Einleitung

Einleitung

Frage 2

Frage 2

Frage 4

Frage 4

Geistige Welt: Viele von euch, Seelen der Liebe, lieben diese Zeit um die frühjährliche Kultur, wenn die Glocken blühen und sie zu den Blumen werden, wenn das Singen zu den Farben wird und wenn die Farbe wiederum zu etwas Warmem wird. Dann freut sich das Innere und dann freuen sich die, die auf der Erde sind. Das ist eine Botschaft, die wir natürlich immer auch erneuern Jahr zu Jahr. Dieses April-Frühjahrs-Erwachen ist aber ein anderes, eingefärbt von der Kraft der Zeit. Und genau über diese Farbe wollen wir heute sprechen mit euch. Wir sind in euch, in euren Büchern, in euren Filmen der aufbrechenden Jahreszeit und freuen uns bei euch zu sein. Gott zum Gruße.

Dieser Strahl ist ein Strahlen. Wir möchten das immer noch mal betonen, dass hier auf dieser Seite der Sprache eine Bibliothek der Worte ist, die sich aufschlägt auf Grund von Fragen wie:
Was ist die Zeit? Wie kommen wir mit ihr gut zurecht? Wie können wir uns in unseren privaten Leben gut in das fügen, was hier geschieht? Auf Grund dieser Fragen schlagen wir heute also die Botschaft für diesen kommenden Monat auf.

Das erste Bild, das ihr überall seht, ist, dass die Natur Purzelbäume schlägt und über dieses erste Bild wollen wir sprechen. Ihr seht immer wieder, dass da ein Sehnen ist, es möge schnell gehen, dass sich schnell aus dem Kalten ein Warmes gebiert, dass schnell etwas aus dem anderen wird. Und wir möchten mit euch über die Verbindung sprechen zwischen dem, was in der Natur geschieht und dem, was bei euch passiert; das heißt über Geschehnisse, die jetzt ablaufen oder abrollen, wo etwas aus etwas wird, auch jetzt konkret in euren Tagen.

Hier wird in Bildern gesprochen und wir wiederholen, dass ihr die Bilder und die Themen eurer Erde selbst anfassen und für euch verwenden könnt zum Verständnis eurer Zeit. Nehmt die Bilder in der Natur auch für euch als Thema in eure Tage, wie das Bild vom Purzelbaum. Wenn eine Pflanze über das Erdreich gekommen ist und sich einen Platz erobert hat, dann beginnt sie schon, Energie zu verschütten. Das ist es, was sie tut. Und sie überschlägt sich in sich und plötzlich gibt es eine weiße Blüte, ein Schneeglöckchen, eine blaue Blüte, eine gelbe Blüte, die ersten Primeln. Es ist alles in diesem Purzelbaumschlagen und auch in dem Drehen vorhanden.

Wo ist jetzt die Verbindung zu euch? Wo ist die Verbindung zu diesem inneren und auch abstrakten Tun? Was gut ist in diesem April, ist das Entscheiden. Das Entscheiden ist das Thema des Aprils. Entscheidung in diesem Naturreich ist etwas, das leise und fließend und als Prozess vor sich geht. Und wir möchten euch anraten, dass ihr es als auch solches seht. Es gibt Kulturen und Systeme in euch, die sagen: "Jetzt mag ich das nicht mehr und ich entscheide mich jetzt neu. Ich mag nicht mehr in meinem alten Beruf sein, also wähle ich einen Neuen. Ich will so nicht mehr weitermachen, also will ich am liebsten gleich und schnell und morgen einen Schnitt."

Seelen der Liebe, aus zwei Gründen ist das nicht das, was ihr tun sollt und was schließlich zum Erfolg führt. Wenn ihr aus einem alten Beruf aussteigen möchtet,dann macht es im Steigen. Es gibt auf eurer Erde das Grundgesetz der Prozesshaftigkeit und das ist richtig so. Zieht etwas von dem was früher war mit hinein in das Neue. Wenn ihr zum Beispiel früher in einer Buchhandlung Bücher verkauft habt und sagt: "Jetzt möchte ich aber auf der energetisch-therapeutischen Ebene arbeiten", dann ist es gut, das Thema des Buches mit zu ziehen und zu sagen: "Ich habe das ja sinnvollerweise gehabt. Ich habe ja eine Nähe, eine Affinität zu Büchern gehabt und ich werde dies jetzt weiter ziehen. Ich werde nicht sagen: "Jetzt werde ich nur noch Therapeut sein. Ich werde auch Bücher in meinem Regal haben, zum Beispiel über dies und jenes."

