Geistige Welt: Die Juni-Botschaft 2017. Gott zum Gruße.

Zu Anfang nochmals ein paar [allgemeine] Worte. Dies hier ist eine Bibliothek. Aus einer Bibliothek wird gelesen. Deswegen heißt es Licht. Hier werden die Zusammenhänge gesehen. Hier werden Details gesehen für diese Zeit, Informationen gegeben, Metaphern, um sich in Energien einzufühlen. Und dies wird übermittelt. So ist es aufgebaut. Das nennt sich Emanuel-Prinzip, ist am Ende eine lichte Bibliothek auch der gefühlten Wahrheiten. Und da fragst du großartig, Bruder, hinein, fasst immer wieder zusammen und fragst großartig nach. Von Herzen Dank dafür. Gott zum Gruße. Dass das hier übermittelt wird von dieser Frau, die dafür aufgestellt ist im Herzen, dafür Dankeschön. 

Der Juni 2017, so wird es hier gesagt, ist der Rebell des Jahres. Und im Laufe dieser Worte wird erfahren werden, dass Rebellion nicht etwas gegen etwas ist, sondern stark FÜR etwas. Ein starkes Einsetzen durch sich selbst. Und dafür hier einige Beispiele. Der Juni in der Natur sagt: „Jetzt ist Schluss mit Vorbereitung, jetzt ist Schluss mit Blümchen sähen, jetzt ist Schluss damit, sich auf etwas vorzubereiten. Jetzt ist der Punkt da, dass etwas DA IST. Der Sommer ist jetzt da und das gilt es auch zu bemerken. Das ist die Naturenergie des Juni 2017 und das ist auch der Punkt dieser Juni-Botschaft: Die Natur webt und lebt aus einem heraus, dass sie klar das ist, was sie ist. Und dazu ein paar groteske Beispiele, dann wisst ihr gleich, was gemeint ist. Die Sonne macht nicht nass und das Wasser macht nicht trocken. Und das Reh marschiert nicht durchs Wasser und der Fisch nicht durch den Wald. Das ist die Natur. Das klingt zwar lächerlich, ist es aber nicht, weil es in der Natur anders aussieht als in diesen Beispielen mit Sonne, Wasser, Reh und Fisch. 

Und so ist die Grundenergie zu verstehen dieses Juni 2017. Und es ist eben wie gesagt auch, wir haben drei Beispiele für das sich Hineinstellen in Energien und das Reinfühlen. Wo stehe ich? Wie bin ich und wie gehe ich damit um? Und aber das ist der Punkt, dass der Rebell in dem Menschen aufsteht und sagt: „So ist es.“ 

Und hier sind drei Metaphern, die sich alle darum drehen: Wie gehe ich, wie fühle ich in den Übergang rein? Wie gehe ich mit Situationen um? Und die Metaphern sind dafür da, dass in der Strecke des Laufens einem so eine Metapher einfällt. Denn sie sind leicht und einfach. Ihr kennt sie alle. 

Es geht dreimal im weitesten Sinne um ‚Markt‘. Und die erste Metapher ist der Jahrmarkt, der von allen gekannt ist. Es geht um einen Jahrmarkt, der zu Ende geht. Und hier geht es um drei verschiedene Typen in die man sich auch reinfühlen kann, wie man mit diesem Jahrmarktende umgeht. Und der erste Umgang ist der eine, der bereit ist aufzustehen, der jetzt seine Zelte abschraubt, schon mal in die Pläne reinschaut: Wo geht die nächste Tour hin? Wo ist der nächste Jahrmarkt? Der also ganz souverän damit umgeht, dass etwas aufhört und dass etwas Neues anfängt und der das in einer gewissen Korrektheit und Ordnung so macht. Das ist der 1. Typ. 

Und der 2. Typ ist der, der weiß, es geht weiter und er bereitet sich in gewisser Form auch darauf vor, aber er trödelt. Er ist ein Trödler und er sagt: „Ach, vielleicht ich bleibe doch noch ein bisschen hier. Hier war es ja ganz schön.“ Und er geht nochmal hin und er kauft noch ein paar neue Pflastersteine vor seinem Stand und legt sie nochmal hin. Und er weiß, es ist eigentlich schon ein bisschen zu spät, aber dennoch es kommen ja noch ein paar Leute. Also der so ein bisschen hin und her ist und auf der einen Seite der alten Zeit und auf der anderen Seite schon im Grunde auch dem Neuen dient. Das ist der Trödler. Und ihr wisst auch, warum es jetzt hier geht. Es geht darum, wiederum Karma-Zeit zu verstehen und deren Übergang und die Position einzunehmen, dass da neue Energiequalitäten kommen zu Leben. Und dafür steht eben auch dieser 2. Typus. 

