Einleitung

Einleitung

Frage 2

Frage 2

Frage 4

Frage 4

Geistige Welt: Wie schön, diese Linie legen zu dürfen. Wie schön, diese Energie zu erstellen.Wie schön, diese Brücke voll der Diamanten, der Worte und der Mosaikteile zu bauen zu euch, geliebte Seelen. Über diese Sprache, über dieses Brückenbauen, über dieses Legen der Mosaikteile werden wir sprechen, denn darin haben wir schon die Augustmeile, die wir mit euch gehen und legen können. Gott zum Gruße, habt Dank.

Wieder wird aus dem Geist gesprochen zu dir, lichter Bruder, zu euch, die ihr so wachsam seid auch auf das, was geschieht und geschehen wird und geschehen kann auf eurer Erde im Sinne von Energieverbreitung, im Sinne von Energieverständnis und imSinne auch von einer wirklich neuen Erde in der Weise, wie ihr sie in der Hand habt, nämlich mehr zu lieben, mehr Kraft zu geben und dann (und das ist das August-Thema) mehr der Schöpferenergie zuerstellen und ihr nicht nur bedauernd hinterher zu schauen. Das ist unsere Botschaft und wir werdenSie erklären, wie es häufig schon geschehen ist. Dafür danken wir, denn damit wird Verständnis, Liebe und auch Lichtigkeit im Sinne von Wissenimmer wieder erzeugt. Gott zum Gruße, habt Dank.

Hier wird gesprochen aus dem Emanuel-Strahl. Wir setzen an mit der Thematik, freuen uns dann über die Nachfragen, Seelen der Liebe, und dann werden wir diese Informationen verteilen zu den Menschen. Dafür danken wir, dass das möglich ist. Gott zum Gruße. Dieser Strahl ist derjenige, der die Berührungen auch zu dem, wenn ihr das lebt, immer wieder in der Hand hat, das Weitergeben, das Energieverteilen. Also sind wir postalisch an einer guten Strecke.

Der August ist wie das Sitzen auf dem goldenen Heuwagen. Und schon während des Fahrens, weil die Sonne ja stark über die einzelnen Ähren läuft, verteilt sich schon dieses Innere, dieser Reichtum des gerade geschnittenen Heus während des Fahrens und während die Kinder noch darauf sitzen und ganz stolz die Gabeln halten, damit sie nicht von dem Wagen fallen. Dieses stolze Sitzen, dieses Riechen der Kinder, dieses stolze Halten der Gabel, weil sie auch mitgemacht haben, die Ernte einzufahren, bedeutet, euch noch einmal in einem ganz wichtigen Bild zu zeigen, was das ist, was ihr da in der Hand habt in eurem Mensch-Sein.

Der August ist ein stolzer Monat. Der August ist der Monat, der die Schöpferenergie in einer direkten Form symbolisiert, was da heißt: Wenn die Kinder dort auf dem Wagen sitzen und das stattfinden lassen, habt ihr Schöpferenergie in der Hand, die (wir sagen es deutlich) diejenige Weise des Lehrens sein wird und die auch Zeit braucht, sie noch mal zu lehren, weil sie ein Zeitfaktor ist. Um in einem anderen Bild zu erläutern, was hier geschieht: Wenn ihr Schöpferenergie wieder einsetzt, sie wieder lernt und wirklich eine Arbeitswelt daraus macht, was Schöpferenergie ist (und das darf Wochen und Monate dauern, das wirklich wieder zu erleben, das wirklich wieder zu tun) dann ist das so, wie wenn ihr ein Kleid kauft oder eine Hose, und die gute Verkäuferin sagt aus ganzem Herzen: „Das ist schön! Das ist schön, das wird Sie an dem Ball, oder dort an der Gelegenheit, wo sie dieses tragen werden, gut kleiden.“

