Liebe Freunde, sehr geehrte Damen und Herren,

Geistige Welt: Die Dezember-Botschaft 2016. Gott zum Gruße, Seelen. Der Emanuel-Strahl, das ist die Bibliothek dieser Zeit. Der Stall wird der rote Faden durch diese Dezember-Botschaft sein. Erstens: Der Stall der Unterschiedlichkeit und dann auch der Heilung. Zweitens: Die Stalltür für das Ende eines Jahres und den Anfang eines neuen Jahres. Und nun (drittens), ihr feiert ja um diesen Stall herum. Gott zum Gruße. Habt Dank für das Empfangen.

Dieser Stall, auf den jetzt wahrhaft alles zuläuft in diesen Tagen ist unterhaltsam, er ist lehrreich. Zum ersten: Er ist der Stall der Unterschiedlichkeit. Da sitzen Hirten drin und Könige. Da sind viele drin, unterschiedliche Tiere, unterschiedliche Menschen. So ist eure Erde konzipiert. Euer Meer ist von kleinen Familien, von kleinen Gruppen durchlebt. Und dann in großer Vielfalt aufgestellt, so sind eure Beete und Parks, eure Wälder. Der Stall von Bethlehem sagt also: Unterschiedlichkeit ist kein Problem, sondern ein Konzept. Und Unterschiedlichkeit, Vielfältigkeit ist das Konzept der Erde.

An dieser Stelle - weil viele von euch fragen - was passierte im November in den USA mit der Präsidentschaftswahl? Das können wir euch leicht erklären an dieser Stelle. Das Thema des Clans, die Clanangst ist noch einmal aufgetaucht. Wir haben oftmals gesagt, wenn sich etwas abschließt, will jede Energie noch einmal kommen. Also kommt alles, was dazu gehört, das Zusammenfügen, das Zusammenrotten, die Macht, die Grenzziehung, die Angst vor dem anderen, also das Zusammenrotten als Clan tritt hier noch einmal auf. Das ist die Hauptenergie des karmischen Prinzips.

Die USA gehen sozusagen in ihren Kehrwert. Einstmals ein Einwandererland, ein unterschiedliches Land, die Vereinigten Staaten, dieses Land geht nun, von seinen Gedanken her in die Trennung. Das ist ein Kehrwert und völlig logisch und wie gesagt, die Energie tritt noch einmal in Erscheinung. Viele sagen jetzt und so denkt es auch in euch: "Die USA sind unberechenbar." Und wir sagen: Deswegen, weil so ein klares Prinzip darunter steckt, sind die USA und die Politik, die da auf die Welt zukommt, auch berechenbar.

Und auch darauf antworten wir gerne. Viele von euch sagen: "Ja, wir haben gedacht, bei Liebe und Licht wird alles leicht. Und wie kann es jetzt zu so etwas kommen oder zu so einem Präsidenten?" Das ist ganz klar. Denn, wie gesagt, eine Energie, die kommt, die sagt noch einmal: "Das war sie!". Damit hat dieses Prinzip Karma vor allem gearbeitet. Die Zeit ist so wie ein guter Redner. Der Redner hat eine gute und eine lange Rede gehalten. Und jetzt sagt er in den letzten drei Sätzen noch einmal abschließend, worum es geht. Das passiert in den USA. das ist die Energie.

Und wenn jemand über etwas, über Heilung, weiß, wenn jemand weiß, wie eine Verstrickung zu Ende geht, wie gehen Clan-Themen und Angst-Themen zu Ende, dann seid ihr das. Dann seid ihr, die ihr kräftig gearbeitet habt in der Transformations-Therapie ('TT'), im 'Transformations-Prozess', in der Ausbildung, in der Medialität[s-Schulung] in der Weise. Ihr habt das in der Hand. Ihr wisst, wie man etwas abschließt und durch die Medialität wisst Ihr, wie die neuen Zeiten aussehen werden, die ja jetzt beginnen.

Ihr habt mit der 'TT' (Transformationstherapie) ein perfektes System in der Hand. Und wenn ihr eine Verstrickung aufgearbeitet habt, wenn ihr eine Therapie-Sitzung beendet habt, eine Transformationswoche, einen T-Prozess, dann bleibt ihr ja auch nicht da sitzen und sagt: "So, ich bin jetzt geheilt und jetzt ist es vorbei." Keiner bleibt auf dem Krankenbett sitzen mit seiner Tasche auf den Knien und sagt: "Jetzt ist es getan." Ihr steht auf, ihr geht nach draußen ins Taxi und geht weiter.