Das Weiterziehen der Themen, mit denen ihr früher gearbeitet habt, ist wichtig. Und der zweite Aspekt: Seht euch noch viel mehr in einem Zusammenhang als bisher. Auch wenn sich Zeiten überschlagen, auch wenn ein Wintermonat in den Frühjahrsmonat übergeht und das schnell zu gehen scheint, sind da Prozesshaftigkeiten drin, da ist als Thema das Gehen von A nach B drin.

Und wir gehen noch weiter: Das ist das Thema der Erde. Und es ist das, was ihr auf dieser Erde wolltet. Ihr wolltet Liebe als Prozess. Ihr wolltet dieses Thema als etwas, dem ihr zuschauen könnt. Liebe ist etwas, das erst einmal in der Schöpfungsgeschichte ein reiner Anfang ist, ein reines Pochen, ein vielseitiges Summen; als ein Prozess, das in der Erde zu Farben weben zu lassen, und Farben zu Stoffen. Und eine Musik zu einem Musikstück werden zu lassen und zu etwas, was ihr dann aufführt, und eine CD, die ihr dann einlegt - das ist der Prozess.

Der Zusammenhang "Welt – Mensch" ist ein Prozess. Lernt das in diesem April noch einmal lieben. Lernt die Liebe noch einmal lieben. Diese Prozesshaftigkeit ist schön. Seht das in einem kleinen Beispiel: Wenn ihr eine Scheibe Brot bestreicht, das heißt, eine Entscheidung für eine Scheibe fällt, dann ist es, dass ihr nichts, aber auch nichts hier ohne Prozess tut. Ihr beißt hinein, ihr kaut. Ihr kocht ein Gericht und ihr macht das warm und esst es in einer gewissen Zeit. Ihr raucht eine Zigarette und all das ist ein Prozess. Er gelingt eine Weile. Und genau das wolltet ihr erfahren.

Und abschließend zu diesem Anfangsteil: Wir möchten, dass ihr euch jetzt zu diesen Prozessen begebt und sie liebt und wirklich sagt: "Schön, dann nehme ich das, was ich bisher war, dazu. Ich mag mich und so entdecke ich, dass ich das, was ich bisher war, in einen anderen Zusammenhang hinein gebe." Dann habt ihr den zweiten ganz wichtigen Teil, den ganz wichtigen Schöpfungsteil, nämlich den Zusammenhang. Seht, Seelen der Liebe, ihr seid gekommen, weil ihr es mögt, dass die Liebe auf Grund der Ihr Entscheidungen fällt, prozesshaft ist. Das ist Punkt 1.

Punkt 2: Seht, dass der Zusammenhang etwas ist, was euch Spaß macht auf dieser Erde. Agiert nicht zusammenhanglos und sagt: "Morgens esse ich ein Brot, mittags esse ich ein Nudelgericht und abends eine Suppe". Das ist völlig zusammenhanglos. Das ist es nicht. Es sind Bögen, um Bögen, um Bögen um euer Leben. Der ganze Tag, jede frische Kraft der Nacht, alles ist ein Bogen, alles ist ein Zusammenhang. Und hier kommen wir nun an das heran, was wir mit euch tun dürfen. Wir dürfen mit euch Purzelbäume schlagen über dieses und immer mehr Zusammenhänge fühlen. Wir dürfen mit euch Entscheidungen und Prozesse durchmachen und wir dürfen mit euch hier aus dem Geiste, hier aus der Engelkraft, hier aus der Geistigen Welt, wir dürfen mit euch zusammen lieben, dass in dem Menschenherz wieder Zusammenhänge aufkommen. Dass ihr also sagt: "Dahin gehöre ich und dahin gehöre ich. Ich gehöre zum Meer. Ich gehöre zur Sonne. Ich gehöre zu diesen Zusammenhängen."