Dieses ‚Das ist schön‘ ist eine verteilende, eine Brücken bauende, eine gehende, eine qualitativ richtende Energie. Wenn die Verkäuferin das wirklich so meint, wenn sie hingeht und das auch bekränzt mit ihrem Herzen, weil sie eine Herzverkäuferin ist, weil sie weiß, sie bekommt Geld und Provision dafür, aber sie lässt auch dieses ‚Es ist schön‘ entstehen. Sie holt dazu eine Brosche, sie holt dazu noch einen Gürtel und sie nimmt dazu auch noch die passenden Schuhe. Das ist eine Verkaufssituation, die ganz und sehr konkret eine Schöpferenergie in sich trägt und wenn die Frau oder der Mann, der dieses kauft, sie übernimmt, ist Schöpferenergie wieder geboren, weil sie Folgendes ist: Sie ist das Relais zwischen der eigentlichen Schöpferkraft, also der sich gebenden Energie und dem, was ihr dann auf der Erde bezeichnet als Schöpfung, also als Gras, das den Kühen im Winter gegeben wird, also als Schöpfung, ein Kleid an zu haben und es an einem Geburtstag anzuziehen. Als Schöpfung, etwas zu haben und damit etwas zu machen. Und möge euch eure zentrale Figur im August noch einmal ganz klar sein. Der August ist ein stolzer Monat. Er ist derjenige, der sagt: „Ich habe die Schöpferenergie erfunden. Ich habe sie. Schaut nur auf mich.“ Er ist der, der inne hält und sagt: „Was ist das, was ihr von mir am besten bekommen könnt?“ Er sagt: „Ich bin der Mittelpunkt. Ich bin der Nabel. Ich bin der König des Jahres.“

Die Antwort, die wir euch oft auch in dem Privaten auf die Frage geben: „Ja, warum klappt das denn nicht? Warum wird das denn jetzt wieder nichts, was ich mir vorgestellt und gewünscht habe, und was ich mir in Bildern schon gut eingebildet habe“, ist die: Weil die Schöpferenergie eine so präzise sein muss, und aber dann doch verworfen wird ob der zu großen Einfachheit. Wir sagen es noch einmal: Die Schöpferenergie, die ihr erkennen könnt direkt in dem Flammenden eures Herzens ist wie ein Streichholz, das angeworfen und angemacht wird zu etwas Bestimmten, zu dem Anmachen einer Kerze für einen Geburtstagstisch. Also ist dieses flammende Herz zwischen euch etwas, das länger bleiben muss.

Ihr könnt nicht nur sagen: „Es ist schön!“ Ihr könnt nicht nur an dem Grill abends sitzen und die Wurst auf das Feuer legen und dann sagen: „Es ist schön!“, sondern ihr habt die Aufgabe, dieses nachzuvollziehen, bei diesem Schönen zu summen, genau wie die Grillen es tun. Sie halten den Sommerabend. Dieses innere Nachsetzen, dieses Dabeibleiben ist wichtig. Es reicht nicht, es nur schön zu finden und dann gleich das nächste schön zu finden. Dem innerlich nachzugehen, wie es ist, ist das entscheidend Wichtige, dieses Schönfinden schön zu finden, dass ihr es seht. Dass ihr euch praktisch von einer Zweitperspektive aus anschauen könnt, dass ihr diesen lauen Abend mit all den guten Bestecken, von dem, was ihr grillt, mit dem, dass die Kinder noch ins Wasser springen, von der Lauheit des Abends euch hinsetzen und euch betrachten, wie ihr das schön findet. Das ist das Urschöpferprinzip zwischen dem Schöpfer, der Schöpfung, also dem Anfang der Sonne, all das was auf die Erde kommt, und eurer Aufgabe. Und ist sie verstanden, ist ein Stolz da, Stolz im besten Sinne, weil damit erstellt wird. Ihr schaut das Ganze an. Ihr kommt nicht als ein Teil, ihr schaut das Ganze an und schaut einmal diesen ganzen lauen Sommerabend an mit dem Grillen. Und das ist eine Legung, das ist eine konkrete mathematische Energie aus eurem Herzen. Wir nennen sie und ihr nennt sie „Schöpferenergie“.

Und ein Zweites noch, bevor du dann, lichter Bruder, gerne fragen und nachfragen kannst, ist: Dieses ‚nur etwas schön finden‘, dann gleich das Nächste wieder schön finden und wieder das Nächste schön finden und nicht diese Parallelstellung, nicht diese Menschheitsstellung einzunehmen und das Ganze zu betrachten, wie schön ihr es findet, schön zu sein. Dieses nur eben die einzelnen Teile immer wieder abgegrenzt anzuschauen, hat aus diesen Ländern hier auf eurer Erde Länder der Drückeberger gemacht. Drückeberger wirklich im Sinne von ‚Ich drücke mich davor, auch diese andere Perspektive zu sehen‘, einmal meinen eigenen Spiegel aufzustellen.

