Einleitung

Einleitung

Frage 2

Frage 2

Frage 4

Frage 4

Wenn ihr jetzt die bunten Blätter nehmt, Seelen der Liebe, und da schon ein weißes Band (Rauhreif/ Schnee) darauf liegt, dann wisst ihr, was hier feinstofflich und vor allem im dritten Auge der Welt passiert: Es ist ein Aufrechen (der alten Blätter) im Gange, die Wege für die neue Zeit werden frei gemacht in einem großen Stil. Jeder, der ein buntes Blatt wegnimmt von dem Weg, nimmt auch ein Stück von seinem eigenen Balken vor dem dritten Auge hinfort. Wir freuen uns sehr auf diese herbstlich-winterliche Zeit mit so vielen, denen diese Frische in die Hand gegeben wird, diese Kraft der frisch-jungen Erneuerung, die in den Botschaften eines jeden Atemzuges liegt.

Gott zum Gruße, Seelen der Liebe. Habt Dank für dieses selbst geöffnete Tor in eurem dritten Auge,das dieser November symbolisiert. Wir kommen aus der besten Weise des Lichtes im Sinne des Menschen. Wir kommen auf euch zu durch die Genetik der Menschheit, um zu sagen: Das ist das neue Jahr, das ihr jetzt vorbereitet in diesen Stunden, in denen ihr das Alte in euch wegrecht und auch die Jahre und Monate wegrechnet, indem ihr sagt: "Da waren einige Blätter und Äste vor mir. Da waren Splitter vor mir, auch Balken aus Holz, diese kann ich jetzt wegrechen. Und dann kommt für mich die weiße Zeit mit dem vielen Licht." Das ist der November, der symbolisch sehr wichtig ist, weil jetzt jede Form des sich Aufmachens und der Begeisterung für die Zeit klug und gut ist.

Dies soll als erstes gesagt und betont werden, wie wichtig es ist, dass jetzt die Gefühls-Balken vor dem dritten Auge weg kommen. Es werden hierzu noch viele Methoden übermittelt werden und noch viele Essenzen auf die Erde kommen. Achtet darauf, dass ihr alle in euren Schränken und Badezimmern etwas habt, was aus - im alten Sinne – Holzig-Blütigem gemacht ist, bei dem die Blätter in irgendeiner Form zu einer Essenz verarbeitet wurden. Gebt solche Essenzen im Idealfall am Morgen auf die Pulsadern und auf euer Gesicht.

Das Öffnen der dritten Augen ist ganz wichtig, und wir werden hierzu in dieser Stunde noch mehr erläutern. Hierdurch seid ihr ideal und im besten Sinne gereinigt für das kommende Jahr bzw. für den Wechsel in die Winterzeit vorbereitet.

Alles was holzig ist, ist das, was nah an eure Körperkultur kommen kann, das Rosenöl, das Sandelholzöl, alles was die Narde ist;(gibt es in bester Qualität bei den Firmen Primavera oder Weleda) alles, was letztlich gemacht ist aus dem Wachstum. Das selbst hat für eure feinstofflichen Körper, für das dritte Auge, für die Pulsbereiche, auch für die Füße eine ganz starke Bedeutung, weil ihr dadurch dieses Wachstum anfacht. Genauso, wie wenn ihr Luft an das Holz oder an Papier gebt, dann gibt es diesen Durchzug, dieses Durchblasen. Also nehmt dies im November mit.

Ihr könnt das selbst erzeugen, ihr könnt den Lavendel eine Weile pressen und dann das Wasser daran geben und das Wasser einmal warm machen. Schon habt ihr das Holzige, von dem wir sprechen und das ihr morgens als Essenz, als Duft oder als frisches Wasser an das dritte Auge gebt. Das nährt und damit sagt ihr: "Hin zu dem Schritt in das lichte Weiß des Dezembers." Das ist in der Tätigkeit die Novemberarbeit mit dem dritten Auge. Warum? Damit gebt ihr die Balken wieder zurück.

Warum liegen hier die Blätter vor den Türen? Warum kommt hier wieder ein Gefühl des Sich-Hinauswaschens aus den letzten Jahren und Jahrzehnten. Warum ist da noch einmal das Gefühl, aufzustehen aus dem Blätterwald hinein in ein neues 'Warum?' auf dem Wege in dieses 2010-11-12? Warum ist hier der Auftrag, noch einmal aufzustehen aus der Tiefe, geliebte Seelen? Weil sich hier ein Rest von Stehen gerade in 2009 platziert hat. Ein Rest von dem Gefühl: "Ich bleibe auf dieser Erde stehen".

Das ist aber nicht ganz die Wahrheit des Menschen. Es ist der Mensch, der in seinem Wissen geht. Er hat ein Gewissen, zu gehen. Es ist eben bei dem einen und anderen in dieser oder einer anderen Inkarnation die Entscheidung getroffen worden, doch einmal etwas länger stehen zu bleiben. Das ist so, wie wenn jemand an der Straße steht und hinter ihm stehen die Autos. Und er sieht nach rechts und er sieht nach links und die anderen denken, jetzt geht es weiter. Aber er bleibt stehen und es gibt eine leichte Karambolage. Dieser November ist ein guter Monat, noch einmal wirklich hinzuschauen. Taucht euch selbst aber nicht zu viel ins schlechte Gewissen und sagt nicht: "Wie konnte ich nur diesen Balken vor meinem Gesicht haben? Wie stark habe ich mich eingeödet mit dem Nicht-Sehen, mit dem Nicht-Wissen?"