Der Zusammenhang wird jetzt so bekräftigt in diesen Tagen und Wochen dieses Aprils, weil in ihm so viel Zusammenhang geschaffen wird. Und ein großer Zusammenhang - und das als Abschlusswort - das ist Ostern. Es ist das Fest der Zusammenhänge, wo eines mit dem anderen zusammenkommt; wo also die eine Ebene mit der anderen Ebene zusammenkommt, die materielle Ebene mit der geistigen Ebene. Ein großer Zusammenhang wird hier genannt, mit dem ihr lebt, mit dem ihr umgeht. Das sind die drei wichtigsten Stichworte dieses Vorwortes.

Habt Dank, Seelen der Liebe. Dieser Strahl des Emanuel ist ein erklärender Strahl, der auf Grund der Frage des Menschen, welche Zusammenhänge gibt es hier, warum bin ich da, was sind Sonne, Mond und Sterne für mich, wer bin ich, was ist Familie, was ist Tugend und was ist die Liebe? Auf Grund von diesen Fragen sind wir gekommen, voller Freude und antworten gerne darauf: Was sind die Zusammenhänge des Menschen mit sich selbst, wie könnt ihr euch sehen? Und in dem Kernpunkt haben wir jetzt über das Wort der Entscheidung gesprochen. Danke.

Gott zum Gruße. Jetzt gibt es gerne Worte und Nachfragen von dir, geliebter Licht- und Seelenbruder.

Frage: Danke, Gott zum Gruße. Ich freue mich hier zu sein mit euch. Ich knüpfe an das Wort der Entscheidungen an. In welchem Maße haben wir das Treffen von Entscheidungen in der Vergangenheit in der Breite ignoriert oder falsch aufgefasst oder unterlassen? Heißt, sind hier von uns aus Unbewusstheit zu wenig bewusste Entscheidungen getroffen worden?

Geistige Welt: Wir möchten dir und euch antworten mit der Entscheidung, ein Haus zu bauen. Wenn ein Haus auf der Erde von einem Menschen gebaut wird, dann ist vor allem eine Entscheidung darunter ganz wichtig, nämlich, dort zu sein, hier zu sein, einen inneren Entscheid getroffen zu haben, auf der Erde zu sein und hier ein Stück Grund zu haben. Also auch einen Grund zu haben, hier zu sein.

Und es wäre keine günstige Entscheidung, wenn dieser Mensch sagen würde: "Jetzt werde ich das machen. Ich werde Geld ausgeben, das ich bekommen habe oder ich werde hohe Schulden aufnehmen, um das zu machen, um mir zum Beispiel etwas zu beweisen oder besonders zu sein.” Das, was die wichtigste Entscheidung darunter ist, ist einen Grund zu haben, ein Stück dieser Erde zu lieben. Dann funktioniert das. Also, der Mensch und die Entscheidung auf der Erde ist immer etwas, das zwischen Mensch und Erde läuft. Eine Entscheidung ist die mit der Erde, mit seinem Leben, eine mit der Erde im allgemeinen gesprochen. Wenn die nicht aus dem grundsätzlichen Erd-Mensch-Zusammenhang heraus gefällt ist, sondern aus irgendwelchen anderen Gründen, zum Beispiel aus Prestigegründen, weil die Nachbarn das gut finden oder um sich zu brüsten mit "Ich kann das, auch wenn die Schuldenlast groß ist, dann ist das nicht unbedingt eine falsche Entscheidung, denn sie enthält auch sehr viele Lernfaktoren. 

Aber sie ist nicht im Wissen getroffen, das fragt: "Worum geht es hier eigentlich? Was ist das für ein System?"

Und so seht ihr jetzt sehr viele Umbrüche, weil es ganz klare und ganz eindeutige Systeme gibt zwischen Mensch und Erde. Und die Erde ist ganz klar. Die Erde wirft ein Feld aus und sagt: "Bitte, in einem bestimmten Monat ernte mich." Das ist ein ganz klares Regularium. Und der Mensch sollte diesen Kreislauf kennen, eben diesen Zusammenhang: ein Feld, die Ernte, mein Essen. Und dieser Kreislauf sollte da sein. Und wenn dieser Kreislauf nicht da ist, dann passiert genau das, was ihr jetzt merkt, dass ihr da jetzt nachholen wollt, dass es da etwas gibt, was es nachzuholen gilt.