Warum ‚Drückeberger’? Weil das einfacher ist. Es ist einfacher, nur zu sagen: „Ach, da ist was Schönes, hier ist was Schönes, dort ist was Schönes. Es jemandem zu überlassen, dass er es macht, ist (wir sagen es einmal ganz deutlich) nicht mehr „in“, ist nicht mehr das Thema, es einem anderen zu überlassen und zu sagen: „Ach, irgendjemand wird schon die Wurst einpacken, irgendeiner wird schon die Grillkohle pressen, irgendjemand wird dies alles hier schon erstellen.“ Drückt dieser Erde - schnell, bald, jetzt - durch die kleinsten Minuten im August wieder eure Liebe und eure Lichtigkeit auf. Mit ein paar einfachen Handgriffen und dem Üben dieses Blickes, dem Üben, das hier zum Beispiel alle tun, die hier vorbeilaufen, und einmal die Gesamtsituation benennen und sagen: „Ach, das ist aber schön, wie die da grillen und auf der Wiese liegen und Federball spielen.“ Diese Perspektive einzunehmen, indem ihr einerseits da drinnen sitzt und gleichzeitig auch selbst nach draußen geht, um die ganze Perspektive anzuschauen, das macht euch aus als Menschen, als Menschheits- geschichte, so erzählt ihr Geschichten.

Und jetzt wisst ihr einmal sehr deutlich, warum ihr in Bildern lebt und warum ihr in Meditationen Bilder seht, weil das eure Urfassung ist, weil das euer Ur-Stehen ist, dass ihr das Gesamtbild betrachtet. Und nicht nur sagt: „Ach, die Wurst ist jetzt fertig“, sondern, dass ihr sagt: „Welche Möglichkeit, draußen zu sitzen und sich der ganzen Lichtigkeit zu erfreuen“, zu entdecken, was diese Wurst gerade warm gemacht hat, dass das ja eine Sonnenenergie, eine Sonnenkraft ist.

Der Mensch kann das Ganze sehen. Ihr seid für Ganzheit bereit. Ihr ruft an allen Ecken danach. Deswegen seht ihr Bilder. Denn diese Bilder, diese Gesamtbilder, diese Situationserfassungsbilder, sind die Transportwerkzeuge. Ihr seid die Transporteure von Situationen. Es geht auch darum, diese Situationen als etwas, was ein ganzes gesamtes Bild bildet, zu lieben. Ihr liebt es, dass ihr so seid. Und das ist die Rückkehr des Schöpferenergie-Symbols auf eurer Erde. Deswegen schult euch im ersten Schritt, was das Bilder betrachten angeht und erinnert euch dadurch im zweiten Schritt, wer ihr seid. Danke.

Der August, ein stolzer Monat, ein Monat, auf dem die Wagen gefahren werden und schon Transformation passiert. Vielen, vielen Dank. Gott zum Gruße noch einmal. Aus dem Emanuel-Strahl werden jetzt hier gerne weitere Worte und auch Bilder gesprochen für die Antworten.
Habe Dank, Bruder des Lichtes.

Robert Betz: Herzlichen Dank auch für diese einführenden Worte. Dann möchte ich nachhaken, weil das doch der Detaillierung bedarf für das Verständnis. Viele Menschen sind sich schon bewusst, dass sie Schöpfer sind, gehen mehr und mehr in die Schöpferverantwortung und betrachten das, was sie bisher erschaffen haben, mehr oder weniger als ihr eigenes Werk, das sie alleine und gemeinsam erschaffen haben. Das verstehe ich und das bringt den Menschen schon einmal in eine Kräftigkeit. Die Bedeutung dessen, was ihr jetzt sagt: ‚Drückt dem August wieder eure Liebe auf, macht die Dinge bewusst‘, ihr habt das früher immer schon betont ‚Macht die Dinge nicht unbewusst‘, heißt hier: Ist das bewusste Tun schon eine Bewegung hin, die Schöpferkraft neu wahrzunehmen und auch in diese Energie ganz hinein zu gehen, also Bewusstheit, Achtsamkeit und bemerken, was wir da tun. Und nicht einfach blind konsumieren, blind in die Aktion gehen und vermutlich auch nicht blind einfach etwas zu wünschen? Das heißt: Der Mensch setzt sich hier in Bezug einmal zu dem was er tut, er setzt sich in Bezug zu Mutter Erde, zu seinem ‚hier sein‘ und er nimmt zwei Perspektiven ein: Einmal die Perspektive des Menschen, der hier etwas genießt, wie zum Beispiel dieses Grillfest, gleichzeitig ist er in einem Bewusstsein, dass er diesen Überblick, die Gesamtperspektive, hält. Habe ich das so richtig verstanden und könnt ihr das noch weiter übersetzen in ganz einfachen Dingen, an einfachen Beispielen. Wenn der Mensch sich jetzt irgendetwas wünscht und erschafft das, und dann hat er das, und dann genießt er das, da sagt ihr, das reicht so nicht ganz aus.