Wisst, dass jetzt in euch eine ganz große transformatorische Kraft arbeitet. Ihr könnt jetzt mit ein paar leichten Zügen aus dem schlechten Gewissen euch selbst gegenüber hinaus gehen, unterstützt von jener Essenz aus dem Holzigen. Viele sagen jetzt: "Wie konnte ich da nur stehen bleiben? Warum hatte ich diesen Unfall? Wieso bin ich da stehen geblieben und nicht weiter gegangen?" Da sind noch so viele Blasen aus schlechtem Gewissen um euch, die ihr jetzt mit einem leichten Splitterchen aufmachen und sagen könnt: "Na, dann gehe ich jetzt eben in diesen Winter, in dieses Weiß, dann wird der Schnee des lichten Weiss schon unter mir knirschen", über den wir gleich sprechen werden und der ja auch schon zuckt über die Blätter im November.

In diesem Monat geschieht also ein Wegrechen, wenn ihr sagt: „Diese Blätter mit dem leichten Weiß nehme ich schon mal und trage sie mit Freude fort. In den Blättern ist ja die Essenz aus dem Holz drin, die mich unterstützt, mich jetzt aufzumachen’ und auch zu erkennen, dass im vergangenen und in vielen vergangenen Sommern ein Stehen-Bleiben war. Als ihr am Abend am Grillfeuer geblieben seid und nichts gemacht habt, außer das Alte zu verstoffwechseln. An solchen Sommerabenden habt ihr gesagt: „Jetzt bin ich so von der Schönheit dieses Abends begeistert, der scheinbar stehen bleibt.“ Ein Sommerabend ist einer, der zu nichts anderem auffordert, als einfach mal stehen zu bleiben und das habt ihr in dieser Inkarnation und in anderen Inkarnationen gemacht so wie an dem Augustabend, als ihr die Wurst gegrillt und ans Feuer gelegt habt. So habt kein schlechtes Gewissen deswegen, sondern geht jetzt mit dem guten Gehen in euer Wissen.

Dies sind die zwei Worte zu der Energie für die November-Tätigkeit in euch. Es ist gut zu erkennen, warum ihr oft das Gefühl habt, stehen geblieben zu sein in den Sommern eurer Tage, nämlich weil diese Welt oft so schön ist. Ihr seid die Gehenden in dem Wissen. Das Göttliche hat euch gefragt: "Wollt ihr in das Wissen gehen, in die Inkarnation, in den Körper? Wollt ihr zwischen den raschelnden Blättern, zwischen den knackenden Zweigen, zwischen den herunterfallenden Kastanien, wollt ihr zwischen den grasenden Kühen gehen, die euch die Milch geben?" Und ihr habt gesagt: "Ja!"

Und dann seid ihr auch einfach mal stehen geblieben. Macht euch deswegen kein zu großes schlechtes Gewissen, denn auch das ist ein Teil von euch. Geht jetzt aus den Blasen dieses schlechten Gewissens und der Schuldgefühle heraus, die um euch sind und die euch beschweren und sagt: "Ich gehe ja und ich habe Freude an dem Wissen." Und dahin möchten wir euch begleiten und leiten, auf den Weg in die kommenden Jahre. Freut euch, denn ihr seid hier die Wissenden. Wisst, dass hier schöne, gute Jahre des Gehens kommen und freut euch jetzt schon auf einen ganz bestimmten, sehr speziellen guten Rhythmus über die Jahre, über den wir immer wieder sprechen werden.

Das einzige was sich wirklich ändert und ihr spürt es manches Mal in euren Tagen, das ihr von einem leisen Rhythmus zurück geholt werdet. Das spürt ihr schon im Schnee des Novembers. Die nächsten Jahre tragen nichts anderes an euch heran als den relativierten, als den nicht mehr im schlechten Gewissen taktenden Menschen, sondern den Menschen, der in seinem Gehen weiß und in diesem Gehen taktet und in seinem Wissen den Rhythmus erspürt und mit ihm das Blut, sein eigenes Blut. Und so sagen wir euch: Das Blut eures schönen guten Gehens mit einem rechten Wissen wird hier der Takt sein und das schlechte Gewissen, habt ihr hinter euch gelassen spätestens jetzt in dem November 2009, in den Rinnen und in den Schubkarren eurer Tätigkeiten. Das ist es.

Die nächsten drei Jahre sind Taktjahre. Die nächsten drei Jahre lauten: „Mensch, freue dich an deinem Atem. Mensch, habe das Wissen, dass dein Atem gestockt war, dass du dich versteckt hast, weil dein Atem stockte, dass du aus deinem Atemrhythmus kamst und es zu Unfällen kam im Sinne von ‚Ich stand lange und dann bin ich plötzlich gefallen’“. Das gibt sich jetzt wieder in diesem weißen, lichten Winter. Ihr legt euch in den Schnee. Ihr reibt euch mit dem ersten Schnee, mit der ersten Kühle, mit dem ersten Frost über den Blättern euer drittes Auge und sagt: „Was, das habe ich nicht gesehen? Das ist ja seltsam.“ Und so geht. Der Schnee ist aus dem baren Kristall gemacht. Er zieht die Luft zusammen und er nimmt aus der Energie der Bäume sein Kristall und trägt dieses nun hinein in den Winter. Mit dem Weihnachtsbaum feiert ihr dies im Kern.