Deswegen sagen wir euch: Findet Entscheidungen, die für euch passend sind, eingebettet in einen Zusammenhang mit euch, die nicht irgendwo verloren dastehen aus irgendwelchen Gründen, sondern die tief in euch ein Fundament haben, so dass ihr sagen könnt: "Das macht Sinn mit mir und der Erde". So möchten wir antworten. Es gab Entscheidungen, die nicht berücksichtigt wurden vom großen Wachstum, weil sie nicht ins Wachstum eingepflanzt waren. So wird jener mit seinem Haus nicht reich werden. Und dies liegt nicht an der Frechheit des Kosmos, sondern es liegt an ihm selbst. Das möchten wir dazu sagen. Danke!

Frage: Es geht also zunächst um die Frage: Wie bewusst werden Entscheidungen getroffen und zweitens, sind sie wirklich zutiefst sinnvoll? Heißt: Empfindet der Mensch beim Treffen einer Entscheidung, ob ein Haus zu bauen oder ein Beruf zu wechseln ist, in sich und nicht im Kopf, sondern in seinem Herzen eine Sinnhaftigkeit, die mit dieser Entscheidung verbunden ist? Fühlt sich das, salopp gesagt, einfach stimmig an vom Herzen aus gesehen? Verstehe ich das so richtig?

Geistige Welt: Genauso ist es. Was das Herz ist und die Entscheidung des Menschen angeht, auf diese Erde zu kommen, sollte ganz klar sein, dass der Vorbildcharakter der Liebe den Menschen auf die Erde getrieben hat. Oder anders ausgedrückt: Die Liebe hat sich so schön gemacht, dass der Mensch gesagt hat:
"Jetzt möchte ich dem zusehen. Ich möchte der Liebe zusehen." Die Liebe auf der Erde ist wie ein Film, wo der Mensch gesagt hat: "Ich möchte zusehen."

Und jetzt langt es dem Menschen nicht mehr, den Film anzuschauen, sondern er sagt jetzt: "Ich möchte da mitspielen." Und wenn er mit der Liebe spielt, dann muss er gute Entscheidungen fällen. Die Liebe auf der Erde ist ein absolut fundamentiertes, reichhaltig gegründetes, in der Natur blühendes System. Wenn der Mensch mitspielt nach seiner eigenen Vorkehrung, dann gilt es gewisse Regeln zu beachten und diese Regelhaftigkeit ist wichtig. Das Ausbügeln aus unseren Bereichen ist jetzt zurückgenommen. Das Ausbügeln nach dem Motto "Der Mensch ist nur halb in der Liebe, er ahnt etwas oder will damit hier nur ein bisschen herumprobieren", das geht jetzt nicht mehr. Wenn der Mensch nach Liebe ruft, dann kommt Liebe und dann heißt die Systematik darin zu sein und nach diesen Regelhaftigkeiten vorzugehen.

Ihr habt kaum einen strammeren Vorgang vor euch als diesen, der lautet: "Schau wie die Liebe es macht und füge dich in ihre Wärme und ihr Leuchten und in ihr Drehen hinein". Wenn ihr zum Beispiel einen Squaredance-Tanz nehmt und hierbei sagt einer der Tanzenden: "Ach das gefällt mir so nicht” und er fängt plötzlich an, Walzer zu tanzen oder sagt: "Ach, aber ich möchte doch lieber Stepptanzen oder mich mit einem Brot dort hinsetzen und gar nichts tun”, dann fällt dieser Squaredance-Tanz um, der ein ganz bestimmtes Regelwerk hat.

Dieses Einfügen und dieses Mitschwingen und Mitgehen mit der Liebe ist des Menschen Entscheidung für die Liebe. Und das ist das, was du sagst. Der Stimme des Herzens zu folgen, heißt nicht zu sagen: So muss es sein, so haben meine Ahnen es gemacht, so sagt es mir mein Kontobuch oder irgendetwas anderes. Sondern das Herz sagt:" So summt die Liebe." Und ihr habt das in allen von euch. Macht euch das gar nicht schwer. Ihr seid wegen dieses Summens der Liebe, wegen dieses Films der hier läuft, hier her gekommen und jetzt sagt ihr: "Ich spiele mit, ich bin dabei. Ich schaue mir diesen Film nicht nur an. Ich freue mich mit, ich blühe mit, ich wachse mit, ich bin dabei. Ich bin ein Lichtträger, ich bin eine Energie." Das ist das, was hier so leicht ist, wenn ihr es fühlt. Und es fühlen so viele, deswegen ist dieses Frühjahr ein Fühljahr. Und da habt ihr genau die Antwort, die du auch gegeben hast. Das Fühlen über das Herz, darum geht es. Vielen Dank.