Und der 3. Typus ist der starr bleibt. Der 3. sagt: „Ach, was interessieren mich diejenigen weiteren Pläne und wo es jetzt hingeht? Hier war es so gut. Hier war so ein Geschäft. Und da er dableibt kommen ja noch einige. Es ist ja immer noch ein gutes Geschäft. Es wird überall abgebaut und er wird gerade berannt. Er hat hier seinen Stand mit seinen Waren. Und gerade weil er noch offen hat kommen ja so viele Leute. Und er sagt: „Siehst du, es ist genau richtig, dass ich hierbleibe.“ Und er bleibt starr und er denkt überhaupt nicht daran zu gehen und nimmt diese Position ein. 

Darum geht es ja, also reinfühlen: „Wie kann ich diesen Übergang machen? Wie stelle ich mich auf anhand dieser drei Typen? Das war die erste Metapher zu dem Bild des Jahrmarkts. 

Das 2. Bild in dieser Juni-Botschaft ist auch wiederum ein Markt, ein Großmarkt mit Früchten und mit allerlei frischen Dingen. Hier geht es auch darum, wie gehe ich damit um. Und ich kann mich und ihr könnt euch in das hereinfühlen und sagen: „Ja, so bin ich. So würde ich handeln, wenn viele Wagen kommen. Sie sind am Horizont zu sehen. Und es ist klar. Es ist auch aufgeschrieben, dass hier viel neue Ware kommt, viele Energien. Und man weiß gar nicht, was da genau drin ist. Das ist aus einem fernen Land. Da kommen auch exotische Früchte. Da kommen Dinge, die noch überhaupt nicht gelagert worden sind in diesem Großmarkt, aber sie sind angefordert und sie kommen. Und nicht wenige Zeit ist, bis die Wagen ankommen vor die Türe des Großmarktes. 

Und jetzt wieder drei Typisierungen, wieder drei Möglichkeiten damit umzugehen mit diesen ankommenden Wagen. Und der eine sagt: „Ich bin bereit. Ich baue Regale. Ich rufe an und habe hier JA gesagt, dass neue Regale gebraucht werden. Also hole ich jetzt die Handwerker, die ich schon vorbereitet habe und sage, ‚Baut sie zusammen!‘“ Er hatte sich informiert, der erste. Er wusste, dass es so ist. Und er sagt: „So, jetzt mache ich mein Herz auf, denn so ist es vorbereitet, so ist es gesagt und ich mache es jetzt.“ 

Der zweite ist der Skeptiker, der sagt: „Ja, ich habe das wohl gelesen in geht nochmal hin und sagt: „Ach, die alte Ware war doch auch ganz gut.“ 

Er sagt: „Ach, vielleicht reichen ja die Regale, die wir haben. Vielleicht muss das ja gar nicht sein.“ Und er ist eben skeptisch und stellt sich in gewisser Form zwar auf und sagt: „Nun ja, sie kommen eben. Ich wusste es ja. Aber ob das wirklich nötig ist, weiß ich nicht.“ Das ist der zweite Typus. 

Und der dritte Typus ist der, der sich gar nicht drum kümmert, der sagt: „Als diese Mails reingekommen sind, war ich krank. Ich habe das gar nicht gesehen.“ Und der geht hin und sagt: „Ich gehe jetzt erst einmal eine Pause machen. Und ich tunke altes Brot in den Kaffee von gestern.“ Dieser ist derjenige Dritte, der rammelt erst mal seine Türe zu und sagt: „Ich will das alles überhaupt nicht. Das Alte ist gut genug. Und seht, ich werde ja satt und ich habe ja auch eine Mahlzeit hier im Pausenraum.“ 

Auch wieder geht es hier, und das ist jetzt das Ende dieses zweiten Bildes, der zweiten Metapher des Großmarktes, auch hier geht es darum, seine Identifikation, seine Identität zu fühlen und zu sagen: „So bin ich. Ich bin der Erste, Zweite oder der Dritte. So stelle ich mich. Es kommen neue Energien. Es bedarf neuer Konzepte. Diese Zeit bricht um in ihrem Inneren. Überall heißt es: So geht es nicht weiter. Und ich suche in mir eine neue Position, eine veränderte Position. Und also nehme ich dieses hier hinzu zu der Juni-Botschaft 2017 und schaue nach, wohin ich gehöre oder wohin ich gehören will.“ Danke.