Jetzt geschieht ein Aufstehen der männlichen Prinzipien. Wir sagen euch, warum so viele wichtige männliche Prinzipien und Männer jetzt wieder an die Mikrofone der Zeit gerufen werden: Die Männer werden jetzt heran gerufen mit dem Takt, weil der Baum jetzt gefällt werden soll für die Hände der Frauen, damit sie die Rose, damit sie die Narde, damit sie die Öle in Verbindung bringen mit dem dritten Auge. Die Männer holen die Blätter, die Äste und die Zweige und fühlen mit der Tätigkeit wieder den Rhythmus. Es geht für die Männer wieder darum, den Rhythmus zu fühlen und mit dem Gesang, mit den Trommeln Gottes zu agieren. Das sind männliche und in gewisser Form männlich durchwobene schöne Jahre, weil der Mann sich wieder einfindet in der Demut um den Baum, auch um den Weihnachtsbaum herum, in dem Wachstum der Jahreszeiten. Ihr seid nun in der Wiege zwischen dem Oktober und dem Dezember, in einem schönen, guten, einem kräftigen Baummonat.

Dieses ist ein kräftiger, schöner Atem im November 2009, in den wir gerne mit euch gehen. Den vielen, die hier angeschlossen sind, möchten wir sagen: „Dieser kühle Atem im November erfrischt euch. Wisst, dass dies alles eine mächtige Grundlage für viele liebende lichte Kristallengel ist, die euch wischend über das dritte Auge fahren und sagen: "Komm, wir gehen in das Wissen hinein. Komm, wir gehen in den Winter hinein." Schön, dass wir mit euch gehen können in dem Wissen.

Frage: Ich grüße euch auch von Herzen und möchte noch einmal an die Oktoberenergie anknüpfen. Da wurden von euch drei unterschiedliche Energien genannt. Wie können wir das verstehen? Laufen diese Oktoberenergien zum Ende Oktober aus und sind dann nicht mehr wirksam? Es waren ja kraftvolle Dinge. wie zum Beispiel das, was sich auf die physischen Körperebene bezog. Und auch das Aufräumen und das Aussortieren sowohl im Privaten als auch in den Firmen. Hat das jetzt seinen Höhepunkt überschritten oder läuft das weiter in den November/Dezember hinein? Und könnt ihr das hier zum November Gesagte präzisieren? Ich höre da heraus: da geschieht etwas Klärendes, Befreiendes mit dem dritten Auge des Menschen. Bedeutet dass, dass Menschen jetzt immer mehr durchblicken und an ihr inneres Wissen anknüpfen und das sehen, was wirklich ist? Zunächst noch mal zu der Oktoberenergie vielleicht.

Sehr gerne. Jeder Monat ist - in einem Bild gesprochen - wie die Ölduftlampe, die ihr an den Abenden noch einmal füllt mit ein paar Tropfen des Öles und da ist dann ein Rauch. Ihr gebt dem am nächsten Morgen eine neue Kerze darunter und ihr seht so, dass mit dieser Energie, mit dieser Mischenergie aus Wasser und Öl etwas gemacht wird. Das ist es schon. Wenn diese Öllampen ganz herunter brennen und sie zu trocken und nicht befeuchtet werden mit Öl und Wasser, dann wird das weitere Abbrennen problematisch. Darum wird von den Frauen darauf geachtet, dass immer eine gewisse Essenz da bleibt.

Das gleiche trifft auf viele Methodiken zu, die zu gelingen haben. Das trifft auch auf die Oktoberenergie zu, die eine sich einmischende, in die Novemberenergie einmischende, Kraft ist. Ja, es gibt eine grundsätzlich wichtige Oktoberenergie, die sich weiter nachmischt und wirkt. Vor allem werden eure Sinne verfeinert werden besonders durch sehr viel transformatorische, abfließende Arbeit. Durch das Säubern, durch das Räumen und Ordnen, von dem wir gesprochen haben, durch diesen Wandel und eure Aufmerksamkeit darauf sagt ihr: „Ich möchte sehen, ich möchte klingen, ich möchte meinen Tag sehen.“ Alleine das bringt alles Weitere im besten Sinne in Gang und so könnt ihr sagen: "Ich gehe mit den kommenden Zeiten." Das Waschen, das Heraus-Waschen wird noch eine gute Weile anhalten, das Heraustreten aus dem alten, eingefahrenen Schema wird noch eine Weile anhalten. Da kommt eine gute, kräftigende Weise des Säuberns zustande, des transformatorischen Achtens auf sich selbst.