Und genau das passiert. Und das ist auch gut so. Und während dieses alles passiert, während die Unterschiedlichkeit, die Vielfalt auch bekämpft wird, heilt sie sich auch gleichzeitig durch euch, durch so viele schöne Seelen. Danke.

Das zweite Thema, die Stalltüre von Betlehem. Da sind ja auch Türchen, die jetzt aufgemacht werden, 24 Stück. Und da gehen welche raus und rein durch die Tür. Die muss ja zu gemacht werden. Dieser Stall ist kalt. Und Josef hat gesagt: "Kommt viele rein, da müssen viele reinkommen. Wir frieren ja. Es muss warm werden." Wo hinaus geht ihr aus diesen 24 Türchen und dann eben aus dieser Stalltüre aus dem 2016? Das war das Jahr der Neun [Quersumme von 2016]. Die Neun ist nahe dem Vollenden, nahe dem Vollkommenen. Genau das tut ihr. Ihr merkt jetzt auch, wie ihr beginnt abzuschließen. Es ist auch gut natürlich, dann einen Jahresabschluss zu machen, dieses vollenden zu wollen.

Wenn ihr jetzt Musik hört, viele Musiker haben ja neun Symphonien hier geschrieben. Beethoven, Mahler, Dvořák ... Und das, was sich jetzt auch beendet, ist der Weltschmerz. Der Weltenschmerz, der überall hanget: "Was macht diese Welt? Und warum ist sie so?", beendet dieses. Die 'Neun' beendet dieses. Das 2016 will auch den Weltschmerz beenden, denn diese Welt hat die Freude verdient.

Und so oft, Bruder, der du hier fragst, sagst du: "Ja, wie können wir dieses hier bewerkstelligen auf der Erde? Es sind ja so viele Probleme. Und wie können es denn ein paar, die aufgestellt sind hier, bewerkstelligen?" Und wir sagen ganz deutlich: Es hat keinen Sinn, wenn viele auf die Türe des Morgen zu rennen, auf die Türe desjenigen 2017 ganz bewusst. Es sind nicht sehr viele, die auf diese Türe, die neue, diese Liebeszeit, zulaufen. Es macht auch keinen Sinn, wenn zehn auf eine Türe zu rennen. Einer muss drauf zulaufen und sie aufstoßen. Das ist die Thematik.

Jeder von euch, viele von euch gehen leise Stück für Stück durch diesen Dezember. Und leise stoßt ihr die Türe auf zu diesem 2017. Und das genügt. Und das hat keinen Sinn, wenn da viele drauf zu rennen. Auf der anderen Seite stehen wir da, die Engel und die geistigen Begleiter, und wir sagen euch: "Herzlich willkommen!" Und wir müssen hier eher schauen, dass ihr nicht vor Freude umfallt, weil die Türe so leicht aufgeht in diese nächste Liebeszeit. Und wir haben unsere Arme offen dafür, denn ihr sagt: "So ist es also." Und ihr fallt weich. Mit dem 2016 geht ihr also aus dem Vervollständigen, aus dem Vollenden heraus und sagt: "Ich gehe in etwas Neues hinein, in eine neue Türe." Das ist der Stall und die Stalltüre von Betlehem.

Und beim dritten Thema 'Feiern im Stall' nun noch einmal Zahlenmystik am Schluss, die 24. Darauf läuft ja alles raus. Und das ist die Zahl, die alles umschließt, das Ganze, Tag und Nacht, es sind 24 Stunden. Seelen. Und das wollen wir mitgeben in dieser Dezember-Botschaft 2016: Feiert! Feiert unterschiedlich und heilend! Ihr habt so viele Möglichkeiten dafür. Feiert Weihnachten genauso, wie es ist. Hadert nicht!