Geistige Welt: Vielen Dank, denn darin sind die Linien und die Antworten enthalten, wohin es geht, wohin die Reise geht, denn es ist eine Reise. Du entdeckst ganz richtig, dass die Gesamtperspektive, die Ganzheitsperspektive, nach der jeder einen interessanten Wunsch hat, hier die entscheidende Rolle spielt. Wenn ihr euch entdeckt und sagt: „Wenn ich mich am Morgen unter die Dusche stelle“, dann hegt ihr einen Wunsch nach Gesamtheit. Da gibt es etwas, wo ihr sagt: „Ich möchte eine Kleidung auswählen, die mich durch den ganzen Tag führt, die den ganzen Tag dient. Ich kann mit den Schuhen gut dorthin gehen, wo ich hin möchte. Das, was ich anhabe, ist nicht zu warm und nicht zu kalt.“ Und ihr habt auch das Gefühl, mit dem Morgen steht ihr auf und sagt: „So, der ganze Tag gehört mir, so wie ich mich jetzt gerade ausstatte, welche Tasche ich mitnehme, wie viel Geld ich mitnehme.“

Und das ist etwas, was jetzt der weitere Schritt, der Schritt, ja, sagen wir direkt außerhalb von Wünschen ist. Das ist eine Vorbereitung. Das ist eine Form von Ganzheitsinstruktion und etwas, was verlierbar ist, etwas, was verloren werden kann und auch verloren worden ist, das konkrete Interesse daran. Ihr nennt es oft eine Form von: „Na ja, dann kann ich ja noch hinzu tun.“ Aber nehmen wir das Beispiel, wenn ihr hinaus gegangen und nicht so gut ausgestattet seid mit der Kleidung und mit dem, was ihr dabei habt. Dann seid ihr auf dem Berg, habt morgens nicht gedacht an das Schuhwerk, das ihr braucht, und ihr habt auch nicht daran gedacht, genügend Geld für das Essen am Nachmittag mitzunehmen. Also der Wunsch am Morgen, die Ganzheit zu symbolisieren, ist das, was der nächste Schritt nach dem Wünschen ist. Denn hier müsst und solltet ihr eine Perspektive einnehmen, die jetzt wiederum als Schöpferenergie die Voraussetzung bildet.

Du hast es eine Perspektivsetzung genannt, und zwar eine Perspektivsetzung, die wirklich mit Fleiß zu benennen ist. Bewusstheit und Achtsamkeit sind der erste Schritt, der Vorschritt. Es ist Bewusstheit und Achtsamkeit, zu sagen: „Jetzt werde ich doch schauen, dass ich am Morgen gut ausgestattet bin.“ Das ist der Gang hin zu einer Perspektive, um einmal das Ganze anzuschauen. Einmal anzuschauen, was da wirklich vorgeht. Am Beispiel unseres Grillfestes, schaut ihr und erfasst, welche Tiere da sind, welche Energie von Luft da sein muss, welche Zusammensetzung da ist. Ihr riecht diese Zusammensetzung. Es sind ganz spezielle Augustgerüche. Es ist eine Form von Naturbewegung in der Luft, die ganz besonders ist. Ihr setzt euch in die Energie hinein von dem, was hier energetisch an Umwälzungsmaterial ist. In diesem Moment seid ihr mitten drin in der Elektronik der Engel, in der Elektronik der Geistigen Welt, in dem, was da passiert, in dem etwas zusammengefasst wird. Es ist das Thema der Zusammenfassung. Ihr seid gute Zusammenfasser.