Die Novemberenergie, dieses reinigende Prinzip soll nicht verknüpft werden mit Gedanken wie "Ich bin vorher beschmutzt gewesen, ich habe ein schlechtes Gewissen". Das Aufräumen soll nicht heißen: "Zuvor habe ich mich zugemüllt", sondern der Mensch sagt: "Davor habe ich in gewisser Form (so wie mit der Duftlampe) eine bestimmte Zusammensetzung über den Duft in den Raum gegeben und jetzt mache ich etwas anderes: Ich behalte eine Essenz, das eine Öl und mische es mit einem anderen." Auf eurer Ebene kommt jetzt eine Liebe zur Bereitschaft, etwas in die Mischkultur zu geben, das eine mit dem anderen Öl zu mischen. Wenn es ums Säubern ging, war das in allen Kulturen auch immer mit der Bereitschaft verbunden zu sagen: "Jetzt mischen wir neu."

Die nächsten Jahre werden insofern die Liebesjahre werden, als dass wir euch sagen: Beginnt, ganz kräftig und ganz schön zu mischen. Und dafür braucht es Säuberung. Und dafür bedarf es Kräftigung. Wenn ihr also etwas abmischen wollt, dann lasst ihr noch etwas von dem Alten da, zum Beispiel etwas Rosenöl und sagt: "Jetzt werde ich hier etwas von einem zimtigen Öl da hinein geben." Das machen Frauen in Marmeladen und allem Eingekochten in wunderbarer Weise, dass sie noch ein Gewürz hinzu tun. Dies ist der Übergang von Oktober/November, die Methodik des Aufräumens im Sinne von: Von dem Alten lasse ich einiges weg brennen und dann habe ich noch eine Essenz und mische hier ein Gewürz dazu. Das ist etwas, was beim Kochen immer wieder getan wird. Das symbolisiert den Übergang zwischen Oktober und November und es gibt eben auch diese Gerüche dabei. Der November ist ein Mischmonat. Jetzt mischt sich das sonnige Laub, das hier noch ein paar Quitten und noch ein paar alte Äpfel hervor gebracht hat, hier mischt sich dieser Duft des Obstes jetzt mit dem Samtigen des ersten kühlenden Morgenduftes, des Gefrorenen. Das ist es schon.

Und natürlich sind diese Monate jetzt schon Energiequalitäten für die nächsten Jahre. Denn das mutige Mischen wird zum Wesen der nächsten Jahre werden. Ihr werdet Berufe mischen. Ihr werdet eure eigene Frau zu etwas anderem mischen. Ihr werdet das Blut mit Schmuck mischen. Ihr werdet euch neu mischen im Sinne von Partnerschaft und Liebe. Ihr werdet euch neu mischen im Sinne von Sexualität mit euch selbst und der Erde. Das sind große Misch-, das sind große Verbindungsjahre im besten Sinne. Und dafür ist jetzt ein gutes Säubern in einer schönen Bereitschaft angesagt, das jetzt gut für den November steht.

Frage: Das heißt also, dass im Oktober und jetzt im November etwas angeschoben wurde bzw. wird, was sich dann in den nächsten drei Jahren mehr und mehr manifestiert oder sich in seiner Wirkung zeigt im Menschen, in der Gesellschaft, in der Gemeinschaft. Frage zu Männern und Frauen: Ich beobachte ein immer größeres Interesse der Männer, verstehen zu wollen, was jetzt vor sich geht. Könnt ihr von eurer Seite wahrnehmen, dass es für Männer eine andere Art des Verständnisses gibt, diesen Prozess der Transformation dieser Jahre zu verstehen als für Frauen? Oder anders gefragt: Brauchen Männer eine andere Ansprache, um diesen Prozess zu verstehen als die Frauen?

Wir antworten mit folgendem Bild. Wenn ein Mann zu einem Baum geht und er soll mit diesem Baum im Herbst etwas machen, dann hat er eine andere Herangehensweise als die Frau. Und aus diesem ergibt sich ein ganz starkes, ein ganz verändertes Bild. Der Mann sagt: "So werde ich hier jetzt kürzen." Das hat mit dem phallischen Prinzip zu tun, dass der Mann hier heran geht mit etwas Kräftigem, wie mit der Säge und hier den Phallus ein wenig herunter streicht und sagt: "Ein paar Äste fallen."

Und in dem Moment, wo die Äste fallen, weiß die Frau schon, dass sie aus dem Holzigen Feuer anfachen kann. Er arbeitet schließlich mit dem ganzen Baum (der für den Phallus steht) und sagt: "Was ist dieser Phallus, was ist das ganz Kräftige an mir?" Der Mann sieht und sucht jetzt und deswegen geht es schnell im Mann. Er sucht jetzt das Kräftigste in sich. Genau das ist sein göttliches Erbe, dass der Mann heran geht und sagt: "Was mache ich mit dem Baum, damit er im nächsten Frühjahr wieder kräftig wird? Was mache ich mit mir, dass ich in der Sexualität bei der nächsten Stärke, bei dem nächsten Lieben wieder mit Kraft in die Frau gehen kann? Wie also schneide ich den Baum zurecht, wie erkenne ich die Essenz meiner eigenen Energie? Wie komme ich zu immer mehr dieser essenziellen Energie? Wie verzweige ich mich nicht zu sehr? Wie konzentriere ich?" Das ist es, wie der Mann jetzt an den Herbstbaum heran geht und ihn schneidet. Und wenn er dann eine Tanne aussucht auf den Weihnachtsmärkten und sie im Dezember in die geschmückte Stube bringt, dann sagt er damit auch: "Was ist die Essenz? Was ist es, dass ich da als Stamm hinstelle? Worum drehen sich meine Kinder? Was feiere ich da?"