Frage: Die Aussage, dass wir hier hergekommen sind, um das Spiel der Liebe zu leben, ist ja vom Bewusstsein der meisten Menschen noch weit entfernt. Viele haben eher den Eindruck, dass sie nun mal hier sind und irgendwie zurechtkommen müssen. Verstehe ich das richtig, wenn der Mensch sich jetzt ganz bewusst für die Liebe entscheidet, dass er sich auf Gesetzmäßigkeiten dieses Prozesses der Liebe einlässt? Dass er sich nicht hier und morgen wieder umentscheiden und noch mal umentscheiden kann, sondern beachten sollte, wenn er einmal ,Ja’ gesagt hat zum Hier-Mensch-Sein auf der Erde, dass er dann auch einem Prozess zu folgen hat, der sich aus sich selbst heraus entfaltet im Kontakt mit seinem Herzen?

Geistige Welt: Genau das ist es, Seelen der Liebe. Das ist das, was die ganz schöne Botschaft dieser Erde ist. Nehmen wir einen Pudding als Beispiel. Ein Pudding, der einmal eine gewisse Entscheidung gefasst hat mit Pulver, mit Zucker, mit einer gewissen Soße, mit einer gewissen Wärme in dem Herd und dem Milchfaktor zum Pudding zu werden, geht jetzt einen Weg. Und dies ist etwas, wo keine Kultur, nehmen wir hier den Pudding, sich umentscheidet. Das ist eine feste Masse, die jetzt so wird. Von warm wird sie kalt und dann hat sie genau diese Konsistenz. Und das ist der selbst gewählte und der viel gewählte Weg der Liebe. Der Liebe im Sinne von Zusammenhang, im Sinne von Milch zusammen mit Zucker, zusammen mit verschiedenen Zutaten. Das ist der Weg, den die Liebe geht, nämlich dorthin, zu einem leckeren Gericht zu werden. Und der Mensch ist darin derjenige, der das mitmacht. Hier würde auch keine Hausfrau sagen: "Ach, jetzt gebe ich da mal eine Chilischote rein." Das passt einfach nicht dazu.

Wenn ihr euch jetzt in einem solchen Prozess befindet und sagt - und das ist ganz wichtig! - : "Diesen Weg gehe ich jetzt!", dann geht mit allem mit. Ihr könnt sehr viele Dinge hinzu tun. Ihr könnt sagen: "Ein bisschen Vanille noch, oder was passt noch dazu? Was passt noch zu mir, zu diesem Prozess? Was gehört noch dazu?" Aber entscheidet euch nicht um! Geht diesen Weg und liebt es ihn zu gehen, denn zu diesem von euch gewählten, entschiedenen Weg gibt es dann wieder alle möglichen Hinzufügungen. Und das ist etwas, was hier ganz wichtig ist.

Richtig ist auch: Wenn dieser Weg der Liebe gegangen ist, dann kann der Mensch auch wieder einen Neuen gehen. Dieser Pudding kann dann auch ein Teil von einem Kuchen werden. Dann wird es eben eine Schicht im Kuchen. Aber jeden Prozess, der jetzt so ist, zu Ende zu gehen und zu sagen: "Das werde ich jetzt tun und da wird die Liebe mit dem Nächsten wieder etwas Weiteres tun"; einen Prozess zu Ende machen und sich dann durch dieses Gemachte in den nächsten Prozess hineinzubegeben, das ist eine der größten Wahrheiten der Erde.

Der Liebe folgen heißt: egal was darin steckt, das ist genau das, was jeder lernen möchte. Und viele sagen jetzt: "Ja aber es sind die Prozesse durchbrochen, weil jetzt überall Bruchstücke herum liegen, sozusagen abgebrochene Kuchenstücke.” Überall in den einzelnen Leben merkt ihr: da wurde ein Pudding angefangen und dort ist etwas nicht zu Ende geschrieben. Und das ist es, was so mürbe macht, wo ihr euch jetzt selbst helfen mögt. Richtig ist, dass das so ist, eben genau aufgrund dieser nicht homogenen Situation, die der Mensch eingegangen ist. Aber sie ist korrigierbar. Das ist die gute Nachricht. Sie ist korrigierbar. Wenn ihr sagt: "Ah, da ist etwas angefangen, da habe ich etwas aufgehört, da war ich aber doch nicht ich." Dann sagt ihr bitte: "Daraus werde ich hier wieder etwas Neues machen." Und das geht. Das ist möglich. Aber richtig ist, dass dieses System jetzt verstanden werden sollte.