Und der dritte Markt, nun, da greifen wir zurück auf einen sehr bekannten Markt, der überall steht und der bekannt ist, der in den Büchern steht. Es ist der Tempel, in dem Jeshua die Tische umgeworfen hat. Also auch wieder ein Markt, an dem Menschen stehen und an dem Tische sind, ein Markt, an dem Ware wohlfeil geboten wird. Und hier gilt es, die Geschichte einmal zu Ende zu erzählen und zu beleuchten, denn es ging und es blieb nicht dabei und es ging nicht nur darum, dass Jeshua die Tische umstieß und sagte: „Ich bin wütend.“ Auf jeden Fall ist der Zorn richtig aufgeschrieben worden. Aber Zorn, und das ist eben dieser gesunde, dieser gute Rebell, den wir hier in der Juni-Botschaft nennen, der Zorn bindet. In der Energie des Zornes wird etwas gebunden. Die Tische werden umgeworfen mit einer Kraft, schließlich mit Adrenalin. Und in dieser Energie wird etwas gebunden, nämlich die alte Energie. Auch diejenige alte Projektion auf etwas. Da ist ein Raum, da stelle ich irgendwas rein und überlege mir überhaupt nicht, wofür er da ist. Und die Aussage des Jeshua war und dieses hier ist tausendundeinmal gesagt worden. Dort wo etwas ist, soll das, wofür es da ist, auch getan werden. Dieser Tempel ist dafür da und ist dafür gebaut worden, dass hier innig und still gesungen wird und gesprochen wird leise zu dem Ursprünglichen, zu dem Göttlichen

Und dieser Zorn hat gebunden, dass diese Waren dort nicht feilgeboten wurden, dass es dort nicht um etwas ging, nämlich nicht um Verkauf. Und er hat die alten Energien durch diesen Zorn in den Zorn gebunden. und das ist der richtige Rebell. Und es ist auch die richtige Rebellion. In diesem Akt des Umwerfens der Tische in dem Tempel ging es um das Binden des Zorns, um eine Emotion, um eine emotionale Ordnung, um die göttliche Ordnung, die dadurch wieder hergestellt werden sollte und wurde. 

Die Geschichte zu Ende erzählt hieß, dass binnen einer kurzen Zeit Jeshua in dieser Situation die Menschen, die gerade noch Händler waren, er widmete die Situation um, er widmete sie wieder richtig um, und innerhalb von ein paar Momenten rief er die Verkäufer wieder zurück von der Straße und sagte: „Kommt rein, wir werden jetzt singen. Wir werden beten, wir werden innig sein und still. Und genauso war es. Und genauso ging es. Und genauso fand es dann statt. Diese Rebellion, dieses Licht bindet Energien in dem Moment und wandelt sofort um, widmet um, transformiert in das, worum es geht, nämlich dass der Tempel dafür genommen wird, wofür er auch da ist. Und das ist diejenige Geschichte, mit der wir angefangen haben. Das Reh ist dafür da, im Wald zu sein. Und der Fisch ist dafür da, im Wasser zu sein. Und der Tempel ist dafür da, dass darin gesungen wird. 

Und dieses ist die Revolution auf der Erde. Dieses ist die Rebellion des Lichtes und dann jetzt auch bald der Menschen auf der Erde, dass das, was jetzt da ist, auch in dieser Form gefühlt, genommen und gesehen und geliebt wird. 

Danke. Das waren diejenigen ersten Metaphern, die drei Vorlegmetaphern. Dir, Bruder, danke fürs Verstehen, fürs Sehen und fürs Weiterfragen. Gott zum Gruße. 

Robert Betz: Herzlichen Dank für diese Juni-Botschaft und die drei Beispiele vom 'Markt', von wichtigen Orten, wo Menschen zusammenkamen und kommen, (von dem ja auch das Wort 'Messe' kommt) und die Beispiele von Menschen und ihre Reaktionen auf das, was ist und auf das, was kommt.

Im ersten Beispiel des Jahrmarkts geht es um Veränderung, ums Weitergehen, Weiterziehen, sich weiter bewegen im Leben, einfach deshalb, weil Veränderung ansteht nicht nur jetzt in dieser Transformationszeit, sowohl im persönlichen Leben als auch in der Welt insgesamt.