Und die Frau sieht auf die Äste. Die Frau sagt: "Je mehr kleine gute Äste ich habe, je mehr ich hier also in den Korb nehme, um so besser ist es; desto mehr kann ich anfachen, desto mehr kann ich destillieren, desto mehr kann ich wieder in dem Kleinen, in dem Genauen arbeiten, desto mehr kann ich in meiner gut aufgeräumten Stube jetzt in dem Duft arbeiten." Je mehr gute Äste sie hat, desto schneller kann sie ein Feuer entfachen, desto mehr kann sie darüber das Öl destillieren. Das ist der Unterschied zwischen den beiden. Es gibt also sehr verschiedene Blickrichtungen für 2010 und für die nächsten Jahre. Die unterschiedlichen Blickrichtungen, befinden sich in der großen Aussage von Mann und Frau.

Euer Wissen geht und dieses Wissen geht unterschiedlich. Und so habt Ihr aus diesem Herbst kommend eine gute Startposition und eine ganz sensible Feinheit, wenn jeder für sich selbst sagen kann: "Hurra, wir arbeiten jetzt schon für ein Herankommendes, für ein Gekräftigtes und eine gekräftigte herankommende Dekade und wir finden jetzt schon daran unseren Gefallen." Alle Gerüche, die im weihnachtlichen Dezember auftauchen und alle Besitztümer des Mannes, der sagt: "Da ist mein Kräftiges. Ich sehe dem schon zu, diesem Ewigen, ich sehe mein ewiges Erbe, das ich dann auch hier im Wohnzimmer habe. Ich sehe diesen Ewigkeitsbaum darin." - das alles gehört zu einem Grundmuster.

Das Gehen in dem Wissen bedeutet – und das beginnt ihr jetzt zu erkennen - dass die Menschen sich nicht mehr nur als Wegestrecken der Natur betrachten, und dass Männer, Frauen nicht mehr unbewusst – wir sagen es deutlich auf den Jahreszeiten herum trampeln und sie als etwas nehmen, was sich da ereignet; Sondern, dass ihr ihnen schon voraus seid. Dass ihr sie schon atmet und sagt: "Jetzt kommt das. Ich weiß, dass die Vorbereitung kommt, der Dezember." Ihr bereitet den Dezember jetzt schon vor, weil ihr wisst, es ist ein Vorbereitungsmonat. Und ihr bereitet euch auf den Vorbereitungsmonat vor, was da heißt, das Vorbereiten, das Bereitet-Sein für das Kommende, diese Freude des Bereitet-Sein kommt jetzt in die Zyklen der Menschen. Dass ihr diejenigen seid, die mit dem Wissen gehen. Dass ihr nicht dem Wissen hinterher stolpert, sondern dass ihr mit ihm geht. Alleine dieses ist die göttliche Freude pur, dass ihr wisst: "Ich gehe mit dem Wissen. Ich habe ihm vorher schon mein Ja gegeben." Und so sehen wir die Vorbereitung für den Vorbereitungsmonat Dezember schon sehr deutlich. Darin blinken schon die Novembertage mit ihren Blättern und dem leichten Rauhreif am Morgen. Das zum Unterschied des männlichen und weiblichen Gehens im Kern.

Frage: Was könnt ihr den vielen Männern und Frauen sagen, die jeden Morgen zur Arbeit fahren und genau spüren und wahrnehmen, was Ihr über die Firmen gesagt habt, dass das sehr viel Unsinniges in den Firmen abgeht? Nicht nur, dass sie als Mitarbeiter nicht gewertschätzt werden, sondern dass das Ganze in der Unordnung ist, sie aber sagen: "Ja, das ist meine Arbeit und da gehe ich hin." Könnte man naiv sagen: "Ja, lass doch diese Arbeit sein, entscheide dich neu", oder heißt es hier auch aushalten, durchhalten, nur mit einer anderen Geisteshaltung hineingehen und bei dieser Arbeit bleiben, auch wenn das Gesamtunternehmen recht fragwürdig ist in dem, was es tut?

Es gibt etwas, was die Menschen seit allen Kulturen machen und das möchten wir jetzt als einen Tipp geben, aber auch als eine Bitte des Energiehaltens, über das noch viel gesprochen werden wird. Geht und habt von zu Hause etwas dabei. Ein kleines Fläschchen des Öles, eine kleine Dose der eigenen Marmelade, eine Nuss, die abends aufgeknackt worden ist, ein Apfel, der geschnitten wurde, der aus dem eigenen Garten kommt. Da ist das Pausenbrot, das Mitnehmen dieses Fläschchens in der rechten Hosentasche, eine Blume, die zuhause schon an einem schönen Abend stand.

Das ist etwas ganz Wichtiges, dass wir sagen: Es ist das Mitnehmen der Menschen ganz wichtig. Ihr seid die, die in dem Wissen gehen. Und das bedeutet, dass es hier ein wichtiges Anrecht der Menschen gibt, etwas hinein zu bringen. Das Energiehalten heißt in diesem Fall: Bringt das in die Firmen hinein. Und wenn es der eine Zauber ist, dass ihr wisst: In meiner rechten Hosentasche, in meiner Handtasche, in meinem Jäckchen, ist hier das Wissen drin. Ich gehe mit dem Wissen.