Frage: Um den Zusammenhang herzustellen zu dem, was wir gelebt haben: Beispiel: Arbeitsplätze. Wir haben verschiedene Arbeitsplätze gehabt. Beispiel: Beziehungen. Wir haben vielleicht mehrere Beziehungen in unserem Leben gelebt, in der Partnerschaft, wo diese Dinge abgebrochen wurden. Bedeutet, den Zusammenhang herzustellen, das Würdigen des Alten, dessen, was wir gelebt haben wieder wirklich durchzuführen, das heißt innerlich zu danken, zu segnen und zu würdigen und zu schauen, wozu das Ganze gut war, diese eine Erfahrung oder die andere Erfahrung, hier in Arbeitsplätzen und dort in Beziehungen, damit dieser Zusammenhang, in uns wieder rund wird, gewürdigt ist und darauf wieder etwas Neues aufgebaut werden kann?

Geistige Welt: Genau so ist das. Siehe, auf einer Baustelle, wo ein Haus gebaut wird, da kann auch mal etwas liegen bleiben. Da kann auch gesagt werden: Jetzt fangen wir erst einmal an, die Zisterne zu bauen, dann bauen wir an dem Gartenhäuschen und dann errichten wir den Keller. Da werden hier und da und überall einige kleine Baustellen aufgemacht. Aber eines Tages geht ihr wieder dorthin und ihr sagt: "So, jetzt werde ich die Zisterne weiterbauen, jetzt werde ich den ersten Stock bauen und so fort." Das ist ganz sinnvoll so.

Dieses Segnen, dieses Lieben, dieses ‚Ah, das gab mir mein Leben und das gab mir mein Leben’ ist außerordentlich gut und ist sehr sinnvoll. Das meinen wir damit, wenn wir sagen: eines Tages geht ihr wieder hin und sagt: "Ah, jetzt weiß ich, warum ich am Anfang dieses Studium gemacht und es abgebrochen habe. Weil es mir jetzt auf einer bestimmten Ebene wieder dient. Jetzt weiß ich, warum ich diese Erfahrung bei den Eltern gemacht habe und jetzt sehe ich: Ah, das ist das, was ich damals in dieser ersten Ehe oder in meiner ersten Beziehung erlebt habe." 
Absolut gut ist, dass hier Dinge angefangen werden. So wie auch ein guter Film. Da wird ein Stück von einer Szene gezeigt und da wird dann ein Stück von einer anderen Szene gezeigt, um das dann wieder zusammenzufassen. So ist die Liebe. Sie, die Liebe, sagt: Hier ist und da ist etwas. Aber sie fasst zusammen und es ist sehr schön. Ihr habt eine der schönsten Zeiten im Moment, die überhaupt auf der Erde gelebt werden können. Wenn wir euch das einmal ganz tief ins Herz sagen können, weil jetzt gerade Zusammenhänge geschaffen werden. Weil ihr euren Leben zusehen könnt. Es ist sehr besonders. Ihr könnt sehen, dass ihr Erfahrungen macht und gemacht habt und ihr könnt sehen, was dann mit den Erfahrungen passiert. Ihr könnt sehen, ihr habt eine Kindheit gehabt, die mit Schwierigkeiten war und heute segnet ihr sie und sagt: "Ah, jetzt sehe ich den Zusammenhang." Das ist eine sehr sehr schöne, insofern eine sehr große Zeit, die ein Geschenk für den ist, der schauen will. Danke.

Frage: Könnt ihr noch etwas sagen zu diesem sich wieder Hineinstellen in das Gott-Erde-Mensch-System? Vielleicht könnt noch mal präziser erläutern: Wie ist dieses Wesen Erde? Ihr gebt ihm ja eine ganz eigene Wesenheit, eine Persönlichkeit, die sich entschieden hat, mit der Menschheit hier etwas zu tun? Wie kann der Mensch weiter gehen, außer dass er sagt: "Danke Mutter Erde, es ist schön hier zu sein. Ich genieße dankbar deine Früchte." Wie kann der Mensch noch weiter gehen, um diesen bewussten Zusammenhang mit Mutter Erde herzustellen?