 

Veränderung macht den meisten Menschen Angst. Sie haben Angst vor dem, was danach kommt. Eher akzeptieren viele einen unbefriedigenden Status Quo, ein anstrengendes Leben im Kämpfen, Durchhalten in alten Mustern, in Enttäuschung, Schmerz und Opfer-Bewusstsein als dass sie sich mal hinsetzen und fragen: „Was will ich hier eigentlich? Bin ich bereit, meinen Hintern zu heben und weiterzugehen oder will ich stehen bleiben auf meinem Parkplatz?“

Ist das Verhalten jenes ‚Trödlers‘ und jenes Menschen, der stur und starr auf seinem Platz bleibt, während die Welt um ihn herum aufbricht zu neuen Ufern, ist das lediglich mit der Angst (des Kindes in uns) vor Veränderung zu erklären? Und wie können wir unseren Mitmenschen Lust und Geschmack machen auf das Faszinierende der Veränderung, des Wachsens, Reifens, sich Weiterentwickelns und Erinnerns?

Geistige Welt: Danke, Bruder, vorab. Das ist sehr konstruktiv und macht wirklich Freude, hier mit dir zu konferieren und zu bedenken, was es alles noch zu sagen es gibt. Zu der Angst: Ja, natürlich wohnt sie in dem Kind. Dem Kind ist gesagt worden, du machst was nicht richtig. Also hat es Angst, etwas zu tun. Das ist ja sehr gut in eurer Lehre der Transformation beschrieben. 

Es gibt noch etwas tief dahinter Liegendes. Der Trödler auf dem Jahrmarkt, nun, er hat Angst, dass er vielleicht etwas in dem Hinten noch nicht gemacht hat. Das ist etwas, was es zu verstehen gilt in euch. Das haben viele. Dem begegnet man am besten - und das ist jetzt der Tipp hier - mit einer guten Ordnung. Das machen jetzt viele von euch. Gut aufräumen, das Leben im Griff haben. Die Dinge, die da sind, klar sehen und die Papiere und die Haushalte ganz einfach gut da haben. So begegnet man dieser Angst und sagt: „Ach so, wenn jetzt alles da ist, kann ich weitergehen.“ Das ist so ähnlich, wie wenn ihr durch die Security geht im Flughafen, dieses Gefühl. Und da hat man das Gefühl: „Ich habe alles gut bei mir. Ich habe meine Utensilien gut in den Taschen. Ich habe die Plastiktüte, ich habe verstanden, was es mit dem Laptop auf sich hat. Und so fort. Man geht dann dadurch und der ganze Angst-Tand drum herum fällt dann noch ab. Es ist eben eine alte Angst, die nach hinten blickt. Das ist die Teilantwort auf die Frage nach der Angst. 

Die zweite Frage, die darin ist: Wie können Menschen Lust haben auf das Faszinierende der Veränderung, auf das Wachsen, das Reifen, auf das sich Weiterentwickeln und Erkennen dieser Arbeit hier? Das Arbeiten mit Metaphern ist, dass man sich auch annähern kann und dass man auch eine gewisse Freude entwickeln kann durch ein Bild. Wir nehmen das Bild einer Wassermelone, die aufgeschnitten wird mit einem Messer. Und da ist auch eine Gefahr. Da ist auch eine Angst darinnen: „Was mache ich, wenn jetzt das Messer nicht gut genug ist und abrutscht? Und was mache ich, wenn jetzt die Wassermelone gar nicht aufgeht und wenn hier vielleicht das alles raustropft?“ Also das sind so Restängste. 

Aber geht so damit um, dass ihr sagt: „Trotzdem weiß ich, da drin [in dem Neuen] ist etwas Gutes, etwas Süßes, etwas Lustiges auch, etwas Frisches.“ Und man wird sich auch noch ein paarmal während dieses Veränderns, um in diesem Bild zu bleiben, noch paarmal in die Hände schneiden. Aber es wird nicht schlimm sein, denn dieses Wissen, das jetzt kommt, das da hier in einem, wie du auch selber sagst, faszinierend Schönen ist, das ist dasjenige, was vordergründig ist. Also dieses Messer an die Wassermelone legen, sich tief auch wiederum mit der Ordnung befassen. Ein gutes Messer nehmen. Vorsichtig sein, achtsam, und dann hier mit einer guten Freude an das rangehen. Das ist die Haltung. Das ist die Antwort auf die erste Frage gewesen.