Der Weltschmerz, der bedeutet: Sobald ihr sagt: "Ja, wie kann das so sein? Und wie kann das so sein?", sobald ihr Unterschiedlichkeit angreift und sagt: "Warum ist der so?", oder: "Warum macht der das so?", habt ihr schon diese Weltschmerzenergie. Also hört auf und sagt: "So ist es eben!" Diese Erde hat das Konzept der Unterschiedlichkeit. Und so wird sie es leben und so will sie es leben. Und so will sie es mit dir leben. Lächle Weihnachten den Weltschmerz weg. Egal, wo du sitzt. Egal, mit wem du sitzt. Egal, ob es die Familie ist oder ob du mit ein paar sitzt oder alleine. Es spielt keine Rolle. Es geht und es beginnt mit dieser Feierlichkeit hier wieder in eine andere, in eine nächste Welt.

Über die Ideen und über auch die Linien des 2017 werden wir in der Januar-Botschaft 2017 und in der Neujahrs-Botschaft sprechen. Es reicht für den Moment zu sagen: Wir wünschen euch hier aus dem Geist eine schöne, eine gute, eine unterschiedliche, eine heilende, eine feierliche Weihnacht.

Wenn es eine Verstrickung gibt, dann lächelt. Wenn es eine Heilung gibt und wenn ihr aus einer Trennung hinaus [und in das Wiederverbinden hinein] geht, dann lächelt. Dieser Stall, diese Aussage des Weihnachten ist kein Versehen, ist kein Problem. Es ist das Konzept. Es trägt in sich die Strahlkraft, die es hat, nämlich das Licht in dieser Welt, in euch zu halten. Danke.

Und für deine anschließenden Reflektionen, Bruder, und deine Gedanken und deine Zusammenfassungen jetzt schon Danke. Das war der erste Teil der Dezember-Botschaft 2016.

Fragen zur Dezember-Botschaft

R. Betz: Herzlichen Dank für eure Klarheit und Vertrauen schaffenden Worte zu dieser Zeitqualität und den Türen in die Neue Zeit und ins neue Jahr 2017.

Erste Frage: Ihr sagt: Dieser Planet Erde ist ein Planet, der sich durch Vielfalt und Unterschiedlichkeit seiner Wesen, von Pflanzen, Tieren und Menschen auszeichnet. Darin liegt ja auch eine ungeheuer große Schönheit und eine Einheit in Vielfalt. Interessant, wie viele große Firmen jetzt so genannte "Diversity"-Programme verfolgen. Die haben anscheinend schon etwas vom Wert und der Wichtigkeit der Vielfalt verstanden.

Hat nicht gerade diese Vielfalt bzw. die Andersartigkeit der Anderen, die unterschiedlichen Geschlechter, Hautfarben, Rassen, Religionen, Kulturen, Haltungen und Sichtweisen von Menschen uns Menschen seit Tausenden von Jahren zu dem trennenden und verurteilenden und andere ausgrenzenden Gedanken geführt oder ver-führt: "WIR sind nicht nur anders, sondern wir sind auch besser und mehr wert als Ihr!" Und wenn jemand oder eine Gruppe von Menschen nicht im Frieden ist mit sich selbst, dann richtet er seine Schuld-Projektion auf ein 'schwarzes Schaf' oder eine Gruppe von 'Sündenböcken'? Aus meiner Sicht ist genau das die Hauptursache für Kriege und viele Millionen Tote sowie auch für Krieg und Bürgerkrieg innerhalb eines Landes, einer Firma, Partei, Organisation oder in einer Familie, wo es fast immer ein oder mehrere 'schwarze Schafe' gibt, die ausgegrenzt werden.

Und Ihr sprecht jetzt vom 'Kehrwert', den die meisten nur aus der Mathematik kennen und sagt sinngemäß: "In diesem grundlegenden Transformationsprozess der Menschheit muss sich energetisch/physikalisch noch einmal genau das in großer Deutlichkeit zeigen, was diese Jahrtausende lange Ära gekennzeichnet hat, nämlich das trennende, verurteilende und ausgrenzende Denken und Verhalten, bevor sich ein anderer Energiezustand etablieren kann. Das heißt, bevor diese Erde wieder zum Planeten der Liebe wird und ihre Bewohner sich ihrer absoluten Gleichwertigkeit, ihrer Liebesnatur und göttlichen Herkunft, ihres All-Eins-Seins in und mit Gott/Göttin wieder erinnern.