Geistige Welt: Gerne. Auch möchten wir, um diese Botschaft in ein gutes Rund zu bekommen, gerne mit dem Beispiel des Purzelbaums enden und auch nennen, wo hier das Erde-Mensch-Gott-Bild noch einmal zu finden ist. Danke, dass du so eingehend und so schön hier noch einmal nach diesem fragst.

Der Purzelbaum ist derjenige, der gemacht wird von dem gelenkigen Kind und er hat eine ganz wichtige Aufgabe, nämlich an der gleichen Stelle zu landen, wo er begonnen worden ist; also den Kopf einzuziehen, die Hände in eine gute Position zu nehmen und sagen: "So, da ist es weich. Und dann werde ich mich also einmal drehen und in der gleichen Richtung landen, in der gleichen Blickrichtung. Und nun habe ich einmal alles durchlaufen."

Der Purzelbaum, - wenn ihr euch einmal in ihn hineinversetzt - hat genau das, was das Göttliche im Menschen macht. Über seine Energie einmal rüber streichen, ist das, was das Göttliche tut. Das, was Erde und Mensch im Purzelbaum miteinander haben ist, dass zwischen den beiden klar ist: Jetzt haben wir miteinander Freude. Das ist etwas, wo der Mensch sagt: "So, jetzt schlecke ich einmal mit der Zunge über dich."

Das Kind dreht sich und auch Artisten und Künstler sagen später: "Wir drehen uns in der Pirouette oder wir haben in dem Purzelbaum hier eine schöne Freude und zeigen dies auch, zeigen Artistisches darin." Und das ist einmal ein Ja zu allem, zur Schwerkraft, zum aufgefangen werden, zu dem Weichen, was die Erde hat.

Und das Göttliche ist das einmal herumstreichen, dieser Wind, der sagt: "Du bist völlig umfangen." Wenn du dich drehst und wenn du eine Eigendrehung machst, dann bekommst du sozusagen von uns hier, die da sind, die sozusagen im Himmlischen sind, einen kleinen Schubs. Du bist in gewisser Form auf einer Schaukel und drehst dich einmal. Diese Drehung ist etwas, das hier tief betont wird und weshalb der Mensch auch diese Erde mag, weil er sagt: "Ich nehme hier etwas mit. Ich nehme hier ein Brot mit, aber irgendwo auch einen Zusammenhang. Ich habe das Gefühl, ich esse hier, aber ich habe auch das Gefühl, da geht es ja um Wachsen, da geht es um Blühen, da geht es um Wärme. Da geht es ja darum, dass etwas hinzukommt.” Der Mensch wollte einmal das Gefühl haben, auf etwas was da ist, einer Erde, mit Blumen und mit Kraft und mit Wachsen, wo er was machen kann und dann dieses Hinzukommen erleben, diesen Wind, dieses zu der Liebe zu bekommen, die das dazu holt, einen Geschmack zu bekommen vom Göttlichen über den Purzelbaum, über dieses Drehen, über die Freude hier zu sein. Und genau das ist es. In dem Purzelbaum steckt das Göttliche, dieses: Schön, dass du da bist! Wenn ihr selber dies findet, so fühlt ihr diesen göttlichen Hauch ganz stark und ganz schön. Ihr fühlt dieses Wachstum und diesen Reichtum, der jetzt euren April anschiebt, es ist fassbar und fühlbar für euch, für das Tanzen, für das Drehen. Vielen Dank.
So möchten wir diese Botschaft beenden, wie wir sie begonnen haben. Vielen Dank.

Ich danke von Herzen und freue mich, dass es uns gelungen ist, diese Botschaft etwas kürzer zu halten. Herzlichen Dank für eure schönen Erklärungen.

Geistige Welt: Gott zum Gruße. So haben wir wiederum die Freude in dieser beziehungsreichen Zeit des Frühjahrs und des Gehens mit euch gemeinsam im Geist auf dieser Erde. Gott zum Gruße. Hab Dank dir, hab Dank ihr für das Anreichen der Worte und der Liebe ans Licht. Danke.

 

Übermittelt durch Andrea Schirnack, Aschau im Chiemgau, www.das-zauberwort.de
Fragestellung und Textbearbeitung: Robert Betz

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