R. Betz: Im zweiten Beispiel des Wochenmarktes geht es darum, dass neue Ware, dass Neues angekündigt ist, dass etwas wirklich Neues kommt und dafür Platz, Raum geschaffen werden darf.

Wollt Ihr vielleicht noch mal tiefer beschreiben, was das faszinierend Schöne an diesem Neuen ist, für das wir unsere Herzen und Hände jetzt öffnen dürfen, um wirklich empfangsbereit zu sein? Das Beispiel erinnert mich an die Geschichte von den Jungfrauen, die auf den ‚Bräutigam‘ warteten und wo bei den einen das Öl für die Lampen nicht reichte, weil sie nicht dafür gesorgt hatten, während die ersten auf die Hochzeitsparty durften. Als ich als Kind diese Geschichte hörte, haben mir die einen immer etwas leidgetan.

Geistige Welt: Ja, das ist die Grundfrage: Worauf sich nun hier einstellen? Was ist dasjenige, was jetzt kommt? Das, was du sagst, faszinierend Schöne, das ist die Antwort auf die deine zweite Frage. Und wir sind hier auch bewegt, denn dieses ist eine der Kern-Metaphern des Jeshua, der hier gesagt hat: „Habt alles da, wenn der Moment der Hochzeit ist, habt alles da.“ Das, worum es geht, ist ein anderes, nächstes, neues Lebensgefühl. Das Gefühl des Versorgt seins, das Wissen des Versorgt seins. Dass tatsächlich das Ur-Gesetz durchdringt in die Herzen der Menschen, das von allem genug da ist. Und die Haltung ist, und die ist völlig richtig aufgefasst, das, bereit zu sein, dass, wenn hier die Liebe kommt, da ist, und bereit zu sein, zu sagen: „Ja, ich nehme das Versorgt sein an. Ich weiß, dass das so ist auf dieser Erde.“ Das ist das, womit hier geantwortet wird. Es ist, hier wird gesprochen wirklich um die Gott-Mensch-Hochzeit. 

Und eine Metapher hier, die das nochmal erklärt, tatsächlich, wenn ihr in ein gutes Restaurant geht und in einen guten Biergarten geht, dann wird im Idealfall um euch eine Welt erschaffen. Dann kommt der Kellner und der sagt nicht: „Geht“, sondern er begrüßt euch. Er fragt, wie der Tisch gestellt werden soll. Er legt eine frische Decke auf. Und er deckt alles. Dann wird das System genutzt, das da ist. Die Küche, die ganze Organisation, die ganze Logistik der Küche, der Einkauf. Das heißt, in dem Moment im Biergarten nutzt ihr die ganze Logistik dieses Restaurants und alles, was damit zusammenhängt. Die Kartoffeln, die einmal geerntet wurden und so fort. 

Und das ist die hohe Zeit. Das ist die Hochzeit, an der wirklich eines mit dem anderen zusammenkommt nur dadurch, dass ihr dasitzt und euch gut versorgen lasst und der Kellner seinen Job macht und sagt: „Was möchtest du noch? Möchtest du noch einen Kaffee nach dem Essen? Möchtest du vielleicht, dass ich den Sonnenschirm noch etwas anders stelle, damit du gut auf den See schauen kannst?“ Das ist das faszinierend Neue, aber auch Erinnerbare eben an dieser Zeit, das Versorgtsein. Dass die Ganzheit, die genug hat für dich und die alles hat für die nächste, jede nächste Lösung und für die Situation, in der du gerade bist. Danke. Das war die Antwort auf die zweite Frage. 

R. Betz: Das Beispiel mit dem Tempel passt ja wunderbar in diese Zeit, wo wir den Ur-Sinn und –Zweck von vielen Basis-Dingen und Tätigkeiten völlig aus den Augen verloren und verzerrt oder pervertiert haben wie z.B. die Arbeit und das Wirtschaften, das Geld, die Banken, Börsen und den Handel, die Partnerschaft und das Kinder bekommen und begleiten, ja das Mann-Sein und das Frau-Sein selbst, das Spiel und die Sexualität und vieles mehr. Und es betrifft unsere Religionen und Kirchen und unsere so genannten Wissenschaften, die beide weitestgehend nicht im Dienst am Menschen und in der Liebe zum Menschen stehen.