Das klingt ja wie ein physikalisches Prinzip oder Gesetz. Stehen da bei unseren besten Wissenschaftlern schon die Türen zum Verständnis solcher Vorgänge offen? Denn der nicht-wissenschaftlich denkende Mensch kann das ja eher nur glauben und vertrauen als rational verstehen, dass sich erstmal der Kehrwert, das genaue Gegenstück eines erstrebenswerten Zustands zeigen muss, bevor dieser eintritt. Vielleicht kann er es verstehen, wenn ich sage: "Wenn ich wirklich Frieden machen will in meinem Leben und ich treffe bewusst die Entscheidung für den Frieden in mir, dann zeigt sich erfahrungsgemäß der ganze Unfrieden erst noch mal sehr deutlich im Außen, in noch mal aufflammenden Konflikten mit anderen Menschen, damit der Mensch sich jetzt diesem Unfrieden und seinen Gefühlen der Unzufriedenheit, der Wut und des Hasses bewusst und annehmend stellen kann. Kann man das so sagen?

Geistige Welt: Bruder des Lichtes, dass du hier dieses reflektierst für die Menschen, dass du in die Fragen gehst, in deren tiefste Ecken, dass du die Antworten kennst, sie noch einmal überarbeitest in deinem Sprechen, das ist hoch wertvoll. Vielen Dank dafür. Gott zum Gruße aus der Bibliothek des Lichtes. Hier also die Antworten auf deine Fragen-Themen in drei Teilen.

Die erste Frage zu dem Kehrwert und die physikalische Kraft darin. Nun, da muss man nicht weit laufen. In der Homöopathie und auch schon in vielen anderen Naturheilkundefächern ist die sogenannte Erstverschlimmerung genau das, was passiert. Erst einmal kommt es noch hoch und dann wird es in die Heilung gebracht. Das ist ein Kehrwert.

Und nun schaut selbst an, wenn ihr kehrt die alte Wohnung, aus der ihr auszieht. Gerade habt ihr noch auf den gemütlichen Couchen gesessen und da war alles soweit noch in Ordnung. Aber dann wird gekehrt und alles Alte rausgekehrt aus der alten Wohnung, das Klavier nach vorne gewendet und die Couch und die Wohnmöbel. Nun, da passiert es, das ist erstmal nicht friedlich. Das ist erst einmal unordentlich. Da kommen die alten Schnuller von den Kindern zutage. Da kommen die Tränen. Da ist erstmal alles missbilligend und hat gar nichts mit dem schönen neuen Kehren zu tun. Das Alte, das Drängende kommt, also zeigt sich nochmal, hat nochmal seine Belange, bevor es dann geht und der Umzug in die neue Wohnung passieren kann. Und jeder, der den spirituellen, den feinstofflichen, den transformatorischen Weg geht, kennt es. Der sagt: "Ich habe gedacht, ich werde mich hier mit Licht und Liebe auseinandersetzen. Alles wird besser. Und es wurde erst einmal alle Schlimmer. Ich habe erst einmal gesehen, wie viel Baustellen da bei mir sind. Ich habe gedacht, mein Leben ist in Ordnung. Und da taten sich überall denn die rot-weißen Bänder auf, wo es noch Themen gab." Also die drei sind dafür da, um zu sagen: Ja, alles arbeitet mit dem Kehrwert aus der Medizin, aus dem Thema des Ausziehens und Alten, Einziehens in die neue Wohnung und wenn ihr auf der Seelenebene betrachtet das gleiche Bild. Danke. Das war die Antwort zu deinem ersten Thema, zu deiner ersten Frage.

R. Betz: Zweite Frage zum Weltschmerz, von dem Ihr sprecht, den viele empfinden. Ist nicht die Hauptursache für diesen Schmerz in vielen genau dadurch verursacht, dass sie denken und glauben: "Diese Welt sollte nicht so sein, sondern anders"? Z.B. "Diese Welt sollte friedlicher sein!" Und auf Menschen bezogen: "Dieser Mensch (mein Partner, mein Chef, mein Kollege etc. sollte anders sein bzw. sich anders verhalten."?

