteinander arbeiten, so arbeitet mein Körper mit meinen Meditationen, mit dem Licht in mir, mit den Gefühlen, die ich habe und das gelingt. Das ist die Garantie für alles Weitere, um mich aus den Ängsten in Bezug auf Geld, Partnerschaft und Arbeit herauszubringen.“ So wird es gehen. Nicht anders.

Robert Betz: Ihr habt schon einmal in einer früheren Monatsdurchsage betont: „Tut die Dinge nicht mehr unbewusst.“ Und hier im Monat November sagt ihr: „Denkt einfach daran, öffnet euch mit einem neuen Gedanken. Bringt einen neuen Gedanken hinein, die Liebe ist schon da.“ Ist das, salopp gesagt, nicht ein etwas hoher Anspruch an die Menschen, die bisher ihrer Arbeit nachgehen, das tun, was sie für wichtig und richtig halten, wozu sie sich verpflichtet fühlen, jetzt plötzlich auf eine Ebene zu kommen und zu sagen: “Ich muss mir hier dauernd bewusst werden, was ich da tue. Wenn ich einen Scheit in den Ofen lege, dann muss ich mich dabei gedanklich mit der Liebe verbinden.“ Ist das nur für eine kleine Gruppe von Menschen nachvollziehbar oder auch für mehr?

Geistige Welt: Es ist deswegen hier einen Moment lang eine Station, so nennen wir es einmal, eine Station, die sich wie ein Vakuum anfühlt, ja, schon fast ein Landeplatz. Und genauso soll es sein. Das wird jetzt oft gesagt, überall, an allen Naturkostläden, an allen Ecken, überall wird gesagt: „Mach‘ es bewusst! Sei achtsam!“ Diese Monate jetzt sind Landeplätze dafür.

Es gibt noch eine andere Möglichkeit, nach der ihr fragt und ihr könnt hier ein altes Mittel nehmen, nämlich die Gemeinschaft. Das heißt, dadurch, dass der andere Mensch auch da ist in der Gemeinschaft, dadurch kommen Bewusstheiten hinein. Das heißt, jetzt finden sich automatisch Gruppen, finden sich auch Angstgruppen. Menschen finden sich zusammen. Ob das im Lokal ist, ob das in irgendeiner Form auf einem Seminar ist. Und dann passiert Folgendes, dass sich Ängste zusammenfügen. Auch das ist ein gangbarer Weg. Gruppierungen, Seminare sind oft Angstzusammenfügungen. Auch Lokale, auch z. Bsp., wenn jetzt eben die Menschen mehr drinnen zusammensitzen um die Feuer herum und sich in den Teestuben finden. Hier ist eine andere Möglichkeit, in der Gemeinschaft Angst auszutauschen.

Was hier passiert, ist, dass darauf ein gewisser Fokus liegt. Angst ist ein Reibungsmodell. Ängste reiben sich. Das sind physikalische Reibungsprinzipien. Deswegen wollen Ängste warm werden. Sie wollen gehen. Warum will Angst gehen? Nehmt zum Beispiel den Körper. Wenn hier Angst ist, dann ist das kalt. Und der Körper hat ein Interesse an seiner 38° C - Temperatur. Also beginnen Ängste sich zu reiben. Menschen sprechen über Ängste, merken, dass die anderen die auch haben und dann wird die Angst weniger, weil sie merken: „Ich bin ja nicht alleine mit meiner Angst.“ Das wird also auch passieren. Dieser Landeplatz findet auch statt.

Es ist also durchaus möglich, dass viele Firmen sich auf Grund dieser Angstreibung, dass sich Ängste reiben, viele haben sie und auch das ist eine Form von einem Liebesmodell. So kann dieses und wird dieses auch gelingen. Es ist zwar für den Menschen eines, dass er auch noch abhängig ist von anderen, aber es ist machbar. Ängste reiben sich. Nehmen wir noch einmal das Modell vom Körper, wenn da eine Angst darin ist, dann beginnt diese Angst zu wandern und sucht sich etwas Warmes. Die Angst ist nicht ein Ursprungsmodell, sie sucht sich etwas im Körper, wo etwas gut ist. Wenn also einer Angst hat, alleine zu sein, dann sagt er sich: „Na ja, ich habe ja eine schöne Single-Wohnung, in der es gemütlich ist und eine warme Badewanne.“ Er rettet sich sozusagen damit, dass er ja noch etwas anderes hat. Dann nimmt die Angst in dem Körper, die ein physikalisches System ist, nämlich kalt, eine Reibung auf, wird warm und der Mensch macht es sich warm und sagt: „Na ja, ich gehöre ja doch dazu und liege doch in der warmen Badewanne.“