Und warum Fleiß? Weil das geschult werden muss. Zusammenfasser ist hier einer, der auf der Universität war und in einem Buch gut klar kam. Gute Zusammenfasser sind die, die verstehen, worum es hier geht. Die Perspektive der Zusammenfassung ist das, was hier der entscheidende Punkt ist, denn das Göttliche hat euch auf die Erde gebracht und gesagt: „Fass mir die Themen zusammen und bring sie mir wieder zurück.“ So entsteht der Wunsch, dass ein Thema zurückgebracht wird und ihr sagt: „Dies alles habe ich so erlebt“, und dass ihr euch dann zum Göttlichen, also zur Schöpfung selbst, hin setzt und sagt: „Und, was sagst du? Ich habe diese Situation so gesehen mit diesem Grillen, mit dieser Lauheit, mit dieser Wärme. So habe ich es hingebracht“. Und dass ihr einen Dialog wieder zusammenfasst, das, wo es euch so drängt, euch eine Pyramide, ein Dreieck, eine Dreieinigkeit zu schmieden zwischen dem Göttlichen, der Schöpfung, dem, von dem das alles ausgeht, der Grundenergie, die läuft, dem Menschsein und den vielen Einzelteilen und euch selbst. Also ist diese Zusammenfassung, diese Perspektive und das Lob und diese Freude über diese Perspektive das, wohin unsere Worte zielen. Vielen Dank.  

Robert Betz: Das heißt, ihr wollt uns motivieren, bessere, bewusstere Schöpfer zu werden und sagt: „Damit erschafft ihr mehr Schöpferenergie“. Das heißt also: Der Mensch stellt sich bewusster und bewusster in den Zusammenhang zwischen dem Göttlichen und Mutter Erde und nimmt seine Rolle bewusster ein. Das zunächst mal als Basis. Und dann fragt er interessiert: „Was mache ich hier eigentlich?“ Das heißt, er gibt sich nicht mehr mit den einzelnen Aktionen, dem Grillen, dem Essen, dem Genießen des Lebens zufrieden, sondern sagt: „Ich füge da was hinzu. Ich sage, das ist der Sinn meines Lebens hier.“ Es geht also darum, die Zusammenhänge zu erkennen und das Thema zu erkennen, das Thema zusammenzufassen, ist das so richtig verstanden?

Geistige Welt: Genau so richtig, weil viel Achtsamkeiten und Bewusstheiten jetzt da sind. Wir können den nächsten Schritt gehen. Das ist ganz genau die Aussage. Der nächste Schritt ist, mit euch konkret an Tischen zu sitzen. Das ist eine konkrete Situation, die hier so ist, wie ihr es euch vorstellen könnt. Die Schöpfung braucht ein Gegenüber. Sie hat in der Erde ein Gegenüber, jetzt hat sie in dem Menschen noch ein Gegenüber, nämlich dieses ‚Es ist schön‘, ‚Ich habe einen Abend gesehen, der schön ist‘, und noch jemanden, der dieses - seine eigene Wahrnehmung - schön fand. Und damit hat die Schöpfung ein ganz klares, ein ganz deutliches Gegenüber, genauso wie ein Koch in dem Gast, der sein Essen isst, ein Gegenüber hat. Das Schöpferbewusstsein ist in diesem Bild der Koch und der Mensch, der da sitzt und das Essen isst, sagt: „Das schmeckt gut. Das passt zusammen. Das sind Kartoffeln und Soße und Gemüse. Das ist ein Gutes.“ Also, wir haben es mit dem Koch, mit dem Restaurantnehmer und mit dem Restaurantgast zu tun. Und so ist das eine ganz klare Rolle, die der Mensch einnimmt und die diesem Schönen nachgeht und sagt: „Ja, da hat jemand etwas gekocht.“

Robert Betz: Was könnt ihr erläuternd zu dem Prozess der Manifestation des Erschaffens von Zuständen und Ereignissen sagen? Das Wünschen ist ein großes Thema bei vielen Menschen. Was könnt ihr da ergänzend sagen oder korrigierend? Denn hier wird gewünscht und dann kreiert und dann bei anderen wieder diskreiert, heißt, das Wünschen selber führt nicht unbedingt zu einem Gefühl der Erfüllung und des sinnhaften Mensch- Seins. Was fehlt da hier aus eurer Sicht?