Ich finde, schon unser (manchmal logisch denkender) Verstand kann nachvollziehen, dass die Dinge jetzt, in diesem Moment, nicht anders sein sollten, wie sie offensichtlich so sind (im Moment). Also heißt die Wahrheit für mich: "Diese Welt (diese USA, diese Türkei, dieses Russland, dieses Syrien...) darf jetzt genauso sein wie sie ist! (weil es so ist)"

Viele denken, diese Haltung bedeute Resignation oder Abwesenheit von Mitgefühl. Aber liegt hierin nicht die entscheidende Kraft der Transformation, dass ich das anerkenne und annehme, was jetzt da ist, damit es morgen anders werden kann? Solange wir ablehnen, was jetzt da ist, das heißt ihm die Daseinsberechtigung absprechen, kann es sich nicht verändern.

Das heißt im Beispiel mit meinem Partner. Solange ich denke: "Er/sie sollte sich anders verhalten", kann dieser sich kaum verändern, halte ich ihn selbst durch diesen Gedanken von einer Veränderung ab." Könnt Ihr diesen Zusammenhang noch mal mit Euren Worten erläutern, denn die meisten werden dazu sagen: "Das ist ja Unsinn!"

Geistige Welt: Deine Gedanken nochmal zu dem Thema Weltschmerz. Wie darf ich meine Haltung verstehen? Ist das resignativ? Ist das wirklich ohne Mitgefühl? Nein, das ist es nicht. Es ist eine sehr, sehr gute und die klügste Haltung, anzuerkennen, anzunehmen, da zu sein, es so zu nehmen wie es ist. Denn der Schmerz per se ist kein Naturerlebnis. Die Natur, eure Erde, von der ihr euch nährt, mit der ihr seid, arbeitet nicht mit dem Schmerz. Es ist eine Ereignishaftigkeit, die mit dieser Thematik des Karmas ureigentlich verbunden ist und ganz einfach ein Handwerkszeug von ihr.

Die Tanne, die auf dem Boden steht und gewachsen ist über viele Jahre, sie hatte keinen Geburtsschmerz bei dem Wachsen. Und wenn ihr sie jetzt abschneidet und in eure Stuben stellt und sie mit dem Lametta behängt, sie hat keinen Schmerz damit, wenn sie dann da in dem Baumständer steht. Die Erde, die Natur arbeitet nicht mit dem Thema Schmerz.

Natürlich das klassische Beispiel von einer Partnerschaft. Wenn ich dem anderen sage: "Verändere dich!", dann macht ihr genau das Gleiche wie eine Mutter, eine wohlmeinende wohl, die hier den Klavierkurs gebucht hat für die Tochter und sagt: "Du wirst heute Nachmittag Klavier spielen." Was tut die Tochter sicher nicht? Sie spielt an diesem Nachmittag nicht Klavier, weil Kreativität, Schöpferkraft, Musikliebe in dem Menschen selbst kommt, durch ihn selbst fließen muss und nicht von außen aufoktroyieren. Das ist das einfache Prinzip dabei.

Das was also passiert bei der ganzen Weltschmerzthematik, die, wie du ja sagst, wirklich weit verbreitet und überall ist: Ihr könnt das nicht abschütteln. Ihr könnt nicht sagen, es war nicht. Ihr könnt aber auch nicht mit gutem Gewissen sagen: "Ich habe keinen Schmerz", denn das stimmt nicht. Es ist wie die Flusen in euren Mänteln drin. Und es ist wie der Staub, der in der Luft ist. Es hat euch durchlässig gemacht, Seelen. Der Schmerz ist eine tiefe Thematik, die so war wie sie war. Und wartet ein paar Nächte ab. Die Achtsamkeit, die ihr habt, das Wissen über Schönheit, die begnadete Weise, jetzt die Welt in ihrer Liebe zu sehen und zu betrachten. Ihr habt ja schon die Werte und ihr habt ja schon die Geschenke daraus. Und wie du sagt, und wie ihr sagt, es gibt ja schon so viel Gutes daraus. Und die Welt ist so schnell bereit, daraus Geschenke zu nehmen. Es gibt so viele Achtsamkeits-Apps und Momente und Gedanken. Es gibt so viel der Kraft, der Durchlässigkeit, schon Firmen, die damit arbeiten, mit der Vielfalt. Das sind schon diejenigen Ansätze. Und die Erde und der Mensch und du, ihr seid sehr schnell bereit, mit den neuen Kräften zu arbeiten. Danke.