Also die Verbindung wird sozusagen auch nicht alleine über die Meditation, über die Stille, über die Bewusstheit gegeben, sondern auch über das Modell der Angstreibung in der Gemeinschaft. Aber dauernd wird es so sein, dass diese Menschen auf der Erde, dass du Mensch auf der Erde der wahre Faktor bist, der wahre See der Liebe bist. Es wird nicht mehr an dieser Entwicklung dran vorbei gegangen werden, dass der Mensch der See der Liebe ist, das Auffangbecken des Regens. Und diese Bereitschaft und diese transzendentale Entwicklung läuft und sie läuft schnell. Du bist das göttliche Modell. Du bist das Auffangbecken der Liebe und diese Kraft wirkt und sie wirkt sich in alles hinein. Je schneller und je bewusster und je lächelnder dieses aufgefangen wird, desto schöner und heiterer und kräftiger und finanziell gestützter und von der Liebe her bereiter im Sinne von Partnerschaft werden diese leben. Aber wie gesagt, auch das, nennen wir es einmal ‚Angstmodell der Gemeinschaft’, die Erkenntnis ‚die anderen haben ja auch die Ängste, suchen wir also einen Weg da heraus‘, gelingt auch und ist auch möglich und läuft auch.

Robert Betz: Jetzt könnte man daraus schließen: Na ja, dein Zuhause, da wo du es dir so kuschelig machen kannst, das Kaminfeuer oder die Kerzen anzünden kannst, in die Badewanne steigen kannst, das ist ein Refugium für deine Seele. Aber was machen die Leute, die wenn sie tagsüber 8 – 10 Stunden auf einer Arbeit sind in einer Firma und hier mit ihren und mit den Ängsten der Kollegen und auch der Führenden konfrontiert werden. Wie halten sie hier dieses Licht aufrecht? Wie können sie sich hier verbinden mit dem Licht und nicht sagen: Na, jetzt muss ich hier mal einen Tag durchhalten und abends lege ich mich in die Badewanne. Das kann es ja wahrscheinlich auch nicht sein.

Geistige Welt: Wir geben hier etwas heran, was die Tiere machen. Die Tiere machen eine ganz wichtige Entwicklung in diesem Novembertrakt, der wirklich ein Trakt ist, der wirklich ein sehr eigenständiger Monat für sich selbst ist. Was die Tiere allenthalben machen - gerade in euren Breitengraden - wenn es kühler wird - sie machen eine Häufung. Sie machen eine Sammlung. Viele Tiere in euren Wäldern sind also jetzt auf ein Sammelsystem ausgerichtet. Auch das ist etwas sehr Wichtiges, etwas sehr Gutes. Der November ist ein Sammelmonat, in dem etwas, was nicht mehr da ist, nämlich der frische Kürbis, ausgehöhlt wird.

Ein Monat in dem, mit dem, was da ist, etwas anderes getan wird. Also das, was der Mensch am Arbeitsplatz, der sich so fühlt, als würde es nicht weitergehen und als würde er hier in einem Gefängnis sein, der hat hier die Möglichkeit, etwas, irgendetwas, was ihm Freude macht, anzusammeln. Sammelt. Geht also und es wird irgendwo eine Schublade in eurem Arbeitsplatz da sein, in dem ihr sagt: "Ja, am Wochenende war ich draußen und habe Kastanien gesammelt.“ Ein klassischer Sammelmonat. Nüsse gab es da. Wir nennen noch einmal, was damit passiert. Wärme, Wärme, Wärme. Die dringende, wichtige und konkrete Botschaft ist: So oft es euch möglich ist, nehmt das Wärmemodell dazu.