Geistige Welt: Die Gesamtschau eines Lebens. Leben besteht aus einer Vergangenheit von früheren Leben, einem System des jetzigen Lebens und auch der Einschätzung: Wofür ist ein Leben da? Also, es ist so ähnlich wie in der Küche, wenn eine Frau hier Kräuter hat. Sie muss in gewisser Form wissen, das muss angepflanzt werden, das muss eine Wurzel haben, die müssen frisch sein, sonst haben sie nicht das Aroma, und sie brauchen eine gewisse Gegenwärtigkeit, nämlich: Jetzt kommen sie da rein, und dann muss auch zu einer bestimmten Zeit gegessen werden. Kräuter eben, die sich sozusagen hier in dem Gericht geben.

Das Wünschen hat eine gewisse Periodik, trägt eine gewisse Periodik an sich. Und im Mittelpunkt dieser Periodik steht, dass zum rechten Moment, wirklich zum rechten Moment, eingefügt werden muss: „Jetzt habe ich es mit einem Ganzsystem zu tun. Jetzt ist der Dialog mit der Schöpfung da. Das ist mein Dialog mit der Schöpfung.“ Oder anders gesagt: Die Erde ist daran interessiert, dauernd diese Momente dieses Dialogs mit der Schöpfung herbeizuführen mit jedem Essen, von dem ihr sagt: „Da ist jetzt was zusammengefügt.“

Was ihr im August konkret machen könnt, und was ihr auch tut, um das zu trainieren, ist, einem Essen - darum kann es immer sehr gut gehen - etwas anderes zu geben. Ihr gebt an einen Salat eine Erdbeere heran. Ihr esst sie hinzu. Ihr gebt einem Gericht von Spaghetti, von warmen Spaghetti, auch Salat dazu, weil ihr sagt: „Diese Beiden sind zwei gute Perspektiven. Eine warme Mahlzeit und den kalten Salat daran. Ein Gemüse und etwas daran, eine saure Frucht dazu, weil es euch danach zieht, diese andere Form dazu zu wählen und Schöpfung zu kreieren, auch sehr kreativ zu sein.

Auf Grund der Fülle von Früchten ist das ein ganz kreativer Monat. Und ihr möget auch, das sei eingefügt, auch bei der Nahrungsergänzung immer wieder sagen: „Das eine setze ich mal in einen ganz anderen Zusammenhang.“ Was ihr damit erschafft, ist eine Zeitgleichheit von Schöpfung, eine Zeitgleichheit von ‚die Banane und die Erdbeere passt auch noch zum Salat‘. Dann habt ihr das, was wir als Schöpferdialog meinen, symbolisiert, nämlich dass da ein Querdenken ist, ein ‚Komm, wie können wir das noch schöner finden‘. Dieser Dialog mit der Schöpfung heißt: ‚Geh weiter‘. Wünschen ist das konkrete Zusammentun. Wünschen ist nicht etwas, dass vielleicht etwas zusammen sein könnte, sondern dass etwas Sinn macht, dass es zu einem Gericht wird, das euch schmeckt, aber ihr auch etwas anderes hinzu tut. Wünschen bedeutet, etwas anderes hinzu zu tun. Und es muss - deswegen Vergangenheit und Jetzt und das Zukünftige - es muss aber immer im Sinne gesehen werden, dass diese Erdbeere eine konkrete Situation, einen Bezug zum Jetzt hat.

Also, ihr habt euch, wenn ihr wünscht, in einem Gefühl, dass ihr schon mal da wart, dass dies hier etwas ist, was gewachsen ist, dass ihr vollkommen im Jetzt genießt und für das Morgen einen Dialog führt und sagt: „Schön ist das!“ Und durch diesen Schönheits- und durch diesen Weisheitsdialog gebt ihr eine Situation, eine Quelle, für morgen. Also, die Weisheit zu wissen: „Jetzt stehe ich im Dialog, jetzt forme ich etwas“. In diesem Moment könnt ihr wirklich sagen: „Das wünsche ich noch mehr. Solche Zusammensetzungen wünsche ich mir noch näher, noch mehr. Ich wünsche mir noch mehr Zusammensetzung.“ So, wie ihr Erdbeere und Salat zusammensetzt, sagt ihr: „So will ich es noch mehr machen.“ Und so kommen Wünsche konkret zu Tage. Es ist ein Zusammensitzen mit dem, was Schöpfung ist, sonst würde ein Wunsch keinen Sinn machen. Es muss eine Quellsituation vorhanden sein. Es muss eine Quell-Gott-Schöpfung-Situation existieren, weil es ja daher kommt. Das ist der einfache Gedanke. Ihr könnt nicht sagen: „Ich wünsche mir ein Auto“, ohne dass ihr davon ausgeht, dass es irgendwo ein Autohaus gibt. So einfach noch mal übersetzt könnt ihr diesen Gedanken sagen.