Ihr seid nicht an jedem Tag neu. Ihr seid die Zeitzeugen eines Ganges. Ihr seid die schon Gegangenen, die schon Inkarnierten, die den Körper mitgenommen haben. Ihr seid nicht die, die jeden Tag neu und von etwas abhängig sind. Und dieser Stolz möge euch noch für eine Weile in der Kultur eurer Firma lassen. Der Stolz des Gegangenen, der Stolz des da Gewesenen. Und wenn ihr dann eines Tages erhobenen Hauptes hier stolz hinausgeht, dann wird irgendjemand sagen: "Danke, dass du noch eine Weile da gewesen bist, dass du stolz diese Zeit des da Gewesenen noch gestaltet hast. Der Garten dieser Firma hat zwar nicht mehr geblüht, aber eine Weile hast du das Wissen noch mitgetragen." Nehmt daraus, dass ihr das sein dürft.

Dies ist das erste. Und der zweite Tipp: Wenn ihr sagt, da stirbt eine Firma, diese wird hier nicht mehr lange sein, dann schaut zu, dass ihr hier wirklich eure Markierungen setzt. Das ist etwas, was ihr vielleicht aus dem Tierreich kennt. Tiere tun das auch. Bevor sie gehen, liegen sie noch einmal an vielen Stellen.und sagen: "Ich bin da gewesen." Das Dasein in dem Wissen ist etwas, was hier wichtig ist. Dass ihr noch etwas schenkt und sagt: "Ich habe mir in den Jahren hier ein Buch gekauft und ich wollte etwas über die Firma studieren." Legt es einfach hin. Schenkt es und gebt es hin. Diese Großzügigkeit, dieses Geben ist etwas, was euch hier sagen lässt: "Wenn ich etwas habe, dann werde ich etwas Neues finden. Ich habe ja auch viel aus diesen Zeiten gelernt. Ich bin gegangen."

Das möchten wir euch mitgeben. Werdet stolz in diesem, dass hier auch Dinge gehen. Werdet stolz darin, dass ihr sagt: "Ich bin mitgegangen. Ich habe erlebt, wie etwas kommt und wie etwas geht." Es ist ein sehr starker Herbst in dem Herbst dieser Zeit. Der Herbst dieser Zeit ist ein wirklicher Herbst. Ihr werdet ihn sehr stark spüren, weil er wirklich ein Geh-Monat, ein Geh-Monat der Zeit ist, während ihr euer Tempo, euren Rhythmus wieder spürt. So also ist dieser Herbst 2009 der Herbst der Herbste.

Frage: Was könnt ihr den vielen Führungskräften sagen in Organisationen, Wirtschaft und Politik, ob im Mittelmanagement oder im Topmanagement, die a.) spüren, dass da etwas Neues kommen muss, b.) im Unklaren sind darüber, wie das geschehen soll. Haben diese Führungskräfte in dieser Transformationszeit vielleicht eine besondere Funktion, wenn sie sich dafür öffnen?

Eine ganz wichtige und eine ganz große Funktion haben sie. Um es wieder in einem Bild auszudrücken: Wenn ihre Frauen, Kinder, Partner oder Nachbarn zu Hause sitzen und da sitzt eine Frau und strickt oder sie hat einen Webrahmen, dann ist das etwas Klassisches. In diesen Tagen gehen die Frauen wieder an das Strickgerät und an den Webrahmen und arbeiten die frische Wolle hinein, die vom Hirten und vom Schäfer kam. Und die Chance der Führungskräfte liegt darin, wenn sie sich einmal dazu setzen und dieses Wissen abkopieren. Dann machen sie etwas, was versäumt wurde, aber was jetzt wieder verstärkt kommt, dass nämlich das Natürliche wieder hier mit hinein gestrickt wird in eure Supermärkte, dass hier überall die biologischen Ecken und die biologischen Märkte da sind.

Wenn das der Top-Manager, der Manager hinein nimmt, diese Hochkultur der Natur, dann erkennt er "Wenn ich hier einen Monat, eine Dekade, ein Quartal auslasse und nicht die natürlichste Frische hinein genommen habe, wenn ich das 1-2 Jahre gemacht habe, alleine daran versiegt eine Firma." Denn eine Firma ist nichts anderes als in allen Zeiten eine Schäferherde, die nichts anderes macht als die 'Firma' einer Schafherde mit dem Schäfer, die nichts anderes zur Aufgabe hat, als die geschorene Wolle in die Stadt zu bringen. Das waren die Urfirmen, die daraus dann wiederum Zweige bildeten und daraus wiederum Nutzkräfte erhielten, in dem die Schafwolle verkauft wurde, dann wieder Scheren, Schleifsteine und andere Kraftnahrung für die Schafe kaufen konnten für den Winter, wenn sie nicht an das frische Gras kamen, um dann wieder in den Kreislauf der Natur einzusteigen.