Und der transformierende, liebende Rebell – wie hier Jesus im Beispiel – sagt nicht einfach zornig und destruktiv „Weg mit dem System!! – Alles Scheiße hier!“, sondern er zeigt auf, wofür das alles ursprünglich da war und gedacht war und bindet mit seinem Adrenalin diese alte Energie und führt wieder zurück zum Eigentlichen. Er führt also quasi vom Un-Sinn im Umgang mit den genannten Dingen zu ihrem Ur-Sinn zurück.

Viele fragen sich: Wie kann und wie und wodurch wird die Transformation von Gesellschaft, Politik, Wirtschaft, lokal wie global stattfinden? Und wie viel ‚Adrenalin‘ und konstruktives Rebellentum wird dafür notwendig sein, damit sich der Geist, das Bewusstsein einer kritischen Masse ändert? Wut macht gewöhnlich blind und destruktiv. Ihr beschreibt hier im Beispiel von Jesus einen Zorn, der anscheinend nicht blind macht, sondern etwas Gutes bewirkt.

Geistige Welt: Auch hier, Bruder, danke. Gut herausgearbeitet, denn worum geht es hier? Es geht um diesen Zorn. Und es geht um ein Gefäß, um eine Energie, diesen Zorn zu binden. Und es geht dann um die Frage: Wie machen wir jetzt weiter? 

Und schaut einmal ganz aktuell an das Ergebnis dieses G7-Gipfels. Es war ein G1-Gipfel plus ein G6-Gipfel. Und was passierte auch hier? Zorn kam auf, Adrenalin. Und dann wurde alles bedächtig. Es wurde leiser. Es wurde langsamer. Ja, und es wurde auch einfacher. Es kam ein einfaches Papier raus. Daran seht ihr ergebnishaft, darum wird es jetzt gehen. Das wird jetzt in den privaten Leben auch passieren überall, dass es irgendeinen Schlüssel gibt, irgendeine Person. Da ist es jetzt eben ein Staatsmann, aber diese Personen oder Chefs gibt es überall. Es gibt sie in den Familien. Es gibt sie in Firmen. Ihr nennt sie ‚Arschengel‘. Da sind sie ja wieder, die diesen Schlüssel, diese Tür des Zorns öffnen, um dann hier auch eure Traurigkeiten rauszuschütten, ganz klar, um hier eure Erschöpfung rauszuschütten, um zu sagen, es ist so. Es ist, Karma hat euch lange im Griff gehabt. Und es hat hier auch, ihr habt euch auch verschluckt am Karma. Ihr müsst dies teilweise heraushusten. Und das ist eben dieser Zorn. Das ist dasjenige Alte, das manches Mal in den Situationen da ist, um hier das Neue zu generieren, um den Schlüssel zu haben für den nächsten Schritt. Manches Mal wisst ihr teilweise gar nicht, warum ihr so glücklich seid. Teilweise merkt ihr, es ist im Umbruch, es ist eine Änderung und noch eine und noch eine. Und trotzdem ist darin das Glück. Das ist es. Das ist der Schlüssel. Und den möchten wir hier auch mitgeben am Ende dieser Juni-Botschaft und am Ende dieser drei Antworten auf deine Fragen, Bruder.

Und am Ende, das hört ihr in dieser Juni-Botschaft, werden es die einfachen Dinge sein. Das ist jetzt die Zeit, wo ihr ganz einfach mal mit den Füßen in dem Sand die Wassermelone vor euch habt und ihr kleckert daran und ihr sagt: „So ist es. Ich habe gerade das ganze Leben.“ Und die Unkompliziertheiten kommen und ihr sagt: „So ist es also. Aha.“ Das Reh, wir wiederholen es nochmal, ist nicht im Wasser und der Fisch ist nun mal nicht im Wald. Die Einfachheiten werden größer. Ihr habt Möglichkeiten, das Alte auszuschwemmen und die Fähigkeit, das Neue zu blicken, ist in eurem Herzen. Danke. Das war noch einmal die kurze Zusammenfassung dieser Juni-Botschaft 2017. 

Danke, Bruder, für dich, für dein Sein, für das Erbe des Wissens, für die Lichtigkeit, die hier wirkt in euren Herzen. Danke für die Geradheit und Klarheit dieses aufzunehmen. Gott zum Gruße. Habt Dank aus dem Strahl dieser Bibliothek, aus der Emanuel-Kraft. Vielen Dank. Gott zum Gruße. Ihr danke für die Übermittlung.