Robert Betz: Vielleicht abschließend ein Bezug zu dem, was jetzt sehr aktuell auf Mutter Erde geschieht, insbesondere das Austreten des Öls im Golf von Mexiko. Wie kann der Mensch hier seine Schöpferenergie einsetzen. Da wird manch einer sagen: „Was hat das zu tun mit diesen doch katastrophenähnlichen Zuständen?“ Mutter Erde wird versaut, verdreckt, jeden Tag mehr. Wie seht ihr die Gewichtung, und die Konzentration auf dieses Thema? Was würdet ihr uns Menschen empfehlen, in welcher Weise können wir uns einstellen auf diesen Zustand und vielleicht etwas förderlich beitragen?

Geistige Welt: Vielen Dank für diese Frage. Oder anders gesagt: Der Schritt davor, ist der, dass hier genau symbolisiert, dass dargestellt wird, was jetzt überall, in allen Firmen und in allen Perspektiven der Familien und auch bei einzelnen Personen, passiert ist: Es muss erst einmal der Dreck, die Versauung getrennt und geteilt werden. Ihr könnt nicht sagen: „So, jetzt mache ich den schönen Salat mit der schönen Erdbeere“, habt aber in der Kühlung ein Gemüse, das schon angeschimmelt ist. Also muss hier neu gedacht werden. Und das ist die große, ja, riesige Thematik.

Deswegen ist das ein Symbol für diese Thematik. Es ist der Zusammenhang zwischen ‚es ist schön, aber ich vergesse meine Ganzheit‘ eben nicht mehr da. Und so also ist im Moment ungeteilt als Symbol das, was da die Verdreckung ist. Ungeteilt, unbewusst und ohne Zusammenhang werden hier Dinge gemischt, die nicht zusammen gehören. Und genau dieses ist eben auch in den Firmen passiert und in den Familien: Nicht gut genug getrennt, nicht gut genug eingeteilt, nicht gut genug geschaut. ‚Das ist ein Mensch, den lasse ich so‘, das ist der Punkt dabei. ‚Das ist ein Mensch, den lasse ich, wie er ist, weil er eine ganz bestimmte Schöpfer-DNA mitbringt‘. Das ist etwas, das so in einen Unzusammenhang gegeben worden ist. Da ist ein Mensch nur ein Arbeitnehmer gewesen. Da ist ein Kind einfach nur das dritte Kind gewesen.

Wie der Mensch den anderen Menschen anschaut, ist die größte, wie ihr sagt, Versauung auf eurer Erde geworden. Und dafür ist dies ein Symbol. Was ihr konkret tun könnt, ist, euren Blick zu verändern. Diejenigen, die dort sind, haben durch euren Schöpferblick die absolute innere Aufgabe in sich, ihn als das zu sehen, was er ist. Dafür müsst ihr ihn nicht kennen, nur ihn lassen. Das Lassen, das Teilen, das Trennen ist jetzt die Hauptaufgabe und zwar schnell. Bevor ihr überhaupt an den ersten Teil herangeht, den ihr von uns gehört habt, muss dies passieren.

Es passiert überall. Dankbar, durch viel Gnade, mit viel Segen in Seminaren, die du tust, die ihr tut, die viele tun, und dieser Aufbau geht noch weiter und weiter. Überall muss dran gearbeitet werden. Erst dann könnt ihr wieder von der Trennung, von einem guten Meer, von dem Salz und dem Wasser sprechen. Erst dann habt ihr wieder das Öl, das auch sinnhaft hervorgeht zu etwas Gutem, erst dann die Tiere, die wieder flattern in der Gesundheit. Also, räumt auf, jeder in seiner Familie, jeder in seiner Firma. Dies hier hat mit euch zu tun. Jedes Fundament, das einstürzt, jedes Fundament, das aufhört, hat mit der einzelnen Person zu tun. Jeder hat das Recht, von dem anderen so gesehen zu werden, wie er ist. Eine Grundenergie muss sich dann irgendwo auf die Erde schwemmen. Und genau das ist passiert. 