Alle meinen jetzt: „Ja, jetzt kommt die Kälte. Jetzt wird es so, dass ich keine Chance mehr habe. Jetzt ist es kalt und kälter in meinem Leben.“ Wenn Kälte kommt, dann ist ein gewisses Gefühl von ‚es geht nicht mehr‘ da. Eine zu kalte Situation in einem Körper ist lebensgefährlich. Also, das Sammeln der warmen Kastanien - und die Kollegen werden sich freuen - da gibt es irgendwo einen Grill. Da gibt es irgendwo auch eine Pfanne. Die Maronen hineingeben und auch einmal sagen: „So, statt dass hier jetzt überall die kalten Flaschen stehen, mache ich warme Flaschen. Gebe ich einmal einen aus“, dass ich sage: „Ich gehe jetzt mit der Kanne herum, habe etwas Ingwer hineingegeben und ich gebe das Ingwerwasser aus.“ Helft euch. Helft euch, indem ihr es einfach mal tut. Probiert es aus. Sagt nicht: „Ach, das ist ja nur…“, nein.

Die Schritte die ihr selbst tut, die glaubt euer System. Dafür ist der Monat da. Es ist ein Sammelmonat von ‚Ich hab‘ da was, ich habe zuhause eine Ingwerwurzel. Ich nehme die einfach mal mit ins Büro. Ich habe Kastanien gesammelt. Sie sind zum Wärmen da. Ich werde Nüsse ausgeben. Ich reiche einfach mal Nüsse rum‘. Gebt der Natur in euch die Chance zu sein. Das ist die Übermittlung, die die Tiere tun. Sie geben der Natur die Chance zu sagen, wer sie ist. Und genau das gilt es, jetzt im November zu tun. Dass hier für alles gesorgt ist, ist die revolutionäre Handlung, die ihr dem Körper geben könnt. Es ist für alles gesorgt. Es ist alles da, was ihr braucht, um den Winter zu überleben, um eine kalte Zeit zu überleben, in der ihr zweifelsohne seid. Überall ist Angst und nicht Liebe. Und jetzt ist Transformationszeit, damit die Liebe wieder wächst. Und dieser Transformationszeit stellt ihr euch. Und tut es mit kleinsten Hilfsmitteln und traut dem System zu, dass es das kann und dass euer Eigenes das dann glaubt und dem nachlebt. Danke.

Robert Betz: Das heißt, schon alleine der Gedanke, „Es ist für alles gesorgt“, ist schon ein lichtvoller Gedanke, der Licht in unsere Angst und Ängste bringen kann. Noch einmal abschließend zur Waage zwischen Liebe und Angst. Viele nehmen ja die Angst als sehr real wahr, obwohl sie aus meiner Sicht eine Scheinrealität ist, die uns dennoch sehr real vorkommt. Und interessant finde ich, dass ihr sagt: „Macht die Angst nicht weg, versucht sie nicht ganz schnell wegzumachen, sondern lebt eine Weile mit dieser Angst, indem ihr sie akzeptiert, sie annehmt.“ Und das entspricht dem, was in den Seminaren bei mir stattfindet, dass wir dieser Angst mit Liebe begegnen. Da tun sich noch viele schwer zu sagen: „Wie, ich will die nicht gleich wegmachen“, oder „Warum soll ich sie denn erst einmal ein bisschen da sein lassen?“ Könnt ihr das noch ein bisschen ausführen? Seht ihr auch die Angst wie unsere Schöpfung an, die zwar letztlich der Liebe nicht widerstehen kann, aber doch eine Weile gewürdigt werden kann, indem ich mein Herz öffne für mich selbst, für meine Gefühle, für meinen Körper und insbesondere für meine Ängste, die ich selbst einmal erschuf?

Geistige Welt: Das sehen wir alle auf einer Linie mit dir und mit der Arbeit und eben mit dieser großen Phase, der größten Phase seit langem, der Transformationsphase, die hier gerade stattfindet. Du hast die Waage hier in dein Herz genommen, Bruder. Nehmen wir für das noch ein anderes Modell. Das sind die Bauklötze der Kinder, die etwas symbolisieren, was auch genau mit Angst und Liebe im Idealfall passiert. Das heißt: die Kinder kamen und kommen jetzt aus den Sommermonaten heraus und da ist nicht mehr das Spielen in den Feldern und Wäldern, sondern die Bauklötze. Und was passiert? Dass sie das Austauschsystem beginnen zu lieben, so wie auf der Waage. Und wir sagen euch, es ist besser - und Kinder tun das immer - hier zu sagen: „So, jetzt werde ich davor sitzen und den Bauklotz, der nicht passt oder das Puzzlestückchen, das nicht passt, austauschen. Da haben viele Kinder immer wieder eine ganz große Freude dran.