R. Betz: Und die dritte Frage zum Feiern dieses Advents, dieser Weihnacht und zum Abschließen dieses Jahres. Ihr sagt "Feiert leise, werdet still, verbindet euch mit denen, mit denen Ihr eine Verstrickung hattet - und lächelt. In dieser Haltung der Liebe können viele, vermutlich die meisten, noch nicht die entscheidende Kraft des Wandels ihres Lebens und dieser Welt erkennen und werden es eher belächeln als 'Naivität' oder 'spirituellen Quark'. Und auch eure Aussage, dass es nur wenige sind, die auf diese Tür in die Liebe und Wiederverbindung zulaufen, werden viele zum Anlass nehmen zu denken. "Was sollen denn wenige bewirken?"

Gibt es hierfür nicht auch nachvollziehbare Brücken-Beispiele aus Natur und Wissenschaft, dass ein großer Wandel, dass Transformation immer mit ganz wenigen beginnt, die einen neuen Weg gehen? Und es gab ja auch in früheren Jahrhunderten immer einige, die konsequent den Weg der Liebe gegangen sind und dafür mit ihrem Leben bezahlt haben. Und in vielen Ländern werden sie bis heute dafür eingesperrt, gefoltert und umgebracht.

Warum ist das in naher Zukunft, vielleicht schon im kommenden Jahr, anders? Verlieren die Dunkelkräfte, die Clans, die Machthaber und Drahtzieher im Hintergrund, die Spekulanten im Spielcasino dieser Welt jetzt plötzlich ihre Macht, nachdem immer mehr Skandal ans Licht bringen, was sie bisher verbrochen haben?

Geistige Welt: Und die Antwort auf die dritte Frage. Ja, du hast Recht, Bruder, dem Dunklen gehen die Ideen aus. Besser gesagt, das Dunkle hatte gar keine schöpferischen Ideen. Das Dunkle ist so wie ein Koch, der aus dem Bestehenden etwas kocht und dann ist es irgendwann vorbei. Aber er hat kein Geld, sich etwas Neues zu kaufen. Das Licht ist die kreative Kraft auf eurer Erde. Das ist der Koch, der Geld hat. Und wenn er sagt: "Ich habe Nudeln. Dann kann ich in die Stadt gehen und mir hier die weiteren Zutaten für die guten Soßen kaufen." Der Dunkelheit geht nach einer gewissen Weile ganz einfach die Idee aus, weil es auch keine hatte, weil es aus einem bestimmten in sich geschlossenen aktiven Feld intelligent zwar agierte, aber es aus sich selber raus dann stirbt. Das Dunkle geht so, wie wenn ihr in einen dunklen Raum die Kerze anmacht. So wie es gesagt wird. Es genügt ein Funke für den Brand.

Ein Brückenbeispiel für die Transformation. Ein Brückenbeispiel für dieses leise Hindurchgehen des Neuen. Ein Brückenbeispiel gerne dafür. Diejenige Schwangere, sie lächelt leise. Sie hat in sich tief das ganz Neue erreicht. Sie weiß genau was es ist. Sie wird schön und schöner, unbrechbar in ihrer Qualität. Die, die bisher gebrochen wurden für ihren Gang der Liebe, sie sind nicht brechbar. Da war nur noch ein Restschmerz. Da hatten sie einen Moment lang noch die Aufgabe, nicht weiter zu gehen. Die Liebe geht immer weiter. Die Kraft der Schwangeren zu gebären geht immer weiter. Die Kraft der Geburt, die Kraft der tiefen, neuen, leisen Weihnacht, die Kraft dieses emporkommenden Lichtes ist unbrechbar. Und so, wenn die Liebe früher ging, sie kommt wieder. Habt Dank. Gott zum Gruße. Für dieses Weihnachtsfest lächelt. In diesem Weihnachtsfest feiert. An diesem Weihnachtsfest lobet die Vielfalt und entdecket euer Potenzial der Liebe. Gott zum Gruße.

Segen über dasjenige was ist, dasjenige was war und kommen wird. Danke für die Kraft, Bruder. Danke für die Zusammenkunft, dafür war das lange vorbereitet, vielfältig angedacht deine und ihre Zusammenarbeit, die Transformation und die Medialität in einem großen Bund gehend in das neue Jahr 2017. Danke, Gott zum Gruße, für eure Liebe. Kraft, Segen über diese Dezember-Botschaft 2016 und das ganze Jahr. Danke. Gott zum Gruße.