Jede Kreislaufunterbrechung ist eine, die wieder aufgenommen werden kann. Jede Kräftigkeit in den Firmen der Schafherde war natürlich auch dadurch gefördert, dass hier auch in eine ganz gute kräftigende Ruhezeit gegangen wurde. Jede Dekade, jede Periode einer Firma muss also mit zwei Dingen einhergehen: Zum einen mit dem Brechen des Bisherigen. Es darf keine Routine in die Firmen hinein gelangen und es muss hier zu Unterbrechungen kommen und einer sagen: "Wenn wir jetzt ganz viel gearbeitet haben, dann werden wir uns hinsetzen, die Stille genießen und eine Meditation haben." Das kann schlagartig sein ab Januar 2010, dass wieder Brüche von Rhythmen kommen und die Menschen stiller werden und gesagt wird: "Wir werden einen kurzen Moment die Hektik unterbrechen und sagen: Wir spüren den Rhythmus, indem wir still werden und sagen: Wir kauen einmal richtig. Wir haben keine schnelle, hektische Pause, sondern wir nehmen statt einer zwei Stunden und wir essen ruhig."

Eine Firma ist ein Taktometer. Eine Firma ist etwas, was mit der Zeit zu takten hat. Und das ist etwas, was hier korrigiert werden kann. Ihr könnt die Natur hinzunehmen im Sinne von ‚“Werde doch das, was da geschieht, natürlich. Eine Firma ist der Natur-Verstoffwechsler. Sie hat keine andere Aufgabe, eine absolut gewaltige und immer aufstrebende Aufgabe, irgend etwas aus der Natur zu feiern. Eine Firma ist eine Feierkraft der Natur, sowie die Schafherde und der Hirte und die Hunde eine Feierinstanz der Natur sind.

Diese alte Methode dieser Erde blitzt jetzt wieder in die Firma und in das Hirn des Top-Managers hinein, während er neben dem Webstuhl und dem Strickstuhl der Frau sitzt, die nichts anderes tut, als einen neuen Faden von der neuen Wolle wieder mit einem Gelingen hineinzuweben und so den Pullover des Jahres für den Weihnachtsbaum strickt. Das macht ihn klug, dass er sich an die Natur hält, denn deswegen kam er ursprünglich und hat eine Firma gegründet.

Frage: Anknüpfend an das Stichwort 'Hektik', möchte ich gerne noch auf das Thema der Aggressivität und Aggression zu sprechen kommen, das a.) einen großen Raum in der öffentlichen Wahrnehmung einnimmt, insbesondere wenn es um Gewalt von Jugendlichen geht auf U-Bahnhöfen und auf öffentlichen Plätzen und in Schulen, und b.) gleichzeitig auch registriert werden kann, dass Aggressivität ein Grundphänomen zum Beispiel im öffentlichen Verkehr ist. Wenn ich sehe, wie viele Menschen morgens, Manager und andere Menschen, unendlich hektisch und aggressiv sich im Verkehr verhalten. Was könnt ihr Menschen sagen, die offen sind dafür, hier auszusteigen und eine Gegenbewegung, eine Gegenenergie zu leben? Wie kann man das verstehen, das was da passiert, in Jugendlichen und Erwachsenen und wie kann man hier Ruhe und Gelassenheit hineinbringen?

Das Hektische und auch die Aggression kommen daher, dass kein Mensch sich mag, wenn er über seine eigenen Füße stolpert. Das ist ihm peinlich. Das ist etwas, was er verstecken möchte. Auf Grund des Herausgehens aus dem Takt einer Familie, einer sozialen Struktur, gab es immer Hektik, da gab es immer den rennenden Mann und die Frau, die hier dem Geld hinterher rannte, die Familie, die nicht einmal sitzen und sagen konnte: „Wir werden jetzt einmal nicht reden. Wir werden uns jetzt an das Lauschen, an das Schauen begeben, wie es ist“ - das Schauen wird die Grundlage der nächsten Jahre sein –, „sondern wir werden immer nach vorne schauen, wo kommt etwas her? Wie kann ich etwas noch anders und neu machen?“. Das heißt also: Aggression kommt aus dieser inneren zu tiefsten Peinlichkeit, dem Nicht-sich-selbst-zuschauen und sich fragen: „Was mache ich da eigentlich?“ Viele Male sind sie über die eigenen Füße gestolpert und haben so oft zu sich gesagt ‚Wie blöd von mir, was für ein Idiot bin ich nur, wie konnte ich nur…“.

Und diese Peinlichkeit wandelt sich in Aggression um. Nicht mehr den Takt finden und nicht mehr zu dem Tag finden. Nicht ein Tag hat einen wirklichen Takt. Und das ist es, was dann zu Aggression wird gegen sich selbst. Und weil hier der Mensch, zum Beispiel die Jugendlichen diesen Takt im Tag nicht finden, weil er nirgendwo ist, weil sie nicht das vorfinden, was mit dem Essen dargestellt werden soll: Drei Mahlzeiten am Tag, in denen es still wird, in dem das Brot nicht wächst, in dem der Mensch auch bleiben darf, in dem das Brot gewachsen ist und gegessen wird, in dem der Reis nicht weiter wächst, sondern gekaut und auseinander genommen wird. Das ist eine Stille. Das ist die stehende taktlose Zeit, in denen der Mensch sagt: "Da spüre ich einfach mal, dass es zwischen dem einen und dem anderen Taktschlag etwas gibt, wo ich da bin. Wo ich einfach da bin zwischen all der Liebe und all dem Wachstum."