Robert Betz: Das heißt, noch einmal ein Aufruf zur Ordnung, vor allem im Inneren, die Dinge zu trennen, und im Einzelnen wertzuschätzen, was an Energien um uns ist, und insbesondere den anderen, als Mensch so zu lassen, und hier die Liebe, als verbindendes Element hineinzubringen. Habe ich das so richtig verstanden?

Geistige Welt: Genau richtig. Und wir haben ein Wort genannt: Die DNA. Ihr könnt euch auf folgendes verständigen: Kinder machen es manchmal ähnlich in der Schule, wenn sie ein Bild oder eine Idee von einem Menschen haben, wie er ist. Kinder können das gut. Kinder stellen sich vor dich und sagen: „So bist du.“ Ihr habt, jeder Mensch hat eine Freude-DNA in sich. Eine Freude-DNA ist etwas, was dem Blut Strom gibt, das Blut zum Fließen bringt, eine bestimmte Grundenergie im Körper, die Fluss erzeugt, ganz einfach gesagt. Und diese DNA kann relativ schnell gesehen werden. Ihr seht, wie viel Freude jemand ist. Fangt hier nicht an zu werten, sondern zu sehen, dass der wohl irgendwo seine Freude hat an irgendetwas.

Und hier liegt ein Grundmuster vor im Sinne von Weggehen von Aufmerksamkeit. Ihr sagt: „Wenn der sich nicht an dem freut, woran ich mich freue, dann ist der schlecht.“ Das hat die Verschmutzung des Sehens dieser Liebe erzeugt. Holt es zurück. Entdeckt und anerkennt, dass jeder seine eigene bestimmte Freude in sich trägt und sagt: „Der freut sich an dem und der freut sich an dem. Warum freut er sich denn nicht an dem?“ Hier ist die Aufgabe zu sagen: „Er freut sich an etwas Anderem“, und euch die Gelegenheit zu geben, zu sagen: „Dann erfreut er sich daran.“

So mögen Firmen aufgebaut, so mögen Familien aufgebaut sein: Jedem seine Freude lassen und sie zu entdecken und zu sagen: „Ah, das ist seine Freude.“ Dieses „Das ist seine Freude“ ist die Zukunft, ist das Aufräumen der Welt und der Beginn der Schöpferenergie. Freude, das Schöne zu sehen, ist das, was euer Dialog mit dem Göttlichen, euer Dialog mit der Schöpfung ist, über eure Freude zu sprechen, dass das, was ihr gesehen habt, schön ist, und über eure Freude zu berichten. Das ist der August. Die Freude der Kinder auf dem goldenen Wagen darüber, dass das so ist, dass das gut riecht, das ist der stolze August. Und ihr könnt stolz auf euch sein, wirklich diesen Schritt wieder gegangen zu sein. Ein ganz lebendiger Monat, so wie das hier natürlich auch ein ganz großes Kernthema ist, die Entwicklung des Menschen zu sich selbst, zu seiner eigenen Liebe, zu seinem Licht.
Vielen Dank.

Robert Betz: Herzlichen Dank auch für die Worte.

Geistige Welt: Gott zum Gruße. Segen über dasjenige was ist, über dasjenige was war, über dasjenige, was kommen wird. Vielen Dank.Aus dem Emanuel-Strahl wurde voll Freude gesprochen an dich, lichter Bruder, an sie und an viele, die hier sprechen und die diese Worte nehmen, Teilbereiche leben. Wir neigen uns, wir danken euch und wir freuen uns an den kommenden Tagen. Gott zum Gruße.Danke an sie, die Frau, die sprach. Sie gab ihr Herz ganz in das Herz der Liebe. Vielen Dank. Gott zum Gruße.

 

Übermittelt durch Andrea Schirnack, Aschau im Chiemgau, www.das-zauberwort.de
Fragestellung und Textbearbeitung: Robert Betz

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