Denn genau das passiert: Angst kann ausgetauscht werden. Und warum? Weil das System der Liebe darauf wartet. So wie beim Puzzlespiel. Da gibt es eine zweite Seite, wo einer sagt: „Oh schön, da liegt ja auch der Bär.“ Es gibt eine zweite Seite der Liebe. Und wir nennen sie die göttliche Liebe. Und durch dieses reine Suchen, durch den reinen Gedanken, durch dieses Modell, eine Weile Angst und Liebe einfach miteinander mal sein zu lassen, ergibt sich dasjenige, was ihr im Puzzlespiel erfahrt. Da ziehen sich Lieben zueinander. Da zieht sich der Bär links unten mit dem Puzzlestück mit dem weiteren Stück, was dann dazu passt, zusammen. Und genauso in dem Spiel „Memory“. Da zieht sich das eine mit dem anderen Stück zusammen. Also, werdet hier auch Kinder und sagt: „Liebe und Angst, das ist etwas, womit ich spielen kann. Ein Spielmodell. Etwas, was ich austauschen kann. Diese schweren Bleistücke tausche ich dann langsam aus und sage: Och, das kann doch“, - und das ist, was gesagt wurde, möchte auch am Ende hier gesagt werden - „mit einem kleinen göttlichen Stück desjenigen Bausteins ausgetauscht werden.“ Ja, ihr tauscht aus. Das kann durchaus Zeit dauern. 
Das ist auch etwas, so wie in eurem Körper eine kranke Zelle ausgetauscht wird. Das dauert eine Weile. Das ist etwas, was ausgetauscht wird. Ja. Und noch einmal in einer direkten Form: Wenn ihr in eurem Körper Angst austauschen wollt, dann will die göttliche Liebe da mitmachen, die ja genau diese Idee hat, in euch den See zu sehen, den See der Liebe, ihn immer wieder warm zu machen, ihn immer wieder auszutauschen mit gutem Wasser, mit frischem Regen. Ihr seid diejenigen, die von allem her, aber auch von allem her, dafür ausgestattet seid, dass in euch Systeme ausgetauscht werden können ins Gesündere, ins Wärmere, ins Liebevollere, ins Kräftigere. Und das ist ein vorliegendes System. Ihr seid der See der Liebe und es soll dasjenige ausgetauscht werden im besten Sinne, was nicht zu euch passt mit dem, was zu euch passt. Ihr seid die Resonanz der Liebe. Ihr seid die Liebe. Und dies ist es, was hier immer wieder und immer wieder stärker passiert auf dieser Erde. Ihr seid dieses Modell, das langsam sich selbst wieder entdeckt. Und darin möchten wir euch schulen, werdet ihr geschult durch sehr viele gute Adressen. Habt Dank dafür.

Dieses sind die Botschaften für den Monat November. Wir möchten gerne, dass du, Bruder, hier diese Stunde abschließt mit deinem Worte.

Robert Betz: Ich freue mich auf einen November, der ja scheinbar ein Monat der Dunkelheit, des Nebels ist, der interessanterweise dann doch ein Lichtbringer ist. Wir fangen ihn ja gleich an mit ‚Allerheiligen’, ‚Allerseelen’, dann das Martinsfeuer und die Herbstfeuer, wo die Bauern das Alte verbrennen. Ich denke, wir können uns öffnen dafür, dass hinter diesem scheinbar dunklen Monat das Licht auf uns wartet. Und ich freue mich, dass viele Menschen diese Botschaft lesen, ihr Herz und ihren Geist öffnen und es sich richtig lichtvoll machen zu Hause, aber auch an ihrem Arbeitsplatz. Ich denke, auch den Arbeitsplatz kann man ein wenig mit Symbolen so gestalten, vielleicht sogar mit einer Kerze, dass dieses uns durch die dunklen Monate bis in das Licht des Weihnachtsfestes führen kann. Dankeschön. .

Geistige Welt: Gott zum Gruße. So sei es. Aus dem Emanuel-Strahl wurde gesprochen. Wir danken für das Hinzutun der Gemeinschaftlichkeit dieser Arbeit. Danke. Gott zum Gruße. Ihr, der Übermittelnden, Licht in Licht, vielen Dank. Eine gute Zeit. Gott zum Gruße.

 

Übermittelt durch Andrea Schirnack, Aschau im Chiemgau
Fragestellung und Textbearbeitung: Robert Betz

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