Wenn das über Jahre wegfällt, entsteht Aggression, weil der Mensch dann mit der Bewegung nicht mehr klar kommt. Und warum die U-Bahnhöfe? Warum die Aggression auf den Straßen und Autobahnen? Gerade beim Fahren kommt diese Aggression hoch, weil genau dieser Eigenhass, den Takt nicht zu finden, hier im Verkehr hochkommt. Denn die Eigenliebe im Sinne von "Hier stehe ich einfach mal. Ich darf jetzt einfach mal stehen", gar nicht mehr da ist, denn das wurde nicht gelehrt, weder in den Familien noch in den Firmen. Gerade da entsteht Aggression.

Gerade da will jemand ganz schnell drüber weg über diese eigene Peinlichkeit, dass Größte im Leben in seinem eigenen Tag und Takt nicht gefunden zu haben, nämlich einmal sich selbst anzuschauen, einmal diese Erde anzuschauen in der Stille. Dass er bei dem Brot versagt hat, was der Mensch gegessen hat, weil er es nur runter geschlungen hat irgendwo zwischen Tür und Angel, dass er sich in die Schlange stellt und sein Essen im 'Drive-In' holt und er sich nicht seinen Takt holt, in dem er einmal in Ruhe Pause macht und stehen bleibt, sondern noch im Fahren isst. Das ist eine Selbstaggression. Deswegen tut dieses Essen dann auch nicht gut. Eine Selbstaggression, die sagt: "Über dieses muss ich peinlich hinüber. Ich muss darüber rennen." Dann wird er schneller und schneller, weil es ihm peinlich ist, wie oft er schon über diesen Takt gestolpert ist, wie sehr er sich schon weh getan hat, wie wenig er hier von diesem Essen bekommt und wie wenig er letztendlich präsent ist. Er ist einfach nicht da und er spürt sein Nicht-Da-Sein und über diese Peinlichkeit und diese Unsicherheit rennt er hinüber und gelangt in diese Aggression hinein.

Und du fragst nach denen, die offen sind; denen kann gesagt werden, dass gerade über das Essen sehr viel geschult werden kann. Gerade in diesem Monat kann viel getan werden. Nehmt die Kastanien, die Esskastanien, schaut zu, dass die Nüsse geknackt werden, dass das jetzt ein Monat ist, in denen ihr gerade die Äpfel abschält, dass ihr euch Essen bereitet, für dass ihr noch etwas arbeiten müsst. Dass ihr sagt: „Ich habe den Bratapfel, das ist jetzt besser, als einfach in den Apfel hinein zu beißen. Dass ihr euch diesen Takt wieder zurückholt. Dass ihr sagt: „Bevor ich mich hinsetze auf den Stuhl, muss ich erst die Heizung anmachen und Feuer anmachen. Ich kann mich nicht in die kalte Küche setzen. “Dass vor dem Essen etwas ist. Dass also hier vor dem Essen, vor dem ‚Mensch, du isst’ das IST-Sein da ist. Hier holt ihr euch euren Takt zurück, über das Essen, über die Feierlichkeiten, über die Lebkuchen, die härteren Kuchen, über das Magenbrot, bei dem etwas auseinander gebrochen werden muss. Holt euch darüber den Takt zurück, den Takt der Zeit.

Und so gebt ihr da wieder ein Fließen hinein. Dieser Moment, in dem ihr das macht, ist ein Ausrufezeichen über die nächsten Jahre. Wir sagen ganz deutlich: Die, die das nicht machen, stolpern über ihre eigenen Füße, haben es mit Unfall zu tun, weil sie sich nicht einfach fallen lassen in das Prinzip hinein. Wir sagen es immer wieder, die nächsten Jahre lauten für den Mensch: "Iss! Gehe mit dem Gehen. Gehe mit dem Wissen!" - das wird hier dominieren und so also nehmt im November das gefallene Obst und legt es in den Backofen hinein. Freut euch an den paar Minuten des Wartens, bis er warm ist. Und der gezogen Tee, trinkt nicht mehr das Wasser einfach aus der Quelle, nehmt jetzt Tee, die warmen Getränke. Das ist die größte Lehre, die ihr nehmen könnt für dieses wichtige Thema der Geschwindigkeit des Taktes.

Gott zum Gruße. Wir sprechen aus diesem Strahl des Emanuel gemischt mit einer frohen Botschaft des Marienstrahls des freudigen Bewusstseins über Mann und Frau, dass da liegt über den kommenden Zeiten und wir nähren diese Stunden mit großer Freude und Dankbarkeit an die Offensichtlichkeiten der Gesetzmäßigkeiten, die da Liebe und Licht sind, über die noch viel immer gesprochen wird in vielen Bildern und Kreationen. Danke, Gott zum Gruße. Segen über dasjenige was ist, über dasjenige was war und dasjenige was kommen wird. Wir danken diesem Instrument hoch im Geist geschult, höchst in dem Herzen. Danke, Gott zum Gruße.

 

Übermittelt durch Andrea Schirnack, Aschau im Chiemgau, www.das-zauberwort.de
Fragestellung und Textbearbeitung: Robert Betz

Dieser Text kann ohne gesonderte Genehmigung vervielfältigt und weitergegeben werden, ohne ihn zu verändern oder zu kürzen. Bitte jedoch jeweils den Quellenhinweis angeben.